DE607643C - Anordnung zum Echoloten fuer Schiffe - Google Patents
Anordnung zum Echoloten fuer SchiffeInfo
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-
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K11/00—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
- G10K11/18—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
- G10K11/26—Sound-focusing or directing, e.g. scanning
- G10K11/35—Sound-focusing or directing, e.g. scanning using mechanical steering of transducers or their beams
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Description
- Anordnung zum Echoloten für Schiffe Es ist bekannt, die Entfernung einer schallreflektierenden Fläche von einer Schallquelle mit Hilfe des Schallechos, z. B. vom fahrenden Schiff, die Wassertiefen zu bestimmen. Als Schallsignal wird ein kurzer Impuls (durch einen Schlagsender oder durch einen Knall) oder ein Ton bestimmter Frequenz ausgesandt. Besondere Vorteile wurden durch die Aussendung scharf gerichteter Signale erzielt. Einmal erreicht man mit diesen eine größere Eindeutigkeit, da für die Reflexion des nach unten scharf gerichteten Schallstrahles nur eine bestimmte Stelle des reflektierenden Bodens ausgenutzt wurde. ' Dies mußte sich besonders dann auswirken, wenn der Boden starke Unebenheiten aufwies. Andererseits war mit der Anwendung hinreichend hoher Frequenzen, die für die Erzielung scharfer Richtwirkung besonders bequem war, der weitere Vorteil verbunden, daß die Signale unhörbar wurden. Inlolge des starren Einbaues der bisherigen Anordnungen auf dem die Lotvorrichtung tragenden Schiff traten aber infolge dieser scharfen Richtwirkung Nachteile ein. Bei schlingerndem Schiff konnte der vom Boden reflektierte Schallstrahl den Empfänger nicht mit der nötigen Intensität erreichen.
- Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß bei einer zum gerichteten Senden geeigneten Vorrichtung die Sendeeinrichtung derart beweglich aufgehängt ist, daß der Schallstrahl stets lotrecht nach unten gerichtet und daß die Sendeeinrichtung so gedämpft ist, daß sie beim Schwingen des Schiffes nicht ins Pendeln gerät. Als Empfangseinrichtung kann in bekannter Weise ein starr mit dem Schiff verbundener Empfänger benutzt werden, oder es kann auch vorteilhaft sein, einen gerichteten Empfänger zu verwenden und diesen in gleicher Weise wie den Sender beweglich anzubringen.
- Die Erfindung ist beispielsweise und schematisch in der Zeichnung veranschaulicht. Es stellen dar: Fig. i einen kardanisch aufgehängten Gruppensender in einem Wassertank eines Schiffes, der aus vier übereinander befindlichen Einzelsendern besteht, mit einer lotrecht nach unten gerichteten Richtcharakteristik, Fig. 2 dieselbe Einrichtung bei schräger Lage des Schiffes! Fig. 3 eine kardanisch aufgehängte waagerechte Gruppenanordnung mit lotrechter Richtcharakteristik.
- In den Figuren bedeutet a eine Schiffswandung, b eine Sendergruppe, c eine kardanische Lagerung dieser Gruppe und d einen mit Wasser gefüllten Raum.
- Bei der Anordnung nach Fig. i und Fig. 2 ist durch entsprechende Phasenverschiebung dafür gesorgt, daß die Strahlung nur lotrecht nach unten erfolgt. Bei der Einrichtung nach Fig. 3 wird die lotrechte Richtwirkung durch die natürliche Charakteristik einer Gruppenanordnung e erreicht. An Stelle der Gruppenanordnung von Sendern bzw. Empfängern kann die Richtwirkung auch dadurch erreicht werden, daß Membranen benutzt werden, deren Abmessungen nicht mehr klein zur Wellenlänge sind, oder es können reflektierende Winde (Trichter) vorgesehen sein, die eine lotrechte Richtwirkung zur Folge haben.
- Die Einrichtung wird in dem Schiff zweckmäßig in gefluteten Räumen oder in besonders angebrachten Tanks oder Nischen angeordnet.
- Vorkehrungen können auch getroffen sein, z. B. durch Anordnung von Bremsmitteln oder Bremsmitteln gleichzeitig mit besonderer Gewichtsverteilung der Einzelmassen des Systems, die beim Übergehen des Schiffes von der waagerechten in die Schräglage zwar die lotrechte Lage der Sendeeinrichtung zulassen, aber ein störendes Hinundherpendeln um die lotrechte Lage verhindern. Dies gilt insbesondere für den Fall, daß die Sendeeinrichtung nicht in wassergefüllten Räumen angeordnet ist, wo durch die Flüssigkeit schon eine Bremsung der Bewegung der Sendeeinrichtung gegeben ist.
- Besonders zweckmäßig ist es, die Gewichtsverteilung der Sendeeinrichtung so zu wählen, daß letztere eine Eigenschwingungsperiode erhält, die von der Schwingungsperiode des Fahrzeuges, in diesem Fall von der Schlingerperiode des Schiffes wesentlich abweicht, so daß Resonanz beider Schwingungen ausgeschlossen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE'': _. Anordnung zum Echoloten für Schiffe mit einer zum gerichteten Aussenden von Schall versehenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung derart beweglich aufgehängt ist, daß der Schallstrahl stets lotrecht nach unten gerichtet und daß die Sendeeinrichtung so gedämpft ist, daß sie beim Schwingen des Schiffes nicht ins Pendeln gerät. a. Anordnung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die allseitig bewegliche Sendeeinrichtung in einem gefluteten Raum oder einem besonderen mit Flüssigkeit gefüllten Tank oder in einer mit dem Außenwasser in Verbindung stehenden Nische des Schiffskörpers untergebracht ist. 3. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungsmittel Bremsvorrichtungen mit oder ohne besondere Gewichtsverteilung der einzelnen blassen der Sendeeinrichtung vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA69627D DE607643C (de) | 1933-05-30 | 1933-05-30 | Anordnung zum Echoloten fuer Schiffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA69627D DE607643C (de) | 1933-05-30 | 1933-05-30 | Anordnung zum Echoloten fuer Schiffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE607643C true DE607643C (de) | 1935-01-04 |
Family
ID=6945035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA69627D Expired DE607643C (de) | 1933-05-30 | 1933-05-30 | Anordnung zum Echoloten fuer Schiffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE607643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934353C (de) * | 1948-10-02 | 1955-10-20 | Telefunken Gmbh | Anordnung zur zentralen breitbandigen Schallversorgung eines Luftraumes |
-
1933
- 1933-05-30 DE DEA69627D patent/DE607643C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934353C (de) * | 1948-10-02 | 1955-10-20 | Telefunken Gmbh | Anordnung zur zentralen breitbandigen Schallversorgung eines Luftraumes |
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