DE60754C - Saugapparat - Google Patents

Saugapparat

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Publication number
DE60754C
DE60754C DENDAT60754D DE60754DA DE60754C DE 60754 C DE60754 C DE 60754C DE NDAT60754 D DENDAT60754 D DE NDAT60754D DE 60754D A DE60754D A DE 60754DA DE 60754 C DE60754 C DE 60754C
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DE
Germany
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steam
revolution
gases
porcelain
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60754D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. ROHRMANN in Krauschwitz bei Muskau O./L
Publication of DE60754C publication Critical patent/DE60754C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Saugapparat.
Der nachstehend beschriebene Apparat soll zum Absaugen schädlicher und ätzender Dämpfe und Gase dienen, welche besonders bei den Betrieben der chemischen Industrie auftreten. Derselbe besteht in allen seinen Theilen aus Thon oder Porcellan, so dafs er von den ihn durchströmenden Gasen nicht angegriffen und zerstört wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Ausführungsform des Apparates.
Er besteht aus einem Mantel α mit einem Rohransatz δ, an welches sich das Dampfrohr vom Dampfkessel anschliefst. In dem oberen Theile des Mantels befindet sich der sogenannte Verdrängungskörper, der aus einer Fundamentscheibe c1 und einem senkrecht auf dieser festsitzenden cylindrischen oder konisch geformten Aufsatz c2 besteht. Mit der Fundamentscheibe ist der Verdrängungskörper in die Wandungen des Mantels α eingelassen, und zwar bevor die Thon- oder Porcellanmasse des Apparates gebrannt worden ist. Der Aufsatz c2 ist, wie ersichtlich, hohl geformt, was nothwendig ist, um ein schnelleres Austrocknen der Seitenwände und bei der Thätigkeit des Apparates eine gröfsere Festigkeit gegen den Dampfdruck und gegen die hohe Temperatur zu erzielen. Wäre der Aufsatz massiv geformt, so trocknet er nicht gleichmäfsig mit dem Mantel α und steht dann über die ringförmige Oberfläche d des Mantels um mehrere Millimeter vor. Da er bei massiver Formgebung aber auch in der horizontalen Richtung langsamer schwinden würde, als der ringförmig ihn dicht umschliefsende obere Manteltheil, so würde letzterer in seiner ' Zusammenziehung gehindert und somit aus einander bersten. Aus diesen Gründen ist die hohle Form des Aufsatzes eine Nothwendigkeit.
Der den Verdrängungskörper umhüllende Mantel α hat an der Scheibe c1 seinen gröfsten Querschnitt und verjüngt sich von hier nach oben zu in konischer Form mit einer Abstufung. Mit seiner ringförmigen Oberfläche umschliefst er, wie bereits angedeutet, den Aufsatz c2 unmittelbar.
Die untere Fläche der Fundamentscheibe läuft nach der Mitte zu in eine Spitze aus, um den einströmenden Dampf nach den in der Scheibe angebrachten Löchern e wirksam zu vertheilen. Die in der Scheibe befindlichen Löcher liegen dicht an der Scheibenperipherie, Fig. 3, damit die durch die Löcher in den oberen Raum f gelangenden Dampfstrahlen, gegen die konisch verlaufenden Mantelwandungen stofsend, eine Luftzusammenpressung erzeugen.
Nachdem, wie vorstehend beschrieben, die einzelnen Theile des Apparates aus nassem Thon oder Porcellan geformt und zusammengesetzt sind, wird der Apparat langsam getrocknet und gebrannt. Darauf wird die obere Fläche des Aufsatzes c2 und des Mantels a so weit beliebig abgeschliffen, etwa bis zur Linie g-g, dafs hierdurch eine ringförmige Oeffnung zur Ausströmung des Dampfes zwischen Mantel und Aufsatz entsteht. Diese Oeffnung wird als eine vollkommen concentrische zum Aufsatz c2 sowohl in der allerkleinsten als auch in gröfserer Lichtweite erhalten. Würde der Verdrängungsaufsatz oben nicht fest von der Ummantelung umschlossen sein, so dafs also schon vor dem
gebrannten Zustande eine Ausströmungsöffnung vorhanden wäre, so blieben der Aufsatz und der Mantel infolge Verziehens während des Brandes nicht in concentrischer Stellung gegen einander, und dann wäre der Apparat unbrauchbar.
Zum Absaugen von Dämpfen oder Gasen aus einem Raum bringt man den Apparat in einen rohrförmigen Schacht h, Fig. 2, der sich an die Decke des von den Gasen zu befreienden Raumes anschliefst, und läfst durch die Rohrleitung b Dampf zunächst langsam, dann bis zu dem nöthigen Druck von 4 bis 5 Atmosphären in den Apparat eintreten. Der Dampf verläfst den Apparat durch den oberen Ausströmungsring und wirkt, wie ersichtlich, absaugend. Die mit dem Dampf fortgerissenen Gase können, wenn zweckmäfsig, wieder aufgefangen und aus ihnen die werthvollen Producte wieder gewonnen werden.
Da in den Betrieben bei chemischen Fabriken nicht immer der Apparat in der vorbeschriebenen Weise zur Anwendung gelangen kann, so ist es in solchen Fällen empfehlenswerth, den Sauger gleich fabrikmäfsig mit einem die Gase abführenden Umhüllungskörper A in feste Verbindung zu bringen. Hierzu ist das Dampfzuführungsrohr b mit dem Sauger α in ein und dieselbe Achse gelegt und an das Rohr ein Flantsch i angeformt worden, der den Umhüllungskörper A trägt. An letzterem setzt sich seitlich ein Rohrstutzen k an, durch den die Gase von dem Saugapparat aus dem Fabrikraum angesaugt werden. In diesem Falle bestehen alle Theile des Apparates aus Thon oder Porcellan, also einem dem Einflufs der ätzenden Gase Widerstand leistenden Material.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein aus Thon oder Porcellan in einem Stück geformter Saugapparat, bestehend aus einem nach oben konisch verlaufenden Rotationshohlkörper α mit angeschlossenem Dampfzuführungsrohr b und eingesetztem Verdrängungskörper, dessen durchbohrte Fundamentplatte c1 in die Wandung des Rotationskörpers fest eingelassen ist, und dessen auf der Platte senkrecht sitzender, hohl geformter Aufsatz c2 deshalb genau centrisch im Rotationskörper steht, weil die oberen ringförmigen Enden des Rotationskörpers und des Aufsatzes gegen einander dicht schliefsend geformt und erst nach dem Brande des ganzen Körpers so weit abgeschliffen werden, dafs zwischen ihnen eine ringförmige Ausströmungsöffnung für den durch den Apparat zum Absaugen der Gase geprefsten Dampf entsteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60754D Saugapparat Expired - Lifetime DE60754C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035002B (de) * 1954-04-29 1958-07-24 Georg Boehm Armatur
DE4037935A1 (de) * 1990-11-23 1992-05-27 Mannesmann Ag Strahlverdichter fuer gasfoermige medien

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DE1035002B (de) * 1954-04-29 1958-07-24 Georg Boehm Armatur
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