DE60714C - Badeofen mit Gasfeuerung - Google Patents

Badeofen mit Gasfeuerung

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DE60714C
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DENDAT60714D
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J. Blank in Heidelberg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/12Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
    • F24H1/124Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium using fluid fuel

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
JOS. BLANK in HEIDELBERG. Badeofen mit Gasfeuerung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung ah Badeöfen, welche die bessere Ausnutzung der Feuergase und die Verhütung des Ablaufens von Schwitzwasser von den Heizflächen (Heizrohren) zum Zwecke hat.
Bei Benutzung der gebräuchlichen Badeöfen bildet sich nämlich an den Heizflächen immer eine grofse Menge Schwitzwasser, während der Bereitung des Bades oft 2 bis 3 1, das auf den Gasbrenner niederläuft und dadurch die vollständige Verbrennung der Feuergase verhindert, so dafs in dem Badezimmer oft unangenehme Dämpfe entstehen.
Sodann werden bei vielen Badeöfen die Heizgase nur mangelhaft ausgenutzt, da dieselben den Badeofen zu rasch verlassen und die etwa eingesetzten Heizröhren nicht genügend bestreichen.
Durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende besondere Form und Anordnung der Heizröhren in Badeöfen wird das Abfliefsen von Schwitzwasser von den Heizflächen verhindert, die Feuergase verbrennen ruhig und möglichst vollständig, so dafs eine geringe Gasmenge hinreicht, um eine grofse Menge Wasser zu erhitzen, und endlich erzeugt der Ofen keinerlei Geruch oder schlechte Dünste in dem Badezimmer.
Wie aus beiliegender Zeichnung Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht der Badeofen aus dem auf drei Füfsen F stehenden äufseren Gehäuse A, in das der mit Abzugrohr B versehene Cylinder C eingelöthet, durch Flantschen oder auf sonst geeignete Weise eingedichtet ist. Der Raum zwischen Gehäuse A und Cylinder C bildet den Wasserraum des Badeofens.
In dem Cylinder C sind nun eine Anzahl besonders gestalteter Heizrohre D derartig über einander eingesetzt, dafs die von dem Brenner E aufsteigenden Heizgase sich in zwei oder mehreren Schraubenlinien nach oben bewegen müssen und auf diese Weise gezwungen werden, ihre ganze Wärme an die Heizröhren, sowie an die Seitenwand bezw. den Deckel des Cylinders C abzugeben. Aus dem Abzugrohr B entweichen nur feuchtwarme, geruchlose Dämpfe.
Um nun die schraubenförmige Führung der Heizgase zu erzielen und das Abfliefsen von Schwitzwasser von den Heizröhren D zu verhindern, sind zunächst die über einander liegenden, zum besseren Wasserumlauf etwas geneigt angeordneten, sehr breiten und sehr wenig dicken Heizrohre, welche durch die Achse des Cylinders C gehen, gegenseitig um ihre ganze Breite versetzt, so dafs die aufsteigenden Heizgase nicht senkrecht in dem Cylinder C in die Höhe steigen, sondern sich in demselben nur in Schraubenlinien nach oben bewegen können.
Sodann sind die Heizrohre D an ihrer Ober- und Unterseite mit Vertiefungen G versehen, in welchen das etwa gebildete Schwitzwasser sich ansammelt und, durch die Heizgase verdampft, aus dem Abzugrohr B entfernt wird. Durch die Vertiefungen G wird die eigentliche Heizfläche der Heizrohre D von Wasser freigehalten, ferner wird durch den aus ihnen
aufsteigenden Dampf ein guter Zug in dem Badeofen erzielt, sowie ein Niederschlag von Wasser auf den Brenner E unmöglich gemacht.
Durch die Vertiefungen G werden zwei, drei oder mehrere neben einander liegende Abtheilungen in jedem Rohr D gebildet, welche durch das Verlöthen der die Vertiefungen bildenden Eindrücke des Rohres vollständig von einander getrennt und dadurch gleichzeitig verstärkt werden.
Die durch die Vertiefungen G gebildeten, neben einander liegenden Abtheilungen der Rohre D können, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch flache oder, auch abweichend davon, durch ovale oder runde Wandungen begrenzt werden, ohne dafs dadurch bei sonst gleicher Breite und Anordnung der Rohre -D die Wirkung derselben beeinträchtigt würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem durch Gas geheizten Badeofen, dessen Wasserräume durch ringförmig in einander liegende Cylinder A und C gebildet sind, zum Zwecke der besseren Ausnutzung der Heizgase und zur Verhütung des Niederschlages von Schwitzwasser auf den Gasbrenner (E) die Anordnung einer gröfseren Zahl etwas geneigter, oben und unten mit Vertiefungen (G) versehener, sehr breiter, wenig dicker, gegenseitig um ihre Breite versetzter Heizrohre (D) spiralförmig über einander in dem Cylinder (C), wodurch die Heizgase gezwungen werden, den letzteren in Schraubenlinien zu durchstreichen und gleichzeitig das Schwitzwasser in den Vertiefungen (G) aufgefangen wird, von wo es als Dampf aus dem Abzugsrohr (D) entweicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60714D Badeofen mit Gasfeuerung Expired - Lifetime DE60714C (de)

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