DE604829C - Verfahren zur Destillation von Zink und aehnlichen Metallen - Google Patents

Verfahren zur Destillation von Zink und aehnlichen Metallen

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DE604829C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß Nickel und Kobalt in fein verteilter Form, besonders als Metallschwamm, bei Reduktionsprozessen als Katalysatoren wirken, wobei die Wirkung anscheinend darauf beruht, daß bei Gegenwart dieser Metalle das Gleichgewicht zwischen CO und CO2 zugunsten des CO verschoben wird. Bei der Destillation von Zink, Cadmium und ähnlichen, leicht destilherbaren Metallen ist es von ausschlaggebender Bedeutung, daß der Kohlensäuregehalt der Gase so niedrig wie möglich gehalten wird, da andernfalls die gebildeten Metalldämpfe in der Gasatmosphäre sofort wieder oxydiert werden und bei der Kondensation dieser Metalldämpfe eine übermäßige Traßbildung einsetzt.
An Stelle von Nickel- bzw. Kobaltschwamm können auch mit gutem Erfolg die Reinmetalle oder Legierungen dieser Metalle nicht als Schwamm, sondern in kompakter Form verwendet werden. Diese Verwendung in kompakter Form ist besonders vorteilhaft und leicht ausführbar, wenn das Reduktionsgefäß selbst aus den Reinmetallen oder den Legierungen, ζ. B. aus einer Nickel-Chromeisen-Legierung, hergestellt wird. Durch die Verwendung von solchen Reduktionsgefäßen kann erreicht werden, daß man schon bei erheblich geringeren Temperaturen eine für die Kondensation gut geeignete Zusammensetzung der Gase in obigem Sinne erhält, die ohne Verwendung dieser als Katalysatoren wirkenden Gefäße nur bei erheblich höheren Temperaturen erzielt werden kann. Bei ausgeführten Versuchen war eine Veränderung der Oberfläche der Metalle nicht festzustellen. Es ist daraus zu schließen, daß es sich um einen katalytischen Vorgang handelt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, für stehende Muffeln als hochhitzebeständigen Baustoff Metallegierungen, wie Schmiedeeisen, Nikkeleisen, Chromeisen und Nickeleisen-Chrom-Legierungen zu verwenden. Die obengenannte katalytische Wirkung kann aber bei feststehenden Muffeln auch nur gering sein, da nur Teile der Beschickung, nämlich nur die äußeren Randpartien, mit der Muffel selbst in Berührung kommen. Es wird daher bei dieser1 bekannten Einrichtung die genannte Legierung auch hauptsächlich zu dem Zweck verwendet, einen hochhitzebeständigen Baustoff zu schaffen.
Es ist weiterhin nicht mehr neu, die Destillation von Zink in sich drehenden Muffeln auszuführen. Hierbei bestand jedoch die Muffel nicht aus den Baustoffen, wie sie gemäß Erfindung verwendet werden sollen.
Dagegen ist durch Versuche bestätigt, daß die obengenannte katalytische Wirkung in hervorragendem Maße eintritt, wenn gemäß der Erfindung Nickel und Kobalt und deren Legierungen für sich drehende Muffeln zum Zwecke der Reduktion und Verdampfung verwendet werden, da die als Katalysator wirkende Gefäßwand abwechselnd mit den Reduktionsgasen und der mit Kohlenstoff gemischten Beschickung in Berührung kommt, wodurch erst der Katalysator tatsächlich in wirkungsvoller Weise reaktionsfähig wird. Durch die Drehbewegung der Muffel tritt ferner auch innerhalb
der Gase eine Durchmischung ein, so daß im Gegensatz zur Arbeitsweise der stehenden Muffel das gesamte Gas mit der Oberfläche in Berührung kommt. Es kann infolgedessen durch die katalytische Wirkung die Temperatur erheblich herabgesetzt werden, so daß der Brennstoffverbrauch des Prozesses wesentlich verringert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Destillation von Zink und ähnlichen Metallen in metallischen Muffeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Reduktion und Verdampfung in einer aus Nickel, Kobalt oder deren Legierungen bestehenden umlaufenden Muffel ausgeführt wird.
DEK127092D 1932-09-24 1932-09-24 Verfahren zur Destillation von Zink und aehnlichen Metallen Expired DE604829C (de)

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