DE604206C - Dichtung fuer die Scheiben von trockenen Gasbehaeltern - Google Patents

Dichtung fuer die Scheiben von trockenen Gasbehaeltern

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DE604206C
DE604206C DEW90796D DEW0090796D DE604206C DE 604206 C DE604206 C DE 604206C DE W90796 D DEW90796 D DE W90796D DE W0090796 D DEW0090796 D DE W0090796D DE 604206 C DE604206 C DE 604206C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Dichtung für die Scheiben von trockenen Gasbehältern Bei trockenen Gasbehältern; bei denen die Dichtung zwischen Scheibe und Behälterwand durch Anpressung einer mit der Scheibe in Verbindung stehenden Lederwulst an die Wand erfolgt, findet infolge der Porosität des zur Verwendung kommenden Materials ein Austritt des Anpreßmittels aus den nicht mit der Behälterwand in Berührung stehenden Teilen der Wulst statt. Wird als Druckmittel eine Flüssigkeit, öl o. dgl., verwendet, so tritt ein Mehrverbrauch an diesen flüssigen Mitteln ein. Die Anwendung von Luft als Druckmittel ist bedenklich, weil beim Austreten dieser Luft aus dem Dichtungsmittel durch die Mischung von Gas und Luft explosible Gemische entstehen können.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden diese durch die Wahl des Dichtungsmittels bedingten Nachteile, wobei das Dichtungsmittel selbst aber in anderer Hinsicht große Vorteile bietet, dadurch vermieden, daß die einen geschlossenen Raum bildende Dichtungshaut in all den Teilen, die mit der Behälterwand nicht in Berührung kommen, vollkommen luft-, gas- bzw. flüssigkeitsdicht imprägniert oder mit solchen Stoffen unterlegt bzw. verbunden wird, die den gleichen Zweck erreichen, wie dies z. B. mit Gummi möglich ist.
  • Die dichte Imprägnierung der Dichtungshaut kann auch dadurch erreicht werden, daß deren Poren durch Einlagerung bzw. Einschließung eines die Reibung vermindernden Gleitmittels, z. B. Graphit, Talkum u. ,ä., geschlossen werden.
  • Das Anpreßmittel hat dann infolge dieser Ausgestaltung des schlauchartigen Anpreßringes keine Gelegenheit, aus den frei liegenden Stellen auszutreten, und die geringen Mengen, welche infolge der dem verwendeten Material anhaftenden Borosität zwischen Anpre.ßfläche und Behälterwand austreten, sind sogar :erwünscht, um ein sicheres und dabei doch dichtes Gleiten der Abschlußscheibe in dem Behälter zu ermöglichen. Durch diese neuartige Ausgestaltung des schlauchartigen Dichtungsringes erreicht man den weiteren Vorteil, diesen unter gasförmigen Druck setzen zu können, der leicht den Betriebsverhältnissen angepaßt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird, um die oben angeführten Nachteile bei der Verwendung von Luft zu vermeiden, ein inertes Gas zur Anwendung gebracht, z. B. Stickstoff.
  • An sich ist es nicht neu, ein inertes Gas bei der Abdichtung von Scheiben für Gasbehälter zu verwenden. In der bekannten Anwendung dient das inerte Gas als Dichtungsgas, indem der zwischen der Behälterwand und dem Rand der Scheibe bzw. den daran angeordneten Dichtungskörpern durch die Art 'der Dichtungskörper bedingte enge Spalt durch das unter Druck zugeführte Gas ausgefüllt und gedichtet wird. Bei der Erfindung wird jedoch für die Abdichtung der ScheibHe in gnderer Weise vom inerten Gas Gebrauch gemacht, indem dieses als Anpreßmittel für eine Dichtungswulst benutzt wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Abbildungen schematisch dargestellt, und zwar veranschaulicht Abb. i einen Schnitt durch eine Ausführung mit imprägg-nierter Dichtung und Abb. z einen Schnitt durch eine Ausführungsform mit unterlegter Dichtungsschicht. Bei dem an der Behälterwand i entlang gleitenden, die Dichtung zwischen Scheibe z und Wand vermittelnden schlauchartigen, aus Leder bestehenden Dichtungsring 3 sind die frei liegenden Teile q. luft- bzw. gas- oder flüssigkeitsdicht imprägniert, wie dies aus der besonderen Schraffierung dieser Teile hervorgeht. Die Dichtigkeit gegen Luft, Gas bzw. Flüssigkeit kann aber auch durch Unterlegung oder Verbindung mit einer luft-, gas-bzw. flüssigkeitsundurchlässigen Schicht erzielt werden, wie dies aus Abb. z hervorgeht, bei deren Gestaltung die Innenwandung des frei liegenden Leders mit einer luft-, gas-bzw. flüssigkeitsundurchlässigen Schicht 5 unterlegt ist.
  • Wird zur Erzielung des Anpreßdruckes der Lederwulst 3 an die Behälterwand i ein gasförmiges Mittel benutzt, und zwar erfindungsgemäß ein inertes Gas, so kann dieses durch die frei liegenden Teile der Lederdichtung nicht austreten, und die geringen Mengen, die durch die Anpreßstelle hindurchtreten, tragen nicht zur Verschlechterung des gespeicherten Gases bei, bewirken aber ein 35 leichtes Gleiten der Dichtungswulst 3 an der Behälterwand i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unter dem Druck einer Flüssigkeit oder eines Gases stehende Dichtung für die Scheiben von trockenen Gasbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstoff an den frei liegenden, an der Behälterwand nicht angepreßten Teilen besonders gas- und flüssigkeitsdicht ausgebildet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die besonders dichte Ausführung des frei liegenden Teiles der Lederwulst mittels Imprägnierung @erfolgt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Poren durch Einlagerung eines die Reibung vermindernden Gleitmittels, z. B. Graphit, Talkum, geschlossen sind. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtheit durch Unterlegen oder Verbindung der Innenwandung der frei liegenden Teile mit Gummi erfolgt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß als Anpreßmittel ein inertes Gas benutzt wird.
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