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Hintergrund
der Erfindung
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Feld der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen integrierten Zahnkranz
und ein Gehäuse,
welches insbesondere in einem variablen Ventilsteuerungs-Mechanismus
verwendet wird, und welches einen Zahnkranz-Anteil beinhaltet, der
in einer im Wesentlichen kreisförmigen
Form ausgeformt ist, und der Zähne
an seinem äußeren Umfang
aufweist, sowie einen Gehäuse-Anteil, der innerhalb
des Zahnkranz-Anteils angeordnet ist und der Aufnahmen in seiner
Innenseite aufweist. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenso
auf ein Verfahren zur Erzeugung eines integrierten Zahnkranzes und
Gehäuses.
Die US-B1-6 314 929 zeigt beispielhaft einen gesinterten Zahnkranz
sowie eine Gehäuse-Anordnung.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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In
Verbrennungsmotoren, die in Automobilen installiert sind, wurden
bisher variable Ventilsteuerungs-Mechanismen, durch die die Steuerung
des Öffnens
und Schließens
(Ventilsteuerung) verändert wird,
eingesetzt, um die Effizienz der Verbrennung im Bereich niedriger
Umdrehungen sowie in einem Bereich hoher Umdrehungen zu verbessern
und ebenso die Menge an Abgas zu verringern.
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Ein
Typus eines variablen Ventilsteuerungs-Mechanismus ist aus dem Stand
der Technik bekannt, der einen ersten drehbaren Körper (einen inneren
Rotor) beinhaltet, der mit einer Nockenwelle derart verbunden ist,
dass er sich dreht, sowie einen zweiten drehbaren Körper (ein
Gehäuse)
der koaxial mit dem ersten drehbaren Körper angeordnet ist, und der
mit einer Nockenwelle derart verbunden ist, dass er sich mit einem Zahnkranz
(einem Antriebsritzel) dreht, wobei eine Drehphase durch Drehen
des ersten und zweiten drehbaren Körpers in Bezug aufeinander
derart verändert
wird, dass sich die Ventilsteuerung ändert (siehe beispielsweise
die japanische ungeprüfte
Patentanmeldung, 1. Anmeldung-Nummer Hei 11-93628).
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In
diesem Fall sind, um die ersten und zweiten drehbaren Körper (d.h.
den inneren Rotor und das Gehäuse)
in Bezug aufeinander zu drehen, Druckkammern innerhalb des Gehäuses ausgeformt, wobei
jede durch zwei Leitschaufeln begrenzt ist, die vom äußeren Umfang
des inneren Rotors sowie einer inneren umfänglichen Wand des Gehäuses hervorstehen,
wobei eine Druckdifferenz zwischen den zwei Druckkammern erzeugt
wird, so dass die zwischen den zwei Druckkammern angeordnete Leitschaufel bewegt
wird, während
sie entlang der inneren umfänglichen
Wand des Gehäuses
gleitet. Als Ergebnis dessen wird die Drehphase zwischen der Nockenwelle
und der Kurbelwelle so verändert,
dass sich die Ventilsteuerung verändert.
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Bei
einem solchen variablen Ventilsteuerungs-Mechanismus muss der Zahnkranz,
der durch eine Kette angetrieben wird, eine hohe Oberflächendruck-Widerstandsfähigkeit,
eine hohe Zähigkeit
sowie eine hohe Härte
zusätzlich
zu einem niedrigen Reibverhalten aufweisen. Auf der anderen Seite muss
das Gehäuse,
an dem die Leitschaufeln gleiten, eine hohe Formgenauigkeit, exzellente
Abrieb-Widerstandsfähigkeit
sowie ein niedriges Reibverhalten aufweisen.
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Der
Zahnkranz und das Gehäuse
drehen sich zusammen; jedoch sind ihre Erfordernisse sowie die oben
beschriebenen mechanischen Eigenschaften unterschiedlich. Daher
werden üblicherweise
der Zahnkranz und das Gehäuse
separat aus unterschiedlichen Materialien sowie durch Aufbringen
unterschiedlicher Oberflächenbehandlungen
erzeugt und anschließend
zusammengesetzt.
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Eine
Leitschaufel für
einen Dreh-Kompressor, ein Element, welche eine exzellente Abrieb-Widerstandsfähigkeit
aufweisen muss, ist in der japanischen ungeprüften Patentanmeldung, 1. Veröffentlichungsnummer
2001-342981 offenbart. Die Leitschaufel ist durch Pulverausformen
und Sintern eines eisenhaltigen Pulvermaterials erzeugt, welches eine
ausreichende Härtbarkeit
aufweist, sowie durch verschiedene nachfolgende Behandlungen.
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Nach
dem Anheben der Festigkeit durch Abschrecken und Glühen nach
dem Sintern wird die Leitschaufel einer Bedampfungs-Behandlung unterzogen,
um das Abdicht-Verhalten zu verbessern, und wird des Weiteren einer
Nitrierbehandlung (einer Gas-Weich-Nitrierbehandlung) unterzogen,
um die Abrieb-Widerstandsfähigkeit
zu verbessern. Nach der Bedampfungs-Behandlung und der Nitrierbehandlung
wird die Oberfläche
abschließend
durch Anschleifen fertiggestellt, um die Oberflächenrauheit und Formgenauigkeit
zu verbessern.
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Im
Bereich der variablen Ventilsteuerungs-Mechanismen sind Reduzierungen
bei der Herstellungszeit und den Herstellungskosten durch Reduzieren
der Zusammensetzungs-Schritte
erforderlich und es ist wünschenswert,
das Gehäuse
und den Zahnkranz durch Pulverausformen und Sintern integral zu
erzeugen.
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Jedoch
tritt dabei ein Problem dahingehend auf, dass es schwierig ist,
ein Gehäuse,
welches mit einer präzisen
Form erzeugt werden muss, durch Aufbringen verschiedener Behandlungen
auf einen gesinterten Kompaktkörper,
der konventionell hergestellt wurde, zu erzeugen, da die Dimensions-Steuerung
schwierig ist.
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Wie
oben erwähnt,
muss das Gehäuse,
welches eine Gleitoberfläche
für die
Gleitschaufel aufweist, ein niedriges Reib-Verhalten, exzellente
Abrieb-Widerstandsfähigkeit
sowie hohe Formgenauigkeit aufweisen. Auf der anderen Seite muss
der Zahnkranz, der mittels einer Kette angetrieben wird, ebenso
eine hohe Festigkeit aufweisen. Wenn der Zahnkranz und das Gehäuse, die
konventionell separat durch jeweils bevorzugte Verfahren erzeugt werden,
integral erzeugt werden, können
die Erfordernisse sowie die Festigkeit, Genauigkeit und niedrige
Reibung nicht gleichzeitig befriedigt werden, da unterschiedliche
Erfordernisse für
unterschiedliche Abschnitte gewünscht
werden.
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Kurze Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen
Umstände
erdacht und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen integrierten
Zahnkranz und ein Gehäuse
zur Verfügung zu
stellen, die die Erfordernisse hinsichtlich der Festigkeit, Genauigkeit
und niedrigen Reibung zur gleichen Zeit erfüllen.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Erzeugung eines integrierten Zahnkranzes und Gehäuses zur Verfügung zu
stellen.
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Um
das oben beschriebene Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende
Erfindung einen integrierten Zahnkranz und Gehäuse zur Verwendung in einem
variablen Ventilsteuerungs-Mechanismus
zur Verfügung,
wobei der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse umfassen: einen Zahnkranz-Anteil,
der in einer im Wesentlichen kreisförmigen Form ausgeformt ist
und der Zähne
an seinem äußeren Umfang aufweist;
und einen Gehäuse-Anteil,
der integral mit dem Zahnkranz-Anteil als ein aus einem eisenhaltigen
Pulvermaterial erzeugter gesinterter Körper ausgeformt ist, so dass
er innerhalb des Zahnkranz-Anteils,
der von einem inneren Umfang des Gehäuse-Anteils sich erstreckende
Aufnahme aufweist, ausgeformt ist, wobei die vollständigen Oberflächen des
Zahnkranz-Anteils und des Gehäuse-Anteils
mit einer Dampf-Oxidschicht, welche durch eine Bedampfungs-Behandlung
ausgeformt ist, sowie mit einer Nitridschicht, welche durch eine
Gas-Weich-Nitrierbehandlung im Anschluss an die Bedampfungs-Behandlung
ausgeformt ist, bedeckt sind.
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Gemäß dem integrierten
Zahnkranz und Gehäuse
der vorliegenden Erfindung wird der Zusammenbau-Prozess vereinfacht,
da der Zahnkranz-Anteil und der Gehäuse-Anteil integral ausgeformt
sind. Zusätzlich
weist die Nitridschicht, die ausgeformt wird, nachdem die Poren
mit der Dampf-Oxidschicht gefüllt
wurden, eine Dicke auf, die geringer als die der Dampf-Oxidschicht ist,
wobei der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse aufgrund der Nitridschicht, die
eine geeignete Dicke aufweist, vorzugsweise ein niedriges Reibungs-Verhalten
sowie Festigkeit aufweist.
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In
dem integrierten Zahnkranz und Gehäuse können die Zähne des Zahnkranz-Anteils mit
einer ausgehärteten
Schicht bedeckt sein, die durch einen Hochfrequenz-Induktionshärte-Prozess
ausgeformt ist, bei dem die Zähne
auf eine Temperatur aufgeheizt werden, die den Umwandlungspunkt
des eisenhaltigen Pulvermaterials übersteigt.
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Gemäß dem oben
beschriebenen integrierten Zahnkranz und Gehäuse wird, da die ausgehärtete Schicht
nur auf der Oberfläche
der Zähne
ausgeformt ist, der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse mit
Zähnen
zur Verfügung
gestellt, die eine hohe Festigkeit aufweisen, ohne Deformationen
in der Gleitoberfläche,
die eine hohe Formgenauigkeit aufweisen muss, aufzuweisen. Zusätzlich wird,
da der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess,
bei dem die Zähne auf
eine Temperatur aufgeheizt werden, die den Umwandlungspunkt des
eisenhaltigen Pulvermaterials übersteigt,
nur auf die Zähne
in dem Zahnkranz-Anteil angewandt wird, die Form über alles
des integrierten Zahnkranzes und Gehäuses nicht durch die Hitze beeinflusst,
wodurch eine hohe Formgenauigkeit beibehalten werden kann.
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In
dem integrierten Zahnkranz und Gehäuse kann die Dampf-Oxidschicht vorzugsweise
mittels der Nitridschicht bedeckt sein.
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In
dem integrierten Zahnkranz und Gehäuse kann die Dicke der Dampf-Oxidschicht
vorzugsweise in einem Bereich von 3 bis 8 μm sein. Die Dicke der Nitridschicht
kann vorzugsweise in einem Bereich von 2 bis 5 μm sein. Die Nitridschicht kann
vorzugsweise dünner
als die Dampf-Oxidschicht ausgeformt sein.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenso ein Verfahren zur Erzeugung
eines integrierten Zahnkranzes und Gehäuses zur Verfügung, welches
die folgenden Schritte beinhaltet: Ausformen eines Grünlings aus
einem eisenhaltigen Pulvermaterial, der einen Zahnkranz-Anteil der
Zähne an
seinem äußeren Umfang
aufweist, sowie einem Gehäuse-Anteil,
der innerhalb des Zahnkranz-Anteil angeordnet ist, und der Aufnahmen
aufweist, die sich von einem inneren Umfang des Gehäuse-Anteils
erstrecken, beinhaltet; Sintern des Grünlings, um einen gesinterten
Körper zu
erhalten; Unterziehen des gesinterten Körpers einer Bedampfungs-Behandlung, bei der
ein überhitzter
Dampf verwendet wird; Unterziehen des gesinterten Körpers einer
Gas-Weich-Nitrierbehandlung,
in der ein Ammoniumgas verwendet wird; und Unterziehen der Zähne einer
Hochfrequenz-Induktions-Härtebehandlung.
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In
dem oben beschriebenen Verfahren können die Bedingungen der Hochfrequenz-Induktions-Härtebehandlung
vorzugsweise so bestimmt werden, dass die Zähne auf eine Temperatur aufgeheizt
werden, die den Umwandlungspunkt des eisenhaltigen Pulvermaterials übersteigt.
Die Temperatur des überhitzen
Dampfs kann vorzugsweise in einem Bereich von 550°C bis 600°C eingestellt
sein.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Draufsicht, die einen integrierten Zahnkranz und Gehäuse gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Abschnitt des integrierten Zahnkranzes
und Gehäuses
insbesondere in der Nachbarschaft der Oberfläche hiervon, die eine Abdeckschicht
aufweist, zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen erläutert.
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1 zeigt
die Form eines integrierten Zahnkranzes und Gehäuses 10 gemäß der vorliegenden Erfindung.
Der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse 10, die in einem
variablen Ventilsteuerungs-Mechanismus eines Verbrennungsmotors,
der in einem Automobil installiert ist, verwendet wird, ist als
gesinterter Körper
ausgeformt, der integral aus einem eisenhaltigen Pulvermaterial
zusammengesetzt ist. Der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse 10,
die in einer im Wesentlichen zylindrischen Form ausgeformt sind,
beinhaltet einen Zahnkranz-Anteil 11, der in dem äußeren umfänglichen
Bereich hiervon angeordnet ist, sowie einen Gehäuse-Anteil 12, der
im Inneren des Zahnkranz-Anteils 11 angeordnet ist.
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Der
Zahnkranz-Anteil ist als ein Antriebs-Energieübertragungsanteil ausgeformt,
der bei der Verwendung eine Rollenkette ergreift. Der Zahnkranz-Anteil 11 beinhaltet
Zähne 11a,
die am äußeren Umfang 11b hiervon
ausgeformt sind; daher wird bei Verwendung ein Oberflächendruck
sowie Reibung von der Rollenkette auf die Zähne 11a aufgebracht.
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Der
Gehäuse-Anteil
beinhaltet Aufnahmen 13 (vier Aufnahmen sind in dieser
Ausführungsform ausgebildet),
die sich jeweils radial und vom inneren Umfang 12a des
Gehäuse-Anteils
nach außen
erstrecken. Wie in 1 durch die doppelt gepunktete Linie
angezeigt, ergreift ein Rotor 20 den inneren Umfang 12a in
einer solchen Weise, dass eine relative Drehung zwischen dem Gehäuse-Anteil 12 und dem
Rotor 20 ermöglicht
wird. Der Rotor 20 weist Leitschaufeln 21 auf
(vier Leitschaufel sind in dieser Ausführungsform ausgebildet), von
denen sich jede radial und von dem äußeren Umfang 20a hiervon nach
außen
erstreckt. Jede der Leitschaufeln 21 ist in jeder der Aufnahme 13 angeordnet
und der Spitzenabschnitt 21a der Leitschaufel berührt die
zylindrische innere Oberfläche 13a der
Aufnahme 13 derart, dass sie die Aufnahme 13 in
der umfänglichen
Richtung in zwei Teile unterteilt, und somit werden die Druckkammern 13A und 13B ausgeformt,
von denen jede durch den integrierten Zahnkranz und Gehäuse 10 und
den Rotor 20 begrenzt wird.
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Wenn
der Druck in den Druckkammern 13A und 13B beibehalten
wird, drehen sich der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse 10 und
der Rotor 20 miteinander. Auf der anderen Seite bewegen
sich, wenn eine Druckdifferenz zwischen den Druckkammern 13A und 13B erzeugt
wird, die Leitschaufeln 21 in den Aufnahmen 13,
während
diese entlang der zylindrischen inneren Oberflächen 13a der Aufnahmen 13 entlang
gleiten, so dass sich der integrierte Zahnkranz und Gehäuse 10 und
der Rotor 20 in Bezug aufeinander drehen, wodurch die Phase
zwischen dem integrierten Zahnkranz und Gehäuse 10 sowie dem Rotor 20 verändert werden
kann.
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Eine
exzellente Abrieb-Widerstandsfähigkeit und
hohe Belastungs-Kapazität
(d.h. hohe Festigkeit) sind für
den integrierten Zahnkranz und das Gehäuse 10, insbesondere
am Zahnkranz-Anteil 11, durch den Antriebsenergie unter
Verwendung einer Kette übertragen
wird, erforderlich. Auf der anderen Seite sind eine exzellente Abrieb- Widerstandsfähigkeit
sowie ein niedriges Reibverhalten und eine Form-Genauigkeit für den Gehäuse-Anteil 12,
der die Druckkammern 13A und 13B beinhaltet, und
entlang dem die Leitschaufeln 21 des Rotors 20 gleiten,
erforderlich.
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Der
integrierte Zahnkranz und das Gehäuse 10 sind durch
die Schritte des Ausformens eines Grünlings unter Verwendung eines
eisenhaltigen Pulvermaterials (beispielsweise Fe-(1–4)Cu-(0,2–0,9)C, Fe-(0,6–1,6)Mo-(0,2–0,7)C)
ausgeformt, sowie Sintern des Grünlings
unter einer normalen Sintertemperatur, um einen gesinterten Körper zu
erhalten, sowie Aufbringen verschiedener Behandlungen auf den gesinterten
Körper.
Hierbei kennzeichnet der obere beschriebene Ausdruck sowie das Fe-(1–4)Cu-(0,2–0,9)C ein
Fe(Eisen)Basispulvermaterial, welches 1 bis 4 Gew.-% Kupfer und
0,2 bis 0,9 Gew.-% Graphit enthält.
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Die
verschiedenen Behandlungen werden spezieller im Folgenden mit Bezug
auf 2 erläutert,
wie eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Anteils des integrierten Zahnkranzes und Gehäuses 10,
insbesondere in der Nachbarschaft der Oberfläche hiervon zeigt.
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Zuallererst
wird der gesinterte Körper
einer Bedampfungs-Behandlung
unterzogen, bei der ein überhitzter
Dampf verwendet wird. Die Temperatur des überhitzten Dampfs wird in einem
Bereich von 550°C
bis 600°C
eingestellt. Bei der Bedampfungs-Behandlung wird eine Dampf-Oxidschicht
S auf Tri-Eisen-Tetraoxid
(Fe3O4) auf der
gesamten Oberfläche
des Basismaterials M des gesinterten Körpers ausgeformt. Die Dampf-Oxidschicht
S wird nicht nur auf der äußersten
Oberfläche
des Basismaterials M ausgeformt, sondern ebenso auf der Oberfläche der
offenen Poren P (d.h. auf der Innen-Oberfläche jeder der offenen Poren
P), und somit werden die offenen Poren P in dem gesinterten Körper zu
einem gewissen Maße
ausgefüllt.
Die Dicke der Dampf-Oxidschicht S wird vorzugsweise in einem Bereich
von 3 bis 8 μm
eingestellt; jedoch kann die Dicke unterschiedlich, beispielsweise
durch Verändern
der für
die Behandlung notwendigen Zeit, eingestellt werden. Üblicherweise
wird die Zeit für
die Behandlung (d.h. die Zeit vom Platzieren des gesinterten Körpers in
der Behandlungskammer bis zu der Zeit, zu der der gesinterte Körper entfernt
wird) in einem Bereich von 90 bis 150 Minuten eingestellt.
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Danach
wird der gesinterte Körper
einer Gas-Weich-Nitrierbehandlung
unterzogen, in der ein Ammonimumgas verwendet wird. Bei der Gas-Weich-Nitrierbehandlung
wird der in dem Fe3O4 enthaltene
Sauerstoff in einem Bereich der Dampf-Oxidschicht S, die nahe dem
Basismaterial M angeordnet ist, angeregt und durch Stickstoff ersetzt, der
in dem Ammonimumgas enthalten ist, und somit wird eine nitrierte
Schicht N aus einem eisenhaltigen Nitrid auf dem Basismaterial M
ausgeformt. Da die Nitridschicht N während der Gas-Weich-Nitrierbehandlung
unter einer relativ geringen Umgebungstemperatur ausgeformt wird,
wird sich der gesinterte Körper
nicht während
der Behandlung verformen, während
zur gleichen Zeit die Oberfläche
des integrierten Zahnkranzes und Gehäuses 10 härter als
die Leitschaufeln 21 erzeugt werden können, d.h. dass die Abrieb-Widerstandsfähigkeit
der Oberfläche
des integrierten Zahnkranzes und Gehäuses 10 gesichert sein
kann.
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Die
Dicke der Nitridschicht N wird vorzugsweise in einem Bereich von
einem unteren Limit, welches in Hinsicht auf die Verbesserung der
Abrieb-Widerstandsfähigkeit
und des niedrigen Reib-Verhaltens bestimmt wird, zu einem oberen
Limit, welches in Hinsicht auf das Vermeiden einer Verringerung
der Fähigkeit
des integrierten Zahnkranzes und Gehäuses 10 bestimmt wird,
eingestellt. In dieser Ausführungsform
ist die Dicke der Nitridschicht N in einem Bereich von 2 bis 5 μm eingestellt,
jedoch kann die Dicke frei auf einen Wert, der geringer als der
der Dampf-Oxidschicht
S ist, durch beispielsweise das Verändern der notwendigen Behandlungszeit
eingestellt werden. Durch Einstellen der Dicke der Dampf-Oxidschicht
S in einem geeigneten Bereich wird die Nitridschicht N davon abgehalten,
zu dick ausgeformt zu werden, und somit kann vermieden werden, dass
der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse 10 ihre Zähigkeit
verlieren, was durch eine zu dicke Nitridschicht N bewirkt werden
kann.
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Durch
die oben genannte Bedampfungs-Behandlung und die Gas-Weich-Nitrierbehandlung
wird die Härte
der Oberfläche
des gesinterten Körpers aufgrund
der Dampf-Oxidschicht S und der Nitridschicht N, die darauf ausgeformt
sind, angehoben, und die Abrieb-Widerstandsfähigkeit sowie das niedrige
Reib-Verhalten werden
ebenso verbessert, während
zur gleichen Zeit die Dimensions-Genauigkeit beibehalten wird.
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Des
Weiteren wird, um die auf dem äußeren Umfang 11b ausgeformten
Zähne 11a ausreichend zu
härten,
um eine durch eine Kette darauf aufgebrachten hohen Belastung zu
widerstehen, ein Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess aufgebracht. Der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess
ist in Hinsicht auf das Ausformen einer lokal ausgehärteten Schicht
bevorzugt und wird nur einen geringen Effekt auf die Dimensions-Genauigkeit
aufweisen. Durch den Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess wird eine ausgehärtete Schicht
H nur auf den Zähnen 11a (1)
ausgeformt und somit werden die Zähne 11a mit einer
ausreichenden Oberflächen-Festigkeit (Härte) vorgesehen.
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In
dem wie oben erläuterten
Fall, bei dem ein Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess
auf die Zähne 11a nach
dem Gas-Weich-Nitrierverfahren
aufgebracht wird, kann die Härte
der Zähne 11a verglichen mit
einem anderen Fall, bei dem lediglich der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess
auf die Zähne 11a ohne
die Gas-Weich-Nitrierbehandlung angewendet wird, angehoben werden.
Insbesondere würde, Fe-2,0Cu-0,6C
als eisenhaltige Pulvermaterial verwendet wird und wenn die Dichte
nach dem Sintern 6,8 g/cm2 ist, die Härte der
Zähne 11a 700
bis 750 (MHv (25 g)) sein, wenn nur der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess aufgebracht würde. Im
Gegensatz hierzu würde,
wenn der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess nach der Gas-Weich-Nitrierbehandlung
angewendet würde,
die Härte
der Zähne 11a 770
bis 820 (MHv) sein. Als Referenz würde die Härte der Zähne 11a 450 bis 500
(MHv) sein, wenn nur die Gas-Weich-Nitrierbehandlung angewendet würde.
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Zusätzlich zu
den oben beschriebenen Behandlungen können Bearbeitungsprozesse so
wie Schlichten, Beschneiden sowie Schleifen auf den gesinterten
Körper
angewendet werden, wenn es notwendig ist, die Erzeugung des integrierten
Zahnkranzes und Gehäuses 10 abzuschließen.
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Die
Dichte des integrierten Zahnkranzes und Gehäuses 10 über alles,
die so erzielt wird, wird zwischen 6,6 bis 7,2 g/cm3 sein
und die örtliche
Dichte in der Nachbarschaft der Zähne 11a wird zwischen
6,8 und 7,3 g/cm3 sein. Die vollständige Oberfläche des integrierten
Zahnkranzes und Gehäuses 10 ist
mit der Dampf-Oxidschicht S und der Nitridschicht N bedeckt, so
dass ein exzellentes niedriges Reib-Verhalten und Abrieb-Widerstandsfähigkeit
bereitstehen. Zusätzlich
sind die Zähne 11a mit
der ausgehärteten Schicht
H versehen, so dass sie eine hohe Härte und hohe Belastungs-Kapazität zeigen.
In der vorliegenden Ausführungsform
ist der Zahnkranz-Anteil, der direkt die Belastung auf die Kette überträgt, nicht
nur dichter, sondern zudem durch die Oberflächenbehandlung verglichen mit
dem Gehäuse-Anteil
härter, wenn
die Verwendung des Zahnkranz-Anteils unter erschwerten Bedingungen
in Betracht gezogen wird.
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Vorteilhafte
Effekte, die durch die Erfindung erreichbar sind.
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Wie
oben erläutert,
wird gemäß dem integrierten
Zahnkranz und Gehäuse
gemäß der vorliegenden
Erfindung der Zusammenbau- Prozess
vereinfacht, da der Zahnkranz-Anteil und der Gehäuse-Anteil integral ausgeformt sind, und
die Erzeugungskosten können
reduziert werden. Zusätzlich weist
der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse ein exzellent niedriges
Reib-Verhalten und
eine Festigkeit aufgrund der Nitridschicht mit geeigneter Dicke auf.
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Gemäß einem
anderen integrierten Zahnkranz und Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung
ist, da die ausgehärtete
Schicht nur auf der Oberfläche
der Zähne
ausgeformt ist, der integrierte Zahnkranz und das Gehäuse mit
den Zähne
versehen, die eine hohe Festigkeit aufweisen, ohne dabei eine Deformation
in den Gleitoberflächen,
die eine hohe Formgenauigkeit aufweisen müssen, aufzuweisen. Zusätzlich wird,
da der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess,
bei dem die Zähne
auf eine Temperatur aufgeheizt werden, die den Umwandlungspunkt
des eisenhaltigen Pulvermaterials übersteigt, nur auf die Zähne in dem
Zahnkranz-Anteil aufgebracht wird, die Form des integrierten Zahnkranzes und
Gehäuses über alles
nicht durch die Hitze beeinflusst, wodurch eine hohe Genauigkeit
in der Form beibehalten werden kann. Die Härte der Zähne kann durch Anwenden des
Hochfrequenz-Induktions-Härteprozesses
nach der Gas-Weich-Nitrierbehandlung verglichen
mit einem anderen Fall, bei dem nur der Hochfrequenz-Induktions-Härteprozess
bei den Zähnen
angewendet wird, angehoben werden.
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Während bevorzugte
Ausführungsformen der
Erfindung oben beschrieben und dargestellt wurden, sollte jedoch
verstanden werden, dass diese lediglich als beispielhaft für die Erfindung
und nicht beschränkend
angesehen werden können.
Dementsprechend ist die Erfindung nicht durch die vorangehende Beschreibung
begrenzt und wird lediglich durch den Schutzbereich der anhängenden
Ansprüche
beschränkt.
Die Merkmale der abhängigen
Ansprüche
können
miteinander kombiniert werden, vorausgesetzt, dass sie sich nicht
widersprechen.