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Die
vorliegende Erfindung betrifft 2-substituierte 4-Heteroarylpyrimidine,
deren Herstellung, diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen
und deren Verwendung bei der Behandlung von proliferativen Störungen,
wie z. B. Krebs, Leukämie,
Psoriasis und dergleichen.
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Bestimmte
4,5,6-substituierte-N-(substituiertes-Phenyl)-2-pyrimidinamine mit
antiasthmatischen Eigenschaften sind in der
EP-A-233,461 offenbart. Bestimmte
4-Heteroaryl-N-(3-substituiertes-phenyl)-2-pyridinamine,
die über
antiproliferative Eigenschaften verfügen und Proteinkinasen C, mit
dem Rezeptor für
epidermalen Wachstumsfaktor assoziierte Tyrosinproteinkinase (EGF-R-TPK) als auch CDK1/Cyclin
B hemmen, sind bereits in der
WO
95/09847 offenbart worden, wobei die beispielhaft erläuterten
Heteroaryle Pyridyl und Indolyl darstellen.
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Die
J. Med. Chem. (1993) Band 36, Seiten 2716–2725, Paul, R. et al., offenbart
eine weitere Klasse von Phenylaminopyrimidinen, die über eine
antiinflammatorische Aktivität
verfügen.
Diese Verbindungen schließen
unsubstituierte Pyrrolgruppen, monosubstituierte 2-Thienylgruppen
und Dimethyl-3-furylgruppen an der 4-Position des Pyrimidinrings
ein.
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Die
WO 95/09852 (Ciba Geigy
AG) betrifft Derivate von N-(Fluoralkoxyphenyl)-2-pyrimidinamin,
die bei der Behandlung von proliferativen Störungen verwendbar sind. Die
Verbindungen können
die Substituenten 4-Pyridyl, N-Oxido-4-pyridyl, 3-Indolyl, Isochinolinyl,
Thienyl oder 1H-Pyrrolyl in der 4-Position des Pyrimidinrings tragen.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine weitere Klasse antiproliferativer
Verbindungen von N-Phenyl-2-pyrimidin bereitzustellen. Bei den Verbindungen
der vorliegenden Erfindung wurde überraschend festgestellt, dass
sie keine Inhibitoren von Proteinkinase C darstellen. Wie hiernach
diskutiert wird, kann ihre Aktivität über die Hemmung der Zellproliferation
bei Zellinien und/oder Hemmung von Cyclin-abhängigen Kinaseenzymen gezeigt
werden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Der
erste Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft Verbindungen der
allgemeinen Formel I:
worin:
einer von X
1 und X
2 NR
10 ist und der andere von X
1 und
X
2 CR
9 ist und wobei
die Pyrrolgruppe mono-, di- oder trisubstituiert ist;
Z NH,
NHCO, NHSO
2, NHCH
2,
CH
2, CH
2CH
2 oder CH=CH ist;
R
1,
R
2, R
3, R
9 und R
10 unabhängig voneinander
H, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heterocyclus, Halogen, NO
2,
CN, OH, Alkoxy, Aryloxy, (R''')nNH
2, (R''')nNH-R', (R''')nN-(R')(R''), NH-Aryl, N-(Aryl)
2,
COOH, COO-R', COO-Aryl, CONH
2, CONH-R',
CON-(R')(R''), CONH-Aryl, CON-(Aryl)
2,
SO
3H, SO
2NH
2, CF
3, CO-R' oder CO-Aryl sind,
wobei Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- und Heterocyclusgruppen mit einer
oder mehreren Gruppen, ausgewählt
aus Halogen, NO
2, CN, OH, O-Methyl, NH
2, COOH, CONH
2 und
CF
3, weiter substituiert sein können;
R
4, R
5, R
6,
R
7 und R
8 unabhängig voneinander
H, substituiertes oder unsubstituiertes niederes Alkyl, Halogen, NO
2, CN, OH, substituiertes oder unsubstituiertes
Alkoxy, NH
2, NH-R', N-(R')(R''), COOH, COO-R', CONH
2, CONH-R', CON-(R')(R''), SO
3H, SO
2NH
2 oder CF
3 sind;
wobei R' und R'' jeweils
unabhängig
voneinander Alkylgruppen sind, die identisch oder verschieden sein
können,
jeder R''' unabhängig eine Alkylengruppe ist
und n 0 oder 1 ist; und pharmazeutisch verträgliche Salze davon,
mit
der Maßgabe,
dass, wenn X
1 NMe ist, X
2 CH
ist, Z NH ist, R
3 H oder C
1-3-Alkyl
ist, R
4 bis R
8 unabhängig voneinander
H, unsubstituiertes C
1-4-Alkyl, Halogen,
OH, unsubstituiertes C
1-3-Alkoxy, NH
2, NH-(C
1-3-Alkyl), N-(C
1-3-Alkyl)(C
1-3-Alkyl),
COOH, COO(C
1-3-Alkyl), CF
3 sind,
dann R
1 und R
2 nicht
beide H sind.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Wie
hierin verwendet wird, schließt
der Begriff "Alkyl" sowohl geradkettige
als auch verzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ein,
z. B. Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert-Butyl,
Pentyl, Hexyl, usw., und ebenso wird der Begriff "niederes Alkyl" für Gruppen
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verwendet.
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Der
Begriff "Aryl" wird verwendet,
um Gruppen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen einzuschließen, z.
B. Phenyl, Naphthyl, usw.
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Der
Begriff "Aralkyl" wird als eine Verknüpfung der
wie vorstehend angegebenen Ausdrücke
Alkyl und Aryl verwendet.
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Die
Verbindungen der Formel I sind diejenigen, die eine mono-, di- oder
trisubstituierte Pyrrolgruppe tragen, die mit dem Pyrimidinring über einen
der Ringkohlenstoffatome verbunden ist. Vorzugsweise ist die Pyrrolgruppe
eine Pyrrol-3-yl-Gruppe (d. h. X1 ist CR9 und X2 ist NR10, vorzugsweise NH) und ist di- oder trisubstituiert.
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Die
Pyrrolgruppe kann mit R1, R2,
R9 und R10 substituiert
sein. Vorzugsweise sind R1, R2 und
gegebenenfalls R9 und R10 unabhängig voneinander
H, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heterocyclus, Halogen, NO2,
CN, OH, Alkoxy, Aryloxy, (R''')nNH2, (R''')nNH-R', (R''')nN-(R')(R''), NH-Aryl, N-(Aryl)2,
COOH, COO-R', COO-Aryl,
CONH2, CONH-R', CON-(R')(R''), CONH-Aryl, CON-(Aryl)2, SO3H, SO2NH2, CF3,
CO-R' oder CO-Aryl,
wobei Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- und Heterocyclusgruppen mit einer
oder mehreren Gruppen, ausgewählt
aus Halogen, NO2, CN, OH, O-Methyl, NH2, COOH, CONH2 und
CF3, weiter substituiert sein können. Am
stärksten
bevorzugt ist R10 H.
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Stärker bevorzugt
sind R1, R2 und
R9 jeweils unabhängig voneinander aus H, Halogen,
NO2, CN, (R''')nN-(R')(R''), CONH2, einer
C1-4-Alkylgruppe und einer heterocyclischen
Gruppe ausgewählt.
Vorzugsweise ist mindestens einer, stärker bevorzugt sind mindestens
zwei oder drei von R1, R2 und
R9 nicht Wasserstoff.
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Vorzugsweise
ist R1 H, CN, Halogen, Nitro, Alkylamino
oder eine heterocyclische Gruppe. Wenn R1 Halogen
ist, ist dieser vorzugsweise aus Chlor oder Brom ausgewählt. Wenn
R1 Alkylamino ist, ist dieser vorzugsweise
Diethylaminomethyl oder Dimethylaminomethyl. Wenn R1 eine
heterocyclische Gruppe ist, ist diese vorzugsweise Morpholin-4-ylmethyl
oder 4-Methylpiperazin-1-ylmethyl.
Am stärksten
bevorzugt ist R1 H oder CN.
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Noch
stärker
bevorzugt sind, wenn R1 wie vorzugsweise
beschrieben ist, R2 und R9 beide
niederes Alkyl, vorzugsweise Methyl.
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Die
Gruppe Z ist vorzugsweise NH, NHSO2 oder
NHCH2, am stärksten bevorzugt NH.
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Die
Phenylsubstituenten R4–R8 sind
jeweils unabhängig
voneinander aus H, Halogen, Nitro, Amino, Aminoalkyl, Hydroxy, Alkoxy,
Carbamoyl, Sulfamyl, CN, N(R')(R''), C1-4-Alkyl
und substituiertem C1-4-Alkyl ausgewählt.
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Stärker bevorzugt
sind R4, R5, R6, R7 und R8 unabhängig
voneinander H, unsubstitutiertes niederes Alkyl, Halogen, NO2, CN, OH, N-(R')(R'') oder CF3; wobei R' und R'' jeweils
unabhängig
voneinander Alkylgruppen sind, die identisch oder verschieden sein
können,
und n 0 oder 1 ist.
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Noch
stärker
bevorzugt sind R4 bis R8 unabhängig voneinander
aus H, F, NH2, NO2,
OH, Cl, Br, I, CN, CH2OH, CF3 und
Dimethylamino ausgewählt.
Innerhalb der Bevorzugungen für
R4 bis R8 sind R4 und R8 am stärksten bevorzugt
Wasserstoff.
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Somit
schließen
besonders bevorzugte Ausführungsformen
2-[N-(Phenyl)]-4-(2,4-dimethylpyrrol-3-yl)-pyrimidinamine ein, in denen die
Phenylgruppe 2-, 3- oder 4-substitutiert ist mit mindestens eines
aus H, F, NH2, NO2,
OH, Cl, Br, I, CN, CH2OH, CF3 oder
OMe.
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Innerhalb
dieser bestimmten Ausführungsform
ist die Phenylgruppe vorzugsweise mit F, NH2, NO2, OH,
Cl, Br, I, CH2OH, CN, CF3 oder
OMe an einer beliebigen der 2-, 3- oder 4-Position monosubstituiert
oder mit 2,4-Difluor, 3,5-Difluor, 3,4-Difluor, 2,4-Dichlor, 3,5-Dichlor,
3,4-Dichlor oder 4-Chlor-3-trifluormethyl disubstituiert.
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Weitere
besonders bevorzugte Ausführungsformen
schließen
2-[N-(Phenyl)]-4-(3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril)-pyrimidinamine
ein, in denen die Phenylgruppe mit mindestens einem von F, N(CH3)2, NO2, OH,
Cl, Br, I oder CF32-, 3- oder 4-substituiert
ist.
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Innerhalb
dieser bestimmten Ausführungsform
ist die Phenylgruppe vorzugsweise mit F, N(CH3)2, NO2, OH, I oder
CF3 an einer beliebigen der 3- oder 4-Position
monosubstituiert oder mit 4-Methyl-3-nitro, 3-Iod-4-methyl,
4-Chlor-3-methyl, 3-Hydroxy-4-methyl, 4-Fluor-3-methyl oder 4-Methyl-3-fluor disubstituiert.
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Ferner
schließen
weitere besonders vorzuziehende Ausführungsformen folgendes ein:
- – 2-[N-(Phenyl)]-4-(2,4-dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidinamine,
wobei die Phenylgruppe vorzugsweise mit F, N(CH3)2, NO2, OH, I oder
CF3 an der 4-Position, vorzugsweise mit
einer Fluor- oder N(CH3)2-Gruppe
monosubstituiert ist.
- – 2-[N-Phenyl)]-4-(2,4-dimethyl-5-halogen-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidinamine,
wobei die Phenylgruppe vorzugsweise mit F, N(CH3)2, NO2, OH, I oder
CF3 an der 3- oder 4-Position, vorzugsweise
mit einer 4-Fluor- oder 3-Nitrogruppe monosubstituiert ist, wobei
die Halogengruppe vorzugsweise Chlor oder Brom ist.
- – 2-[N-(Phenyl)]-4-(2,4-dimethyl-5-dialkylaminoalkyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidinamine,
wobei die Phenylgruppe vorzugsweise mit F, N(CH3)2, NO2, OH, I oder
CF3 an der 4-Position, vorzugsweise mit
Fluor, monosubstituiert ist, wobei die Dialkylaminoalkylgruppe vorzugsweise
Diethylaminomethyl oder Dimethylaminomethyl ist.
- – 2-[N-Phenyl)]-4-(2,4-dimethyl-5-(heterocyclus)-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidinamine,
wobei die Phenylgruppe vorzugsweise mit F, N(CH3)2, NO2, OH, I oder
CF3 an der 4-Position, vorzugsweise mit
Fluor, monosubstituiert ist, wobei die Heterocyclusgruppe vorzugsweise
5-Morpholin-4-ylmethyl oder 4-Methyl-piperazin-1-ylmethyl ist.
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Am
stärksten
bevorzugt sind die Verbindungen der vorliegenden Erfindung aus folgendem
ausgewählt:
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-iodphenyl)-amin
- (3,4-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- (4-Chlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- (3,5-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- 4-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-ylamino]-phenol
- 3-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-ylamino]-phenol
- (2,4-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- (2,4-Dichlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- (4-Chlor-3-trifluormethylphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-trifluormethylphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-trifluormethylphenyl)-amin
- (3-Chlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- N-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-N',N'-dimethylbenzol-1,4-diamin
- (3-Chlor-4-iodphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-fluor-4-iodphenyl)-amin
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-trifluormethylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Iodphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-methyl-3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Iod-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Chlor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxy-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Fluor-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Dimethylaminophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
- [4-(3,5-Dimethyl-1H-pyrrol-2-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- (4-Fluorphenyl)-[4-(1,2,4-trimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- N-[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-N',N'-dimethylbenzol-1,4-diamin
- [4-(5-Amino-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(5-Chlor-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Diethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Dimethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-5-morpholin-4-ylmethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- {4-[2,4-Dimethyl-5-(4-methylpiperazin-1-ylmethyl)-1H-pyrrol-3-yl]-pyrimidin-2-yl}-(4-fluorphenyl)-amin.
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Die
Strukturen der vorstehend genannten Verbindungen sind in der 1 dargestellt.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen, die untersucht wurden, sind diejenigen,
die CDK-Inhibitoren
mit einem IC50 für CDK2/Cyclin E von weniger
als 5 μM
(± 0,05)
darstellen, wobei sie folgende einschließen:
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-iodphenyl)-amin
- (3,4-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-y)-pyrimidin-2-yl]-amin
- (4-Chlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- (3,5-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- 4-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-ylamino]-phenol
- 3-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-ylamino]-phenol
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-trifluormethylphenyl)-amin
- (3-Chlor-4-iodphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-fluor-4-iodphenyl)-amin
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-trifluormethylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Iodphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-methyl-3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Iod-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Chlor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxy-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Fluor-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Dimethylaminophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
- (4-Fluorphenyl)-[4-(1,2,4-trimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- N-[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-N',N'-dimethylbenzol-1,4-diamin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(5-Chlor-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Diethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Dimethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-5-morpholin-4-ylmethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin,
und
- {4-[2,4-Dimethyl-5-(4-methylpiperazin-1-ylmethyl)-1H-pyrrol-3-yl]-pyrimidin-2-yl}-(4-fluorphenyl)-amin.
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Von
diesen Verbindungen sind diejenigen stärker bevorzugt, die CDK-Inhibitoren
mit einem IC50 für CDK2/Cyclin E von weniger
als 1 μM
(± 0,05)
darstellen, wobei sie folgende einschließen:
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-iodphenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-trifluormethylphenyl)-amin
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-trifluormethylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Iodphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-methyl-3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Iod-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Chlor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxy-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Fluor-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Dimethylaminophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
- [4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- N-[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-N',N'-dimethylbenzol-1,4-diamin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(5-Chlor-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Diethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Dimethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin,
und
- [4-(2,4-Dimethyl-5-morpholin-4-ylmethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin.
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Von
diesen sind noch stärker
bevorzugte Verbindungen diejenigen mit einem IC50 für CDK2/Cyclin
E von weniger als 0,5 μM
(± 0,05),
wobei sie folgende sind:
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-iodphenyl)-amin
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-trifluormethylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Iodphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-methyl-3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxy-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
- [4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin,
und
- [4-(5-Dimethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin.
-
Bei
den folgenden Verbindungen wurde festgestellt, dass sie besonders
wirksame antiproliferative Mittel darstellen, wie über zellbasierte
Tests gezeigt wurde:
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-trifluormethylphenyl)-amin
- (3-Chlor-4-iodphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(3-nitro-phenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-trifluormethylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Iodphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 3,5-Dimethyl-4-[2-(4-methyl-3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Iod-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Chlor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Hydroxy-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(3-Fluor-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Dimethylaminophenylamino)-pyrimidin-4-yl]3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
- 4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
- (4-Fluorphenyl)-[4-(1,2,4-trimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
- [4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- N-[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-N',N'-dimethylbenzol-1,4-diamin
- [4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
- [4-(5-Diethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
- [4-(5-Dimethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin,
und
- {4-[2,4-Dimethyl-5-(4-methylpiperazin-1-ylmethyl)-1H-pyrrol-3-yl]-pyrimidin-2-yl-}-(4-fluorphenyl)-amin.
-
Bei
den Verbindungen der Formel I wurde festgestellt, dass sie eine
antiproliferative Aktivität
besitzen, und daher wird von ihnen angenommen, dass sie bei der
Behandlung von proliferativen Störungen
von Nutzen sind, wie z. B. Krebs, Leukämie und andere Störungen,
die mit einer unkontrollierten zellulären Proliferation zusammenhängen, wie
z. B. Psoriasis und Restenose. Wie hierin definiert ist, kann eine
antiproliferative Wirkung innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden
Erfindung über
die Fähigkeit
gezeigt werden, die Zellproliferation in einem in vitro Ganzzelltest
zu hemmen, zum Beispiel unter Verwendung einer beliebigen der Zellinien
A549, HT29, Saos-2, HeLa oder MCF-7, oder indem die Hemmung eines
CDK-Enzyms (wie z. B. CDK2 oder CDK4) in einem geeigneten Test gezeigt
wird. Diese Tests, einschließlich
Verfahren zu deren Durchführung
sind in dem Beispiel 3 detaillierter beschrieben. Unter Verwendung
solcher Zellinien- und Enzymtests kann bestimmt werden, ob eine
Verbindung in dem Kontext der vorliegenden Erfindung antiproliferativ
ist.
-
Ohne
durch eine Theorie gebunden sein zu wollen, wird von den Verbindungen
der vorliegenden Erfindung angenommen, dass sie ihre antiproliferative
Wirkung in einer nicht von Proteinkinase C (PKC) abhängigen Art
und Weise entfalten. Viele der Verbindungen hemmen Cyclin-abhängige Kinaseenzyme
(CDKs), von denen gezeigt wurde, dass sie an der Steuerung des Zellzyklus
beteiligt sind. Diese CDKs schließen CDK2 und CDK4 und besonders
deren jeweiligen Wechselwirkungen mit Cyclin E und Cyclin D1 ein.
Von diesen Verbindungen der vorliegenden Erfindung wird ferner angenommen,
dass sie darin vorteilhaft sind, für CDK-Enzyme, die bei proliferativen
Erkrankungen beteiligt sind, selektiv zu sein. Unter dem Begriff "selektiv" wird verstanden,
dass die Verbindung vorzugsweise gegen ein an proliferativen Erkrankungen
beteiligtes Enzym wirksam ist, obwohl sie möglicherweise eine gewisse hemmende
Wirkung auf ein anderes Enzym (wie z. B. PKC) aufweist.
-
Die
Verbindungen der Erfindung können
einen beliebigen der Schritte oder Zustände in dem Zellzyklus hemmen,
wie zum Beispiel die Bildung der Kernhülle, den Austritt aus der Ruhephase
des Zellzyklus (G0), die G1-Progression, die Chromosomendekondensation,
das Aufbrechen der Kernhülle,
START, die Initiierung der DNA-Replikation, die Progression der
DNA-Replikation, die Terminierung der DNA-Replikation, die Zentrosomenduplikation,
die G2-Progression, die Aktivierung von mitotischen oder meiotischen
Funktionen, die Chromosomenkondensation, die Zentrosomentrennung,
die Mikrotubuli-Kernbildung, die Spindelbildung und -funktion, die
Wechselwirkungen mit Mikrotubuli-Motorproteinen, die Chromatidtrennung
und -segregation, die Inaktivierung von mitotischen Funktionen,
die Bildung des kontraktilen Rings und die Cytokinesefunktionen.
Insbesondere können
die Verbindungen der Erfindung bestimmte Genfunktionen beeinflussen,
wie z. B. die Chromatinbindung, die Bildung von Replikationskomplexen,
die Replikationsvorbereitung (replication licensing), die Phosphorylierung
oder eine andere sekundäre
Modifikationsaktivität,
den proteolytischen Abbau, die Mikrotubuli-Bindung, die Aktinbindung,
die Septinbindung, die Kernbildungsaktivität in Mikrotubuli organisierenden Zentren
und die Bindung an Komponenten von Signalwegen des Zellzyklus.
-
Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung betrifft deshalb die Verwendung von einer oder
mehreren Verbindungen der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments
zur Behandlung von proliferativen Störungen. Vorzugsweise ist die
proliferative Störung
Krebs oder Leukämie.
Der Begriff proliferative Störung
wird hierin in einem ausgedehnten Sinn verwendet, um eine beliebige
Störung
einzuschließen,
die die Steuerung des Zellzyklus erfordert, wie zum Beispiel kardiovaskuläre Störungen,
wie z. B. Restenose und Kardiomyopathie, Autoimmunerkrankungen,
wie z. B. Glomerulonephritis und rheumatoide Arthritis, dermatologische
Störungen,
wie z. B. Psoriasis, antiinflammatorische, antimykotische, antiparasitische
Störungen,
wie z. B. Malaria, Emphysem und Alopezie. Bei diesen Störungen können die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung je nach Erfordernis die
Apoptose in den vorgesehenen Zellen induzieren oder die Stasis aufrechterhalten.
-
Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
betrifft die Erfindung die Verwendung von einer oder mehreren Verbindungen
der Formel I bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung
einer CDK-abhängigen
oder -empfindlichen Störung.
CDK-abhängige
Störungen
gehen mit einem übernormalen Aktivititsgrad
von einem oder mehreren CDK-Enzymen einher. Solche Störungen gehen
bevorzugt mit einem abnormalen Aktivitätsgrad von CDK2 und/oder CDK4
einher. Eine CDK-empfindliche Störung
ist eine Störung, bei
der eine Abweichung von dem CDK-Niveau
nicht die primäre
Ursache ist, sondern zu der primären
metabolischen Abweichung nachgeschaltet liegt. Bei solchen Szenarien
können
CDK2 und/oder CDK4 als Teil des empfindlichen Stoffwechselweges
angesehen werden, und deshalb können
CDK-Inhibitoren bei der Behandlung solcher Störungen aktiv sein. Solche Störungen sind
vorzugsweise Krebs oder leukämische
Störungen.
-
Ein
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung
einer Verbindung der Formel
wobei:
einer von X
1 und X
2 NH ist und
der andere von X
1 und X
2 CR
9 ist; und wobei die Pyrrolgruppe mono-,
di- oder trisubstituiert ist;
Z NH, NHCO, NHSO
2,
NHCH
2, CH
2, CH
2CH
2 oder CH=CH ist;
R
1, R
2, R
3 und
R
9 unabhängig
voneinander H, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Heterocyclus, Halogen, NO
2, CN, OH, Alkoxy, Aryloxy, NH
2,
NH-R', N-(R')(R''), NH-Aryl, N-(Aryl)
2,
COOH, COO-R', COO-Aryl,
CONH
2, CONH-R', CON-(R')(R''), CONH-Aryl, CON-(Aryl)
2, SO
3H, SO
2NH
2, CF
3,
CO-R' oder CO-Aryl sind, wobei
Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- und Heterocyclusgruppen mit einer oder mehreren
Gruppen, ausgewählt
aus Halogen, NO
2, CN, OH, O-Methyl, NH
2, COOH, CONH
2 und
CF
3, weiter substituiert sein können;
R
4, R
5, R
6,
R
7 und R
8 unabhängig voneinander
H, substituiertes oder unsubstituiertes niederes Alkyl, Halogen, NO
2, CN, OH, substituiertes oder unsubstituiertes
Alkoxy, NH
2, NH-R', N-(R')(R''), COOH, COO-R', CONH
2, CONH-R', CON-(R')(R''), SO
3H, SO
2NH
2 oder CF
3 sind;
wobei R' und R" jeweils unabhängig voneinander Alkylgruppen
sind, die identisch oder verschieden sein können;
und pharmazeutisch
verträgliche
Salze davon;
bei der Herstellung eines Medikaments zur Verwendung
bei der Behandlung einer proliferativen Erkrankung.
-
Der
Begriff "proliferative
Störung" ist zuvor diskutiert
worden, und dieselbe Definition gilt für den zweiten Aspekt der Erfindung.
-
Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung
der Verbindungen der Formel II bei der Herstellung eines Medikaments
zur Verwendung bei der Behandlung von viralen Infektionen. Solche viralen
Infektionen schließen
VZV, HSV Typ 1 und 2 und HIV ein. Vorzugsweise werden die Verbindungen
bei der Behandlung von HIV und mit HIV in Verbindung stehenden Störungen verwendet.
-
Die
bevorzugten Ausführungsformen
dieser weiteren Aspekte der Erfindung sind mit denjenigen identisch,
die vorstehend im Hinblick auf den ersten Aspekt beschrieben wurden.
-
Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
werden eine oder mehrere Verbindungen der Erfindung in Kombination
mit einem oder mehreren anderen Antikrebsmitteln verabreicht. In
solchen Fällen
können
die Verbindungen der Erfindung fortlaufend, gleichzeitig oder der
Reihe nach mit einem oder mehreren anderen Antikrebsmitteln verabreicht
werden.
-
Wie
hierin verwendet wird, schließt
der Begriff "Herstellung
eines Medikaments" die
Verwendung einer Verbindung der Formel I direkt als das Medikament
zusätzlich
zu ihrer Verwendung in einem Screening-Programm für weitere
antiproliferative Mittel oder in einer beliebigen Stufe der Herstellung
eines solchen Medikaments ein.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung (erster und zweiter Aspekt)
können
als Salze oder Ester, insbesondere als pharmazeutisch verträgliche Salze
oder Ester, vorliegen.
-
Pharmazeutisch
verträgliche
Salze der Verbindungen der Erfindung (erster und zweiter Aspekt)
schließen
geeignete Säureadditions-
oder Basensalze davon ein. Eine Übersicht über geeignete
pharmazeutische Salze ist bei Berge et al., J. Pharm. Sci., 66,
1–19 (1977)
zu finden. Die Bildung der Salze erfolgt zum Beispiel mit starken
anorganischen Säuren,
wie Mineralsäuren,
z. B. Schwefelsäure,
Phosphorsäure
oder Halogenwasserstoffsäuren;
mit starken organischen Carbonsäuren,
wie z. B. Alkancarbonsäuren
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die unsubstituiert oder substituiert
sind (z. B. mit Halogen), wie z. B. Essigsäure; mit gesättigten oder
ungesättigten
Dicarbonsäuren,
wie zum Beispiel Oxal-, Malon-, Bernstein-, Malein-, Fumar-, Phthal-
oder Terephthalsäure;
mit Hydroxycarbonsäuren,
wie zum Beispiel Ascorbin-, Glycol-, Milch-, Äpfel-, Wein- oder Citronensäure; mit
Aminosäuren,
wie zum Beispiel Asparagin- oder Glutaminsäure; mit Benzoesäure oder
mit organischen Sulfonsäuren,
wie z. B. (C1-C4)-Alkyl-
oder Arylsulfonsäuren,
die unsubstituiert oder substituiert sind (zum Beispiel mit einem
Halogen), wie z. B. Methan- oder
p-Toluolsulfonsäure.
-
Ester
werden unter Verwendung entweder von organischen Säuren oder
Alkoholen/Hydroxiden in Abhängigkeit
davon gebildet, welche funktionelle Gruppe verestert wird. Die organischen
Säu ren
schließen
Carbonsäuren
ein, wie z. B. Alkancarbonsäuren
mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, die unsubstituiert oder substituiert sind
(z. B. mit Halogen), wie z. B. Essigsäure; mit gesättigter
oder ungesättigter
Dicarbonsäure,
wie zum Beispiel Oxal-, Malon-, Bernstein-, Malein-, Fumar-, Phthal-
oder Terephthalsäure;
mit Hydroxycarbonsäuren,
wie zum Beispiel Ascorbin-, Glycol-, Milch-, Äpfel-, Wein- oder Citronensäure; mit
Aminosäuren,
wie zum Beispiel Asparagin- oder Glutaminsäure; mit Benzoesäure oder
mit organischen Sulfonsäuren,
wie Z. B. (C1-C4)-Alkyl- oder Arylsulfonsäuren, die
unsubstituiert oder substituiert sind (zum Beispiel mit einem Halogen),
wie z. B. Methan- oder p-Toluolsulfonsäure. Geeignete Hydroxide schließen anorganische
Hydroxide, wie Z. B. Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Calciumhydroxid
und Aluminiumhydroxid ein. Die Alkohole schließen Alkanalkohole mit 1–12 Kohlenstoffatomen
ein, die unsubstituiert oder substituiert sein können (z. B. mit einem Halogen).
-
In
sämtlichen
zuvor diskutierten Aspekten der vorliegenden Erfindung schließt die Erfindung
gegebenenfalls alle Enantiomere und Tautomere von Verbindungen der
Formel I ein. Der Fachmann erkennt Verbindungen, die über optische
Eigenschaften (ein oder mehrere chirale Kohlenstoffatome) oder tautomere
Charakteristika verfügen.
Die entsprechenden Enantiomere und/oder Tautomere können über auf
dem Gebiet bekannte Verfahren isoliert/hergestellt werden.
-
Die
Erfindung betrifft des Weiteren die Verbindungen der vorliegenden
Erfindung oder die in der vorliegenden Erfindung nützlichen
Verbindungen (erster und zweiter Aspekt) in ihren verschiedenen
kristallinen Formen, polymorphen Formen und (nicht) wasserhaltigen
Formen. Es ist innerhalb der pharmazeutischen Industrie gut fundiert,
dass chemische Verbindungen in einer beliebigen von solchen Formen
isoliert werden können,
indem das Verfahren zur Reinigung und/oder Isolierung aus den Lösungsmitteln,
die bei der synthetischen Herstellung solcher Verbindungen verwendet
werden, leicht geändert
wird.
-
Die
Erfindung schließt
ferner die Verbindungen (erster und zweiter Aspekt) der vorliegenden
Erfindung oder die in der vorliegenden Erfindung nützlichen
Verbindungen in Form von Prodrugs ein. Solche Prodrugs sind im Allgemeinen
Verbindungen der Formel I, wobei eine oder mehrere geeignete Gruppen
derart modifiziert worden sind, dass die Modifikation bei Verabreichung
an einen menschlichen oder einen Säugetierpatienten rückgängig gemacht
werden kann. Eine solche Umkehrung wird gewöhnlich von einem Enzym durchgeführt, das
in einem solchen Patienten natürlich
vorhanden ist, obwohl es möglich
ist, dass ein zweites Mittel zusammen mit einem solchen Prodrug
verabreicht wird, damit die Umkehrung in vivo durchgeführt wird.
Beispiele für
solche Modifikationen schließen
Ester (zum Beispiel beliebige von den vorstehend beschriebenen), wobei
die Umkehrung von einer Esterase usw. durchgeführt werden kann. Weitere solche
Systeme sind den Fachleuten gut bekannt.
-
Die
vorliegende Erfindung umfasst auch pharmazeutische Zusammensetzungen,
die die Verbindungen der Erfindung (erster und zweiter Aspekt) umfassen.
In dieser Hinsicht und besonders in Bezug auf die Humantherapie
werden die Verbindungen der vorliegenden Erfindung (einschließlich ihrer
pharmazeutisch verträglichen
Salze, Ester und pharmazeutisch verträglichen Solvate), obwohl sie
alleine verabreicht werden können,
im Allgemeinen in Beimischung mit einem pharmazeutischen Träger, Hilfsstoff
oder Verdünnungsmittel
verabreicht, die in Bezug auf den vorgesehenen Verabreichungsweg
und die standardmäßige pharmazeutische
Praxis ausgewählt
werden.
-
Somit
betrifft die vorliegende Erfindung auch pharmazeutische Zusammensetzungen,
die eine oder mehrere Verbindungen der Formel I oder II oder pharmazeutisch
verträgliche
Salze oder Ester davon, zusammen mit mindestens einem pharmazeutisch
verträglichen
Hilfsstoff, Verdünnungsmittel
oder Träger
umfassen.
-
Zum
Beispiel können
in den pharmazeutischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
die Verbindungen der Erfindung mit (einem) beliebigen geeigneten
Bindemittel(n), Schmiermittel(n), Suspendiermittel(n), Beschichtungsmittel(n)
und/oder Solubilisierungsmittel(n) vermengt sein. Beispiele für solche
geeignete Hilfsstoffe für
die zahlreichen verschiedenen Formen der hierin beschriebenen pharmazeutischen
Zusammensetzungen sind in dem "Handbook
of Pharmaceutical Excipients",
2. Auflage, (1994), herausgegeben von A. Wade und P. J. Weller,
zu finden.
-
Die
pharmazeutischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können für den oralen,
rektalen, vaginalen, parenteralen, intramuskulären, intraperitonealen, intraarteriellen,
intrathekalen, intrabronchialen, subkutanen, intradermalen, intravenösen, nasalen,
bukkalen oder sublingualen Verabreichungsweg angepasst sein.
-
Für die orale
Verabreichung wird insbesondere von komprimierten Tabletten, Pillen,
Tabletten, Gelkapseln, Tropfen und Kapseln Gebrauch gemacht. Vorzugsweise
enthalten diese Zusammensetzungen 1 bis 250 mg und stärker bevorzugt
10 bis 100 mg an aktivem Inhaltsstoff pro Dosis.
-
Weitere
Verabreichungsformen umfassen Lösungen
oder Emulsionen, die intravenös,
intraarteriell, intrathekal, subkutan, intradermal, intraperitoneal
oder intramuskulär
injiziert werden können
und die aus sterilen oder sterilisierbaren Lösungen hergestellt sind. Die
pharmazeutischen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch
in Form von Suppositorien, Pessaren, Suspensionen, Emulsionen, Lotionen,
Salben, Cremes, Gelen, Sprays, Lösungen
oder Staubpulvern vorliegen.
-
Ein
alternatives Mittel zur transdermalen Verabreichung besteht in der
Verwendung eines Hautpflasters. Zum Beispiel kann der Wirkstoff
in einer Creme aufgenommen sein, die aus einer wässrigen Emulsion von Polyethylenglycolen
oder flüssigem
Paraffin besteht. Der Wirkstoff kann auch in einer Konzentration
zwischen 1 und 10 Gew.-% in einer Salbe, die aus einem weißen Wachs
oder einer weißen
weichen Paraffinbasis besteht, zusammen mit solchen Stabilisatoren
und Konservierungsstoffen, wie sie notwendig sein können, aufgenommen
sein.
-
Injizierbare
Formen können
zwischen 10–1000
mg, vorzugsweise zwischen 10–250
mg, an aktivem Inhaltsstoff pro Dosis enthalten.
-
Die
Zusammensetzungen können
in Form von Dosierungseinheiten, d. h. in Form von diskreten Portionen
formuliert sein, die eine Dosierungseinheit oder ein Mehrfaches
oder eine Untereinheit einer Dosierungseinheit enthalten.
-
Ein
Durchschnittsfachmann kann eine geeignete Dosis einer der fertigen
Zusammensetzungen einfach bestimmen, die einem Patienten verabreicht
werden soll, ohne unangemessenes Experimentieren. Typischerweise
bestimmt ein Arzt die tatsächliche
Dosis, die für
einen einzelnen Patienten am besten geeignet ist, und diese variiert
mit dem Alter, dem Gewicht und der Reaktion des jeweiligen Patienten.
Die hierin offenbarten Dosierungen sind beispielhaft für den Durchschnittsfall.
Es kann natürlich
Einzelfälle
geben, bei denen höhere oder
niedrigere Dosierungsbereiche vorzuziehen sind und solche befinden
sich innerhalb des Schutzumfangs dieser Erfindung.
-
Bei
einer beispielhaften Ausführungsform
werden dem Patienten zur Behandlung eines bösartigen Tumors eine oder mehrere
Dosen von 10 bis 150 mg/Tag verabreicht.
-
Die
erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzungen können
ferner ein oder mehrere zusätzliche
Antikrebsmittel umfassen, zum Beispiel existierende, auf dem Markt
erhältliche
Arzneimittel gegen Krebs.
-
Arzneimittel
gegen Krebs sind im Allgemeinen wirkungsvoller, wenn sie in Kombination
verwendet werden. Eine Kombinationstherapie ist insbesondere wünschenswert,
damit eine Überlappung
von bedeutenden Toxizitäten,
des Wirkungsmechanismus und des (von) Resistenzmechanismus(en) vermieden
wird. Weiterhin ist es auch wünschenswert,
die meisten Arzneimittel in ihren maximal tolerierten Dosen bei
minimalen Zeitintervallen zwischen solchen Dosen zu verabreichen.
Die wichtigsten Vorteile der Kombination von chemotherapeutischen
Arzneimitteln bestehen darin, dass sie zusätzliche oder mögliche synergistische
Wirkungen über
biochemische Wechselwirkungen begünstigen und ferner das Auftreten
einer Resistenz bei frühen
Tumorzellen vermindern kann, die ansonsten auf eine anfängliche
Chemotherapie mit einem einzigen Mittel angesprochen hätten. Ein
Beispiel für
den Einsatz von biochemischen Wechselwirkungen bei der Auswahl von Arzneimittelkombinationen
wird durch die Verabreichung von Leucovorin zur Steigerung der Bindung
eines aktiven intrazellulären
Metaboliten von 5-Fluoruracil an sein Ziel, Thymidylatsynthase,
gezeigt, wodurch seine zytotoxischen Wirkungen gesteigert werden.
-
Bei
den derzeitigen Behandlungen von Krebs und Leukämie werden zahlreiche Kombinationen
verwendet. Eine umfassendere Übersicht über medizinische
Praktiken ist in "Oncologic
Therapies", herausgegeben
von E. E. Vokes und H. M. Golomb, veröffentlicht von Springer, zu
finden.
-
Vorteilhafte
Kombinationen können
durch Untersuchung der wachstumshemmenden Aktivität der Testverbindungen
mit Mitteln vorgeschlagen werden, von denen bekannt ist oder vermutet
wird, dass sie bei der anfänglichen
Behandlung einer bestimmten Krebsart oder von dieser Krebsart abgeleiteten
Zellinien von Wert sind. Diese Vorgehensweise kann ferner verwendet
werden, um die Reihenfolge der Verabreichung der Mittel zu bestimmen,
d. h. vor, gleichzeitig oder nach der Abgabe. Eine solche Planung
kann ein Merkmal sämtlicher
der im Zyklus aktiven Mittel sein, die hierin identifiziert sind.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung (I) können zum Beispiel über eine
Anpassung der Traube-Synthese
(A. R. Katritzky, I. Taher, Can. J. Chem. 1986, 64, 2087 und darin
zitierte Referenzen) synthetisiert werden, d. h. über die
Kondensation zwischen den 1,3-Dicarbonylverbindungen 1 oder den
Acrylaten 2 oder 3 und dem Amidin 4, wie in dem Schema I gezeigt
ist.
-
-
Die
Dicarbonylverbindungen I können
wiederum über
viele Verfahren hergestellt werden, die auf dem Gebiet bekannt sind
(J. March, In: Advanced Organic Chemistry: Reactions, Mechanism,
and Structure, 4. Ausg., John Wiley & Sons, Inc., New York, 1992, S. 1283).
Die Acrylate 2 und 3, die für
die Zwecke dieser Erfindung insbesondere geeignet sind, werden aus
den heterocyclischen Methylketonen 5 über die Kondensation mit tert-Butoxybis(dimethylamino)methan
6 (Schema 2) erhalten.
-
-
Die
Diaminoverbindungen 4 sind in Abhängigkeit von der Definition
von Z in der allgemeinen Struktur I die Amidine 4a oder die Guanidine
4a. Amidine (HN=CRNH2) können aus unschwer verfügbaren Aminvorläufern über die
Kondensation mit z. B. Keteniminen oder über Addition von Ammoniak an
geeignete Nitrile oder Imidate erhalten werden. Die Guanidine 4b
(Schema 3) können über etliche
auf dem Gebiet bekannte Verfahren hergestellt werden. Für die Zwecke
dieser Erfindung besteht der nützlichste
Weg in der Aminierung von Cyanamid 8 mit den Anilinen 9.
-
-
In
dem Fall, wobei 5 ein Pyrrol ist, können zwei Systeme einsetzen
(siehe Schema 4), d. h. die Acetylgruppe, die zur Herstellung der
Pyrimidinvorläufer
2 und 3 verwendet wird, befindet sich entweder in der Pyrrol-3-Position
(5: X1 = CR9, X2 = NH; d. h. Struktur 5b) oder in der Pyrrol-2-Position (X1 = NH, X2 = CR9; d. h. Struktur 5c).
-
-
In
beiden Fällen
können
die Pyrrolringe unter Verwendung von auf dem Gebiet bekannten Verfahren aufgebaut
werden. Besonders relevant ist eine Modifikation der Knorr-Synthese
(siehe z. B. J. A. Joule, G. F. Smith, Heterocyclic Chemistry, 2.
Ausg., Van Nostrand Reinhold (UK) Co. Ltd., 1978, S. 213–215). Bei
dem System Pyrrol-3-yl werden die aktivierten (d. h. R1 =
COOEt, CN, usw.) Carbonylverbindungen 10 zunächst nitrosyliert. Die resultierenden
Oxime 11 werden mit den Dicarbonylverbindungen 12 in Gegenwart von
z. B. Zink-Essigsäure
oder wässrigem
Dithionat unter Bildung der reaktiven α-Aminocarbonylzwischenstufe
13 kondensiert. Der Substi tuent R1 (z. B.
COOEt, CN) in den resultierenden 3-Acetylpyrrolen 5b kann weiter
manipuliert werden, und zwar entweder direkt oder in dem Kontext
der Zwischenstufen 2 oder 3 oder zu den Pyrrolopyrimidinprodukten
I. Somit führt
die Decarboxylierung (R1 = COOEt) zu Produkten
mit R1 = H, die Oxidation (R1 =
CN) ergibt Produkte mit R1 = CONH2, usw. Außerdem können die Produkte mit R1 = H insbesondere über elektrophile Substitution
zu verschiedenen Derivaten umgewandelt werden. Somit können die
Derivate, wo R1 zum Beispiel eine Gruppe
Halogen, Nitro, Amino, Alkyl, Alkylamino, usw. ist, unschwer erhalten
werden. Bei dem Fall des Systems Pyrrol-2-yl ergibt sich eine analoge Situation,
wobei hier in der Carbonylkomponente 15 (z. B. R9 =
CO-OEt, CN, usw.)
eine aktivierende Gruppe vorhanden sein muss. Diese wird mit den
Oximen 16 (aus den Dicarbonylverbindungen 14 abgeleitet) wiederum
unter Bildung der Zwischenstufe 17 kondensiert. Der Substituent
R9 in den Produkten 5c oder den Derivaten
kann auf dieselbe Art und Weise wie die R1-Gruppe in
dem vorstehend diskutierten System Pyrrol-3-yl manipuliert werden.
-
Alternativ
dazu können
die Verbindungen der allgemeinen Struktur I direkt aus geeigneten
Pyrimidinvorläufern,
Z. B. aus 2,4-disubstituierten (Halogen, Amin, usw.) Pyrimidinen, über stufenweise
Substitutionsreaktionen erhalten werden.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun beispielhaft und unter Bezugnahme
auf die folgende Figur beschrieben:
-
1 zeigt
die chemische Struktur von erfindungsgemäßen Verbindungen.
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Beispiele
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Abkürzungen
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- LC-MS, Flüssigkeitschromatographie-Massenspektrometrie;
NMR, magnetische Kernresonanzspektroskopie; Rt., Raumtemperatur;
PE, Petrolether (40–60°C Siedefraktion);
DMSO, Dimethylsulfoxid.
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Allgemeines
-
Die
NMR-Spektren wurden unter Verwendung eines Bruker DPX-300 Instruments
aufgenommen. Die chemischen Verschiebungen sind in ppm (δ) von Tetramethylsilan
angegeben. Das EM Kieselgel 60 (0,040–0,063 mm) wurde für die Flash-Säulenchromatographie
verwendet. Die Schmelzpunkte wurden mit einem LEICA testo-720 Elektrothermomether
bestimmt und sind nicht berichtigt. Die Verbindungsnummern sind gegebenenfalls
in Klammern gezeigt.
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Beispiel 1
-
3-Dimethylamino-1-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-propenon
-
Ein
Gemisch von 1-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-ethanon (2 g, 15 mmol)
in 5 ml 1,1-Bisdimethylamino-3,3-dimethyl-butan-2-on wurde bei 100 °C für 22 h erwärmt. Die
Niederschläge
aus dem Reaktionsgemisch wurden unter Kühlung in EtOAc/PE aufgeschlämmt. Das
Rohprodukt wurde filtriert, mit EtOAc/PE gewaschen und im Vakuum
getrocknet, um die Titelverbindung als einen purpurnen Feststoff
(2,6 g) zu ergeben. 1H-NMR (CDCl3) δ:
2,25 (s, 6H, CH3), 2,45 (s, 6H, CH3), 5,46 (d, 1H, J = 12,6 Hz, CH), 6,35 (s,
1H, Pyrrolyl-H), 7,63 (d, 1H, J = 12,6 Hz, CH).
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Beispiel 2
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
[1]
-
Einem
Gemisch von 3-Dimethylamino-1-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-propenon
(1 mmol, 0,19 g) und 4-Fluorphenylguanidinnitrat (2 mmol, 0,44 g)
in 2-Methoxyethanol (5 ml) wurden NaOH (40 mg) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei 100–120 °C unter N2 für
6 h erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde bis zur Trockene eingedampft und der Rückstand über Flash-Chromatographie (1:2 EtOAc/PE) gereinigt.
Die Umkristallisation aus EtOAc/PE ergab die Titelverbindung (174
mg, 62 %) als braune Kristalle. 1H-NMR (CDCl3) δ:
2,21 (s, 3H, CH3), 2,43 (s, 3H, CH3), 6,33 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,73 (d, 1H,
J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,00 (m, 2H, Ph-H), 7,79 (m, 2H, Ph-H),
8,28 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,16 (s, 1H, NH), 10,59
(s, 1H, NH).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden auf eine zu der vorstehend beschriebenen
analogen Art und Weise hergestellt:
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
[2]
-
- Gelborangener Feststoff. Fp. 197–199 °C. LC-MS: m/z = 310 (M+1). C16H15N5O2 theoretisch C, 62,12; H, 4,89; N, 22,64;
gefunden C, 62,61; H, 4,99; N, 22,20. 1H-NMR
(CDCl3) δ:
2,71 (d, 6H, CH3), 7,05 (d, 1H, J = 5,3
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,47 (m, 2H, Ph-H), 7,78 (m, 1H, Ph-H), 7,81
(s, 1H, Ar-H), 8,07 (m, 1H, Ph-H), 8,51 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H),
8,99 (br. s, 1H, NH), 9,91 (br. s, 1H, NH).
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-iodphenyn-amin
[3]
-
- 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,26 (s,
3H, CH3), 2,48 (s, 3H, CH3),
6,80 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,47 (m, 2H, Ph-H), 7,57
(m, 2H, Ph-H), 7,23 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 8,32 (d, 1H, J = 5,3 Hz,
Pyrimidinyl-H).
-
(3,4-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[4]
-
- 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,23 (s,
3H, CH3), 6,42 (m, 1H, Pyrrolyl-H), 6,77
(d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,11 (m, 1H, Ph-H), 7,41 (m,
1H, Ph-H), 8,05 (m, 1H, Ph-H), 8,29 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H),
9,21 (s, 1H, Ph-H), 10,46 (br. s, 1H, NH).
-
(4-Chlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[5]
-
- Fp. 219–223 °C. MS: [M+H]+ = 299,4 (C16H15ClN4 theoretisch
298,8).1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,19 (s,
3H, CH3), 2,42 (s, 3H, CH3),
6,48 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,82 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,31 (d, 2H,
J = 8,7 Hz, Ph-H), 7,84 (d, 2H, J = 8,7 Hz, Ph-H), 8,34 (d, 1H,
J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,45 (s, 1H, Ph-H), 10,72 (br. s, 1H,
NH).
-
(3,5-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[6]
-
- Fp. 153,3–156,8 °C. MS: [M+H]+ = 303,6 (C16H14F2N4 theoretisch
300,3). 1H-NMR (CD3OD) δ: 2,25 (s,
3H, CH3), 2,47 (s, 3H, CH3),
6,42–6,48
(m, 2H, Pyrrolyl-H und Ph-H), 6,80 (d, 1H, J = 5,5 Hz, Pyrimidinyl-H),
7,44–7,48 (m,
2H, Ph-H), 8,31 (d, 1H, J = 5,5 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
4-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl-pyrimidin-2-yl-amino]-phenol
[7]
-
- Fp. 189,5–193,4 °C. MS: [M+H]+ = 281,9 (C16H16N4O theoretisch
280,3). 1H-NMR (CD3OD) δ: 2,23 (s,
3H, CH3), 2,43 (s, 3H, CH3),
6,44 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,75–6,78
(m, 3H, Pyrimidinyl-H und Ph-H), 7,39 (d, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H),
8,17 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
3-[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl-amino]-phenol
[8]
-
- Fp. 169,0–174,6 °C. MS: [M+H]+ = 281,3 (C16H16N4O theoretisch
280,3). 1H-NMR (CD3OD) δ: 2,26 (s,
3H, CH3), 2,47 (s, 3H, CH3),
6,44–6,48
(m, 2H, Pyrrolyl-H, Ph-H), 6,84 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H),
7,05–7,10
(m, 2H, Ph-H), 7,32 (m, 1H, Ph-H), 8,25 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
(2,4-Difluorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[9]
-
- Fp. 219–220 °C. MS: [M+H]+ = 302,6 (C16H14F2N2 theoretisch
300,3). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,10 (s,
3H, CH3), 2,36 (s, 3H, CH3),
6,43 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,77 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,06 (m, 1H,
Ph-H), 7,27 (m, 1H, Ph-H), 7,66 (m, 1H, Ph-H), 8,25 (d, 1H, J =
5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,71 (s, 1H, Ph-H), 10,70 (br. s, 1H, NH).
-
(2,4-Dichlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[10]
-
- Fp. 158,5–159,7 °C. MS: [M+H]+ = 335,4 (C16H14Cl2N4 theoretisch
333,2). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,18 (s,
3H, CH3), 2,38 (s, 3H, CH3),
6,51 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,90 (d, 1H, J = 5,5 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,46 (m, 1H,
Ph-H), 7,71 (m, 1H, Ph-H), 8,05 (m, 1H, Ph-H), 8,36 (d, 1H, J =
5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,49 (s, 1H, Ph-H), 10,80 (br. s, 1H, NH).
-
(4-Chlor-3-trifluormethylphenyl)-(4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl-pyrimidin-2-yl]-amin
[11]
-
- Fp. 187,7–190,7 °C. MS: [M+H]+ = 368,6 (C17H14ClF3N4 theoretisch
366,8). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,19 (s,
3H, CH3), 2,42 (s, 3H, CH3),
6,50 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,89 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H),
7,61 (m, 1H, Ph-H), 8,08 (m, 1H, Ph-H), 8,39–8,42 (m, 2H, Ph-H und Pyrimidinyl-H),
9,79 (s, 1H), 10,80 (br. s, 1H, NH).
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-trifluormethylphenyl)-amin
[12]
-
- Fp. 165,6–167,9 °C. MS: [M+H]+ = 332,9 (C17H15F3N4 theoretisch
332,3). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,26 (s,
3H, CH3), 2,49 (s, 3H, CH3),
6,56 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,94 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,67 (d, 2H,
J = 8,5 Hz, Ph-H), 8,09 (d, 2H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 8,45 (d, 1H,
J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,82 (s, 1H, NH).
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl-(3-trifluormethylphenyl)-amin
[13]
-
- Fp. 152,7–154,3 °C. MS: (M+H]+ = 332,6 (C17H15F3N4 theoretisch
332,3). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,26 (s,
3H, CH3), 2,48 (s, 3H, CH3),
6,56 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,92 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,29 (m, 1H,
Ph-H), 7,55 (m, 1H, Ph-H), 8,03 (m, 1H, Ph-H), 8,42–7,45 (m,
2H, Pyrimidinyl-H und Ph-H), 9,73 (s, 1H, NH), 10,83 (br. s, 1H,
NH).
-
(3-Chlorphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[14]
-
- Fp. 140,4–144,2 °C. MS: [M+H]+ = 299,5 (C16H15ClN4 theoretisch
298,8). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,21 (s,
3H, CH3), 2,44 (s, 3H, CH3),
6,51 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,85 (d, 1H, J = 5,3 Hz, Pyrimidinyl-H), 6,94 (d, 1H,
J = 7,6 Hz, Ph-H), 7,28 (t, 1H, J = 8,1 Hz, Ph-H), 7,61 (d, 1H,
J = 8,2 Hz, Ph-H), 8,19 (s, 1H, Ph-H), 8,37 (d, 1H, J = 5,3 Hz,
Pyrimidinyl-H), 9,55 (s, 1H, NH), 10,78 (br. s, 1H, NH).
-
N-(4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl-N,N'-dimethylbenzol-1,4-diamin
[15]
-
- Fp. 179,9–182,1 °C, MS: [M+H]+ = 307,3 (C18H21N5 theoretisch
307,4). 1H-NMR (CDC13) δ: 2,25 (s,
3H, CH3), 2,46 (s, 3H, CH3),
2,91 (s, 6H, CH3), 6,46 (s, 1H, Pyrrolyl-H),
6,70 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 6,78 (dd, 2H, J = 6,8,
2,2 Hz, Ph-H), 6,79 (br. s, 1H, NH), 7,45 (dd, 2H, J = 6,8, 2,2
Hz, Ph-H), 7,80 (br. s, 1H, NH), 8,28 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
(3-Chlor-4-iodphenyl)-[4-(2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-amin
[16]
-
- Fp. 185,0–187,4 °C. MS: [M+H]+ = 423,9 (C16H14ClIN4 theoretisch
424,7). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,18 (s,
3H, CH3), 2,41 (s, 3H, CH3),
6,48 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,84 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,40 (dd, 1H,
J = 8,8, 2,4 Hz, Ph-H), 7,75 (d, 1H, J = 8,8 Hz, Ph-H), 8,34 (m,
1H, Ph-H), 8,36 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,61 (s, 1H,
NH), 10,75 (s, 1H, NH).
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-fluor-4-iodphenyl)-amin
[17]
-
- Fp. 200–202 °C. MS: [M+H]+ = 407,4 (C16H14FIN4 theoretisch
408,2). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,18 (s,
3H, CH3), 2,40 (s, 3H, CH3),
6,48 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,84 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,35 (m, 1H,
Ph-H), 7,64, (t, 1H, J = 8,0 Hz, Ph-H), 8,02 (dd, 1H, J = 12,0,
2,2 Hz, Ph-H), 8,36 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,65 (s, 1H,
NH), 10,75 (s, 1H, NH).
-
Beispiel 3
-
4-(3-Dimethylaminoacryloyl)-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
-
Ethylcyanoacetat
(10 ml, 94 mmol) wurde mit AcOH (20 ml) verdünnt, und die Lösung wurde
auf –10 °C (Eis-MeOH-Bad)
gekühlt.
NaNO2 (6,5 g, 94 mmol) wurde in H2O (10 ml) gelöst und die Lösung wurde über einen
Zeitraum von 40 min zugetropft, wobei die Innentemperatur auf < 0 °C gehalten
wurde. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Reaktionsgemisch für 1 h unter
Kühlung
gerührt.
Es wurde danach auf Raumtemperatur erwärmt und für weitere 3 h gerührt. Das
Gemisch wurde mit Essigsäure
(50 ml) und H2O (50 ml) verdünnt. Pentan-2,4-dion
(10,6 ml, 103 mmol) wurde zugegeben und das Gemisch auf –75 °C erwärmt. Diesem Reaktionsgemisch
wurde Zn-Pulver (6,9 g, 105 mmol) portionsweise über einen Zeitraum von 30 min
mit einer solchen Geschwindigkeit zugegeben, dass die Innentemperatur < 90 °C gehalten
wurde. Das Reaktionsgemisch wurde danach für weitere 30 min erwärmt, bevor
es in H2O (1 ml) gegossen wurde. Aus dem
Reaktionsgemisch wurde 3,5-Dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril (3,67
g) als ein cremefarbiger Feststoff filtriert. Das Filtrat wurde
mit EtOAc (3 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden gewaschen
(Salzlösung)
und getrocknet (MgSO4). Das Lösungsmittel
wurde zu einem braunen Öl
eingedampft, das über
Chromatographie (100 g SiO2, mit 4:1 Heptan/EtOAc
eluiert) gereinigt wurde, um eine weitere Ausbeute (4,41 g) an diesem
Produkt als einen blassgelben Feststoff zu ergeben (Gesamtausbeute
72 %).
-
3,5-Dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
(1,2 g, 10 mmol) wurde in wasserfreiem 1,2-Dichlorethan (15 ml) gelöst und AlCl3 (2,93 g, 22 mmol) wurde portionsweise zugegeben.
Das Reaktionsgefäß wurde
mit N2 gespült und in einem Eis-Wasser-Bad
gekühlt.
AcCl (0,71 ml, 10 mmol) wurde zugetropft und das Gemisch wurde für 1 h unter
Kühlung
und für
weitere 3 h bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde über eine vorsichtige
Zugabe von 2 M wässr.
HCl gequencht. Die Acidität
des Gemisches wurde über
die Zugabe von NaHCO3 auf etwa pH 6 eingestellt.
Nach der Trennung der organischen Phase wurde die wässrige Phase
mit EtOAc (3 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden gewaschen
(H2O, danach Salzlösung), getrocknet ((MgSO4) und filtriert. Das Lösungsmittel wurde eingedampft,
um 4-Acetyl-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
(1,42 g, 88 %) als einen blassbraunen Feststoff zu ergeben. 1H-NMR
(CDCl3) δ: 2,44
(s, 3H, CH3), 2,45 (s, 3H, CH3),
2,54 (s, 3H, CH3), 8,75 (br. s, 1H, NH).
-
4-Acetyl-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
(1,38 g, 8,51 mmol) wurde in 1,1-Bis-dimethylamino-3,3-dimethylbutan-2-on
(1,3 ml) suspendiert und bei 75 °C
für 42
h erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde bis zur Trockene eingedampft und der
Rückstand
wurde über
SiO2-Chromatographie
(Heptan/EtOAc) gereinigt, um die Titelverbindung (1,2 g, 65 %) als
einen blassbraunen Feststoff zu ergeben. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,21 (s, 3H, CH3),
2,31 (s, 3H, CH3), 3,32 (s, 6H, CH3), 5,22 (d, 1H, J = 12,4 Hz, CH), 7,47 (d,
1H, J = 12,4 Hz, CH), 11,96 (br. s, 1H, NH).
-
Beispiel 4
-
3,5-Dimethyl-4-[2-(3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
[31]
-
Einem
Gemisch von 4-(3-Dimethylaminoacryloyl)-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
(1,0 mmol, 0,22 g) und 3-Nitrophenylguanidinnitrat (1,5 mmol, 0,36
g) in 2-Methoxyethanol (5 ml) wurde K2CO3 (138 mg, 1,0 mmol) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei 120 °C
unter N2 für 18 h erwärmt. Das Lösungsmittel wurde bis zur Trockene
eingedampft und der Rückstand
wurde über
Flash-Chromatographie (1:2 EtOAc/Heptan) gereinigt, um die Titelverbindung
als einen hellgelben Feststoff zu ergeben. Fp. 258–259 °C. MS: [M+H]+ = 336,1 (C17H14N6O2 theoretisch
334,3). 1H-NMR (CD3OD) δ: 2,39 (s,
3H, CH3), 2,49 (s, 3H, CH3),
6,94 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,50 (t, 1H, J = 8,3 Hz,
Ph-H), 7,81 (m, 1H, Ph-H), 7,94 (m, 1H, Ph-H), 8,45 (d, 1H, J =
5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,94 (t, 1H, J = 2,2 Hz, Ph-H).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden auf eine zu der vorstehend beschriebenen
analogen Art und Weise hergestellt:
-
4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[32]
-
- MS: [M+H]+ = 307,7 (C17H14FN5 theoretisch
307,3). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,30 (s,
3H, CH3), 2,40 (s, 3H, CH3), 6,84
(d, 1H, J = 5,0 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,00 (m, 2H, Ph-H), 7,73 (m,
2H, Ph-H), 8,40 (d, 1H, J = 5,5 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,46 (s, 1H,
NH), 12,19 (br. s, 1H, NH).
-
4-[2-(4-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[33]
-
- Fp. 272–276 °C. MS: [M+H]+ = 305,8 (C17H15N5O theoretisch
305,3). 1H-NMR (CD3OD) δ: 2,33 (s,
3H, CH3), 2,41 (s, 3H, CH3),
6,74–6,56
(m, 3H, Pyrimidinyl-H/Ph-H), 7,36 (d, 2H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 8,25
(d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
3,5-Dimethyl-4-[2-(4-trifluormethylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
[34]
-
- Fp. 195,6–198,9 °C. MS: [M+H]+ = 357,7 (C16H14F3N5 theoretisch
357,3). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,33 (s,
3H, CH3), 2,44 (s, 3H, CH3),
6,75 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,20 (br. s, 1H, NH), 7,50
(d, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H), 7,71 (d, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H), 8,39
(d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,40 (br. s, 1H, NH).
-
4-[2-(4-Iodphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[35]
-
- Fp. 178,3–181,2 °C. MS: [M+H]+ = 416,6 (C18H14IN5 theoretisch
415,2). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,39 (s,
3H, CH3), 2,49 (s, 3H, CH3),
6,76 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,10 (br. s, 1H, NH), 7,44
(d, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H), 7,61 (d, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H), 8,42
(d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,45 (br. s, 1H, NH).
-
4-[2-(3-Hydroxyphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[36]
-
- Fp. 247–250 °C. MS: [M+H]+ = 305,8 (C17H15N5O theoretisch
305,3). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,31 (s,
3H, CH3), 2,41 (s, 3H, CH3),
6,33 (m, 1H, Ph-H), 6,82 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,01
(t, 1H, J = 8,1 Hz, Ph-H), 7,11 (m, 1H, Ph-H), 7,33 (t, 1H, J =
2,1 Hz, Ph-H), 8,40 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,18 (s,
1H), 9,30 (s, 1H), 12,20 (br. s, 1H, NH).
-
3,5-Dimethyl-4-[2-(4-methyl-3-nitrophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-1H-pyrrol-2-carbonitril
[37]
-
- Fp. 233–237 °C. MS: [M+H]+ = 350,0 (C18H16N6O2 theoretisch
348,6). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,31 (s,
3H, CH3), 2,42 (s, 3H, CH3),
2,44 (s, 3H, CH3), 6,92 (d, 1H, J = 5,4
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,39 (d, 1H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 7,87 (dd, 1H,
J = 8,1, 1,7 Hz, Ph-H), 8,48 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H),
8,63 (d, 1H, J = 1,7 Hz, Ph-H), 9,87 (s, 1H, NH), 12,21 (br. s,
1H, NH).
-
4-[2-(3-Iod-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[38]
-
- Fp. 189,5–191,7 °C. MS: [M+H]+ = 431,5 (C18H16IN5 theoretisch
429,6). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,29 (s,
3H, CH3), 2,32 (s, 3H, CH3),
2,43 (s, 3H, CH3), 6,85 (d, 1H, J = 5,1
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,20 (d, 1H, J = 8,1 Hz, Ph-H), 7,57 (m, 1H,
Ph-H), 8,41–8,43
(m, 2H, Ph-H, Pyrimidinyl-H), 9,48 (s, 1H, NH), 12,20 (br. s, 1H,
NH).
-
4-[2-(4-Chlor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[39]
-
- Fp. 194,2–197,9 °C. MS: [M+H]+ = 338,0 (C18H16ClN5 theoretisch
337,8). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,27 (s,
3H, CH3), 2,31 (s, 3H, CH3),
2,41 (s, 3H, CH3), 6,86 (d, 1H, J = 5,4
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,28 (d, 1H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 7,61 (dd, 1H,
J = 8,8, 2,4 Hz, Ph-H), 7,73 (d, 1H, J = 2,7 Hz, Ph-H), 8,43 (d, 1H,
J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,51 (s, 1H, NH), 12,21 (br. s, 1H,
NH).
-
4-[2-(3-Hydroxy-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[40]
-
- Fp. 221–225 °C. MS: [M+H]+ = 320,9 (C18H17N5O theoretisch
319,4). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,03 (s,
3H, CH3), 2,29 (s, 3H, CH3),
2,40 (s, 3H, CH3), 6,78 (d, 1H, J = 5,1
Hz, Pyrimidinyl-H), 6,89 (d, 1H, J = 8,1 Hz, Ph-H), 7,02 (dd, 1H,
J = 8,3, 1,7 Hz, Ph-H), 7,29 (d, 1H, J = 0,7 Hz, Ph-H), 8,37 (d,
1H, J = 4,9 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,08 (s, 1H), 9,20 (s, 1H), 12,17
(br. s, 1H, NH).
-
4-[2-(4-Fluor-3-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[41]
-
- Fp. 161,3–164,1 °C. MS: [M+H]+ = 321,6 (C18H16FN5 theoretisch
321,4). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,19 (s,
3H, CH3), 2,30 (s, 3H, CH3),
2,42 (s, 3H, CH3), 6,82 (d, 1H, J = 5,1
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,03 (t, 1H, J = 9,3 Hz, Ph-H), 7,53 (m, 1H,
Ph-H), 7,61 (dd, 1H, J = 7,1, 2,4 Hz, Ph-H), 8,39 (d, 1H, J = 5,1
Hz, Pyrimidinyl-H), 9,36 (s, 1H, NH), 12,20 (br. s, 1H, NH).
-
4-[2-(3-Fluor-4-methylphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[42]
-
- Fp. 177,7–179,9 °C. MS: [M+H]+ = 322,5 (C18H16FN5 theoretisch
321,3). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,15 (s,
3H, CH3), 2,30 (s, 3H, CH3),
2,43 (s, 3H, CH3), 6,86 (d, 1H, J = 5,1
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,13 (t, 1H, J = 9,0 Hz, Ph-H), 7,36 (dd, 1H,
J = 8,1, 1,7 Hz, Ph-H), 7,75 (dd, 1H, J = 12,9, 1,5 Hz, Ph-H), 8,43
(d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,56 (s, 1H, NH), 12,21 (br.
s, 1H, NH).
-
4-[2-(4-Dimethylaminophenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonitril
[43]
-
- Fp. 190,6–193,7 °C. MS: [M+H]+ = 334,7 (C19H20N6 theoretisch
332,4). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,36 (s,
3H, CH3), 2,46 (s, 3H, CH3),
2,94 (br. s, 6H, CH3), 6,66 (d, 1H, J =
5,6 Hz, Pyrimidinyl-H), 6,79 - 6,80 (m, 2H, Ph-H), 7,05 (br. s,
1H, NH), 7,40–7,43
(m, 2H, Ph-H), 8,34 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,52 (br.
s, 1H, NH).
-
Beispiel 5
-
4-(3-Dimethylaminoacryloyl)-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
-
1-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-ethanon
(1,1 g, 10 mmol) wurde teilweise in einer 2 M Ammoniaklösung in
MeOH gelöst
und H2O2 (10 ml
einer 27 % m/m Lösung
in H2O) wurde über einen Zeitraum von 40 min mit
einer solchen Geschwindigkeit zugetropft, dass die Innentemperatur ≤ 30 °C gehalten
wurde. Das Gemisch wurde für
18 h bei Raumtemperatur gerührt.
Der resultierende suspendierte weiße Feststoff wurde filtriert
und aus EtOAc umkristallisiert, um 4-Acetyl-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
(1,06 g) zu ergeben. Ein Aliquot (720 mg, 4 mmol) wurde in 1,1-Bis-dimethylamino-3,3-dimethylbutan-2-on
(2 ml, 9,6 mmol) in einem N2-gespülten Kolben
suspendiert und bei 75 °C
für 48
h erwärmt.
Das Rohgemisch wurde gekühlt
und über SiO2-Chromatographie
(EtOAc/MeOH Gradientenelution) gereinigt. Die Titelverbindung (449
mg) wurde als ein gelbbrauner Feststoff erhalten. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,30 (s, 3H, CH3),
2,46 (s, 3H, CH3), 2,90 (br. s, 2H, NH),
3,09 (s, 3H, CH3), 3,13 (s, 3H, CH3), 5,23 (d, 1H, J = 12,4 Hz, CH), 7,38 (d,
1H, J = 12,7 Hz, CH), 10,97 (br. s, 1H, NH).
-
Beispiel 6
-
4-[2-(4-Fluorphenylamino)-pyrimidin-4-yl]-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
[44]
-
4-(3-Dimethylaminoacryloyl)-3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-carbonsäureamid
(100 mg, 0,43 mmol), 4-Fluorphenylguanidinnitrat
(139 mg, 0,65 mmol) und K2CO3 (94
mg, 0,68 mmol) wurden teilweise in 2-Methoxyethanol (5 ml) gelöst und bei
120 °C für 18 h erwärmt. Das
Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und über SiO2-Chromatographie
(EtOAc/MeOH Gradientenelution) gereinigt. Das Rohprodukt wurde in
iPr2O zerrieben, um die Titelverbindung
(31 mg) als einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben. Fp. 93,5–96,8 °C. MS: [M+H+] = 326,9 (C17H15FN5O theoretisch
325,3). 1H-NMR DMSO-d6) δ: 2,36 (s, 3H, CH3),
2,39 (s, 3H, CH3), 6,79 (d, 1H, J = 5,4
Hz, Pyrimidinyl-H),
6,92 (br. s, 2H, NH), 7,07 (t, 2H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 7,76–7,78 (m,
2H, Ph-H), 8,36 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,41 (s, 1H,
NH), 11,24 (br. s, 1H, NH).
-
Beispiel 7
-
3-Dimethylamino-1-(3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-yl)-propenon
-
Pentan-2,4-dion
(10,3 ml, 0,1 mol) wurde mit AcOH verdünnt und auf 0 °C gekühlt. NaNO2 (6,9 g, 0,1 mol) wurde in H2O
(10 ml) gelöst
und zugetropft, wobei die Innentemperatur ≤ 10 °C gehalten wurde. Das Gemisch
wurde für
1 h unter Kühlung
und danach 3 h bei Raumtemperatur gerührt. Ethylacetoacetat (14 ml,
0,11 mol) wurde in 1:1 AcOH/H2O (100 ml)
gelöst
und Zn-Pulver (7,19 g, 0,11 mol) wurde zugegeben. Hierzu wurde die
Oximlösung
zugegeben und das Gemisch bei 100 °C für 30 min erwärmt und
danach in H2O (0,8 l) gegossen. Das wässrige Gemisch
wurde mit EtOAc (3 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden gewaschen
(Salzlösung),
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingedampft. Der Rückstand wurde über SiO2-Chromatographie (Heptan/EtOAc Gradientenelution)
gereinigt, um 5-Acetyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-carbonsäureethylester (4,32 g) zu ergeben.
Ein Aliquot (3,5 g, 16,7 mmol) wurde zu KOH (4,22 g, 75,3 mmol)
gegeben, in H2O (5 ml) gelöst und das
Gemisch wurde bei 130 °C
für 18
h erwärmt.
Es wurde danach gekühlt,
mit H2O (50 ml) verdünnt und mit 2 M wässr. HCl
angesäuert.
Dieses Gemisch wurde mit EtOAc (3 × 50 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden gewaschen (Salzlösung), getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingedampft.
Der Rückstand
wurde über
SiO2-Chromatographie (EtOAc) gereinigt,
um 1-(3,5-Dimethyl-1H-pyrrol-2-yl)-ethanon
(1,05 g) zu ergeben. Ein Aliquot (536 mg, 3,9 mmol) wurde in N,N-Dimethylformamiddimethylacetal
(1,2 ml, 8,8 mmol) in einem N2-gespülten Kolben
suspendiert und bei 90 °C
für 48
h erwärmt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und in kaltem EtOAc zerrieben. Der resultierende Niederschlag wurde
filtriert und mit EtOAc gewaschen, um die Titelverbindung (444 mg)
als einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 1,41 (s, 3H, CH3),
2,23 (s, 3H, CH3), 2,23 (br. s, 6H, CH3), 4,77 (d, 1H, J = 12,4 Hz, CH), 4,95 (s,
1H, Pyrrolyl-H), 6,85 (d, 1H, J = 12,4 Hz, CH).
-
Beispiel 8
-
[4-(3,5-Dimethyl-1H-pyrrol-2-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyn-amin
[45]
-
3-Dimethylamino-1-(3,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-yl)-propenon
(125 mg, 0,65 mmol), 4-Fluorphenylguanidinnitrat
(211 mg, 0,98 mmol) und K2CO3 (149
mg, 1,08 mmol) wurden teilweise in 2-Methoxyethanol gelöst und bei
120 °C für 18 h erwärmt. Das
Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und über SiO2-Chromatographie gereinigt
(5 g Isolute SITM Kartusche mit einem Heptan/EtOAc
Gradienten eluiert). Das Rohprodukt wurde in iPr2O
zerrieben, um die Titelverbindung (158 mg) als einen gelbbraunen
Feststoff zu ergeben. Fp. 168,4–171,5 °C. MS: [M+H]+ = 283,9 (C16H15FN4 theoretisch
282,3). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,30 (s,
3H, CH3), 2,35 (s, 3H, CH3), 5,85
(s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,83 (d, 1H, J = 5,6 Hz, Pyrimidinyl-H), 6,87
(br. s, 1H, NH), 7,05 (t, 2H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 7,51–7,54 (m,
2H, Ph-H), 8,26 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,08 (br. s,
1H, NH).
-
Beispiel 9
-
3-Dimethylamino-1-(1,2,4-trimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-propenon
-
KOH
(818 mg, 14,6 mmol) wurde teilweise in DMSO (15 ml) gelöst und für 5 min
gerührt.
1-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-ethanon
(1 g, 7,3 mmol) wurde in kleinen Portionen zugegeben und das Gemisch
für 45 min
gerührt.
Iodmethan (0,54 ml, 8,75 mmol) wurde mit einer solchen Geschwindigkeit
zugetropft, dass die Innentemperatur ≤ 30 °C gehalten wurde. Das Gemisch
wurde für
weitere 45 min gerührt
und danach in H2O (50 ml) gegossen und mit
Et2O (3 × 60 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden gewaschen (Salzlösung), getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingedampft,
um 1-(1,2,4-Trimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-ethanon (1,06 g) als einen
rosaroten Feststoff zu ergeben. Dieser wurde in 1,1-Bis-dimethylamino-3,3-dimethylbutan-2-on (3,6 ml, 17,5
mmol) in einem N2-gespülten Kolben suspendiert und
bei 70 °C
für 36 h
erwärmt.
Das Gemisch wurde im Vakuum eingedampft und der Rückstand
wurde in EtOAc zerrieben. Die Titelverbindung (973 mg) wurde als
ein rötlicher
Feststoff erhalten. 1H-NMR (DMSO-d6) δ:
1,30 (s, 3H, CH3), 1,51 (s, 3H, CH3), 2,20 (br. s, 6H, CH3),
2,66 (s, 3H, CH3), 4,57 (d, 1H, J = 12,5
Hz, CH), 5,53 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,72 (d, 1H, J = 12,7 Hz, CH).
-
Beispiel 10
-
(4-Fluorphenyl)-(4-(1,2,4-trtmethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl)-amin
[46]
-
3-Dimethylamino-1-(1,2,4-trimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-propenon
(150 mg, 0,73 mmol), 4-Fluorphenylguanidinnitrat
(189 mg, 0,87 mmol) und K2CO3 (144
mg, 1,04 mmol) wurden teilweise in 2-Methoxyethanol (3 ml) gelöst und bei
110 °C für 36 h erwärmt. Das
Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und über SiO2-Chromatographie
(Heptan/EtOAc Gradientenelution) gereinigt. Die Titelverbindung
(20 mg) wurde nach Umkristallisation aus iPr2O/Heptan
als ein bräunlicher
Feststoff erhalten. Fp. 124,2–128,3 °C. MS: [M+H]+ = 298,4 (C17H17FN4 theoretisch
296,3). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,21 (s,
3H, CH3), 2,42 (s, 3H, CH3),
3,51 (s, 3H, CH3), 6,40 (s, 1H, Pyrrolyl-H), 6,76
(d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,01 (t, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H),
7,58–7,61
(m, 2H, Ph-H), 7,70 (br. s, 1H, NH), 8,28 (d, 1H, J = 5,6 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
Beispiel 11
-
3-Dimethylamino-1-(2,4-dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl-propenon
-
HNO3 (0,28 ml einer 69 % m/V wässr. Lösung, 4,37
mmol) wurde Ac2O (5 ml) bei Raumtemperatur zugetropft,
wobei die Innentemperatur ≤ 25 °C gehalten
wurde. Das Nitriergemisch wurde bei Raumtemperatur für 15 min
gerührt,
bevor auf –40 °C gekühlt wurde.
1-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-ethanon
(500 mg, 3,64 mmol) wurde in Ac2O (6 ml)
gelöst
und zugetropft, wobei die Innentemperatur ≤ –30 °C gehalten wurde. Das Gemisch
wurde bei –40 °C für 30 min
und danach bei –10 °C für weitere
30 min gerührt.
Das Gemisch wurde in Eiswasser (50 ml) gegossen und mit × 60 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden gewaschen
(Salzlösung),
getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingedampft, um einen dunkelbraunen Feststoff
zu ergeben. Dieser wurde aus MeOH umkristallisiert, um 1-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-ethanon (158
mg) zu ergeben. Ein Aliquot (150 mg, 0,82 mmol) wurde in 1,1-Bisdimethylamino-3,3-dimethylbutan-2-on
(0,42 ml, 2,02 mmol) in einem N2-gespülten Kolben
suspendiert und bei 70 °C
für 18
h erwärmt.
Das Gemisch wurde in EtOAc zerrieben, um die Titelverbindung (119
mg) als einen braunen Feststoff zu ergeben. 1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 2,30 (s, 3H, CH3),
2,40 (s, 3H, CH3), 2,80 (br. s, 3H, CH3), 3,07 (br. s, 3H, CH3),
5,19 (d, 1H, J = 12,7 Hz, CH), 7,45 (d, 1H, J = 12,4 Hz, CH), 12,76
(br. s, 1H, NH).
-
Beispiel 12
-
[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-Fluorphenyl)-amin
[47]
-
3-Dimethylamino-1-(2,4-dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-propenon
(110 mg, 0,46 mmol), 4-Fluorphenylguanidinnitrat
(150 mg, 0,7 mmol) und K2CO3 (193
mg, 1,4 mmol) wurden teilweise in 2-Methoxyethanol gelöst und bei
120 °C für 18 h erwärmt. Das
Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und über SiO2-Chromatographie
(Heptan/EtOAc Gradientenelution) gereinigt. Das Rohprodukt wurde
in iPr2O zerrieben, um die Titelverbindung
(22 mg) als einen blassorangefarbenen Feststoff zu ergeben. Fp.
166,3–170,1 °C. MS: [M+H]+ = 329,3 (C16H14FN5O2 theoretisch
327,3). 1H-NMR DMSO-d6) δ: 2,49 (s, 3H, CH3),
2,59 (s, 3H, CH3), 6,73 (d, 1H, J = 5,1
Hz, Pyrimidinyl- H),
7,04 (t, 2H, J = 8,8 Hz, Ph-H), 7,07 (br. s, 1H, NH), 7,55–7,58 (m,
2H, Ph-H), 8,44 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,40 (br. s,
1H, NH).
-
Die
folgende Verbindung wurde auf eine analoge Art und Weise hergestellt:
-
N-[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-N',N'-dimethylbenzol-l,4-diamin
[48]
-
- Fp. 265–268 °C. MS: [M+H]+ = 353,0 (C16H20N6O2 theoretisch
352,4). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,39 (s,
3H, CH3), 2,48 (br. s, 6H, CH3),
2,82 (s, 3H, CH3), 6,69 (d, 2H, J = 9,0
Hz, Ph-H), 6,74 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,50 (d, 2H,
J = 9,0 Hz, Ph-H), 8,38 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,18
(s, 1H, NH), 13,00 (br. s, 1H, NH).
-
Beispiel 13
-
[4-(5-Amino-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
[49]
-
[4-(2,4-Dimethyl-5-nitro-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
(45 mg, 0,14 mmol) wurde in EtOH (3 ml) gelöst und 10 % Pd(C)-Katalysator
(10 mg) wurde zugegeben, gefolgt von Hydrazinhydrat (48 μl einer 55
% m/m wässr.
Lösung,
0,84 mmol). Das Gemisch wurde unter Rückfluss für 18 h erwärmt. Das gekühlte Gemisch
wurde durch ein Pad einer Celite-Filtrierhilfe filtriert und das
Filtrat wurde im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wurde über SiO2-Chromatographie
(20:1 EtOAc/2 M Ammoniak in MeOH) gereinigt, um die Titelverbindung
(14 mg) als einen gelben Feststoff zu ergeben. Fp. 227–231 °C. MS: [M+H]+ = 397,8 (C16H16FN5 theoretisch
297,3). 1H-NMR (CDCl3) δ: 1,98 (s,
3H, CH3), 2,37 (s, 3H, CH3),
4,86 (br. s, 2H, NH2), 6,65 (d, 1H, J = 4,9 Hz, Pyrimidinyl-H),
7,03 (t, 2H, J = 8,3 Hz, Ph-H), 7,49 (br. s, 2H, NH), 7,58-7,61 (m, 2H, Ph-H),
8,53 (d, 1H, J = 4,9 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
Beispiel 14
-
[4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl-amin
[50]
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
(80 mg, 0,28 mmol) wurde in THF (4 ml) gelöst und auf –50 °C gekühlt. N-Bromsuccinimid (55 mg,
0,31 mmol) wurde in THF (2 ml) gelöst und zugetropft, wobei die
Innentemperatur ≤ –40 °C gehalten
wurde. Das Gemisch wurde für
1 h unter Kühlung gerührt und
danach im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wurde mit H2O (10 ml) behandelt und mit EtOAc (3 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden gewaschen
(Salzlösung),
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingedampft. Das Rohprodukt wurde über SiO2-Chromatographie
(Heptan/EtOAc Gradientenelution) gereinigt, um nach Umkristallisation
aus iPr2O die Titelverbindung (19 mg) als einen
orangefarbenen Feststoff zu ergeben. Fp. 181,4–183,3 °C, MS: [M+H]+ =
362,9 (C16H14BrFN4 theoretisch 361,2). 1H-NMR (CDCl3) δ:
2,10 (s, 3H, CH3), 2,36 (s, 3H, CH3), 6,56 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H),
6,97 (t, 2H, J = 8,3 Hz, Ph-H), 7,00 (br. s, 1H, NH), 7,79–7,52 (m,
2H, Ph-H), 8,85 (br. s, 1H, NH), 8,26 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
Die
folgende Verbindung wurde auf eine analoge Art und Weise hergestellt:
-
[4-(5-Brom-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(3-nitrophenyl)-amin
[51]
-
- Fp. 198,1–203 °C. MS: [M+H]+ = 389,3 (C16H14BrN5O4 theoretisch
361,2). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,49 (s,
3H, CH3), 2,59 (s, 3H, CH3),
6,73 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,04 (t, 2H, J = 8,8 Hz,
Ph-H), 7,57 (m, 2H, Ph-H), 7,90 (br. s, 1H, NH), 8,44 (d, 1H, J
= 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,40 (br. s, 1H, NH).
-
Beispiel 15
-
[4-(5-Chlor-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
[52]
-
[4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
(80 mg, 0,28 mmol) wurde in THF (4 ml) gelöst und auf –60 °C gekühlt. N-Chlorsuccinimid (41
mg, 0,31 mmol) wurde in THF (2 ml) gelöst und zugetropft, wobei die
Innentemperatur ≤ –50 °C gehalten
wurde. Das Gemisch wurde für
30 min unter Kühlung gerührt und
danach im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wurde mit H2O (10 ml) behandelt und mit EtOAc (3 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden gewaschen
(Salzlösung),
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingedampft. Das Rohprodukt wurde über SiO2-Chromatographie
(Heptan/EtOAc Gradientenelution) gereinigt, um nach Umkristallisation
aus iPr2O die Titelverbindung (37 mg) als einen
orangefarbenen Feststoff zu ergeben. Fp. 200–203 °C. MS: [M+H]+ =
317,7 (C16H14ClFN4 theoretisch 316,8). 1H-NMR
(CDCl3) δ:
2,17 (s, 3H, CH3), 2,42 (s, 3H, CH3), 6,77 (d, 1H, J = 5,9 Hz, Pyrimidinyl-H), 7,02–7,06 (m,
3H, Ph-H, NH), 7,54–7,56
(m, 2H, Ph-H), 7,95 (br. s, 1H, NH), 8,25 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
Beispiel 16
-
[4-(5-Diethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
[53]
-
Diethylamin
(40 μl,
0,31 mmol) wurde mit Methanol (0,5 ml) verdünnt und Formaldehyd (30 μl einer 37 %
m/m wässr.
Lösung,
0,37 mmol) wurde zugegeben. [4-(2,4-Dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
(87 mg, 0,31 mmol) wurde in kleinen Portionen zugegeben und das
Gemisch wurde unter Rückfluss
erwärmt.
Nach 1,5 h wurde das Gemisch mit H2O (10
ml) verdünnt.
Der resultierende Niederschlag wurde filtriert und in 2 M wässr. HCl
zerrieben. Das Gemisch wurde filtriert und das Filtrat wurde mit
2 M wässr.
NaOH gewaschen. Das Filtrat wurde mit EtOAc (3 × 15 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden gewaschen (Salzlösung), getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingedampft.
Das Rohprodukt wurde über
SiO2-Chromatographie (Heptan/EtOAc Gradientenelution)
gereinigt, um nach Umkristallisation aus iPr2O die
Titelverbindung (36 mg) als einen orangefarbenen Feststoff zu ergeben.
Fp. 71,9-74,2 °C. MS: [M+H]+ = 367,7 (C21H26FN5 theoretisch
367,5). 1H-NMR (CD3OD) δ: 1,10 (t,
6H, J = 7,1 Hz, CH3), 2,19 (s, 3H, CH3), 2,41 (s, 3H, CH3),
2,58 (t, 4H, J = 7,8 Hz, CH2), 3,56 (s,
2H, CH2), 6,78 (d, 1H, J = 5,6 Hz, Pyrimidinyl-H),
7,00 (t, 2H, J = 8,5 Hz, Ph-H), 7,61–7,63 (m, 2H, Ph-H), 8,22 (d,
1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden auf eine analoge Art und Weise hergestellt:
-
[4-(5-Dimethylaminomethyl-2,4-dimethyl-1H-pyrrol-3-yl)-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
[54]
-
- Fp. 88,4–91,6 °C. MS: [M+H]+ = 340,6 (C19H22FN5 theoretisch
339,4). 1H-NMR (CDCl3) δ: 2,18 (s,
3H, CH3), 2,56 (s, 6H, CH3),
2,42 (s, 3H, CH3)' 3,38 (s, 2H,
CH2), 6,75 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H),
7,00 (t, 2H, J = 8,6 Hz, Ph-H), 7,13 (br. s, 1H, NH), 7,56–7,59 (m,
2H, Ph-H), 8,31 (d, 1H, J = 5,1 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,55 (br. s,
1H, NH).
-
[4-(2,4-Dimethyl-5-morpholin-4-ylmethyl-1H-pyrrol-3-yl-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin
[55]
-
- Fp. 94,7–97,6 °C. MS: [M+H]+ = 382,1 (C21H24FN6O theoretisch
381,5). 1H-NMR (DMSO-d6) δ: 2,12 (s,
3H, CH3), 2,33–2,35 (m, 7H, CH3,
CH2), 3,55 (m, 4H, CH2),
4,03 (s, 2H, CH2), 6,73 (d, 1H, J = 5,4
Hz, Pyrimidinyl-H), 7,08 (t, 2H, J = 9,0 Hz, Ph-H), 7,74–7,78 (m,
2H, Ph-H), 8,28 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 9,27 (s, 1H, NH),
10,76 (s, 1H, NH).
-
(4-[2,4-Dimethyl-5-(4-methylpiperazin-1-ylmethyl)-1H-pyrrol-3-yl]-pyrimidin-2-yl]-(4-fluorphenyl)-amin [56]
-
- Fp. 120,4–123,1 °C. MS: [M+H]+ = 396,4 (C22H27FN5 theoretisch
394,5). 1H-NMR (CDCl3) δ: 1,62 (br.
s, 4H, CH2), 2,10 (s, 3H, CH3),
2,34 (s, 3H, CH3), 2,37 (s, 3H, CH3), 2,43 (br. s, 4H, CH2),
3,42 (s, 2H, CH2), 6,67 (d, 1H, J = 5,4
Hz, Pyrimidinyl-H), 6,91–6,96
(m, 3H, Ph-H, NH), 7,50-7,52
(m, 2H, Ph-H), 8,24 (d, 1H, J = 5,4 Hz, Pyrimidinyl-H), 8,30 (br.
s, 1H, NH).
-
Beispiel 17
-
Kinasespezifität einer ausgewählten Verbindung
-
Die
aus den vorstehenden Beispielen ausgewählten Verbindungen wurden hinsichtlich
ihrer Kinaseselektivität
untersucht. Eine Reihe von Proteinkinasen, einschließlich der
für die
vorliegende Erfindung relevanten CDKs, als auch eine repräsentative
Zahl an funktionell nicht verwandten Kinasen wurden verwendet.
-
Tests
für die
Kinasen CDK4/Cyclin D1, CDK2/Cyclin E, CDK1/Cyclin B können über Verfolgung
der Phosphorylierung von GST-Rb in einem geeigneten System durchgeführt werden.
Somit wird die GST-Rb-Phosphorylierung, die durch CDK4/Cyclin D1,
CDK2/Cyclin E oder CDK1/Cyclin B induziert wird, über die
Aufnahme von radioaktiv markiertem Phosphat in GST-Rb(772–928) unter
Verwendung von radioaktiv markiertem ATP in einem 96-Well-Format
in vitro Kinasetest bestimmt. Das Reaktionsgemisch für die Phosphorylierung
(Gesamtvolumen 40 μl)
bestand aus 50 mM HEPES pH 7,4, 20 mM MgCl2,
5 mM EGTA, 2 mM DTT, 20 mM β-Glycerophosphat,
2 mM NaF, 1 mM Na3VO4,
Protease Inhibitors Cocktail (Sigma, sie oben), BSA 0,5 mg/ml, 1 μg gereinigter
Enzymkomplex, 10 μl
GST-Rb-Sepharosebeads, 100 μM
ATP, 0,2 μCi 32P-ATP. Die Reaktion wird für 30 min
bei 30 °C
unter konstantem Schütteln
durchgeführt.
Am Ende dieser Zeitdauer werden jeder Vertiefung 100 μl 50 mM HEPES,
pH 7,4 und 1 mM ATP zugegeben und das Gesamtvolumen auf eine GFC-Filterplatte übertragen.
Die Platte wird 5 Mal mit 200 μl
50 mM HEPES, pH 7,4 und 1 mM ATP gewaschen. In jede Vertiefung wurden
50 μl Szintillationslösung zugegeben
und die Radioaktivität
der Proben wird auf dem Szintillationszähler (Topcount, HP) gemessen.
Die IC50-Werte von verschiedenen Peptiden wurden unter Verwendung
der Software GraFit errechnet.
-
Alternativ
dazu können
die CDK2/Cyclin A Kinasetests in 96-Well-Platten unter Verwendung
von rekombinantem CDK2/Cyclin A durchgeführt werden. Der Testpuffer
bestand aus 25 mM [3 Glycerophosphat, 20 mM MOPS, 5 mM EGTA, 1 mM
DTT, 1 mM NaVO3, pH 7,4, in den 2–4 μg CDK2/Cyclin
A mit dem Substrat pRb(773–928)
zugegeben wurden. Die Reaktion wird durch die Zugabe von Mg/ATP-Mix
(15 mM MgCl2, 100 μM ATP mit 30–50 kBq pro 96-Vertiefung [γ-32P]-ATP)
gestartet und die Gemische wurden für 10–30 min, je nach Erfordernis,
bei 30 °C
inkubiert. Die Reaktionen wurden auf Eis abgebrochen, worauf eine
Filtration durch P81-Filterplatten (Whatman Polyfiltronics, Kent,
UK) folgte. Nachdem 3 mal mit 75 mM Orthophosphorsäure gewaschen
wurde, wurden die Platten getrocknet, der Szintillant wurde zugegeben
und die aufgenommene Radioaktivität in einem Szintillationszähler (TopCount,
Packard Instruments, Pangbourne, Berks, UK) gemessen.
-
Die
PKCα Kinaseaktivität kann über die
Aufnahme von radioaktiv markiertem Phosphat in Histon 3 gemessen
werden, wie beschrieben ist. Das Reaktionsgemisch (Gesamtvolumen
65 μl) bestand
aus 50 mM Tris-HCl, 1 mM Calciumacetat, 3 mM DTT, 0,03 mg/ml Phosphatidylserin,
2,4 μg/ml
PMA, 0,04 % NP40, 12 mM Mg/Cl, gereinigte PKCα 100 ng, Histon 3, 0,2 mg/ml,
100 μM ATP,
0,2 μCi
[γ-32P]-ATP. Die Reaktion wird über 15 min
bei 37 °C
in einem Mikroplattenschüttler
geführt
und abgebrochen, indem 10 μl
75 mM Orthophosphorsäure
zugegeben werden und die Platte auf Eis gelegt wird. 50 μl des ReaktionsGemisches
werden auf eine P81-Filterplatte übertragen und nach Abwaschen
des freien radioaktiven Phosphats (3 Mal mit 200 μl 75 mM Orthophosphorsäure pro
Vertiefung) wurden 50 μl
Szintillationslösung
(Microscint 40) in jede Vertiefung zugegeben und die Radioaktivität wurde
auf dem Szintillationszähler
(Topcount, HP) gemessen.
-
Für die Verwendung
bei den Tests können
CDK2 und/oder PKC aus verfügbaren
Quellen bezogen oder über
rekombinante Verfahren, wie beschrieben ist, hergestellt werden.
His-markiertes CDK2/Cyclin E und CDK1/Cyclin B können co-exprimiert und PKCα kann singulär in Sf-9-Insektenzellen exprimiert
werden, die mit den geeigneten Baculovirus-Konstrukten infiziert
wur den. Die Zellen werden zwei Tage nach der Infizierung über Zentrifugieren
bei langsamer Geschwindigkeit geerntet und die Proteine werden aus
den Insektenzellpellets über
Metallchelat-Chromatographie
gereinigt. Kurz dargestellt wird das Insektenzellpellet in Puffer
A (10 mM Tris-HCl,
pH 8,0, 150 mM NaCl, 0,02 % NP40 und 5 mM β-Mercaptoethanol, 1 mM NaF,
1 mM Na3VO4 und
Protease Inhibitors Cocktail (Sigma), enthaltend AEBSF, Pepstatin
A, E 64, Bestatin, Leupeptin) über
eine Ultraschallbehandlung lysiert. Die lösliche Fraktion wird über Zentrifugieren
geklärt
und auf Ni-NTA-Agarose (Quiagen) aufgebracht. Die nicht gebundenen
Proteine wurden mit 300 mM NaCl, 5–15 mM Imidazol in Puffer A
abgewaschen, und die gebundenen Proteine wurden mit 250 mM Imidazol
in Puffer A eluiert. Die gereinigten Proteine werden gegen den Aufbewahrungspuffer
(20 mM HEPES pH 7,4, 50 mM NaCl, 2 mM DTT, 1 mM EDTA, 1 mM EGTA,
0,02 % NP40, 10 % Vol./Vol. Glycerol) eingehend dialysiert, aliquotiert
und bei –70 °C gelagert.
Das PKC-α – 6 × His kann
auf dieselbe Weise aber unter Verwendung von verschiedenen Puffern,
50 mM NaH2PO4, pH
8,0 und 0,05 % Triton X-100 anstelle von Tris bzw. NP40, gereinigt
werden.
-
Die
Ergebnisse in der nachstehenden Tabelle 1 zeigen, dass die fraglichen
Verbindungen über
einen hohen Grad an Selektivität
für die
Hemmung von CDKs verfügen. Tabelle 1
| Verbindung | CDK2/Cyclin
E (IC50, μM) | Verbindung | CDK2/Cyclin
E (IC50, μM) |
| 1 | 1,0 ± 0,7 | 38 | 0,86 |
| 2 | 0,04 | 39 | 1,02 |
| 3 | 0,5 | 40 | 0,15 |
| 4 | 1,3 ± 0,4 | 41 | 0,05 |
| 5 | 1,7 | 42 | 0,76 |
| 6 | 1,3 | 43 | 0,54 |
| 7 | 2,9 | 44 | 0,22 |
| 8 | 1,4 | 46 | 1,79 |
| 12 | 0,90 | 47 | 0,06 |
| 16 | 1,52 | 48 | 0,96 |
| 17 | 1,73 | 50 | 0,55 |
| 31 | 0,03 | 51 | 0,37 |
| 32 | 0,09 | 52 | 0,73 |
| 33 | 0,09 | 53 | 0,87 |
| 34 | 0,18 | 54 | 0,14 |
| 35 | 0,55 | 55 | 0,87 |
| 36 | 0,04 | 56 | 1,51 |
| 37 | 0,39 | | |
-
Beispiel 18
-
Antiproliferative Wirkung von ausgewählten Verbindungen
-
Die
ausgewählten
Verbindungen aus den vorstehenden Beispielen wurden einem standardmäßigen Zellproliferationstest
unter Verwendung einer Reihe von verschiedenen menschlichen Tumorzellinien
unterzogen. Standardmäßige 72-h-MTT-Tests
(Thiazolylblau; 3-[4,5-Dimethylthiazol- 2-yl]-2,5-diphenyltetrazoliumbromid)
wurden durchgeführt
(Haselsberger, K.; Peterson, D. C.; Thomas, D. G.; Darling, J. L.
Anti Cancer Drugs 1996, 7, 331–8;
Loveland, B. E.; Johns, T. G.; Mackay, I. R.; Vaillant, F.; Wang,
Z. X.; Hertzog, P. J. Biochemistry International 1992, 27, 501-10). Die menschlichen
Tumorzellinien wurden aus der ATCC (American Type Culture Collection,
10801 University Boulevard, Manessas, VA 20110–2209, USA) bezogen.
-
Die
Ergebnisse in der nachstehenden Tabelle 2 zeigen die antiproliferative
Wirkung der in dieser Anmeldung beschriebenen Verbindungen. Tabelle 2
| | Zytotoxizität (IC50, μM) |
| | menschliche
Tumorzellinie | nicht transformierte
Zellinie |
| Verbindung | A549 | HeLa | HT29 | MCF7 | Saos-2 | Hs27 | IMR90 | W138 |
| 2 | 3,30 | | 3,30 | | 6,60 | | | |
| 12 | 15,00 | | 3,10 | | 17,00 | | | |
| 16 | 4,39 | | | | | | | |
| 31 | 0,40 | 0,26 | 0,31 | 0,26 | 0,74 | 18,9 | 14,1 | 9,7 |
| 32 | 2,47 | 1,38 | 2,41 | 1,93 | 2,89 | 15,1 | 20,8 | 9,6 |
| 33 | 0,88 | 0,76 | 1,83 | 1,03 | 0,89 | 4,2 | 14,1 | 9,9 |
| 34 | 3,64 | | 0,95 | | 3,40 | | | |
| 35 | 0,51 | 0,09 | 0,11 | 0,45 | 0,75 | 35,1 | 37,3 | 21,3 |
| 36 | 1,12 | | 2,56 | | 0,90 | | | |
| 37 | 0,47 | | 0,28 | | 1,04 | | | |
| 38 | 3,60 | | 0,72 | | 3,12 | | | |
| 39 | 4,37 | | 3,27 | | 5,88 | | | |
| 40 | 0,86 | | 1,47 | | 1,13 | | | |
| 41 | 2,95 | | 2,11 | | 5,80 | | | |
| 42 | 1,49 | | 0,28 | | 2,23 | | | |
| 43 | 1,41 | | 0,17 | | 1,50 | | | |
| 44 | 1,36 | | 1,92 | | 2,61 | | | |
| 47 | 3,13 | | 3,11 | | 3,78 | | | |
| 48 | 3,05 | | 0,61 | | 2,65 | | | |
| 51 | 7,56 | | 2,92 | | 12,40 | | | |
| 53 | 0,97 | | 1,31 | | 1,61 | | | |
| 54 | 2,76 | | 3,20 | | 0,70 | | | |
| 56 | 13,80 | | 5,09 | | 14,15 | | | |