DE601779C - Wellenverbindung fuer eine Turbinenanlage mit Stromerzeuger - Google Patents
Wellenverbindung fuer eine Turbinenanlage mit StromerzeugerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/026—Shaft to shaft connections
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. AUGUST 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 601779 KLASSE 14 c GRUPPE 22
14c S60.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1930 ab
Wenn man bei einer Turbinenanlage mit beiderseits der Arbeitsmaschine angeordneten
radial beaufschlagtenTurbinen die Hilfsmaschine und Hilfseinrichtungen auf die Hauptwelle
setzt, so erhält man sowohl bei der Zweilageranordnung wie auch bei der Dreilageranordnung
eine verhältnismäßig lange Welle. Die große Einspannlänge der Welle zwischen den
Lagern führt dazu, daß die kritische Drehzahl verhältnismäßig tief liegt und geringer sein kann
als die Betriebsdrehzahl, so daß man sie beim Hochfahren der Turbine durchfahren muß.
Hierdurch können leicht infolge von Schwingungen Störungen entstehen. Zur Vermeidung
dieser Schwierigkeiten wurde vorgeschlagen, die Hilfsmaschinen und Hilfseinrichtungen, z. B.
Erregermaschine, ölpumpe und Drucklager, zu einem vom Hauptmaschinensatz unabhängigen
Maschinensatz zu vereinigen, der aber mit der Hauptmaschine gekuppelt ist. Diese Anordnung
kann nur dann ihren Zweck, die Erzielung einer günstig liegenden kritischen Drehzahl
erreichen, wenn eine Rückwirkung des Hilfsmaschinensatzes auf die Hauptmaschine
praktisch nicht vorhanden ist. Die Kupplungswelle muß also entweder elastisch sein, oder die
Kupplung muß so ausgebildet sein, daß sie etwaige Unterschiede in der Richtung der beiden
Wellenachsen auszugleichen vermag.
Die Schwierigkeiten, die sich hieraus ergeben, werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden,
daß die Welle des Hilfsmaschinensatzes von einer Büchse gefaßt ist, die in der Einspannstelle mit Passung in die Bohrung der
Welle des Hauptmaschinensatzes eingesetzt ist, während zur Übertragung der Drehkraft eine
formschlüssige Kupplung zwischen Hauptwelle, Hilfswelle und Büchse vorgesehen ist. Bei Antrieben
mit Kolbenmaschüien, die auf ein Zahnradgetriebe arbeiten, ist bereits vorgeschlagen
worden, die Zahnräder auf eine Hohlwelle aufzusetzen, die mittels eines Konus mit der
Welle der Kolbenmaschine verbunden ist. Da sich jedoch der Konus beiderseits weit über die
Lagerstelle hinaus erstreckt, ist eine Rückwirkung etwaiger Schwingungen der Hauptwelle
auf die Zahnradwelle in sehr starkem Maße zu befürchten. Bei der Anordnung gemäß
der Erfindung dagegen ist der Aufbau so getroffen, daß merkbare Zusatzkräfte zur Drehkraft
von einer Welle auf die andere nicht übertragen werden können.
Eine Kupplung dieser Art ist in einem Ausführungsbeispiel in der Abbildung dargestellt.
Sie dient dazu, die Hauptwelle 1 mit der Hilfswelle zu verbinden". Die Hauptwelle ist in der
Einspannstelle 2, dem Lager gelagert. Sie besitzt eine Bohrung 3, in welche der Wellenstumpf 4 hineinragt. Zwischen den Wellenstumpf 4 und die Welle 1 ist eine Büchse 5.
eingesetzt, die einerseits eine Paßfläche 6 gegenüber der Welle 1 und andererseits eine Paß-
*} Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben-worden:
Dipl.-Ing. Dr. Ulrich Meininghaus in Mülheim, Ruhr.
Claims (1)
- fläche 7 gegenüber dem Wellenstumpf 4 besitzt. Diese Paßflächen liegen in der Mitte des Lagers, die durch die strichpunktierte Linie 8 umgeben ist.Wenn jetzt eine Schwingung der Welle 4 auftritt, etwa dadurch hervorgerufen, daß die Achsmitten nicht genau übereinstimmen, so findet die Schwingung um den Kreuzungspunkt 9 der Mittelachse des Lagers statt, also um einen Punkt, von dem aus Schwingungen auf die Welle 1 nicht übertragen werden können. Die Büchse 5 ist an dem Wellenstumpf 4 durch Paßbolzen 10 oder Federkeil 11 und eine Gegenmutter 12 befestigt, während der Formschluß zwischen der Welle 1 und der Büchse 5 durch Paßbolzen 13 oder Federkeil 14 hervorgebracht wird. Eine Überwurfmutter 15 sorgt dafür, daß die Formschlußglieder in ihrer Lage gehalten werden, die, wie es bei Teil 11 angedeutet ist,ao mit so viel Spiel eingesetzt sein müssen, daß die Beweglichkeit der beiden Wellenteile hierdurch nicht beeinträchtigt ist.Patuntansi'RUCh:Wellenverbindung für eine Turbinenanlage mit Stromerzeuger, bei der die Hilfsmaschinen zu einer von der Hauptmaschine getrennten, aber mit dieser gekuppelten Hilfsmaschin'engruppe vereinigt sind, deren Kupplung derart ausgebildet ist, daß eine Rückwirkung des Hilfsmascbinensatzes auf die kritische Drehzahl des Hauptmaschinensatzes durch Verlegung der Kupplung der beiden Maschinenwellen in eine Einspannstelle (Lager) der Hauptwelle praktisch vermieden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswelle (4) von einer Büchse (5) gefaßt ist, die in der Einspannstelle (2) mit Passung (6) in die Bohrung (3) der Hauptwelle (1) eingesetzt ist, während zur Übertragung der Drebkraft eine formschlüssige Kupplung (13, 14) zwischen Hauptwelle (1), Hilfswelle (4) und Büchse (5) vorgesehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE601779T | 1930-04-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601779C true DE601779C (de) | 1934-08-23 |
Family
ID=6574755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930601779D Expired DE601779C (de) | 1930-04-10 | 1930-04-10 | Wellenverbindung fuer eine Turbinenanlage mit Stromerzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601779C (de) |
-
1930
- 1930-04-10 DE DE1930601779D patent/DE601779C/de not_active Expired
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