DE601643C - Mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkoerpern - Google Patents

Mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkoerpern

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DE601643C
DE601643C DE1930601643D DE601643DD DE601643C DE 601643 C DE601643 C DE 601643C DE 1930601643 D DE1930601643 D DE 1930601643D DE 601643D D DE601643D D DE 601643DD DE 601643 C DE601643 C DE 601643C
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DE
Germany
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stage
machine
piston
centrally mounted
pressure
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Expired
Application number
DE1930601643D
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English (en)
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Masch und Motorenbau Ges M B
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Masch und Motorenbau Ges M B
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C11/00Combinations of two or more machines or engines, each being of rotary-piston or oscillating-piston type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkörpern Den Gegenstand der Erfindung bildet eine mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkörpern, bei welcher das Überströmen des Druckmittels von Stufe zu Stufe in axialer Richtung durch die Kolbenkörper erfolgt und letztere mit den Zylindern aus Scheiben zusammengesetzt sind. Nach der Erfindung liegt eine Höchstdruckstufe in der Mitte der Maschine, an welche sich beiderseitig in Richtung der Achse Mittel- und Niederdruckstufen anschließen. Hierdurch wird ein gleichmäßiger Temperaturabfall von der Mitte nach den beiden Seiten der Maschine gesichert. Dieser gleichmäßige Temperaturabfall ist von höchster Wichtigkeit für Maschinen, welche, wie die Drehkolbenmaschine nach der Erfindung, mit sehr starkem Temperaturabfall arbeiten und daher im Maschinenkörper sehr hohen Beanspruchungen und Zustandsänderungen ausgesetzt sind. Es ist daher auch die gleichzeitige Anwendung der an sich bekannten Bauart der Zylinder- und Kolbenkörper aus Scheiben für den Betrieb einer solchen Maschine Vorbedingung, da nur hierdurch im Zusammenhang mit dem gleichmäßigen symmetrischen Temperaturabfall die nötigen Ausgleiche der Körperausdehnung und die erforderlichen Abdichtungen erhalten werden. Durch das Zusammenwirken der beiden Anordnungen wird daher ein so guter Wirkungsgrad der Maschine erreicht, welcher bisher den bekannten Maschinen ähnlicher Gattung gefehlt hat.
  • Es ist wohl eine symmetrische Anordnung mehrerer Arbeitsstufen für Drehkolbenmaschinen mit exzentrisch gelagerten Kolbentrommeln und in diesen hin und her gleitenden Schieberkolben bekannt, bei denen das Betriebsmittel in axialer Richtung durch die verschiedenen Stufen strömt. Jedoch findet hier der Übergang des Treibmittels von Stufe zu Stufe, und zwar von der in der Mitte der Maschine liegenden Höchstdruckstufe zu den seitlich von dieser liegenden Mitteldruckstufen und von diesen zu den weiteren, seitlich ganz außen liegenden Niederdruckstufen im Gehäuse, d. h. außerhalb der Kolbenkörper,' statt, was den guten Temperaturausgleich hindert und keineswegs die gleiche innere Anpassung an die Zustandsänderungen bei großem Temperaturabfall wie bei der Anordnung gemäß der Erfindung erreichen läßt. Große Dampfverluste durch Abkühlung und Spannungsverluste durch Strömungswiderstände sind die weitere Folge. Gerade bei Drehkolbenmaschinen mit zentrisch gelagerten Kolbenkörpern und im Gehäuse gelagerten drehbaren Steuerwalzen ist es nämlich durch die ungleiche Wärmeausdehnung sehr schwer, eine Übereinstimmung im Zusammenarbeiten sämtlicher umlaufenden Teile zu erlangen, so daß hier ganz besonders eine gute Ausbildung zur Erzielung guter Arbeitsbedingungen nötig ist, wenn ungleiche Ausdehnungsverhältnisse,- die mit Druck- und Treibmittelverlusten verbunden sind, vermieden werden sollen.
  • Weiterhin ist es nicht neu, bei zweistufigen Drehkolbenmaschinen mit zentrisch gelagerten Kolbenkörpern den Übertritt des Treibmittels von der Hochdruck- zur Niederdruckstufe durch die Kolbenkörper hindurch in axialer Richtung zu bewirken. Bei diesen Maschinen ist aber neben der Hochdruckstufe nur auf einer Seite derselben eine Niederdruckstufe vorgesehen. Mitteldruckstufen auf beiden Seiten der Hochdruckstufe sind überhaupt nicht vorhanden. Es können also hier die Schwierigkeiten gar nicht auftreten; die gemäß der Erfindung zu überwinden sind.
  • Die Zeichnung zeigt im Längsschnitt z. B. eine Ausführungsform gemäß der Erfindung bei einer Drehkolbenmaschine mit im Gehäuse gelagerten drehbaren Widerlagscheiben.
  • Die Hauptwelle x trägt die einzelnen aus Scheiben zusammengesetzten Kolbenkörper 2, 3, q. der verschiedenen Druckstufen, welche von der Mitte aus zu beiden Seiten der höchsten Druckstufe angeordnet sind. Das Gehäuse besteht aus zwei festen Seitenteilen 5, während die übrigen Gehäuseteile aus zusammengesetzten Scheiben 6 bestehen.
  • Den Kolbenkörpern 2, 3, 4. gegenüber liegen die zugehörigen Steuerwalzen oder Widerlag-Scheiben 7, 8, 9 auf Steuerwellen zo. Die Ausgestaltung der Treibzähne kann verschieden sein. Sie ist nicht besonders angegeben, weil sie nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört.
  • Das Druckmittel strömt von einer mittleren Kammer zz aus zunächst in den Hochdruckkolbenkörper 2 entsprechend den Pfeilen 12, während die Überströmung an den entsprechenden Stellen des Kolbens in Richtung der Pfeile 13 aus der ersten Stufe in die zweite Stufe stattfindet. Die weiteren Überströmungen finden in die nächste Stufe nach den Pfeilen 1q., das Ausströmen des Druckmittels in die Ausström-2 kammern 16 der seitlichen Gehäuseteile nach den Pfeilen 15 statt. Die Anordnung der Stufen in dieser Form hat den Vorteil, daß die in den seitlichen Gehäuseteilen befindlichen Lager durch die Niederdruckstufen nur geringen Druck und niedrige Temperaturen erhalten. Bei einem Verdichter ist der Weg der Gase entgegengesetzt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSl'itUCli: Mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkörpern, bei welcher das Überströmen, des Druckmittels von Stufe zu Stufe in axialer Richtung durch die Kolbenkörper erfolgt und letztere mit den Zylindern aus Scheiben zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Höchstdruckstüfe in der Mitte der Maschine liegt und sich daran beiderseitig in Richtung der Achse Mittel- und Niederdruckstufen anschließen, so daß ein gleichmäßiger Temperaturabfall von der Mitte nach beiden Seiten der Maschine gesichert ist.
DE1930601643D 1930-09-18 1930-09-18 Mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkoerpern Expired DE601643C (de)

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DE1930601643D Expired DE601643C (de) 1930-09-18 1930-09-18 Mehrstufige Drehkolbenmaschine mit zentrisch gelagerten Kolbenkoerpern

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