DE601482C - Schaukasten o. dgl. - Google Patents

Schaukasten o. dgl.

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DE601482C
DE601482C DEB155032D DEB0155032D DE601482C DE 601482 C DE601482 C DE 601482C DE B155032 D DEB155032 D DE B155032D DE B0155032 D DEB0155032 D DE B0155032D DE 601482 C DE601482 C DE 601482C
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DE
Germany
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air
showcase
channel
heating device
duct
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Expired
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DEB155032D
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English (en)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/001Devices for lighting, humidifying, heating, ventilation

Landscapes

  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)

Description

Bei geschlossenen, mit Glasscheiben ausgestatteten Schaukästen o. dgl., die zum luft- und staubdichten Ausstellen, von Waren in oder vor Läden oder in Durchgangshallen dienen, kommt es leicht vor, daß. durch Änderung der Temperatur außerhalb der von der Zufuhr von Außenluft abgeschlossenen Kästen die Feuchtigkeit der Innenluft sich an den Innenflächen der Glasscheiben niederschlägt und dadurch diese undurchsichtig werden. Die Kästen können dann nicht ihren Zweck, die Waren leicht und deutlich sichtbar auszustellen, erfüllen.
Diesen Übelstand konnte man bisher nicht
ig beseitigen. Der Übelstand wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß an den Schaukasten die beiden Enden eines eine Heizvorrichtung enthaltenden Kanals angeschlossen sind, durch den die in dem Schaukasten abgeschlossene und in den Kanal eintretende Luft vermöge der Erwärmung in dem Kanal im Kreislauf durch den Kasten und den Kanal gebracht wird, so daß die Schaukastenluft auf einer Temperatur gehalten werden kann, bei der ein Beschlagen der Glasscheiben bei jeder Außentemperatur nicht stattfindet.
Diese Wirkung ist mit bekannten Ventilationseinrichtungen für Wohnräume, Säle oder Theater nicht erreichbar, weil es bei diesen immer nur darauf ankommt, daß den Räumen Frischluft, gegebenenfalls mit Vorwärmung, zugeführt wird, durch die die verbrauchte Luft aus den Räumen ausgetrieben und erneuert werden soll. Die durch die Erfindung erstrebte Wirkung ist bei diesen Ventilationseinrichtungen schon deshalb nicht erreichbar, weil der Innenluft des nicht dicht äbschließbaren Raums durch Öffnen von Türen oder Fenstern Frischluft von unkontrollierbarer Temperatur und einem Feuchtigkeitsgrad zugesetzt wird und Zugluft nicht vermieden werden kann. Die durch den Kanal zugeführte Frischluft könnte infolgedessen niemals so allgemein die Innenluft der Räume, Säle oder Theater erwärmen,' daß durch sie ein Beschlagen von einseitig mit der Außenluft in Berührung stehenden Glasscheiben verhütet würde. Bei derartigen Ventilationseinrichtungen ist auch von einem geschlosse- nen Kreislauf der Innenluft allein nicht die Rede, und somit ist es mit den bekannten Ventilationseinrichtungen auch nicht möglich, selbst wenn sie in Verbindung mit Schaukästen Verwendung finden, die Wirkung zu erreichen, die durch die Erfindung angestrebt wird.
In den· Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigen die
Abb. ι bis 5 schematisch fünf verschiedene Ausführungsformen von Schaukästen, die mit der Heizeinrichtung ausgestattet sind.
Abb. 6 und 7 zeigen eine geänderte Ausführungsform der Vorrichtung in senkrechtem Schnitt und Draufsicht, während die
Abb. 8 und 9 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung in teilweise geschnitt ner Seitenansicht und Grundriß darstellen.
In den Abbildungen sind die Schaukästen übertrieben klein im Verhältnis zu den Heizeinrichtungen dargestellt. Für einen Schaukasten, dessen Höhe, Tiefe und Länge etwa 210:90:450 cm ist, würde ein Querschnitt der Heizkanäle von etwa 40 qcm genügen. Nach den Ausführungsbeispielen bildet der Schaukasten A mit der Heizeinrichtung B ein in sich geschlossenes Ganzes. Die Heizeinrichtung B besteht aus einem Kanal C, der den aufwärts gerichteten Teil der Heizvorrichtung bildet und in dem das Heizelement D angeordnet ist. Die in dem Kanalteil C erwärmte Luft steigt in die Höhe und verursacht hierdurch einen Kreislauf der Luft aus dem Schaukasten A in die Heizeinrichtung B und dann wieder zurück in den' Schaukasten, so daß die Temperatur der Luft in letzterem so weit erhöht wird, daß eine Kondensation der Luft auf der Innenseite der Scheiben des Schaukastens verhindert wird. Nach Abb. 1 liegen die Stellen, an denen die Luft vom Schaukasten in die Heizeinrichtung und aus letzterer in den Schaukasten tritt, am Boden des Schaukastens. Nach Abb. 2 liegt die Eintrittsstelle der Luft aus dem Schaukasten in die Heizeinrichtung am Boden des Kastens, während die Austrittsstelle der warmen Luft nach dem Schaukasten an dessen Rückwand angeordnet ist. Nach. Abb. 3 liegen die beiden Stellen für den Ein- und Austritt der Luft beide auf der Rückseite des Kastens. Gemäß Abb. 4 tritt die Luft aus dem Kasten am Boden in die Heizeinrichtung, während die warme Luft im Deckenteil des Kastens eingeleitet wird. Abb. 5 zeigt die Austiittsstelle der Luft aus dem Schaukasten in die Heizeinrichtung an der Rückwand des Kastens, während die heiße Luft im Deckenteil des Kastens eingeleitet wird.
Die Heizeinrichtung B kann, wie die Abb. 6, 7 zeigen, als Bestandteil eines Schaukastens an dessen Boden ausgeführt werden. Nach diesen Abbildungen besteht die Heizeinrichtung B aus einem Kanal/7 mit Öffnung:2, der zur Aufwärtsführung der Luft dient, und ferner aus einem Kanal G mit Öffnung 3, der zur Abwärtsleitung der Luft dient. Ein elektrisches Heizelement Z> ist in dem Kanal F eingebaut, der von einer Wandung 4 mit Löchern 5 umgeben ist. Ein Kanal 6, der am Oberende offen ist, führt nach, dem Zwischenraum 7 zwischen der Wandung 4 und dem Kanal/7. Dieser Zwischenraum steht durch, die Öffnungen 5 mit der atmosphärischen Luft in Verbindung. Ferner ist in dieser Einrichtung noch eine Kühlvorrichtung H eingebaut, die einen flüchtigen Stoff enthält. Die Kühlleitung H besteht aus einer Verdunstungsschlange 8 in dem Kanal G und einer Kondensationsschlange 9 in dem Kanal 6. Die Schlange 8 ist von einem dochtartigen Gewebe 10 umgeben, von dem ein Teil 11 in den Zwischenraum 7 abgezweigt ist. Wird die Wärmequelle bei dieser Einrichtung eingeschaltet, so tritt ein Luftkreislauf in dem. geschlossenen Gebilde in der Weise ein, daß die Luft durch die Kanäle G und F und den Schaukasten hindurchströmt. Die Heizeinrichtung D erwärmt die Luft in dem Zwischenraum 7, und dadurch entsteht ein Luftauftrieb durch die Löcher 5 nach außen. Kältere Luft wird durch den Kanal 6 eingesaugt und kühlt dadurch die Kondensationsschlange 9 ab. Das Kondensat des flüchtigen Stoffes in der Kühleinrichtung fließt von der Schlange 9 zum Unterende der Verdunstungsschlange 8 und verdunstet in dieser, da die die Schlange 8 umgebende Luft, die aus dem Schaukasten nach unten strömt, verhältnismäßig warm ist. Der verflüchtigte Stoff tritt dann vom Oberende der Verdunstungsschlange 8 nach dem Oberende der Kondensationsschlange 9 und wird in dieser erneut kondensiert. Die Hitze wird von der Luft in dem Kanal G durch die Verdunstungsschlange verbraucht, und dadurch wird der Luftkreislauf von und nach dem Schaukasten verstärkt. In dem Rohr, das von der Schlange 9 nach der Schlange 8 führt, kann ein Rückschlagventil o. dgl. vorgesehen sein, damit der flüchtige Stoff nicht in dieser Leitung zurückströmen kann. Hat in dem Kanal G eine genügende Luftkühlung stattgefunden, so findet ein Niederschlag der Luftfeuchtigkeit statt, und diese wird durch das dochtartige Gewebe 10 aufgenommen. Von hier aus wird die Feuchtigkeit durch den Docht 11 nach dem Zwischenraum 7 übergeleitet, in dem sie verdunstet und nach der atmosphärischen Luft abgeleitet wird. Über den Öffnungen 2, 3 von den beiden Kanälen/7 und G ist eine Gitterplatte 12 angeordnet.
Nach der Ausführungsform gemäß den Abb. 8, 9 ist in dem die Luft aufwärts führenden Kanal/7 ein rohrförmiger Mantel 13 angeordnet, dessen Innenfläche zwecks Verminderung der Ausstrahlung poliert ist. Die Außenfläche der Leitung/7 könnte auch poliert sein. In der Kühlleitung// findet die Kondensation in dem Teil 14 statt; die Außentemperatur der Luft ist niedriger als die Temperatur der Luft in dem nach unten führenden Leitungskanal G. Wärmeausstrahlende Rippen 15 sind um den Kanal G angeordnet. Die Kühlwirkung auf die Luft in dem abwärts führenden Kanal G kann allein - durch äußere Abstrahlung erzielt werden. Das Rohr G könnte beispielsweise äußere Rippen
haben oder geschwärzt sein, um die Strahlung zu fördern, und die Querschnittsfläche in der Heizeinrichtung des geschlossenen Stromkreises für die Luft kann ungefähr durchgehend gleich groß sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaukasten o. dgl., der zur Staubfreierhaltung der ausgestellten Waren vollkommen dicht abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung des Beschlagens der Innenseiten der Glasscheiben bei Temperaturveränderungen die beiden Enden eines eine Heizvorrichtung enthaltenden Kanals an den Schaukasten angeschlossen sind, durch den die abgeschlossene Luft des Schaukastens unter Erwärmung hindurchstreicht und somit die Luft durch den Kanal und den Schaukasten dauernd kreist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB155032D 1932-03-25 1932-03-25 Schaukasten o. dgl. Expired DE601482C (de)

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DE601482C true DE601482C (de) 1934-08-16

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