DE60128977T2 - Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von angestrichenen Profilen aus Metallbändern - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von angestrichenen Profilen aus Metallbändern Download PDF

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Description

  • ANWENDUNGSGEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von angestrichenen Profilen aus Metallstreifen und auf das entsprechende Gerät.
  • STAND DER TECHNIK
  • Das kontinuierliche Anstreichen, durch Übertragung, bestimmter Produkte mit nahezu konstantem Querschnitt und großer Länge für ihre Dekoration ist bekannt. Ebenfalls bekannt ist die Ausführung dieses kontinuierlichen Anstreichens durch Druck und Erhitzung, ausgehend von einem einen Farbanstrich umfassenden Übertragungsmaterial, der auf seiner Vorderseite von einer Kunstharzschicht oder Folie gehalten und geschützt ist. Dieses Material wird mit der Rückseite des Anstriches auf der Oberfläche des anzustreichenden Produktes aufgebracht, während beide durch eine Aufbringungsposition durchgeführt werden, in der die Rückseite des Farbanstriches des Materials direkt mit der Oberfläche des anzustreichenden Produktes in Kontakt gebracht wird. Die Durchführung der Anordnung zwischen Heiz- und Druckrollen ist darauf ausgerichtet, dass der Farbanstrich von der Folie auf die Oberfläche des anzustreichenden Produktes übertragen wird. Die Folie kann von der Vorderseite des Farbanstriches gelöst werden und somit in einer nachfolgenden Phase von der Anordnung, wobei das Produkt mit diesem Farbanstrich dauerhaft angestrichen ist.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass das Übertragungsmaterial (Farbanstrich + Folie) ein hochspezialisiertes Produkt auf dem Markt ist, das als Spulen vermarktet wird. Der Hersteller der angestrichenen Endprodukte erhält normalerweise das Übertragungsmaterial von den wenigen Unternehmen die zur Herstellung des Materials fähig sind. Spulen mit Material für den Anstrich durch Übertragung können zum Beispiel vom Unternehmen Leonhard Kurz GmbH & Co., Fürth, Deutschland, unter der Katalogreferenz Touchwood® SO-SR erhalten werden.
  • Die vorher erwähnte Technik wird mit Erfolg auf Produkte angewendet die angestrichen werden, wenn sie im Querschnitt im wesentlichen bereits ihre Endform erhalten haben, wie fertig oder fast fertig gestellte Profile, Leisten oder Platten aus Holz, Späne, Faserkonglomerate, etc., oder Kunstharzprofile wie PVC oder ähnliches.
  • Bei Metallstreifen oder -profilen, die nach der Aufbringung des Farbanstrichs beträchtlich umgeformt oder gefalzt werden müssen, um kontinuierlich ein Profil zu verwirklichen, das ihnen den gewünschte Endquerschnitt verleit, produziert diese Technik hingegen keine hochwertigen, angestrichenen Produkte. Dies tritt beispielsweise bei der Herstellung ausgehend von einem Streifen aus Aluminium oder seinen Legierungen, von Platten oder anderen Profilen für Zwischendecken oder Deckentäfelungen auf. In diesen Fällen weist das Metall des Streifens ein geringes Haftvermögen gegenüber der Farbe die auf den Streifen übertragen wird auf und zudem verursacht die Umformung des Streifens während des kontinuierlichen Formens eine Rissbildung im einmal angestrichenen Farbanstriches, vor allem in den Falzzonen, wie den Kanten der Platten, wodurch Endprodukte mit ungenügender Anstrichqualität erhalten werden.
  • Das Dokument AVERY WO 91/05660 beschreibt einen Prozess für die Herstellung von Kunststoffformelementen mit mehreren Phasen: Bereitstellen einer Spule mit einem eine Trägerschicht beinhaltendes Material, das weder metallisch noch imprägniert ist, Bereitstellen einer Spule mit einem zweiten ein sich vorübergehend an einer zeitweilig abnehmbaren Schutz- und Hilfsfolie haftender Farbanstrich beinhaltendes Material; beide Streifen werden zusammengeklebt und da Kunststoff ein mit Wärme porös werdendes Material ist, erhält man bei Applikation einer geeigneten Übertragungstemperatur auf dieses Material eine geeignete Haftung des in der Folie enthaltenen Anstriches auf das zu dekorierende Kunststoffelement. Würde dieses Verfahren auf Metalle, insbesondere beschichtete Metalle oder sehr dünne Metallstreifen angewendet, würde man keine geeignete Haftung erreichen und außerdem würden sich die Schicht oder der Streifen verformen; darum und im Unterschied zu diesem Prozess wird im verfahren der vorliegenden Erfindung einen Grundanstrich auf die im Endprofil anzustreichende Seite des Streifens, vor der Aufbringung der Spule mit dem zweiten eine Folie beinhaltenden Materiales aufgebracht, wobei die Folie eine weiche Imprägnierung aufweist und wobei der Anstrich wie jedes herkömmliche Produkt angehaftet ist; diese Methode unterscheidet sich ebenfalls vom AVERY Verfahren in dem die Temperatur des ersten Materiales bis auf einen gleichen oder höheren Wert der Temperatur der letzten Phase erhöht wird, damit der angewandte Lack bevor er mit der Folie mit dem Polyurethananstrich in Kontakt kommt anhaftet und Hafteigenschaften erhält, die die endgültige Fixierung, unter ähnlichen Bedingungen wie wenn Kunststoff oder ein anderes poröses Material beteiligt ist, auf einer Metalloberfläche erlauben.
  • AUFGABE DES ERFINDERS
  • Der Erfinder der vorliegenden Erfindung nahm sich die Aufgabe vor, ein Verfahren und ein Gerät bereitzustellen, die das Anstreichen von Metallstreifen oder -profilen mit Übertragungsmaterial der vorher erwähnten Art erlauben, die um den gewünschten Endquerschnitts zu erreichen nach der Aufbringung des Farbanstrichs während einem kontinuierlichen Formvorgang eine beträchtliche Umformung erfahren müssen.
  • VON DER ERFINDUNG VORGESCHLAGENE MITTEL UM DIE AUFGABE ZU LÖSEN
  • Die Erfindung besteht dazu in einem Verfahren zur Herstellung von angestrichenen Profilen ausgehend von Metallstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Phasen umfasst:
    • a) Bereitstellen einer Spule mit einem ersten, ein Metallstreifen und auf der anzustreichenden Seite des Streifens des Endprofils ein einen Grundanstrich beinhaltendes Material;
    • b) Bereitstellen einer Spule mit einem zweiten, einen sich vorübergehend an einer zeitweilig abnehmbaren Schutz- und Hilfsfolie haftenden Farbanstrich beinhaltendes Material;
    • c) gemeinsames Durchführen des ersten und zweiten Materials, derart, dass der Grundanstrich des ersten Materials und der Farbanstrich des zweiten Materials nebeneinander gestellt und in gegenseitigem Kontakt sind, während die Materialanordnung Wärme und Druck ausgesetzt wird, damit der Farbanstrich stärker am Grundanstrich als an der Folie haftet;
    • d) wahlweise Ablösen und Eliminieren der Folie von der Materialanordnung;
    • e) kontinuierliches Formen der Materialanordnung, möglicherweise ohne Folie, um das gewünschte Endprofil zu erhalten;
    wobei die Materialanordnung, möglicherweise ohne Folie, bei einer Temperatur die im wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, aufrechterhalten wird, bis die Phase e) abgeschlossen ist.
  • Gemäß einem optionalen Merkmal der Erfindung werden die entsprechenden Spulen vor den Phasen a) und b) einer Stabilisierungslagerung unterzogen.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung wird vor der Phase c) die Temperatur des ersten Materials bis auf einen Wert erhöht, der gleich oder größer als der Wert der Temperatur der Phase c) ist.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung wird das kontinuierliche Profil nach der Phase e) einem Schneidvorgang in vorbestimmten Längen unterzogen.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung wird das kontinuierliche Profil nach der Phase e) einem Schneidvorgang in vorbestimmten Längen und wahlweise einem konventionellen Lasier- bzw. Lackiervorgang unterzogen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst diese ein Gerät zur Ausführung des Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Abschnitte, dadurch gekennzeichnet, dass es folgendes umfasst:
    • i) Mittel zum gemeinsamen Durchführen des ersten und zweiten Materials, so dass der Grundanstrich des ersten Materials und der Farbanstrich des zweiten Materials nebeneinander gestellt und in gegenseitigem Kontakt sind;
    • ii) Mittel zur Unterziehung der Materialanordnung mit Wärme und Druck, so dass der Farbanstrich stärker am Grundanstrich als an der Folie haftet;
    • iii) Mittel zum wahlweise Ablösen und Eliminieren der Folie von der Materialanordnung;
    • iv) Mittel zum kontinuierlichen Formen der Materialanordnung, wahlweise mit oder ohne die Folie, um das gewünschte Endprofil zu erhalten; und
    • v) Mittel zur Aufrechterhaltung der Materialanordnung, möglicherweise ohne die Folie, bei einer Temperatur die im wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, bis die Phase e) abgeschlossen ist.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmaler Erfindung umfasst das Gerät, dem Kontaktpunkt vorgelagert, zwischen dem ersten Material und dem zweiten Material einen Vorwärmer für das erste Material.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung umfassen die Mittel (ii) zur Unterziehung der Einheitenanordnung mit Wärme und Druck mindestens eine geheizte Zylinderpresse.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung umfassen die Mittel (ii) eine oder mehrere geheizte Zylinderpressen.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung bestehen die Mittel (iii) zum, wahlweise Ablösen und Eliminieren der Folie von der Materialanordnung aus einer Spulenrolle.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung umfassen die Mittel (iv) zum kontinuierlichen Formen der Materialanordnung, wahlweise mit oder ohne Folie, verschiedene nacheinander folgende Paare von Formrollen.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung bestehen die Mittel (v) zur Aufrechterhaltung der Materialanordnung, möglicherweise ohne Folie, bei einer Temperatur, die im wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, bis die Phase e) abgeschlossen ist, aus einem Erhitzer-Weichmacher und einem Überhitzer.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung umfasst der Überhitzer ein Gebläse, dessen Austritt von einem Erhitzer geheizt wird und mittels Düsen über die Materialanordnung, besonders nahe der Zonen, wo das Formen stattfindet soll, verteilt wird.
  • Gemäß einem weiteren optionalen Merkmal der Erfindung ist das Gerät unter kontrollierten Umgebungsbedingungen der Temperatur und Feuchtigkeit angeordnet.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden ergänzenden Beschreibung unter Betrachtung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich, in denen:
  • die 1 grobschematisch ein mindestens teilweise angestrichenes Segment eines Profil- oder Plattenabschnittes darstellt;
  • die 2 einen stark vergrößerten Querschnitt eines mit einem Grundanstrich überzogenen Teiles eines Metallstreifens darstellt;
  • die 3 einen stark vergrößerten Querschnitt eines Teiles von einem Übertragungsfarbanstrich der vorübergehend an einer oberen zeitweilig abnehmbaren Schutz- und Hilfsfolie haftet und von dieser getragen wird, darstellt;
  • die 4 einen stark vergrößerten Querschnitt eines mit dem Farbanstrich und der Folie der 2 überzogenen Teiles eines Metallstreifens wie der in 1, darstellt;
  • die 5A und 5B schematische Draufsichten, die gesamthaft und in der angegebenen Reihenfolge betrachtet, das erfindungsgemäße Gerät darstellen.
  • NÄHERE ERLÄUTERUNG EINER AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Als erstes, in Bezug auf die 1, ist in dieser ein Segment eines Profil- oder Plattenabschnittes P des Typs auf den sich die Erfindung bezieht dargestellt. Das Profil P wird kontinuierlich durch kontinuierliches Falzen oder Formen ausgehend von flachen Metallstreifen hergestellt und es ist ersichtlich, dass es entsprechend seiner verschiedenen Kanten starke Falzungen (um 90° oder sogar mehr) umfasst. Mindestens ein bedeutender Teil der Oberflächen des Profils P ist entweder mit einheitlichem Farbton oder mit irgendeinem Motiv angestrichen, zum Beispiel mit einer Holzmaserungsimitation, einer Steinmaserungsimitation etc.
  • In den 2 bis 4 sind schematisch stark vergösserte Abschnitte von Komponenten des Profils P in verschiedenen Herstellungsphasen dargestellt. Gemäß 2 ist der Metallstreifen 1a auf der Vorderseite, das heißt auf der zum Anstreichen vorgesehenen Seite, mit einem Grundanstrich 1b überzogen, wobei ein erstes Material 1 (= 1a + 1b) gebildet wird. Gemäß 3 haftet ein Farbanstrich 2a vorübergehend an einer zeitweilig abnehmbaren Schutz- und Hilfsfolie 2b, wobei ein zweites Übertragungsanstrichmaterial 2 (= 2a + 2b) gebildet wird. Gemäß 4 führt die Nebeneinanderstellung beider Materialien, erstes 1 und zweites Material 2 zu einer Materialanordnung (1 + 2 = 1a + 1b + 2a + 2b) die das angestrichene Endprofil bilden.
  • Die folgenden Abklärungen müssen in Bezug auf die vorige Beschreibung ausgeführt werden. Erstens, obwohl nicht dargestellt um die Verständlichkeit der Zeichnung nicht zu erschweren, müssten die Grenzflächen viel unregelmäßiger dargestellt werden und, insbesondere könnten in 4 die Dicken der Anstriche 1b und 2a kleiner als die Dargestellten sein, da die Materialien 1 und 2, um sie zusammenzuhaften, bereits Wärme und Druck ausgesetzt wurden. Zweitens läuft es immer darauf hinaus, dass sich die Folie 2b immer ablöst und vom Endprofil eliminiert wird; in manchen Fällen erfolgt diese Eliminierung unmittelbar nach der Haftung des Farbanstriches 2a am Grundanstrich 1b während in anderen Fällen die Folie, um den Farbanstrich 2a zu schützen, bis zum Moment der Installation des Endprofils behalten wird. Zusätzlich, aber nicht in den 2 bis 4 dargestellt, kann nach dem Ablösen der Folie 2b unter Anwendung herkömmlicher Techniken eine Lasur- oder Lackschicht auf den Farbanstrich 2a aufgebracht werden. Schließlich kann die Rückseite, das heißt die Seite des Metallstreifens 1a, die der Seite entgegengesetzt ist, die den Grundanstrich 1b erhält, herkömmlich durch bekannte Techniken eine Endbeschichtung, wie Lasur oder ein Lack erhalten haben, was aber nicht dargestellt ist da es nicht Bestandteil der Erfindung ist.
  • Die kontinuierliche Aufbringung von Beschichtungen, wie Lacke, Lasuren und Farben, auf metallischen Oberflächen, wie die von kontinuierlichen Aluminiumstreifen oder ähnliches, so dass kontinuierlich ein lackierter, lasierter oder angestrichener Streifen erhalten wird, ist eine herkömmliche Technik, obwohl sie ein komplexes Know-how sowie teure Anlagen bedingt. Dadurch, dass es für die kontinuierliche Aufbringung der bekannten Lacke, Lasuren und Farben auf Metallstreifen und die kontinuierliche Aufbringung des Grundanstriches 1b, dessen Anwendung die Erfindung befürwortet, möglich ist die gleichen gewöhnlichen und bekannten Techniken und Anlagen zu verwenden, wird die Erklärung der Erfindung von der Verwendung von Spulen des ersten Materials 1 der 2 ausgehen, das heißt dem Metallstreifen 1a, der bereits mit dem Grundanstrich 1b beschichtet ist, ohne detailliert zu beschreiben wie dieses erste Material 1 erhalten wird. In der 5A mit der Bezugsnummer 11 ist eine Spule mit dem ersten Material 1 dargestellt.
  • Andererseits wurde bereits erwähnt, dass auf dem Markt auch Spulen mit dem zweiten Material 2 zum kontinuierlichen Anstreichen von Holz- oder Kunststoffprofilen durch Übertragung des Farbanstriches 2a von der Folie 2b erhältlich sind. In der bekannten Technik und im Unterschied zu dem in der vorliegenden Erfindung Beschriebenen, wird dieses zweite Material 2, ohne Zwischenlagerung des Grundanstriches 1b, direkt auf die anzustreichende Oberfläche aufgetragen. Die Erklärung der Erfindung wird deshalb von der Verwendung von Spulen des zweiten Materials 2, 3, ausgehen, ebenfalls ohne seine herkömmliche Herstellung zu detaillieren. Eine Spule des zweiten Materials 2 ist in 5A mit der Bezugsnummer 21 dargestellt.
  • Das in den 5A und 5B dargestellte Gerät umfasst in einem herkömmlichen Rahmen, von welchen nur einige Elemente dargestellt sind, ein Gestell 10 für die Spule 11 des ersten Materials 1 der 2. Das erste Material 1 läuft, getragen von den Rollen 12 und 13 und mit seinem nach oben gerichteten Grundanstrich 1b durch einen Vorwärmer 14.
  • Der Rahmen umfasst ebenfalls einen Halter 20 für eine Spule 21 des zweiten Materials 2 der 3, welches mittels der Rollen 22 und 23 so geführt wird, dass es mit seinem nach unten gerichteten Farbanstrich 2a nebeneinander zu liegen kommt, um mit dem Farbanstrich 1a in der Nähe zum Eingang einer ersten Zylinderpresse 30 in Kontakt zu gelangen.
  • Die Presse 30 umfasst einen unteren Zylinder 31 und einen oberen Zylinder 32 mit silikonisierter Oberfläche. Die Presse 30 umfasst ebenfalls ein Mittel um den oberen Zylinder 32 gegen den Unteren 31 zu drücken, Mittel das beispielhaft in der gezeigten Ausführung durch ein Zylinder-Kolben-System 34 dargestellt ist. Der obere Teil der Presse 30 ist von einer Heizhaube 35 umfasst.
  • Am Ausgang der Presse 30 hat die Materialanordnung (1, 2) im wesentlichen, die in 4 (1a + 1b + 2a + 2b) schematisch gezeigte Struktur angenommen, mit der vorher gemachten Ausnahme bezüglich Dicken und Unregelmäßigkeit des Profils.
  • Das Gerät kann stromabwärts von der Zylinderpresse 30 eine andere oder andere zusätzliche Pressen umfassen, was mit der Presse 40, gleichen oder unterschiedlichen Aufbaues beispielhaft gezeigt wird. Am Ausgang der Presse 30 oder 40 umfasst der Rahmen ein Gestell 50 mit einer Rolle 51 für das Ablösen und Sammeln der Folie 2b. Dieses Ablösen wird notwendigerweise dann stattfinden, wenn der obere Teil des Farbanstriches 2a eine andere Endoberfläche, wie eine Endlackierung erhalten soll. Für den Fall, dass dies nicht notwendig ist, kann die Folie 2b in der Materialanordnung 1 und 2 verbleiben um das angestrichene Profil bis zum Moment seiner Bearbeitung oder Endherstellung zu schützen. Für den uns beschäftigenden Fall wird davon ausgegangen, dass die Folie 2b in der Rolle 51 abgelöst wird, so dass von der letzten Presse 30 oder 40 an, die Materialanordnung die Struktur 1a + 1b + 2a aufweist.
  • Die Materialanordnung 1a + 1b + 2a wird durch Rollen 53 und 54 und einen Ausgleichsarm 55 einem Erhitzer-Weichmacher 60 zugeführt, in dem die nicht-metallischen Anstriche und insbesondere der Grundanstrich 1b und der Farbanstrich 2a aufgeweicht werden ohne die zwischenliegenden anhaftenden Seiten zu zerstören.
  • Unmittelbar nach dem Verlassen des Erhitzers-Weichmachers 60, wird die Materialanordnung 1a + 1b + 2a in einem Abschnitt für das kontinuierliche Formen eingeführt, der aus einer Abfolge von herkömmlichen Paaren von Formrollen 70, 71, 72, 73, 74 besteht, in denen die bis jetzt als flacher Streifen beibehaltene Materialanordnung 1a + 1b + 2a fortschreitend ihre definitive Form annimmt, wie zum Beispiel die eines P-Plattenprofils für Zwischendecken, wie in einer allgemeinen Form analog zu der in der 1 dargestellten.
  • Auf dem kontinuierlichen Formabschnitt ist ein Heizgerät 80 angeordnet, das in der gezeigten Ausführung ein Gebläse 81 umfasst, dessen Austritt durch einen Erhitzer 82 geheizt und durch Düsen 83 und 84 auf das Material 1a + 1b + 2a verteilt wird, insbesondere nahe der Zonen in denen das Falzen stattfindet (nahe der Kanten des Profils P der 1).
  • Das Gerät umfasst selbstverständlich eine Bedientafel 90 für die Temperatur-, Druck-, und Arbeitsgeschwindigkeitskontrolle jeder einzelnen Komponenten, sowie Sensoren für diese Parameter und andere in sich bekannte Vorrichtungen zur Bestimmung der Schnittstreckenlänge des angestrichenen kontinuierlichen Profils das aus dem kontinuierlichen Formabschnitt austritt. Insbesondere die tatsächliche Temperatur des Materials kann mittels in einem oder zwei Stellen der Strecke angeordneten Laserlesern abgelesen werden, wie dies beispielhaft anhand 91 der 5A dargestellt ist.
  • Ab dem Ausgang aus dem kontinuierlichen Formabschnitt wird das Profil P herkömmlichen Behandlungen wie das vorher erwähnte Schneiden in Strecken vorbestimmter Länge in der Blechschneidemaschine 100 unterzogen, dem schematisch in 110 gezeigten Lackieren der oberen Oberfläche des Farbanstriches 2a und dem Transport zum Lager durch zum Beispiel Rollentransporter 111 und 112.
  • Selbstverständlich müssen die Arbeitsbedingungen so gewählt werden, dass sie weder die gewünschten Metalleigenschaften noch die der Farbe beeinflussen. Beispielhaft und nicht einschränkend im Falle von Profilen für Zwischendecken:
    • – kann der Metallstreifen 1a aus Aluminium sein und eine Dicke zwischen 400–600 μm aufweisen;
    • – weist der Grundanstrich 1b eine Dicke zwischen 2–6 μm auf;
    • – weist der Farbanstrich 2a eine Dicke zwischen 2–5 μm auf;
    • – weist die Folie 2b eine Dicke zwischen 2–3 μm auf;
    • – beträgt die Heiztemperatur des Vorwärmers 14 ungefähr 150–200°C;
    • – beträgt die Heiztemperatur der Pressen 30, 40 ungefähr 130–200°C;
    • – beträgt die Heiztemperatur des Erhitzers-Weichmachers 60 ungefähr 130–170°C;
    • – beträgt die Austrittstemperatur in den Düsen 83 und 84 ungefähr 120–200°C;
    • – beträgt der Betriebsdruck des Zylinder-Kolben-Systems 34 ungefähr 800 bar.
  • Diese Werte sind nur Richtwerte, da die Unterschiede zwischen den Materialmengen und der Variation der Umgebungsbedingungen Temperatur und Feuchtigkeit diese stark beeinflussen können. Deshalb hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Materialien 1 und 2 dem Gerät nach einem Lagerungszeitraum in Stabilisierungskammern zuzuführen und dass sich das Gerät selber in einer klimatisierten Halle befindet, in der diese Umgebungsbedingungen kontrolliert werden können.
  • Wie vorher angegeben, führte bei der Bearbeitung von Metall, wie dies für Holz oder Kunstharz gewöhnlich ist dazu, dass das kontinuierliche Formen des Metalls nach der direkten Aufbringung des Farbanstriches 2a auf die Oberfläche des Metallstreifens 1a im Farbanstrich 2a Risse verursachte, so dass aufgrund der schlechten Qualität (Streifen, Risse, Unregelmäßigkeiten) die der Farbanstrich 2a vor allem neben den Falzkanten aufwies, keine, vor dem kontinuierlichen Formen zur Endform des Profils P angestrichenen, hochwertigen Metallartikel hergestellt werden konnten. Hingegen erlaubt die Verwendung des dicken Grundanstriches 1b, die Behandlung bei erhöhtem Druck und Temperatur während des gesamten Prozesses und vor allem die Erhitzung der Anstriche vor und während des kontinuierlichen Formens die Gewinnung von Profilen, die vor dem Erreichen der Endform angestrichen wurden und die keine Oberflächenschäden aufgrund des Formens aufweisen.
  • Es versteht sich, dass die vorgehende Beschreibung nur als Beispiel gedacht ist um das Verständnis, des der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens zu ermöglichen und dass zahlreiche Änderungen und Modifikationen jedes einzelnen der beschriebenen Elemente möglich sind, ohne damit den in den beigefügten Ansprüchen definierten Schutzbereich zu verlassen. Somit können der Typ, die Anordnung und die Anzahl der Heizmittel, der Druckaufbringung und -kontrolle weitgehend von dem Beschriebenen und beispielhaft Dargestellten in der vorangehenden Beschreibung abweichen (zum Beispiel könnten, anstatt unabhängiger Hauben ein oder mehrere Heizkanäle verwendet werden) und die räumlichen Positionen und andere mögliche Elemente könnten durch andere technisch äquivalente Positionen oder Elemente ersetzt werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Verfahren und entsprechendes Gerät zur Herstellung von angestrichenen Profilen aus Metallstreifen. Das Verfahren umfasst die folgenden Phasen: a) Bereitstellen einer Spule mit einem ersten Material; b) Bereitstellen einer Spule mit einem zweiten Material; c) gemeinsames Durchführen des ersten und zweiten Materials, derart, dass der Grundanstrich des ersten Materials und der Farbanstrich des zweiten Materials nebeneinander gestellt und in gegenseitigem Kontakt sind, während die Materialanordnung Wärme und Druck ausgesetzt wird; d) wahlweise Ablösen und Eliminieren der Folie von der Materialanordnung; e) kontinuierliches Formen der Materialanordnung, wobei die Materialanordnung, möglicherweise ohne Folie, bei einer Temperatur die im wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, aufrechterhalten wird, bis die Phase e) abgeschlossen ist. Das Gerät umfasst Mittel zur Realisierung des Verfahrens.
  • Das Verfahren ist für den Anstrich durch Übertragung vor dem kontinuierlichen Formen von Metallstreifen anwendbar.

Claims (13)

  1. Verfahren für die Herstellung von angestrichenen Profilen aus Metallstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Phasen umfasst: a) Bereitstellen einer Spule (11) mit einem ersten, ein Metallstreifen (1a) beinhaltendes Material (1); b) Bereitstellen einer Spule (21) mit einem zweiten, ein sich vorübergehend an einer zeitweilig abnehmbaren Schutz- und Hilfsfolie (2b) haftender Farbanstrich (2a) beinhaltendes Material (2); c) gemeinsames Durchführen des ersten (1) und zweiten (2) Materials, derart, dass der Grundanstrich (1b) des ersten Materials (1) und der Farbanstrich (2a) des zweiten Materials (2) nebeneinander gestellt und in gegenseitigem Kontakt sind, während die Materialanordnung (1, 2) Wärme und Druck ausgesetzt wird, damit der Farbanstrich (2a) stärker am Grundanstrich (1b) als an der Folie (2b) haftet; d) wahlweise Ablösen und Eliminieren der Folie (2b) von der Materialanordung (1, 2); e) kontinuierliches Formen der Materialanordung (1, 2), möglicherweise ohne Folie (2b), um das gewünschte Endprofil zu erhalten; wobei die Materialanordung (1, 2), möglicherweise ohne Folie (2b), bei einer Temperatur die im Wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, aufrechterhaltet wird, bis die Phase e) abgeschlossen ist.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallstreifen (1) auf den es angewandt wird aus Aluminium ist und eine Dicke zwischen 400–600 μm aufweist.
  3. Verfahren gemäß Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Phase c) vorausgehende Heiztemperatur ungefähr 150°–200° C beträgt; die Heiztemperatur in der Phase c) ungefähr 130°–200° C beträgt; und die Heiztemperatur in der Phase e) ungefähr 130°–170° C beträgt.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das kontinuierliche Profil (1a + 1b + 2a + 2b oder 1a + 1b + 2a) nach der Phase e) einem Schneidvorgang in vorbestimmten Längen unterzogen wird.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das kontinuierliche Profil (1a + 1b + 2a) nach der Phase e) einem Schneidvorgang in vorbestimmten Längen und wahlweise einem konventionellen Lasier- bzw. Lackiervorgang unterzogen wird.
  6. Gerät zur Ausführung des Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es folgendes umfasst: i) Mittel zum gemeinsamen Durchführen des ersten und zweiten Materials, so dass der Grundanstrich des ersten Materials und der Farbanstrich des zweiten Materials nebeneinander gestellt und in gegenseitigem Kontakt sind; ii) Mittel zur Unterziehung der Materialanordung (1, 2) mit Wärme und Druck so dass der Farbanstrich (2a) stärker am Grundanstrich (1b) als an der Folie (2b) haftet; iii) Mittel zum wahlweise Ablösen und Eliminieren der Folie (2b) von der Materialanordung (1, 2); iv) Mittel zum kontinuierlichen Formen der Materialanordung (1, 2), wahlweise mit oder ohne Folie (2b), um das gewünschte Endprofil zu erhalten; und v) Mittel zur Aufrechterhaltung der Materialanordung (1, 2), möglicherweise ohne die Folie (2b), bei einer Temperatur die im Wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, bis die Phase e) abgeschlossen ist; dadurch gekennzeichnet, dass es dem Kontaktpunkt vorgelagert, zwischen dem ersten Material und dem zweiten Material einen Vorwärmer (14) für das erste Material umfasst.
  7. Gerät gemäß einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (ii) zur Unterziehung der Materialanordung (1, 2) mit Wärme und Druck mindestens eine geheizte Zylinderpresse umfassen.
  8. Gerät gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel (ii) eine oder mehrere geheizte Zylinderpressen umfassen.
  9. Gerät gemäß einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (iii) zum, wahlweise, Ablösen und Eliminieren der Folie (2b) von der Materialanordung (1, 2) aus einer Spulenrolle (51) bestehen.
  10. Gerät gemäß einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (iv) zum kontinuierlichen Formen der Materialanordung (1, 2), wahlweise mit oder ohne Folie (2b), verschiedene nacheinander folgenden Paare von Formrollen (7074) umfassen.
  11. Gerät gemäß einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (v) zur Aufrechterhaltung der Materialanordung (1, 2), möglicherweise ohne Folie (2b), bei einer Temperatur die im Wesentlichen die Gleiche ist, wie die in der Phase c) angewandten, bis die Phase e) abgeschlossen ist, aus einem Erhitzer-Weichmacher (60) und einem Überhitzer (80) bestehen.
  12. Gerät gemäß einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Überhitzer (80) ein Gebläse (81) umfasst, dessen Austritt von einem Erhitzer (82) geheizt wird und mittels Düsen (83, 84) über die Materialanordung, besonders nahe der Zonen, wo das Formen stattfindet (Kantenzonen des Profils P), verteilt wird.
  13. Gerät gemäß einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es unter kontrollierten Umgebungsbedingungen der Temperatur und Feuchtigkeit angeordnet wird.
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