DE601245C - Freileitungsabspannklemmvorrichtung - Google Patents
FreileitungsabspannklemmvorrichtungInfo
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- DE601245C DE601245C DE1930601245D DE601245DD DE601245C DE 601245 C DE601245 C DE 601245C DE 1930601245 D DE1930601245 D DE 1930601245D DE 601245D D DE601245D D DE 601245DD DE 601245 C DE601245 C DE 601245C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/05—Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
- H02G7/053—Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire
- H02G7/056—Dead-end clamps
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Freileitungsabspannklemmvorrichtung für durchgehende,
einheitliche Leitungen mit einer die Leitung koaxial und knickfrei haltenden Abspannklemme,
an der in Höhe der Längsachse der Leitung mindestens eine an die Isolatorenkette
schwenkbar angehängte Verbindungslasche angelenkt ist. Zweck der Erfindung
ist, die Montage der Leitung und Verklemimingseinrichtung
möglichst einfach zu gestalten, und zwar bei gespanntem Seil ohne Benutzung von Hilfsverklemmungen. Weiterhin
ist erstrebt, die ohne Knick durch die Klemmstelle geführte Leitung so abzuspannen,
daß die Schwingungen günstig übertragen werden. Erreicht ist dies erfindungsgemäß
durch die Verwendung der Verbindungslasche zwischen der Klemmvorrichtung und der Isolatorenkette
in der Form, daß die Verbindungslasche an der Abspannklemme möglichst nahe der Endebene der Verklemmung, und
zwar hinter dieser angreift. Die Verwendung von Aufhängelaschen ist bei Abspannvorrichtungen
bekannt, insbesondere bei Abspannklemmen für Stahl- und Aluminiumseile, die in der Klemmeinrichtung unterbrochen sind.
Dabei greift die Aufhängelasche zwischen der Verklemmung für den Aluminiummantel und
derjenigen für die Stahlseele an. Abgesehen davon, daß es sich hierbei nicht um die Abspannung
einer durchgehenden, einheitlichen Leitung handelt, wie dies erfindungsgemäß der Fall ist, gibt die geschilderte ältere
Laschenanordnung nicht die Bewegungsfreiheit gegenüber und mit der Isolatorenkette,
wie sie durch die Erfindung erreicht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben.
Fig. ι zeigt eine Abspannklemmvorrichtung während der Montage,
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung nach Beendigung der Montage.
Fig. 3 zeigt im teilweisen Schnitt eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 2.
Fig. 4 zeigt die Verbindungslasche zwischen Abspannklemme und Isolatorenkette für sich
von unten gesehen.
In dem Beispiel besteht die eigentliche Abspannklemme der Vorrichtung aus einer go
Konusklemmeinrichtung mit einer äußeren konischen Hülse α, in welche mit Hilfe von
Klemmkeilen δ die Leitung c axial liegend knickfrei .eingeklemmt wird. Die Konushülse«
ist an ihrem hinteren Ende gabelförmig gestaltet und weist hier Ösenfii und e
auf, die symmetrisch zur Achse der Leitung c liegen. An ihnen wird mit Hilfe von Bolzen/
ein laschenförmiges Zwischenstück g gelenkig befestigt, das beiderends gabelförmig gestaltet
ist und mit der Klöppelverbindungh, z.B. mit der Klöppelpfanne zum Anhängen an die
Isolatorenkette/, gelenkig zusammenhängt. Infolge dieser Laschenanordnung wird der Leitungszug
immer in Richtung der geradlinigen Verklemmungsachse unter möglichst großer
Bewegungsfreiheit der Leitung gegenüber und mit der Isolatorenkette übertragen, was be-
sonders darauf zurückzuführen ist, daß die Lasche an der Abspannklemme nahe der
Endebene der Verklemmung angreift. Die Verbindungslasche g ist in dem Beispiel mit
einem nach unten ragenden Stützarm k versehen, der aus einer nach außen konvergierenden
Gabelung besteht, an deren Scheitel eine Führung/ sitzt in Form einer Rille, die auch
durch eine Rolle ersetzt werden könnte und ίο die in Baustoff und Form der Leitung c angepaßt
ist. Mit dieser Führung/ stützt sich der Arm k und damit die Lasche g auf die
Leitung, und zwar auf die aus der Klemme a heraustretende Leitungsfortsetzung, d. h. das
Leiterende C13 sei dieses gespannt oder nicht.
Bei der Montage oder Demontage der Klemme ist die Leitung c von ihrer Fortsetzung C1 aus
mit Hilfe eines Flaschenzuges, der in Richtung des Pfeiles m wirkt, gespannt und in
eine Gerade gestreckt, die die Klemme α axial durchzieht. Der auf der Leitungsfortsetzung
C1 aufliegende Stützarm k drückt dabei
gemäß Fig. ι die Lasche g im Winkel zur Leitung nach oben und hält infolge seiner den
Isolatorentellern entsprechenden Ausladung die schlaffe Isolatorenkette/ außer Berührung mit
dem Leitungsstück C1. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Lage der Lasche g die Klöppelverbindung
A ohne besondere Schwierigkeiten aus- = und eingehängt werden kann. Soll der
Leitungszug auf die eingehängte Isolatorenkette/ übergeleitet werden, so wird der Zug
des Flaschenzuges vermindert, so daß sich die Leitungsf ortsetzung C1 senken kann. Der
eigentliche Leitungszug wirkt nun auf eine Anspannung der Gelenkkette a-g-h-i hin, wobei
der Stützarm k das schlaffe Leitungsende C1
gemäß Fig. 2 nach unten drückt, bis die vorgenannten Teile in einer Geraden liegen
und die Leitung c an der Isolatorenkette i abgespannt ist. Das schlaffe Leiterende C1 kann
nun dem Bedarf gemäß abgeschnitten und in der Strombrücke befestigt werden. Bei der Demontage der Klemme treten die umgekehrten
Verhältnisse ein; durch, das angespannte Leiterende C1 wird die Lasche g nach
oben gedrückt, bis sie die Stellung gemäß Fig. ι einnimmt, worauf dann die Isolatorenkette
ausgehängt werden kann. In allen Fällen ist durch den Stützarm k erreicht, daß
das durch die gelenkige Vereinigung von Klöppelverbindung h und Klemme # ermöglichte
gegenseitige Ausweichen von Isolatorenkette i und Leitungsfortsetzung C1 so weit geht,
daß eine Beanspruchung der Isolatorenteller durch die gespannte Leitung vermieden bleibt.
Anderseits bietet der Stützarm k dem schlaffen Leiterende eine vorteilhafte Führung. Da die
Lasche g hinter der Klemmstelle an der Klemmeinrichtung α angelenkt ist, läuft die
gespannte Leitung stets ohne Knick in die Klemmeinrichtung ein, so daß die sonst beobachteten,
infolge der Leitungsschwingungen entstehenden Verwindungen und Formänderungen der Leitung nicht auftreten.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι . Freileitungsabspannklemmvorrichtung für durchgehende Leitungen mit einer die Leitung koaxial und knickfrei haltenden Abspannklemme, an der in Höhe der Längsachse der Leitung mindestens eine an die Isolatorenkette schwenkbar angeordnete Verbindungslasche angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslasche (g) an der Abspannklemme (a) möglichst nahe der Endebene der Verklemmung, und zwar hinter dieser angreift.
- 2. Freileitungsabspannklemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslasche (g) einen frei abstehenden Stützarm (k) für das aus der Klemmstelle heraustretende Leiterende (C1) aufweist.
- 3. Freileitungsabspannklemmvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützarm (k) der Verbindungslasche in einer Führung (I) für das Leiterende (C1) endigt.
- 4. Freileitungsabspannklemmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (Z) für das Leiterende (C1) am Scheitel des gegabelten, gegen die Verbindungslasche (g) divergierenden Stützarmes (k) sitzt,
- 5. Freileitungsabspannklemmvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch, gekennzeichnet, daß die Leitungsführung (I) am Ende des Stützarmes -(k) in ihrem Baustoff dem Leitermetall entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE601245T | 1930-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601245C true DE601245C (de) | 1934-08-11 |
Family
ID=6574675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930601245D Expired DE601245C (de) | 1930-12-07 | 1930-12-07 | Freileitungsabspannklemmvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601245C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3238290A (en) * | 1963-03-13 | 1966-03-01 | Charles A Ruple | Dead end anchor for high voltage cables |
-
1930
- 1930-12-07 DE DE1930601245D patent/DE601245C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3238290A (en) * | 1963-03-13 | 1966-03-01 | Charles A Ruple | Dead end anchor for high voltage cables |
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