DE601205C - Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren - Google Patents

Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren

Info

Publication number
DE601205C
DE601205C DES95346D DES0095346D DE601205C DE 601205 C DE601205 C DE 601205C DE S95346 D DES95346 D DE S95346D DE S0095346 D DES0095346 D DE S0095346D DE 601205 C DE601205 C DE 601205C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
attaching
procedure
rotor
cage winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES95346D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES95346D priority Critical patent/DE601205C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601205C publication Critical patent/DE601205C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/16Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
    • H02K17/20Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having deep-bar rotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kleinstmotoren mit Kurzschlußwicklung und gezahntem Läufer. Derartige Motoren, die beispielsweise für Uhren und für Meßzwecke angewendet werden, besitzen außerordentlich kleine Abmessungen, beispielsweise Durchmesser in der Größenanordnung von 8 bis 12 mm. Es bereitet nun bei der Fabrikation außerordentliche Schwierigkeiten, die Leiterstäbe in die genuteten Anker derartiger Motoren einzubringen und mit den Kurzschlußringen zu verbinden. Man hat bisher in Anlehnung an die Methoden im Großmaschinenbau in die Nuten der Läufer Stäbe eingeschoben und diese dann, mit den Stirnringen des Käfigs verlötet. Ein solches Verfahren ist aber wegen der Kleinheit der Läufer, die, wie bereits erwähnt, einen außerordentlich kleinen Durchmesser haben, schwer ausführbar und viel .zu umständlich.
Auch das im Großmaschinenbau bekannte Gießen des Käfigs scheidet praktisch bei derartigen Kleinmotoren aus, weil der gegossene Käfig bei diesen kleinen Abmessungen infolge der Abhängigkeit von ganz bestimmten Gußmaterialien mit verhältnismäßig großem elektrischem Widerstand eine viel zu geringe Leitfähigkeit hat und deshalb der Motor nicht einwandfrei arbeiten würde.
Gemäß der Erfindung wird eine außerordentlich vorteilhafte Herstellung der Läufer für Kleinmotoren dadurch erzielt, daß das Wicklungsmaterial auf galvanischem Wege in den offenen Nuten und an den Stirnseiten unmittelbar auf den Läufer niedergeschlagen. wird. Dabei werden an den Stirnseiten des aus massivem Material oder geblätterten Eisenteilen bestehenden Läufers schmale Kupferscheiben angeordnet, welche die Herstellung von verhältnismäßig kräftigen Stirnringen und eine gute Verbindung der in den Nuten liegenden Leiterstäibe mit den Stirnringen ermöglichen.
An sich ist es bereits bekannt, bei elektrischen Maschinen für größere Leistungen die Kurzschlußwicklungen, auf elektrolytischem Wege herzustellen. Beispielsweise sind Kurzsclilußläufermotoren für große Leistungen bekanntgeworden, bei denen rohrförmige Leiterstäbe in Verbindung- mit den Kurzschlußringen auf galvanischem Wege so hergestellt worden sind, daß die Kühlluft durch die rohrförmigen Leiterstäbe hindurchgeblasen werden kann. Hierbei wurde das Leitermaterial nicht unmittelbar auf dem Läuferkörper niedergeschlagen, sondern auf einer besonderen, leitend gemachten Zwischenwand aus Wachs. Maschinen· dieser bekannten Art haben indessen praktisch bisher keine Anwendung gefunden.
Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf Maschinen von extrem kleinen Abmessungen. Sie beruht auf der Erkenntnis, daß gerade bei Motoren von sehr geringen Abmessungen auf elektrolytischem Wege die Herstellung der Wicklungen besonders einfach und wirtschaftlich ist.
Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden.
Fig. ι zeigt in vergrößertem Maßstabe den genuteten Läufer eines Synchronkleinstrnotors ohne Käfigwicklungen, dessen Nuten ein sich nach der Außenseite des Magnetkörpers zu sich verbreiterndes Profil besitzen. Fig. 2 zeigt im Axialschnitt den f ertiggestellten Läufer, auf dem auf galvanischem Wege Kupfer niedergeschlagen ist.
Mit ι sind die Verstärkungsscheiben bezeichnet, die vor dem Einbringen des Läufers in das galvanische Bad angebracht sind. Diese Verstärkungsscheiben gewährleisten eine genügend kräftige Ausbildung des Kurzschlußringes und eine einwandfreie Verbindung, der in den Nuten liegenden stabförmigen Leiterteile mit den Kurzschlußringen.
Nachdem im galvanischen Bade auf dem Läufer bzw. den Verstärkungsscheiben genügend Kupfer niedergeschlagen ist, wird an dem aus dem Bade entfernten Läufer das überschüssige Kupfer durch mechanische Bearbeitung beispielsweise durch Abdrehen wieder entfernt.
Die Verwendung von nach dem Läuferumfang zu sich erweiternden Nuten ist von besonderer Bedeutung, weil, wie durch die Erfahrungeii in der Galvanoplastik bekannt ist, nur bei einer derartigen Ausbildung der Nuten innerhalb derselben die vollständige Anfüllung der Nuten mit Kupfer gewährleistet ist. Vor dem Niederschlagen des Wicklungsmaterials werden gegebenenfalls die Teile, die von Kupfer frei bleiben sollen, mit Isoliermaterial bedeckt. Beispielsweise wird in die.Nabenhöhlung ein Isolierstab, eine gefettete Schnur o. dgl. eingezogen.
Um einen unnötigen Kupferniederschlag auf die Zahnkronen zu verhüten, können auch diese vorher mit Isoliermaterial bedeckt werden, beispielsweise mit einer Fett- oder Lackschicht oder dadurch, daB man, wie Fig·. 3 an einem Sektor zeigt, über den Magnetkörper eine passende, auf der Innenseite verzahnte, mit Durchbrechungen 3 versehene Isolierhülse schiebt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Anbringung· der Käfigwicklung in die Läufernuten von Kleinstmotoren, insbesondere von Synchronkleinstmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß in den nach außen offenen Nuten sowie an den Stirnseiten auf galvanischem Wege Leitermaterial, -insbesondere Kupfer, unmittelbar an dem die Elektrode bildenden Läuferkörper niedergeschlagen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem galvanischen Niederschlagen des Leitermaterials an den Stirnseiten des Läuferkörpers Verstärkungsscheiben angebracht werden, die aus dem gleichen Material bestehen wie das NiederschlagsmetaE und an welche die in den. Nuten niederschlagenden Leiterteile unmittelbar ansitzen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten des Laufers einen sich nach außen erweiternden Querschnitt besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES95346D 1929-12-03 1929-12-03 Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren Expired DE601205C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES95346D DE601205C (de) 1929-12-03 1929-12-03 Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES95346D DE601205C (de) 1929-12-03 1929-12-03 Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE601205C true DE601205C (de) 1934-08-10

Family

ID=7519307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES95346D Expired DE601205C (de) 1929-12-03 1929-12-03 Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE601205C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE601205C (de) Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren
DE737882C (de) Drosselspule mit einstellbarer Selbstinduktion
DE559844C (de) Verfahren zum Aufbringen und Wickeln eines Spulenpaares auf Anker oder Feldmagnete von ungeteiltem doppel-T-foermigem Querschnitt
DE501660C (de) Verfahren zur Herstellung eines Duesen- oder Filtereinsatzes
DE944386C (de) Verfahren zur Herstellung der Verbindung der Lagerbuegel mit dem Staender elektrischer Maschinen
DE871332C (de) Pressstoff- oder Ausgussmassekommutator
DE667893C (de) Schweisselektrode zur automatischen Lichtbogenschweissung
DE743258C (de) Elektrolytisches Verfahren zur Erzeugung einer Kupferschicht auf der Oberflaeche von Werkstuecken aus Messing und messingaehnlichen Legierungen aus kupferfreien Loesungen
AT162507B (de) Anker für magnet-elektrische Maschinen
DE3006285A1 (de) Tantalkondensator und verfahren zu seiner herstellung
DE425602C (de) Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizkoerper
DE267091C (de)
DE516419C (de) Verfahren zur Herstellung von Schluesseln aus Draht durch Anschweissen des Bartes an den Schluesselschaft
DE349195C (de) Gussform zur Herstellung von Lagern
DE1763796A1 (de) Drehstrom-Elektromotor mit geschlossenen Nuten
DE102017208658A1 (de) Induktives Bauteil und Verfahren zum Herstellen eines induktiven Bauteils
DE645062C (de) Veraenderlicher elektrischer Widerstand
DE3302371C2 (de) Wechselstromgenerator
DE27771C (de) Herstellung der Spulen auf den Kernen elektrischer Maschinen
DE512252C (de) Verfahren zur Herstellung von gepressten Klemmleisten, insbesondere fuer Zaehler
DE441102C (de) Mehrteiliger Haenge- oder Stuetzisolator
DE342764C (de) Zuendmagnet fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE929741C (de) Verfahren zur Herstellung von gewickelten und emaillierten Widerstaenden
EP0133885A1 (de) Verfahren zur Herstellung des Magnetkörpers eines Hubmagneten
AT91091B (de) Aus einzelnen Spulen zusammengesetzte elektrische Drahtwicklung.