DE601205C - Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren - Google Patents
Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von KleinstmotorenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
- H02K17/20—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having deep-bar rotors
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kleinstmotoren mit Kurzschlußwicklung und gezahntem
Läufer. Derartige Motoren, die beispielsweise für Uhren und für Meßzwecke angewendet werden, besitzen außerordentlich
kleine Abmessungen, beispielsweise Durchmesser in der Größenanordnung von 8 bis 12 mm. Es bereitet nun bei der Fabrikation
außerordentliche Schwierigkeiten, die Leiterstäbe in die genuteten Anker derartiger Motoren
einzubringen und mit den Kurzschlußringen zu verbinden. Man hat bisher in Anlehnung
an die Methoden im Großmaschinenbau in die Nuten der Läufer Stäbe eingeschoben
und diese dann, mit den Stirnringen des Käfigs verlötet. Ein solches Verfahren
ist aber wegen der Kleinheit der Läufer, die, wie bereits erwähnt, einen außerordentlich
kleinen Durchmesser haben, schwer ausführbar und viel .zu umständlich.
Auch das im Großmaschinenbau bekannte Gießen des Käfigs scheidet praktisch bei derartigen
Kleinmotoren aus, weil der gegossene Käfig bei diesen kleinen Abmessungen infolge
der Abhängigkeit von ganz bestimmten Gußmaterialien mit verhältnismäßig großem
elektrischem Widerstand eine viel zu geringe Leitfähigkeit hat und deshalb der Motor
nicht einwandfrei arbeiten würde.
Gemäß der Erfindung wird eine außerordentlich vorteilhafte Herstellung der Läufer
für Kleinmotoren dadurch erzielt, daß das Wicklungsmaterial auf galvanischem Wege
in den offenen Nuten und an den Stirnseiten unmittelbar auf den Läufer niedergeschlagen.
wird. Dabei werden an den Stirnseiten des aus massivem Material oder geblätterten
Eisenteilen bestehenden Läufers schmale Kupferscheiben angeordnet, welche die Herstellung
von verhältnismäßig kräftigen Stirnringen und eine gute Verbindung der in den Nuten liegenden Leiterstäibe mit den Stirnringen
ermöglichen.
An sich ist es bereits bekannt, bei elektrischen Maschinen für größere Leistungen
die Kurzschlußwicklungen, auf elektrolytischem Wege herzustellen. Beispielsweise
sind Kurzsclilußläufermotoren für große Leistungen bekanntgeworden, bei denen rohrförmige
Leiterstäbe in Verbindung- mit den Kurzschlußringen auf galvanischem
Wege so hergestellt worden sind, daß die Kühlluft durch die rohrförmigen Leiterstäbe
hindurchgeblasen werden kann. Hierbei wurde das Leitermaterial nicht unmittelbar
auf dem Läuferkörper niedergeschlagen, sondern auf einer besonderen, leitend
gemachten Zwischenwand aus Wachs. Maschinen· dieser bekannten Art haben indessen
praktisch bisher keine Anwendung gefunden.
Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf Maschinen von extrem kleinen Abmessungen.
Sie beruht auf der Erkenntnis, daß gerade bei Motoren von sehr geringen Abmessungen
auf elektrolytischem Wege die Herstellung der Wicklungen besonders einfach
und wirtschaftlich ist.
Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert
werden.
Fig. ι zeigt in vergrößertem Maßstabe den
genuteten Läufer eines Synchronkleinstrnotors ohne Käfigwicklungen, dessen Nuten ein
sich nach der Außenseite des Magnetkörpers zu sich verbreiterndes Profil besitzen.
Fig. 2 zeigt im Axialschnitt den f ertiggestellten Läufer, auf dem auf galvanischem
Wege Kupfer niedergeschlagen ist.
Mit ι sind die Verstärkungsscheiben bezeichnet,
die vor dem Einbringen des Läufers in das galvanische Bad angebracht sind. Diese Verstärkungsscheiben gewährleisten eine
genügend kräftige Ausbildung des Kurzschlußringes und eine einwandfreie Verbindung,
der in den Nuten liegenden stabförmigen Leiterteile mit den Kurzschlußringen.
Nachdem im galvanischen Bade auf dem Läufer bzw. den Verstärkungsscheiben genügend Kupfer niedergeschlagen ist, wird an dem aus dem Bade entfernten Läufer das überschüssige Kupfer durch mechanische Bearbeitung beispielsweise durch Abdrehen wieder entfernt.
Nachdem im galvanischen Bade auf dem Läufer bzw. den Verstärkungsscheiben genügend Kupfer niedergeschlagen ist, wird an dem aus dem Bade entfernten Läufer das überschüssige Kupfer durch mechanische Bearbeitung beispielsweise durch Abdrehen wieder entfernt.
Die Verwendung von nach dem Läuferumfang zu sich erweiternden Nuten ist von besonderer
Bedeutung, weil, wie durch die Erfahrungeii
in der Galvanoplastik bekannt ist, nur bei einer derartigen Ausbildung der Nuten
innerhalb derselben die vollständige Anfüllung der Nuten mit Kupfer gewährleistet
ist. Vor dem Niederschlagen des Wicklungsmaterials werden gegebenenfalls die Teile,
die von Kupfer frei bleiben sollen, mit Isoliermaterial bedeckt. Beispielsweise wird in
die.Nabenhöhlung ein Isolierstab, eine gefettete Schnur o. dgl. eingezogen.
Um einen unnötigen Kupferniederschlag auf die Zahnkronen zu verhüten, können auch
diese vorher mit Isoliermaterial bedeckt werden, beispielsweise mit einer Fett- oder Lackschicht
oder dadurch, daB man, wie Fig·. 3 an einem Sektor zeigt, über den Magnetkörper
eine passende, auf der Innenseite verzahnte, mit Durchbrechungen 3 versehene Isolierhülse
schiebt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Anbringung· der Käfigwicklung
in die Läufernuten von Kleinstmotoren, insbesondere von Synchronkleinstmotoren,
dadurch gekennzeichnet, daß in den nach außen offenen Nuten
sowie an den Stirnseiten auf galvanischem Wege Leitermaterial, -insbesondere Kupfer,
unmittelbar an dem die Elektrode bildenden Läuferkörper niedergeschlagen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem galvanischen
Niederschlagen des Leitermaterials an den Stirnseiten des Läuferkörpers Verstärkungsscheiben
angebracht werden, die aus dem gleichen Material bestehen wie das NiederschlagsmetaE und an welche die
in den. Nuten niederschlagenden Leiterteile unmittelbar ansitzen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten des Laufers
einen sich nach außen erweiternden Querschnitt besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95346D DE601205C (de) | 1929-12-03 | 1929-12-03 | Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95346D DE601205C (de) | 1929-12-03 | 1929-12-03 | Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601205C true DE601205C (de) | 1934-08-10 |
Family
ID=7519307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES95346D Expired DE601205C (de) | 1929-12-03 | 1929-12-03 | Verfahren zur Anbringung der Kaefigwicklung in die Laeufernuten von Kleinstmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601205C (de) |
-
1929
- 1929-12-03 DE DES95346D patent/DE601205C/de not_active Expired
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