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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Stellgliedmechanismus und insbesondere
einen Mechanismus zum Betätigen
eines Aerosolbehälters,
der von einer funktionsunfähigen
in eine funktionsfähige Position
beweglich ist.
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Aerosolbehälter stellen
ein sehr bequemes Mittel zum Ausgeben eines Bereichs von Substanzen,
häufig
in Form von Pulvern, Schaum oder eines Sprays von Flüssigkeitströpfchen,
dar. Überdies
sind sie besonders hygienisch zu betätigen. Bisher wurde erkannt,
dass während
des Transports, der Ausstellung vor dem Kauf und der Lagerung nach
dem Kauf es erwünscht
ist, einen Mechanismus zu verwenden, um ein versehentliches Auslassen
des Behälterinhalts
zu verhindern, und dieser kann zweckmäßigerweise einen Mechanismus
umfassen, der zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich
ist. In der ersten Position ist der Mechanismus verriegelt und außerstande,
das Stellglied zu betätigen,
und in der zweiten Position steht er mit dem Aerosolstellglied in
Eingriff und ist in der Lage, dieses zu betätigen.
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Eine
Vielzahl von Vorschlägen
wurde seit der Einführung
von Aerosolbehältern
gemacht, in denen eine Deckkappe oder ein Schieber von einer Löse- in eine
Eingriffsposition beweglich ist. In
USP
2678147 weist beispielsweise ein Schieber, der über das
Stellglied passt, ein Basisprofil auf, das auf einem Absatz aufliegt,
der einen Tauchkolben in der funktionsunfähigen Position umgibt, und
er wird in eine funktionsfähige
Position vorgeschoben, in der die Schieberbasis auf dem Tauchkolben
aufliegt und über
dem Absatz beabstandet ist, was das Herabdrücken des Schiebers ermöglicht.
Der Schieber bleibt jedoch in der funktionsfähigen Position, wenn der Benutzer den
Schieber nicht manuell in eine funktionsunfähige Position zurückbringt.
Zweitens wird erkannt, dass während
des Transports einer solchen Aerosoldose, beispielsweise in einer
Handtasche oder Tasche, keine Eindämmung für die versehentliche Bewegung des
Schiebers in eine funktionsfähige
Position besteht, sodass eine deutliche Gefahr für ein versehentliches Auslassen
bleibt.
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In
USP 3734353 ist eine Stellglieddeckkappe beschrieben,
bei der in der funktionsunfähigen
Position ein Knopf auf einem Vorsprung aufliegt, der in der Wand
der Deckkappe ausgebildet ist. Bei der Betätigung wird der Knopf über die
Kante des Vorsprungs hinaus nach vorn und über das Aerosolventil geschoben,
sodass der Knopf nun herabgedrückt werden
kann. Wie in
USP 2678147 muss
der Knopf manuell von seiner funktionsfähigen in seine funktionsunfähige Position
zurückgebracht
werden.
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In
USP 3967760 gibt es eine
weitere Variante, bei der das verschiebbare Element einen Knopf umfasst,
der horizontal an einem Wagen gelenkig gelagert ist, der auf der
Deckkappenwand aufliegt. Der Knopf ist von einer funktionsunfähigen Position,
in der er teilweise auf einem Vorsprung aufliegt, der von einer
Deckkappenwand nach innen vorsteht, in eine funktionsfähige Position,
in der der Knopf nach dem Lösen
vom Vorsprung um das Gelenk gedreht werden kann, verschiebbar. Das
Gelenk kann den Knopf nicht in eine funktionsunfähige Position zurückführen.
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In
USP 4815541 ist ein Feuerlöscher beschrieben,
der einen Hebel, der herabgedrückt
wird, um das Durchflussventil zu öffnen, und eine entfernbare
Manschette, die das Herabdrücken
des Hebels bis zu ihrer Entfernung verhindert, aufweist. Sobald die
Manschette entfernt wurde, bleibt der Löscher funktionsfähig.
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In
USP 4328911 ist eine kindersichere
Anordnung beschrieben, bei der ein Fingerstellglied relativ zum
Stellglied in eine ausgewählte
relative Position drehbar montiert ist, in der das Herabdrücken des
Fingerstellgliedes das Stellglied herabdrückt. Es ist kein Mechanismus
zum Zurück bringen
des Fingerstellgliedes in eine funktionsunfähige Position vorgesehen.
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In
USP 5263616 ist eine Aerosoldose
offenbart, bei der das Stellglied ein Kippventil öffnet und schließt, wobei
das Stellglied mit Torsionsgelenken mit der Kappe für das Stellglied
verbunden ist. In der Ruhestellung ist jedoch das Stellglied nicht
verriegelt und kann daher zu irgendeinem Zeitpunkt mit dem Ventil
in Eingriff kommen.
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In
USP 4679712 ist eine Ausgabepumpe
mit einem Stellgliedknopf beschrieben, der manuell von einer verriegelten
Position in eine Position verschoben werden kann, in der er herabgedrückt werden kann,
wodurch ein Auslassventil geöffnet
wird. Es ist kein Mechanismus zum Zurückbringen des Stellgliedknopfs
in seine verriegelte Position vorgesehen.
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In
USP 4848595 ist ein Produktspender
beschrieben, bei dem ein Verriegelungsring von einer Position, in
der ein Stellglied verriegelt ist, in eine zweite Position, in der
es entriegelt ist, drehbar ist. Es ist jedoch kein Mechanismus beschrieben,
der den Verriegelungsring in die verriegelte Position zurückbringt.
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Ebenso
ist in
USP 5158206 ein
Deckelement beschrieben, das drehbar an einem röhrenförmigen Körper montiert ist, der über dem
Ventil einer Aerosoldose montiert ist. Das Deckelement dreht sich
von einer funktionsfähigen
in eine funktionsunfähige
Position, aber es ist kein Mittel vorgesehen, um es in eine funktionsunfähige Position
zurückzubringen.
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In
zwei verwandten US-Patenten,
US-A-4333589 und
US-A-4442955 , ist
eine kindersichere Deckkappe für
eine Aerosoldose beschrieben, bei der die Deckkappe einen einteilig
geformten und verformbaren Steg (der wie eine Feder wirkt) umfasst,
welcher gelenkig gelagert ist und als Schutz funktioniert und gedreht
werden kann, sodass er über dem
Ventilschaft liegt. Der Steg ist mit einer kleinen nach hinten gewandten,
gelenkig gelagerten Klappe versehen, die über dem Ventilschaft angeordnet
werden kann, um das Ventil durch Herabdrücken und Drehen der Klappe
zu öffnen.
Das Herabdrücken der Klappe
muss gleichzeitig mit dem Vorwärtsschieben des
Stegs stattfinden. Es bestehen jedoch mehrere spezifische Mängel bei
einer solchen Konstruktion, wie beschrieben. Erstens ist die drehbare
Klappe nur schmal mit einem maximalen Durchmesser von etwa 12 mm
im Zusammenhang mit typischen kosmetischen Aerosoldosen mit einem
Dosendurchmesser von etwa 60 mm oder weniger. Der Klappendurchmesser
kann nicht verbreitert werden, ohne von Natur aus die Seitenarme
im Schutzabschnitt des Stegs zu schwächen. Folglich eignet sich
der beschrieben Mechanismus nicht zur Verwendung durch den wesentlichen
Anteil der Zielanwendergruppe für
Aerosole, nämlich
Erwachsene, die typischerweise breite Finger haben. Die Konstruktion
geht auch das Risiko ein, einen Finger zwischen der Klappe und dem Schutz
einzuklemmen.
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Zweitens
ist eine Ein-Finger-Betätigung
bei einer solchen Konstruktion entweder unpraktisch oder bestenfalls
sehr schwierig. Dies liegt daran, dass die gelenkige Rückwärtslagerung
der Klappe zur gelenkigen Lagerung der Fingergelenke im Gegensatz
steht, was die Fingerspitze zum Ballen der Hand hin krümmt, wenn
der Fingerdruck ausgeübt wird.
Folglich ist es für
einen Finger vergleichsweise schwierig, die Klappe unter die Ebene
des Schutzes zu drehen, während
gleichzeitig der Steg mit demselben Finger nach vorn geschoben wird.
Das Problem wird für
Personen mit langen Fingernägeln
verschlimmert, da sie eine Fingerspitze daran hindern, die Fläche der
Klappe hinabzugleiten, und unter einem signifikanten Risiko leiden,
dass sie während der
Betätigung
abgebrochen werden.
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Drittens
liegt der Steg außerhalb
der Deckkappe und ist folglich freigelegt und riskiert, dass er durch
einen Schlag während
des Transports oder der Ausstellung des Aerosols beschädigt wird.
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In
DE-A-3342884 ist
eine Schutzkappe für ein
Aerosol mit einem Betätigungselement
beschrieben, das ungefähr
horizontal und der Länge
nach zwischen einer Position, in der es das Dosensprühventil überlappt
und dadurch das Ventil öffnen kann, in
eine Ruhestellung, in der es das Ventil nicht öffnen kann, bewegt werden kann.
Gemäß dem Text
und den Figuren wird das Betätigungselement
durch eine komplizierte H-förmige
Blattfederanordnung in die Ruhestellung zurückgebracht, welche ein Paar
von gekrümmten
Blattfedern umfasst, die eine einzelne Brücke zwischen zwei parallelen
Blattfedern, die an jedem Ende an der Deckkappe befestigt sind,
bereitstellt. Die gekrümmten
Blattfedern berühren
das Betätigungselement
und wirken vorwiegend in einer Ebene, die zur Bewegung des Betätigungselements quer
liegt, und die parallelen Blattfedern wirken mittels Durchbiegen,
wodurch sie ebenso wieder vorwiegend in der Querebene wirken. Die
Kraft, die eine solche Federanordnung entwickeln kann, ist durch die
begrenzte Bewegung eingeschränkt,
die innerhalb einer Deckkappe zur Verfügung steht. Überdies ist
es nur eine elastische Verformung, die die Federkraft erzeugt. Wenn
eine Blattfeder über
einen Kontaktwinkel von 90° hinaus
gebogen wird, wie in
12 von '884 dargestellt,
ist sie in die Zone der plastischen Verformung übergegangen. Folglich kehrt
die Feder vor der Verformung nicht in ihre Ruhestellung zurück, sondern
bleibt in dem Ausmaß zurück, in dem
sie plastisch verformt wurde. Daher wird das Betätigungselement nicht den gesamten
Weg in seine Ruhestellung zurückgebracht.
Es besteht folglich eine deutliche Gefahr, dass, nachdem das Aerosol
einmal oder zweimal verwendet wurde, das Betätigungselement ausreichend über dem
Ventil bleibt, um das Ventil offen zu halten, wenn der Handdruck entfernt
wird. Wenn andererseits der Schub von den gekrümmten Federn anfänglich groß ist, besteht
ein Risiko, dass die Federanordnung von der Deckkappe abgesetzt
wird.
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Das
Betätigungselement
wird innerhalb der Deckkappe mittels zwei symmetrischen Paaren von horizontalen
Querzapfen angeordnet, die von dem Element in zwei horizontale Kanäle vorstehen,
die in die parallelen Längsseitenwände einer
Mulde in der Oberseite der Deckkappe, die über dem Ventil liegt, geschnitten
sind. Es bestehen jedoch praktische Schwierigkeiten beim Aufgreifen
des dargestellten Systems bei der Massen fertigung. Die Toleranzen
für die
Längen
der Zapfen sind klein, ebenso wie die Toleranz für die Breite des Betätigungselements
relativ zur Breite der Mulde. Wenn die Zapfen zu lang sind, erfordert
es eine beträchtliche
Kraft, um sie in die Kanäle
einzusetzen, mit dem weiteren Risiko, dass einer oder mehrere während des
Einsetzens ausschnappen könnten,
wohingegen, wenn sie zu kurz sind oder der Spalt zwischen dem Betätigungselement
und der Seitenwand der Mulde zu groß ist, eine deutliche Gefahr
besteht, dass sie während
der Bewegung des Betätigungselements
aus den Kanälen herausgeschoben
oder -gedreht werden könnten, wodurch
verhindert wird, dass das Element in der gewünschten Richtung gleitet.
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Die
Blattfeder ist nicht am Betätigungselement
befestigt, sondern berührt
einen Querzapfen, der von der Basis des Elements herabhängt. Der Zapfen
des Betätigungselements
soll vertikal an der Blattfeder vorbeigleiten, wenn das Ventil durch
Herabdrücken
des Elements geschlossen wird, aber zu diesem Zeitpunkt wird die
Feder vollständig
zusammengedrückt,
wobei der Reibungseingriff zwischen dem Zapfen und der Feder maximiert
wird, wodurch das Risiko, dass das Betätigungselement verdreht wird
und ein oder mehrere Positionierungszapfen aus den Kanälen in der
Muldenseitenwand gelöst werden,
erhöht
wird.
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Eine
Vielzahl von Patenten oder Anmeldungen haben Deckkappen für Aerosolbehälter beschrieben,
bei denen alle Elemente der Deckkappe und des Betätigungsmechanismus
einteilig miteinander geformt sind. In
WO 86/01787 sind beispielsweise mehrere
alternative Weisen zum Anordnen der Deckkappe und des Betätigungsmittels
beschrieben, um einem Benutzer zu ermöglichen, das Stellglied in eine
Position zu bringen, in der ein Auslassventil geöffnet werden kann, und anschließend die
Anordnung in eine Position zurückzubringen,
in der das Auslassventil nicht geöffnet werden kann. Alle darin beschriebenen
Wege haben das Konzept der einteiligen Formung der Deckkappe und
des Betätigungsmechanismus
gemeinsam. Ebenso ist in
WO 98/11001 eine
Sprühkappe
für einen
Aerosolbehäl ter beschrieben,
bei der ein Betätigungsknopf
und ein Betätigungshebel
3 einteilig
mit einem Gehäuse
1 geformt
sind.
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Obwohl
das Konzept des einteiligen Formens des Gehäuseelements in einer Sprühkappe mit dem
Betätigungsknopf
und dem Betätigungshebel oberflächlich attraktiv
sein kann, beispielsweise eine Ein-Stück-Anordnung im Vergleich zum
Zusammenfügen
einer Anzahl von einzelnen Bestandteilen, erfordert es einen komplexen
Formvorgang, der relativ schwierig zu steuern und relativ kostspielig
durchzuführen
ist. Überdies
verwehrt eben die Art einer solchen einteiligen Formung dem Hersteller
die Option, verschiedene Materialien für die verschiedenen Elemente
in der Deckkappe zu wählen
und dadurch jedes Material mit seinem Bereich von physikalischen Eigenschaften
auszuwählen
und zu verwenden, das für
jedes Element individuell am besten geeignet ist.
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Verschiedene
Patente konzentrieren sich auf sogenannte kindersichere Spenderanordnungen
für Aerosole.
Viele von diesen beinhalten eine Reihe von Vorgängen, bevor das Auslassventil
geöffnet
werden kann, und einige umfassen die Möglichkeit, wie in
WO 86/01787 , dass zumindest ein Teil
der Stellgliedanordnung automatisch in eine Position zurückgebracht
wird, in der das Ventil geöffnet
werden kann. Die Anwesenheit von zusätzlichen Anordnungen, die vorgesehen
sind, um Kinder davon abzuhalten, das Aerosol zu verwenden, macht
nicht nur das Aerosol schwieriger und daher weniger attraktiv zu
verwenden, sondern macht es auch teurer herzustellen. Im Wesentlichen
verursacht ein kindersicheres Merkmal die Überarbeitung des Spenders,
was seinen Verbraucherreiz beeinträchtigt.
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US-A-4024995 erfordert
beispielsweise, dass ein Benutzer die Deckkappe zwischen dem Daumen
und dem Ring-/kleinen Finger ergreift, während er den Zeigefinger vertikal
entlang eines Kanals anordnet, der sich der Länge nach auf der Oberseite der
Deckkappe erstreckt, und ein Stellglied mit dem Mittelfinger vertikal
herabdrückt,
wenn sich ein Führungsblock
entlang eines Querkanals ausreichend bewegt hat. Obwohl eine solche
Anordnung beim Verhindern, dass das Aerosol versehentlich ausgelassen
wird, wirksam sein könnte,
ist sie unhandlich und lästig.
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Einige
Betätigungsanweisungen
erfordern, dass der Stellgliedmechanismus oder die Kappe relativ
zueinander gedreht werden, bevor das Auslassventil geöffnet werden
kann, wie beispielsweise in
US-A-3924782 .
Die Integration einer relativen Drehbewegung in Sicherheitsverschlussanordnungen kann
beim Verhindern eines versehentlichen Auslasses sehr wirksam sein,
aber es erfordert üblicherweise
beide Hände
zur Betätigung.
Eine Ein-Hand-Betätigung
ist viel bequemer.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stellgliedmechanismus
für eine
Aerosoldose bereitzustellen, der durch Fingerdruck von einer funktionsunfähigen Ruhestellung
in eine Ventilöffnungsposition
bewegt werden kann und in die Ruhestellung zurückkehrt, wenn der Fingerdruck
entfernt wird, wobei der Mechanismus einen oder mehrere der Nachteile
der vorstehend beschriebenen Stellgliedmechanismen vermeidet oder
verbessert.
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Es
ist eine weitere Aufgabe von mindestens einigen vorteilhaften Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, einen Stellgliedmechanismus bereitzustellen,
der ein verborgenes einfaches Federsystem verwendet, um das Stellglied
in eine verriegelte Ruhestellung zurückzubringen.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe von einigen bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, einen Stellgliedmechanismus bereitzustellen,
der in seiner funktionsunfähigen
Ruhestellung verriegelt ist, aber manuell lösbar ist.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, in zumindest
einigen oder anderen ihrer Ausführungsformen
einen Stellgliedmechanismus bereitzustellen, der ein versehentliches
Auslassen eines Aerosols verhindert, der in einer Hand gehalten
werden kann, aber der einfach und bequem unter Verwendung eines
einzigen Fingers in eine funktionsfähige Position bewegt werden
kann.
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Es
ist noch eine weitere Aufgabe von mindestens einigen oder noch anderen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, eine Deckkappe für ein in der Hand gehaltenes
Aerosol bereitzustellen, die ästhetisch
ansprechend ist.
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In
noch einer weiteren Aufgabe von verschiedenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die potenziell mit den ästhetischen
Vorteilen der Deckkappe in Zusammenhang stehen, ist nur eine Fingerplatte
des Stellgliedmechanismus außerhalb
der Deckkappe freigelegt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Stellgliedmechanismus für einen in der Hand gehaltenen
Aerosolbehälter
bereitgestellt, wobei der Behälter
an seiner Oberseite zentral mit einem Ausgabeventil versehen ist,
wobei
der Mechanismus umfasst
eine becherförmige Deckkappe, die verriegelbar
am Behälter
anbringbar ist und eine Seitenwand, die eine Sprühöffnung festlegt, durch die
ein Spray gerichtet werden kann, und eine obere Wand, die einen
sich der Länge
nach erstreckenden Schlitz festlegt, der in Richtung der Sprühöffnung in
der Seitenwand zeigt, umfasst;
einen Sprühkanal in Fluidverbindung mit
dem Ventil, der dazu ausgelegt ist, Spray durch die Öffnung in der
Seitenwand der Deckkappe zu richten;
einen Schieber, der gesondert
von der Deckkappe geformt ist und der durch einen Fingerdruck entlang des
sich der Länge
nach erstreckenden Schlitzes in Richtung der Sprühöffnung von einer vom Ventil
gelösten
Position in eine mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position
beweglich ist, wobei der Schieber eine Fingerplatte, die über die
obere Wand vorsteht, und einen Kiel, der von der Fingerplatte durch
den sich der Länge
nach erstreckenden Schlitz herabhängt und so profiliert ist,
dass er durch eine Bewegung des Schiebers in die mit dem Ventil
in Eingriff zu bringende Position den Sprühkanal berührt und herabdrückt und
dadurch das Ventil öffnet,
gegebenenfalls nach Herabdrücken
der Fingerplatte, aufweist;
und eine Feder, die in der vertikalen
Ebene des sich der Länge
nach erstreckenden Schlitzes innerhalb der Deckkappe wirkt, welche
mit der Deckkappe oder dem Sprühkanal
in Eingriff steht und aktiviert wird, wenn der Schieber in die mit
dem Ventil in Eingriff stehende Position bewegt wird, und wenn der
Fingerkontakt entfernt wird, den Schieber in Richtung der vom Ventil
gelösten
Position drückt.
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Der
erfindungsgemäße Betätigungsmechanismus
kann von allen potenziellen Benutzern von Körpersprays, einschließlich Erwachsenen
mit Fingern mit typischer Größe und Teenagern,
vorteilhaft verwendet werden. Der Mechanismus der Erfindung ermöglicht,
dass der Federrückstellmechanismus
innerhalb der Deckkappe eingeschlossen und geschützt wird. Besonders vorteilhaft
kann der Betätigungsmechanismus
in Verbindung mit derzeit erhältlichen
Aerosolbehältern,
wie jenen, die aus Aluminium- oder Zinnblech bestehen, entweder
ohne Modifikation der Dose oder alternativ durch eine einfache erneute
Profilierung der Oberseite des Behälters während Formvorgängen zur
Bereitstellung einer seitlichen teilweisen oder vollständigen ringförmigen Nut
oder Rippe zum Eingriff mit der Deckkappe verwendet werden.
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"Vertikal" bezieht sich hierin
darauf, wenn sich der Spender in einer aufrechten Position befindet,
d.h. eine Achse, die sich von seiner Basis zu seiner Oberseite erstreckt.
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Ein
vorteilhaftes Merkmal des Betätigungsmechanismus
der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass er ein physikalisch
gesondertes Element von der Deckkappe ist und nicht einteilig mit
dieser geformt ist. Dies ermöglicht,
dass der Hersteller die geeignetsten Materialien für jedes
der Elemente der Deckkappe und des Stellgliedmechanismus auswählt und
keine Kompromisse bei dem Versuch macht, dasselbe Material für alle Elemente
zu verwenden. Ein zugehöriges
günstiges
Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Fingerplatte
ein physikalisch gesondertes Element vom Sprühkanal ist und nicht einteilig
mit diesem geformt ist.
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Noch
ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dass die Fingerplatte der einzige Teil des Stellgliedmechanismus ist,
der außerhalb
der Deckkappe liegt. Dies ermöglicht,
dass das Aerosol ein sauberes und ästhetisch attraktives Aussehen
aufweist, während
die gewünschte
Funktion der Verhinderung eines versehentlichen Auslasses beibehalten
wird. Eine solche Anordnung verdeckt nicht nur, sondern schützt auch den
Mechanismus zum Zurückbringen
des Stellgliedes in eine funktionsunfähige Position.
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Ausführliche Beschreibung
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Die
Deckkappe im Betätigungsmechanismus ist
verriegelbar am Behälter
anbringbar. Üblicherweise
umfasst die Deckkappe selbst ein Mittel für ihr verriegelbares Anbringen
an der Dose, das häufig
in Verbindung mit einem zusammenwirkenden Mittel an der Dose wirkt.
Ein solches Mittel kann einander zugewandte seitliche Rippen oder
eine zusammenwirkende seitliche Rippe und Nut an der Deckkappe und an
der Dose umfassen. Der Ort des Befestigungsmittels liegt im Ermessen
des Herstellers und die Wahl wird häufig angesichts dessen getroffen,
ob eine einteilige oder zweiteilige Dose verwendet wird. Zwei Variationen
sind besonders vorteilhaft, nämlich
die Befestigung an der Seitenwand der Dose, wo sie die Seitenwand
der Deckkappe berührt,
oder die Befestigung am Ventilnapf der Dose, wünschenswerterweise an einer
inneren Seitenwand, die von der oberen Wand der Deckkappe herabhängt und
so bemessen ist, dass sie mit dem Ventilnapf in Eingriff steht,
wenn die Deckkappenseitenwand die Dosenseitenwand berührt. Das
Befestigungsmittel soll eine physikalische Trennung des Behälters und
der Deckkappe verhindern. Eine gewisse seitliche Drehbewegung der
Deckkappe in Bezug zur Dose kann manchmal entstehen.
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Wenn
sich die zusammenwirkenden Befestigungsmittel an der Seitenwand
der Dose befinden, umfassen sie vorzugsweise eine nach innen gewandte
seitliche Rippe an oder nahe der Basis der Deckkappenseitenwand,
die durchgehend sein kann oder nicht und die mit einer zusammenwirkenden seitlichen
Rippe oder Nut am Behälter
in Eingriff steht, um die zwei Teile aneinander zu befestigen. Vorzugsweise
sind die zusammenwirkenden seitlichen Mittel nicht durchgehend.
Eine zweiteilige Dose sieht zweckmäßigerweise eine ringförmige Rippe vor,
wo ihre Seitenwand mit ihrer oberen Wand verbunden ist. Bei einer
einteiligen Dose kann eine geeignete nach außen gewandte Rippe durch Formen des
Metalls erhalten werden. Die zusammenwirkenden Befestigungsmittel
an der Deckkappe für
einen solchen ringförmigen
Rand und eine Nut am Behälter können eine
nach innen gewandte durchgehende oder unterbrochene ringförmige Rippe
an der Innenseite der Deckkappe an oder benachbart zu der Basis
ihrer Seitenwand umfassen. Die Rippe ist vorzugsweise abgeböscht profiliert,
wobei sich die sanfte Böschung
in Richtung der Basis erstreckt. Weniger üblich könnte ein umgekehrtes Mittel
zur Befestigung verwendet werden, das eine geeignet profilierte
Nut in der Seitenwand der Deckkappe und eine nach außen gewandte
abgeböscht
profilierte Rippe am Behälter
aufweist.
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Wenn
das Befestigungsmittel mit dem Ventilnapf in Eingriff steht, kann
die Deckkappe eine innere Seitenwand umfassen, die sich von der
oberen Wand nach unten erstreckt und mit dem Ventilnapf in einer ähnlichen
Weise zu der vorstehend für
die Befestigung der Seitenwand des Behälters an der Deckkappe beschriebenen
in Eingriff steht. Ein solches Befestigungsmittel kann zusätzlich zu
oder anstelle der Befestigung zwischen der oberen Wand und der Seitenwand
des Behälters
sein. Eine solche innere Seitenwand ist gewöhnlich nicht durchgehend, sondern
erstreckt sich nur auf beiden Seiten des Sprühkanals, was einen Spalt, durch
den der Sprühkanal
verlaufen kann oder Material gesprüht werden kann, und/oder einen
Spalt, durch den die Feder verlaufen kann, zulässt.
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Das
Ventil ist zentral an der Oberseite der Dose, d.h. innerhalb des
Ventilnapfs angeordnet. Üblicherweise
befindet sich das Ventil im Zentrum der Oberseite der Dose.
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Die
Deckkappe weist häufig
eine flache Einbuchtung in ihrer oberen Wand mit einer geringfügig größeren Breite
und ähnlicher
oder geringfügig
größerer Tiefe
als die Fingerplatte und mit einer geeigneten Länge, um die Fingerplatte aufzunehmen,
wenn sie von einer vom Ventil gelösten Position in eine mit dem
Ventil in Eingriff stehende Position bewegt wird, auf. Dadurch ist
die Fingerplatte mit der oberen Oberfläche der Deckkappe ungefähr bündig und
ist folglich besser gegen eine versehentliche Beschädigung während der
Lagerung oder des Transports des Aerosols geschützt.
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Die
Einbuchtung kann an allen Seiten an der oberen Wand der Deckkappe
angebracht sein. In einigen sehr erwünschten Ausführungsformen
ist die Einbuchtung an der oberen Wand entlang ihrer hinteren Kante
(d.h. der von der Sprühöffnung entfernten Kante)
angebracht und ist von der oberen Wand entlang ihrer vorderen und
Seitenkanten durch einen Spalt getrennt. In solchen Ausführungsformen
weist der vordere Anteil der Einbuchtung eine vertikale Flexibilität um eine
Achse auf, die zu dem sich der Länge nach
erstreckenden Schlitz, in dem sich der Schieber bewegt, ungefähr quer
liegt. Dies ermöglicht,
dass sich der vordere Anteil der Einbuchtung unter einem Fingerdruck
nach unten biegt, wenn sich der Mechanismus der mit dem Ventil in
Eingriff stehenden Position nähert,
und sich nach oben biegt, wenn der Fingerdruck aufgehoben wird,
wodurch zur Rückstellung des
Mechanismus in eine vom Ventil gelöste Position beigetragen wird.
Falls erwünscht,
kann sich der sich der Länge
nach erstreckende Schlitz zur Vorderkante der Einbuchtung erstrecken,
wodurch die Einbuchtung in ein Paar von Flügeln getrennt wird, oder kann hinter
der Vorderkante der Einbuchtung enden. Die Breite des sich der Länge nach
erstreckenden Schlitzes im vorderen Teil der Einbuchtung ist wünschenswerterweise
geringfügig
breiter als jene des Sprühkanals,
der zweckmäßigerweise
unter diesem liegt. Bei einer solchen Anordnung wird die Einbuchtung
nicht am Sprühkanal
verhakt, wenn die Form nach unten gebogen wird.
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Die
Deckkappe kann außerdem
in Zusammenarbeit mit der Fingerplatte ausgebildet werden, um ein
Verriegelungsmittel bereitzustellen, das durch Fingerdruck lösbar ist,
wenn der Schieber die vom Ventil gelöste Position erreicht hat. Üblicherweise kann
das Verriegelungsmittel einen ineinandergreifenden Zapfen und Aufnehmer
umfassen, den einen am Schieber und den anderen an der zugewandten Oberfläche der
Deckkappe. Vorzugsweise hängt
der Zapfen vom Schieber herab, normalerweise von der Unterseite
der Fingerplatte, und der Aufnehmer umfasst eine Öffnung oder
ein Grübchen
in der Deckkappe, die/das gewöhnlich
in den Aufnehmer der oberen Wand geschnitten oder eingeprägt ist.
Der Zapfen wird gewöhnlich
einteilig mit der Fingerplatte geformt. Vorteilhafterweise umfasst
das Verriegelungsmittel ein Paar von ineinandergreifenden Erhebungen
und Aufnehmern, die vorzugsweise symmetrisch angeordnet und von
der Längsachse,
die sich durch die Sprühöffnung erstreckt,
versetzt sind. Die Erhebungen im Verriegelungsmittel sind häufig in Richtung
des hinteren Endes der Fingerplatte angeordnet und die Öffnung oder
das Grübchen
in der oberen Platte entsprechend im Aufnehmer angeordnet, sodass
die zwei Teile am hinteren Ende des Hubs der Fingerplatte miteinander
in Eingriff kommen. Bei der Betätigung
wird die Erhebung in den Aufnehmer geschoben, wenn die Fingerplatte
in ihre vom Ventil gelöste
Position zurückkehrt,
und wird durch einen Fingerdruck, der die Fingerplatte in Richtung
des Sprühauslasses
bewegt, aus dem Aufnehmer gedrückt.
Alternativ könnte
das Verriegelungsmittel eine zusammenwirkende Erhebung und Schwellenstange
umfassen, wobei die Stange den Aufnehmer in der vorangehenden Beschreibung
ersetzt.
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Das
Verriegelungsmittel stellt sicher, dass der Schieber während des
Transports, wie vor der Ausstellung und vor dem Verkauf oder durch
Benutzer, wenn er in Taschen, Handtaschen oder dergleichen getragen
wird, in seiner vom Ventil gelösten
Position bleibt. Dies verhindert das versehentliche Auslassen des
Doseninhalts, wodurch nicht nur die Verschwendung minimiert wird,
sondern auch eine versehentli che Beschädigung an irgendetwas in der Nähe der Dose
verhindert wird.
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Die
Deckkappe kann eine flache obere Wand aufweisen, die im Wesentlichen
horizontal ist, d.h. parallel zur Basis des Spenders, aber in einem
besonders erwünschten
Satz von Ausführungsformen ist
die obere Wand in einem Winkel zu ihrer Seitenwand geneigt, wobei
sie von vorn nach hinten abfällt, wobei
vorn die Öffnung
in der Seitenwand bedeutet, durch die der Behälterinhalt gesprüht wird.
Der Neigungswinkel zur Horizontalen wird häufig im Bereich von 25 bis
40° und
in vielen Fällen
im Bereich von 30 bis 35° gewählt. Obwohl
die Neigung flach sein kann, ist sie vorzugsweise konvex (geringfügig gewölbt), wobei
ihr Krümmungsradius
in vielen Fällen
5- bis 10-mal die Breite der Kappe ist. Die Neigung der oberen Wand
führt häufig dazu,
dass die Höhe
der Seitenwand an der Vorderseite der Deckkappe 4:3 bis 5:2-mal
die Höhe
der Seitenwand an der Rückseite ist.
Durch Neigen der Deckkappe von vorn nach hinten führt die
natürliche
Vorwärtsbewegung
des Fingers an der Fingerplatte eine Abwärtskomponente ein. Die obere
Wand ist vorzugsweise auch geringfügig quer zur Neigung abgerundet.
Die Deckkappe wird typischerweise zweckmäßigerweise aus einem thermoplastischen
Material, wie einem Polyethylen oder Polypropylen, geformt.
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Die
Fingerplatte umfasst typischerweise vorteilhafterweise an ihrer
oberen Oberfläche
mindestens eine Querleiste, die möglicherweise halbmondförmig ist,
und/oder eine Fingerformung und/oder weist eine Oberfläche mit
starker Reibung auf, die den Finger unterstützen kann, den Schieber vielmehr nach
vorn zu schieben als abzurutschen. Eine einzelne Querleiste, die
am vorderen Teil des Schiebers angeordnet ist, kann nützlich sein,
insbesondere wenn sie in Verbindung mit einer Einbuchtung verwendet
wird, die an ihrem vorderen Teil biegsam ist. Eine Oberfläche mit
starker Reibung kann durch Oberflächenaufrauen oder durch die
Wahl eines Materials, wie eines thermoplastischen Elastomers, erreicht
werden. Die obere Oberfläche
der Fingerplatte ist vorzugsweise mit der be nachbarten oberen Oberfläche der
oberen Wand der Deckkappe im Wesentlichen bündig und irgendeine Querleiste
oder eine Fingerformung steht vorzugsweise von der benachbarten
oberen Wand hervor.
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In
der vorliegenden Erfindung ist der Betätigungsmechanismus zum Betätigen eines
axial geöffneten
und geschlossenen Ventils besonders geeignet, wobei der (die) Kiel(e)
des Schiebers unter einem Abwärtsfingerdruck
an der Fingerplatte das Ventil herabdrückt (herabdrücken). Diese
Wirkung wird durch Profilieren der Basis des Kiels von vorn nach
hinten abwärts
unterstützt.
Der Betätigungsmechanismus
kann auch in Verbindung mit einem Kippventil verwendet werden, und
unter solchen Umständen
dient eine seitliche Bewegung des Kiels der Fingerplatte zum Bewegen
der Oberseite des Ventils seitlich und dadurch zum Kippen des Ventils.
Beide der vorangehenden alternativen Betätigungsmechanismen haben den
Vorteil gemeinsam, dass das Ventil nicht geöffnet wird bis am oder nahe
dem Ende des Vorwärtshubs
der Fingerplatte, wodurch das Risiko eines Ausspritzens oder von
anderen Formen von eingeschränktem
Auslass des Doseninhalts, während
die Fingerplatte nach vorn geschoben wird, und ebenso beim Rückkehrhub
minimiert wird.
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Bei
einem weiteren alternativen Mechanismus verursacht eine Vorwärtsbewegung
der Fingerplatte allein, dass das Ventil herabgedrückt und
geöffnet
wird. Bei dieser Alternative ist die Kielbasis von rückseitig
[vorn] nach hinten, vorzugsweise spitz, nach unten profiliert, wobei
der Unterschied in der Tiefe des Kiels von seiner Vorderseite zu
seiner Rückseite
ausreicht, um das Ventil zu öffnen.
Der Winkel ist häu10 bis 45° zur Fingerplatte.
Diese Alternative hat mit der zweiten Alternative den Vorteil gemeinsam,
dass kein Abwärtsdruck
zusätzlich
zur Vorwärtsbewegung
erforderlich ist.
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Der
Sprühkanal
steht mit dem Ventil in Fluidkontakt. In vielen Ausführungsformen
umfasst das Ventil einen Ventilschaft, der über dem Ventil vorsteht, und
zur Verwendung mit solchen Ventilen verwendet der Sprühkanal normalerweise
einen Napf, der über
den Ventilschaft passt. In anderen, weniger üblichen Ausführungsformen
weist das Ventil einen vertieften Napf in Richtung des Sprühkanals
auf und der letztere sieht entsprechend einen Steckerschaft vor.
Eine vertikal auf den Sprühkanal
aufgebrachte Kraft drückt
das Ventil herab, öffnet
das sich axial öffnende
Ventil, oder im Fall der Verwendung eines Kippventils winkelt eine
seitliche Bewegung des Sprühkanals
das Ventil ab und öffnet
es dadurch.
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Wenn
sich die Fingerplatte des Schiebers in der vom Ventil gelösten Position
befindet, liegt ihre untere Oberfläche auf den Absätzen der
Deckkappe auf beiden Seiten des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes
auf und der Kiel liegt rückwärts vom
Sprühkanal,
wobei er weder einen Abwärts- noch
Vorwärtsdruck
ausübt.
Folglich drückt
der Abwärtsdruck
der Fingerplatte den Sprühkanal
nicht herab oder kippt ihn und das Ventil bleibt geschlossen. Wenn
die Fingerplatte in Richtung der mit dem Ventil in Eingriff stehenden
Position nach vorn bewegt wird, gleitet der von der Fingerplatte
herabhängende
Kiel in Kontakt mit einer oberen Oberfläche des Sprühkanals über dem Ventil. Wenn das Ventil ein
sich axial öffnendes
Ventil ist, ist der Kiel wünschenswerterweise
derart profiliert, dass eine fortgesetzte seitliche Vorwärtsbewegung
der Fingerplatte entweder allein oder in Verbindung mit dem Herabdrücken der
Fingerplatte eine Abwärtskraft
auf den Sprühkanal
ausübt,
die zu einer Abwärtskraft
am Ventil und zum Öffnen
des sich axial öffnenden
Ventils führt,
wenn die mit dem Ventil in Eingriff stehende Position erreicht ist.
Wenn das Ventil ein Kippventil ist, ist die seitliche Bewegung des
Kiels selbst entsprechend zum Kippen des Ventils und dadurch Öffnen desselben
ausreichend.
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Der
Kiel hängt
von der Fingerplatte normalerweise in einer zentralen Zone herab.
Zur Verwendung mit einem sich axial öffnenden Ventil weist er wünschenswerterweise
eine keilförmige
untere Oberfläche
im Profil auf, die sich von hinten nach vorn verjüngt, d.h.
an der Rückseite
tiefer ist. Der Kiel ist wünschenswerterweise
unterhalb des zentralen Be reichs der Fingerplatte angeordnet und
der Bewegungsweg der Fingerplatte entlang des sich der Länge nach
erstreckenden Schlitzes ist so angeordnet, dass die maximale Tiefe
des Kielkeils dort liegt, wenn der zentrale Bereich der Fingerplatte
direkt über
dem Ventil liegt. Wenn das Kippventil verwendet wird, ist es, obwohl
es möglich
ist, eine Basiskieloberfläche mit
Keilprofil in Erwägung
zu ziehen, normalerweise die Vorderfläche. des Kiels, die mit dem
Sprühkanal oder
einem vom Ventil hochstehenden Element in Eingriff kommt, sodass
die Vorderseite des Kiels normalerweise tief genug ist, um diesen
Zweck zu erfüllen,
und in diesem Fall liegt die Kielbasis häufig parallel zum Schieber.
Die Eingriffsvorderfläche
des Kiels ist vorzugsweise so unterhalb des Schiebers angeordnet,
dass sie den Ventilkopf seitlich etwa 2–5 mm am Ende des Vorwärtshubs
des Schiebers bewegen kann.
-
Üblicherweise
kann ein einzelner Kiel verwendet werden, der idealerweise zentral
angeordnet ist. Alternativ können
zwei oder mehr Kiele verwendet werden. Wenn ein einzelner oder zentraler
Kiel verwendet wird, berührt
er vorzugsweise den Sprühkanal über dem
Ventil. Wenn zwei Kiele verwendet werden, sind sie gewöhnlich parallel
und so angeordnet, dass sie am meisten bevorzugt ein Paar von Querarmen
berühren,
die seitlich und symmetrisch von den Seiten des Sprühkanals
zur Verwendung in Verbindung mit einem sich axial öffnenden
Ventil vorstehen. Zur Verwendung mit einem Kippventil können die
Doppelkiele ebenso Querarme des Sprühkanals oder die Rückseite
des Sprühkanals
selbst oder einen Zapfen, der in Richtung der Oberseite der Deckkappe
nach oben vorsteht, einen einzelnen Zapfen oder einen Zapfen, der
vom Ventil selbst nach oben vorsteht, z.B. einen Zapfen zur Rückseite
des Schafts des Sprühkanals,
wenn es sich um ein Buchsenventil handelt, berühren.
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Oberflächen, die
während
des Vorwärts-
und Rückwärtshubs
der Fingerplatte in Kontakt kommen, können, falls erwünscht, aus
einem Material mit niedriger Reibung, wie PTFE (Polytetrafluorethylen),
hergestellt werden oder mit einem Schmiermittel, wie PTFE oder Silikonölspray,
behandelt werden. Solche Oberflächen
umfassen insbesondere die Basis des Kiels und die kontaktierte Oberfläche am Sprühkanal und
auch eine Rampe und einen Mitläufer,
die nachstehend genauer beschrieben werden.
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In
einigen Ausführungsformen
verwendet der Betätigungsmechanismus
wünschenswerterweise
eine Vorwärtsbewegung
der Fingerplatte, die vom Herabdrücken am Ende ihres Vorwärtshubs
begleitet wird, die Deckkappe umfasst ferner eine geneigte Rampe,
die vorteilhafterweise zu dem oder jedem sich der Länge nach
erstreckenden Schlitz, der sich vor dem Ort des Ventils befindet,
parallel ist und unter diesem beabstandet ist. Die Rampe endet vorzugsweise
an ihrem Vorderende in einer Mulde, die idealerweise unterhalb der
Vorderseite der Fingerplatte liegt, wenn sich der Schieber in der
mit dem Ventil in Eingriff zu bringenden Position befindet. Vorzugsweise
kommt die Basis der Mulde mit irgendeinem Seitenarm des Sprühkanals
nicht in Kontakt.
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In
Ausführungsformen,
in denen die Deckkappe eine solche Rampe umfasst, umfasst der Schieber
einen Mitläufer,
wie eine Platte, die von der Fingerplatte herabhängt und vorteilhafterweise
an der Unterseite der Fingerplatte, vor dem Kiel oder den Kielen,
geformt oder befestigt ist. Wenn die Fingerplatte nach vorn geschoben
wird, läuft
die Mitläuferplatte
die Rampe hinauf, und wenn sie die Mulde erreicht, werden die Kiele
direkt oberhalb des Ventils oder seines Seitenarms angeordnet. Wenn
die Vorderplatte in die Mulde fällt,
bewegen sich die Kiele folglich nach unten, wobei das Ventil herabgedrückt und
geöffnet
wird. Eine solche Anordnung ist besonders vorteilhaft, da der Mitläufer auf
der Rampe aufliegt und verhindert, dass das Ventil geöffnet wird, wenn
der Schieber nur teilweise in Richtung der mit dem Ventil in Eingriff
zu bringenden Position bewegt wurde, wobei somit das Risiko beseitigt
oder verringert wird, dass die Dose versehentlich entleert wird, wenn
sie in Gepäck
oder in einer Handtasche getragen wird.
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Die
Rückseite
der Mitläuferplatte
ist häufig nach
hinten geneigt, beispielsweise im Bereich von 25 bis 45° zur Senkrechten
von der Fingerplatte, um die Platte zu unterstützen, dass sie aus ihrer Mulde gezogen
wird. Die hintere Kante der Mulde ist vorteilhafterweise abgerundet,
um der Mitläuferplatte
zu ermöglichen,
leichter aus der Mulde zu gleiten, wenn der Druck auf der Fingerplatte
aufhört.
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Obwohl
es zweckmäßig ist,
eine einzelne Rampe und einen einzelnen Mitläufer zu verwenden, ist es alternativ
möglich,
zwei oder vielleicht drei parallele Rampen und Mitläufer zu
verwenden. Wenn sowohl ein Kiel oder Kiele als auch ein Mitläufer oder Mitläufer an
der Fingerplatte verwendet werden, wird besonders erwünscht die
Anzahl von jedem derart gewählt,
dass der Kiel und der Mitläufer
entlang paralleler Achsen weisen, beispielsweise durch Verwendung
eines einzelnen Mitläufers
und doppelter Kiele.
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In
Ausführungsformen
der Erfindung, in denen die Fingerplatte keinen Mitläufer umfasst,
der in eine Mulde fallen und aus dieser gezogen werden soll, sind
der Kiel oder die Kiele vorzugsweise an ihrer Basis derart profiliert,
dass eine seitliche Bewegung der Fingerplatte in vertikalen oder
horizontalen Kontakt je nachdem mit dem Ventil nicht nur verursacht,
dass der Kiel mit dem Ventil oder seinen Seitenarmen in Eingriff
kommt, sondern auch das Ventil in dem zum Öffnen desselben erforderlichen
Ausmaß herabdrückt oder
kippt. Wenn ein sich axial öffnendes
Ventil unter solchen Umständen
verwendet wird, d.h. ohne eine klare Abwärtsbewegung am Vorderende des
Hubs des Schiebers, kann es bevorzugt sein, ein Ventil mit einem
kurzen Hub, wie unterhalb 0,4 mm, z.B. 0,2 mm, zu verwenden.
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Ein
wesentlicher Bestandteil des Stellgliedmechanismus der vorliegenden
Erfindung umfasst eine Feder, die in der Ebene des sich der Länge nach erstreckenden
Schlitzes und in der Praxis am wünschenswertesten
in der vertikalen Ebene arbeitet. In vielen erwünschten Ausführungsformen
umfasst die Feder eine Blattfeder, die derart gestaltet ist, dass beide Enden
der Feder voneinander beabstandet sind, wenn sich der Schieber in
der vom Ventil gelösten
Position befindet, aber näher
zueinander gebracht sind, wodurch die Feder durch eine Bewegung des
Schiebers zur mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position hin
aktiviert wird.
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In
besonders erwünschten
Ausführungsformen
ist die Feder einteilig an einem Ende entweder a) mit dem Schieber
und insbesondere dessen Fingerplatte, oder b) mit dem Sprühkanal oder
der Deckkappe geformt. In solchen Ausführungsformen kann die Feder
aus optimalen Materialien geformt sein, die potenziell vergleichsweise
teuer sind, ohne zu erfordern, dass dieselben Materialien für den Rest
des Stellgliedmechanismus und der Deckkappe verwendet werden. Wenn
die Feder einteilig mit der Fingerplatte geformt ist, erstreckt
sich die Feder durch den sich der Länge nach erstreckenden Schlitz.
An oder benachbart zu ihrem anderen Ende ist die Feder gewöhnlich frei,
das heißt,
dass sie nicht an irgendeinem anderen Teil der Baugruppe befestigt
ist, sondern statt dessen an einer Einschränkung anliegt. Die Einschränkung umfasst
eine geeignet gegenüberliegende
Oberfläche
entweder an der Deckkappe, beispielsweise ein Haken oder Vorsprung,
der von der Unterseite der oberen Wand der Deckkappe herabhängt, oder
am Sprühkanal
selbst, wenn die Feder mit dem Schieber geformt ist, oder am Schieber, wenn
die Feder mit dem Sprühkanal
oder der Deckkappe geformt ist. Die Einschränkung kann hinter oder vor
dem Punkt der Formung oder Befestigung angeordnet sein, vorausgesetzt,
dass die Vorwärtsbewegung
des Schiebers die Feder aktiviert. Obwohl es zweckmäßig ist,
eine einzelne Feder zu verwenden, ist es möglich, zwei oder mehrere Federn
zu verwenden, die jeweils in der vertikalen Ebene ihres Längsschlitzes
wirken. Zwei Federn können
parallel, entweder vor oder vorzugsweise hinter dem Ventil angeordnet
sein oder alternativ der Länge
nach angeordnet sein.
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Es
ist besonders zweckmäßig, die
Feder mit dem Schieber oder dem Sprühkanal zu formen, da es dadurch
möglich
ist, falls erwünscht,
ein Material für die
Feder zu verwenden, das von demjenigen, das für die Deckkappe verwendet wird,
verschieden ist, und insbesondere eines, das eine hohe Elastizität und/oder
einen elastischen Bereich aufweist. Vorteilhafte Materialien, aus
denen die Feder und irgendein mit dieser einteilig geformter Teil
zu formen ist, umfassen Polyoxymethylen (Acetal) oder Polyamid (Nylon).
Es ist auch möglich,
einen Sprühkanal
oder vorzugsweise einen Schieber zu verwenden, der mit der Feder
geformt wird, aber ein anderes Material für die Feder zu verwenden, d.h.
ein Coformverfahren zu verwenden. Dies ist vorteilhaft, da es ermöglicht, dass
die Feder vorteilhafte elastische Eigenschaften aufweist und der
Rest des Schiebers oder Sprühkanals
eine wünschenswerte
Festigkeit und Elastizität aufweist.
Obwohl die Deckkappe und der Schieber gesondert geformt werden,
kann es ästhetisch
erwünscht
sein, sie ähnlich
zu pigmentieren, beispielsweise schwarz, sodass sie miteinander
harmonieren und für
den Verbraucher ein gemeinsames Erscheinungsbild präsentieren.
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In
vielen besonders erwünschten
Ausführungsformen
arbeitet die Feder zur Rückseite
des Sprühkanals.
Es ist besonders geeignet, dass die Feder am hinteren Ende der Fingerplatte
geformt ist. Das andere Ende einer solchen Feder ist vorteilhafterweise
benachbart zu einer Einschränkung
angeordnet, die an der Unterseite der oberen Oberfläche der
Deckkappe oder der Rückfläche des
Sprühkanals
angeordnet ist. Es ist besonders günstig, eine Feder zu verwenden,
die zur Rückseite
des Sprühkanals
zusammen mit einem Doppelkiel angeordnet ist, oder gegebenenfalls
umgekehrt, sodass der Kiel und die Feder ihre verschiedenen Funktionen
ohne Störung
erfüllen
können.
-
Der
oder jeder sich der Länge
nach erstreckende Schlitz in der oberen Wand ist so angeordnet und
bemessen, dass er eine Längsbewegung
des einen oder der mehreren von der Fingerplatte herabhängenden
Elemente ermöglicht,
und weist am zweckmäßigsten
parallele Seiten auf. Solche Elemente umfassen immer die Feder,
den Kiel, der vorzugsweise ein Doppelkiel ist, wenn eine einzelne
Feder verwendet wird, und wenn geeignet, einen Mitläufer. Die
Feder und der Kiel und der Mitläufer
können einer
linear hinter dem anderen angeordnet sein. Vorzugsweise ist die
Feder hinter dem Ventil angeordnet. In anderen und bevorzugten Ausführungsformen können der
Kiel und die Feder relativ zueinander seitlich versetzt sein, wobei
der eine entlang der Achse, die sich von der Sprühöffnung bis durch das Ventil
erstreckt, und der andere auf einer Seite angeordnet ist. Vorzugsweise
ist derjenige, der versetzt ist, beispielsweise die Feder, aufgeteilt
und symmetrisch angeordnet. In solchen Ausführungsformen kann der sich
der Länge
nach erstreckende Schlitz breit genug sein, um sowohl die Feder
als auch den Kiel aufzunehmen, aber vorteilhafterweise sind parallele
Schlitze vorgesehen, einer für
jedes herabhängende
Element. Die Breite von versetzten Schlitzen zum Aufnehmen von versetzten
Kielen ist manchmal schmäler
als jene zum Aufnehmen der Feder.
-
Der
Schlitz oder die Schlitze zum Aufnehmen des Kiels erstrecken sich
typischerweise von hinter dem Ventil bis zu ein wenig vor dem Ventil.
Irgendein Schlitz zum Aufnehmen der Feder kann sich entweder vor
oder hinter dem Ventil in Abhängigkeit
von dem Punkt, an dem die Feder am Schieber befestigt ist, mit diesem
geformt ist oder durch diesen zurückgehalten wird, befinden.
Wünschenswerterweise sind
der Schlitz oder die Schlitze gerade ausreichend bemessen, um zu
ermöglichen,
dass das herabhängende
Element während
der Bewegung des Schiebers frei hindurchgeht. Durch Minimieren der
Länge und
Breite der Schlitze wird die Schwächung der Deckkappe auf einem
Minimum gehalten. Die Deckkappeneinbuchtung kann in der Nähe von irgendeinem
oder allen der Schlitze durch Verdicken ihrer Wand verstärkt werden.
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Der
Sprühkanal
ist auf dem Ventil angebracht. Wünschenswerterweise
umfasst er einen seitlichen Arm, der sich in Richtung der Deckkappe
in der Nähe
der Öffnung
erstreckt, und umfasst bevorzugter ferner ein Positionierungsmittel,
das mit dem zusammenwirkenden Mittel an der Innenseite der Deckkappe
in Eingriff steht, um den Sprühkanal
an der Deckkappe zu befestigen. Ein geeignetes Positionierungsmittel
umfasst einen Sprühkopf,
der durch die Sprühöffnung nach
innen vorsteht und einen nach innen gewandten Zapfen aufweist, der
mit Reibung in einem nach außen
gewandten seitlichen Kanal, der mit dem Sprühkanal einteilig ist, sitzt.
Der seitliche Arm des Sprühkanals
kann ungefähr
horizontal sein, oder kann, falls erwünscht, auch in Richtung der Sprühöffnung nach
oben abgewinkelt sein.
-
Nachdem
der Betätigungsmechanismus
der Erfindung in allgemeiner Hinsicht beschrieben wurde, werden
nun dessen spezielle Ausführungsformen mit
Bezug auf die zugehörigen
Zeichnungen beschrieben, in denen gilt:
-
1 umfasst eine Außenseiten-
und Draufsicht auf die Deckkappe von der linken Ecke mit dem Schieber
in der vom Ventil gelösten
Position;
-
1A umfasst eine Variation
der Deckkappe von 1 mit
einem ausgedehnten, sich der Länge
nach erstreckenden Schlitz;
-
2 umfasst eine Vorderansicht
der Deckkappe von 1;
-
3 umfasst einen Längsquerschnitt
des Betätigungsmechanismus
von 1, der an einer Dose
in einem teilweisen Querschnitt montiert ist;
-
4 umfasst einen Längsquerschnitt
des Betätigungsmechanismus
in 3 mit dem Schieber in
der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position;
-
5 ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 1 von
ihrer Unterseite;
-
5A ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 1A von
ihrer Unterseite, welche die Befestigung der Einbuchtung an ihrem
hinteren Ende an der oberen Wand der Deckkappe zeigt;
-
6 ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 1 von
oben;
-
6A ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 1A von
oben, die die Befestigung der Einbuchtung an ihrem hinteren Ende an
der oberen Wand der Deckkappe zeigt;
-
7 ist eine Draufsicht von
der Unterseite der in den 3 und 4 verwendeten Fingerplatte;
-
8 ist ein Längsquerschnitt
durch die Fingerplatte von 6;
-
9 umfasst eine Außenseiten-
und Draufsicht auf eine alternative Deckkappe von der linken Ecke
mit dem Schieber in der vom Ventil gelösten Position;
-
10 umfasst eine Vorderansicht
der Deckkappe von 9;
-
11 umfasst einen Längsquerschnitt
des Betätigungsmechanismus
für 9, der an einer Dose montiert
ist;
-
12 umfasst einen Längsquerschnitt
des Betätigungsmechanismus
in 11 mit dem Schieber
in der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position;
-
13 ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 9 von
ihrer Unterseite;
-
14 ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 9 von
oben;
-
15 ist eine Draufsicht von
der Unterseite der in den 11 und 12 verwendeten Fingerplatte;
-
16 ist ein Längsquerschnitt
durch die Fingerplatte von 15;
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17 umfasst eine Außenseiten-
und Draufsicht auf eine Deckkappe für eine Dose mit Kippventil
von der linken Ecke mit dem Schieber in der vom Ventil gelösten Position;
-
18 umfasst eine Vorderansicht
der Deckkappe von 17;
-
19 umfasst einen Längsquerschnitt
eines alternativen Betätigungsmechanismus
für 17, der an einer Dose montiert
ist;
-
20 umfasst einen Längsquerschnitt
des Betätigungsmechanismus
in 17 mit dem Schieber
in der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position;
-
21 ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 17 von
ihrer Unterseite;
-
22 ist eine Draufsicht auf
die Einbuchtung in der Deckkappe von 17 von
oben;
-
23 ist eine Draufsicht von
der Unterseite der in den 19 und 20 verwendeten Fingerplatte;
-
24 ist ein Längsquerschnitt
durch die Fingerplatte von 23.
-
1 bis 8
-
Die 1 und 2 zeigen eine Deckkappe 1 mit
einer oberen Wand 2, die sich von vorn nach hinten neigt
und eine flache, pillenförmige
Einbuchtung 3 festlegt, in der ein sich der Länge nach
erstreckender Schlitz 4 geformt ist. Am hinteren Ende der
Einbuchtung 3, d.h. in der vom Ventil gelösten Position, sitzt
eine Fingerplatte 5 mit drei Querleisten 6. Die Vorderwand 7 der
Deckkappe 1 legt eine Sprühöffnung 29u fest, in
die ein Sprühkopf 8 eingesetzt
ist. Das Höhenverhältnis der
Vorderwand 7 zur Rückwand 9 der
Deckkappe 1 beträgt
ungefähr
1,7:1.
-
Die 3 und 4 zeigen die Deckkappe 1 mit einer
Umfangsleiste 10 benachbart zu ihrer unteren Kante, die
in eine entsprechende Nut 11 in der Dose 12 einschnappt.
Ein Ventilschaft 13 steht mit einem Sprühkanal 14 mit einem
seitlichen Arm 15, der mit einem Sprühkopf 8 über einen
nach innen gewandten Zapfen 16 verbunden ist, der mit einem
geformten Kanal 17 in Reibungseingriff steht, in Fluidverbindung.
Der Arm 15 weist einen Endflansch 18 auf, der mit
Flanschen 30 an der Vorderwand 7 der Deckkappe
gemeinsam angeordnet ist. Der Sprühkanal 14 weist ein
einteilig geformtes Paar von Querseitenarmen 19 auf, die
jeweils mit einem trapezförmigen
Kiel 20 in Kontakt kommen, der einteilig mit der Fingerplatte 5 in
ihrem zentralen Bereich geformt ist und von dieser herabhängt.
-
Eine
Stützwand 21 erstreckt
sich von der oberen Wand 2 an der vorderen Kante und unterhalb der
Einbuchtung 3 nach unten und ist in Form einer Mulde 22 geformt,
die an ihrer hinteren Seite durch eine Rampe 23 begrenzt
ist, die zum Profil der oberen Wand 2 ungefähr parallel
ist und an der Vorderkante des Ventilschafts 13 endet.
Innerhalb der Grenzen der Einbuchtung 3, die in den 5 und 6 genauer gezeigt ist, sind vier parallele,
sich der Länge nach
erstreckende Schlitze 4 und 24, die auf der Achse
des Sprühkopfs 8 und
Ventilschafts 13 liegen, und Schlitze 25a und 25b,
die von dieser symmetrisch versetzt sind, festgelegt. Ein Federpositionierungsvorsprung 26,
der direkt vor dem Schlitz 24 liegt, ist nach hinten geneigt.
In Richtung der hinteren Kante der Einbuchtung 3 befinden
sich zwei Grübchen 31a und 32b,
eines auf jeder Seite des Schlitzes 24, zum Aufnehmen von
Erhebungen 32a bzw. 32b.
-
Die
Einbuchtung 3 in der oberen Wand der Deckkappe 2 ist
in den 5 und 6 genauer gezeigt.
-
Die
in den 7 und 8 gezeigte Fingerplatte 5 weist
einteilig mit dieser geformt einen Mitläufer 27 benachbart
zu ihrer Vorderkante, eine Blattfeder 28 benachbart zu
ihrer hinteren Kante und ein Paar von versetzten doppelten Kielen 20a und 20b,
die jeweils durch die Schlitze 4, 24, 25a und 25b innerhalb
der Einbuchtung 3 in der oberen Wand 2 der Deckkappe 1 passen,
auf. Der Doppelkiel 20a und 20b kann nach unten
abfallende Spitzen (nicht dargestellt) aufweisen, um die Flügel unterhalb
der oberen Wand zu verriegeln und zu verhindern, dass die Fingerplatte 5 herausgeschoben
wird. Die Blattfeder 28 wird an ihrem freien Ende durch
ihre Federkraft am Vorsprung 26 gehalten. An ihrem hinteren
Ende weist die Fingerplatte zwei vorstehende Erhebungen 32a und 32b auf,
die mit Aufnahmegrübchen 31a bzw. 31b,
die in der oberen Oberfläche
der Einbuchtung 3 ausgebildet sind, in Eingriff stehen.
-
Der
Stellgliedmechanismus wird durch Einsetzen des Sprühkopfs 8 in
die Sprühöffnung 29 und Einschieben
seines nach innen passenden Zapfens 16 in den geformten
Kanal 17 am Arm 15 zusammengefügt. Das freie Ende der Feder 28 wird
durch den Schlitz 24 eingesetzt und zwischen dem Zapfen 26 und
der oberen Wand 2 eingeklemmt und der Mitläufer 27 und
die doppelten Kiele 20a und 20b durch die Schlitze 4, 25a bzw. 25b geschoben.
Die Feder spannt die Fingerplatte zum hinteren Ende der Einbuchtung 3 vor,
mit dem Ergebnis, dass die Kiele 20a und 20b hinter
und außer
Kontakt mit den Seitenarmen 19 am Sprühkanal 14 liegen und
die Erhebungen 32a und 32b in den Aufnahmegrübchen 31a und 31b in
der Einbuchtung 3 sitzen. Elastische Abwärtsflansche 30 an
der inneren Vorderseite der Vorderwand 7 auf beiden Seiten
der Sprühöffnung 29 positionieren
sich gemeinsam mit dem und bilden einen Sitz für den vertikalen Flansch 18 am
Sprühkanal 14 unterhalb
des Sprühkopfs 8,
um den Sprühkopf 8 hinter
der Sprühöffnung 29 zu
halten.
-
Das
Zusammenfügen
wird durch Aufschieben des Sprühkanals 14 auf
den Ventilschaft 13 und Verriegeln der Umfangsleiste 10 in
der entsprechenden Nut 11 der Dose 12 beendet.
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Bei
der Betätigung
wird die Dose 12 im Allgemeinen in einer aufrechten Weise
gehalten, wobei ein Finger auf der Fingerplatte 5 aufliegt.
Der Finger schiebt die Fingerplatte 5 gegen die Feder 28 nach vorn,
was bewirkt, dass sich die Erhebungen 32a und 32b aus
ihren Grübchen 31a und 31b bewegen,
der Mitläufer 27 gegen
die Wirkung der Feder 28 die Rampe 23 hinaufgleitet
und die doppelten Kiele 20a und 20b mit den Seitenarmen 19 am
Sprühkanal 14 in
Kontakt gebracht werden. Die Feder 28 wird gegen den Vorsprung 26 zusammengedrückt, wobei
sie aktiviert wird. Die Vorwärtsbewegung
der Fingerplatte 5 wird beendet, wenn der Mitläufer 27 den
Punkt oberhalb der Mulde 22 erreicht und die doppelten
Kiele 20a und 20b mit den Seitenarmen 19 in
Kontakt kommen. Ein Abwärtsdruck
auf die Fingerplatte 5 bewirkt, dass der Mitläufer 27 in
die Mulde 22 fällt,
die doppelten Kiele 20a und 20b den Sprühkanal 14 herabdrücken, wodurch
der Ventilschaft 13 herabgedrückt wird und das Ventil geöffnet wird.
-
Wenn
der Fingerdruck entfernt wird, schließt das Ventilbetätigungssystem
das Ventil und hebt den Sprühkanal 14 nach
oben an, welcher auf die Kiele wirkt und dadurch die Fingerplatte 5 anhebt.
Die Feder 28, die gegen den Vorsprung 26 wirkt,
drückt
den Mitläufer 27 aus
der Mulde 22 und bringt die Fingerplatte 5 in
ihre ursprüngliche,
vom Ventil gelöste
Position zurück,
wodurch die Erhebungen 32a und 32b mit den Grübchen 31a und 31b in
Eingriff kommen.
-
1A, 5A und 6A
-
Diese
Figuren zeigen eine Variante in dem in den 1 bis 8 beschriebenen
Mechanismus, bei der die Einbuchtung 3 an der oberen Wand 2 an
ihrer hinteren Kante 35 angebracht ist und von der oberen Wand
entlang ihren vorderen und Seitenkanten durch einen Spalt 34 getrennt
ist. Der sich der Länge nach
erstreckende Schlitz 4 erstreckt sich zur vorderen Kante
der Einbuchtung 3, wobei zwei biegsame Flügel 33 erzeugt
werden. Wenn die Fingerplatte 6 mit dem Mitläufer 27 über der
Mulde 22 angeordnet ist, biegt ein Abwärtsfingerdruck auf der Fingerplatte 6 die
Flügel 33 nach
unten zusätzlich
zum vorstehend beschriebenen Ventilöffnen. Beim Lösen des Fingerdrucks
versuchen die Flügel 33,
in ihre Ruhestellung zurückzukehren,
und tragen folglich zum Zurückstellen
des Mechanismus in eine vom Ventil gelöste Position bei. Die Anwesenheit
einer einzelnen Leiste 6, die am vorderen Ende der Fingerplatte 5 angeordnet
ist, positioniert den Finger am vorderen Ende der Fingerplatte 5,
sodass eine Abwärtsbiegung
der Einbuchtung 3 angeregt wird. Der sich nach hinten der
Länge nach
erstreckende Schlitz 24 erstreckt sich zur hinteren Kante 35 der
Einbuchtung 3. Die Schlitze 25a und 25b zum
Aufnehmen der Kiele 20 sind schmäler als die Schlitze 4 und 24,
die eine ähnliche
Breite aufweisen.
-
9 bis 16
-
Die 9 und 10 zeigen eine Deckkappe 101 mit
einer oberen Wand 102, die sich von vorn nach hinten neigt
und eine flache, pillenförmige
Einbuchtung 103 festlegt. Am hinteren Ende der Einbuchtung 103,
d.h. in der vom Ventil gelösten
Position, sitzt eine Fingerplatte 105 mit drei Quer leisten 106.
Die vordere Wand 107 der Deckkappe 101 legt eine
Sprühöffnung 129 fest,
in die ein Sprühkopf 108 eingesetzt
ist. Das Höhenverhältnis der
vorderen Wand 107 zur hinteren Wand 109 der Deckkappe 101 beträgt ungefähr 1,7:1.
-
Die 11 und 12 zeigen die Deckkappe 101 mit
einer Umfangsleiste 110 benachbart zu ihrer unteren Kante,
die in eine entsprechende Nut 111 in der Dose 112 einschnappt.
Ein Ventilschaft 113 steht mit einem Sprühkanal 114 mit
einem seitlichen Arm 115, der mit einem Sprühkopf 108 über einen
nach innen gewandten Zapfen 116 verbunden ist, welcher mit
einem geformten Kanal 117 in Reibungseingriff steht, in
Fluidverbindung. Der Arm 115 weist einen Endflansch 118 auf,
der mit Zapfen 30 an der Vorderwand 107 der Deckkappe
gemeinsam angeordnet ist. Der Sprühkanal 114 weist ein
einteilig geformtes Paar von Querseitenarmen 119 auf, die
jeweils mit einem trapezförmigen
Kiel 20a bzw. 20b in Kontakt kommen, welcher jeweils
einteilig mit der Fingerplatte 105 in ihrem zentralen Bereich
geformt ist und von dieser herabhängt.
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Innerhalb
der Grenzen der Einbuchtung 103, die in den 13 und 14 genauer dargestellt ist, sind drei
parallele, sich der Länge
nach erstreckende Schlitze 124, der auf der Achse des Sprühkopfs 108 und
des Ventilschafts 113 liegt, und Schlitze 125a und 125b,
die von dieser symmetrisch versetzt sind, festgelegt. Ein Federpositionierungsvorsprung 126, der
direkt vor dem Schlitz 124 liegt, ist nach hinten geneigt.
In Richtung der hinteren Kante der Einbuchtung 103 befinden
sich zwei Grübchen 131a und 132b,
eines auf jeder Seite des Schlitzes 124, zum Aufnehmen
von Erhebungen 132a bzw. 132b.
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Die
in den 15 und 16 gezeigte Fingerplatte 105 weist
eine Blattfeder 128 benachbart zu ihrer hinteren Kante
und ein Paar von versetzten doppelten Kielen 120a und 120b,
die jeweils durch Schlitze 124, 125a und 125b innerhalb
der Einbuchtung 103 in der oberen Wand 102 der
Deckkappe 101 passen, auf. Die doppelten Kiele 120a und 120b weisen scharf profilierte
Basen 133a bzw. 133b auf und können nach unten abfallende
Spitzen (nicht dargestellt) aufweisen, um die Flügel unterhalb der oberen Wand zu
verriegeln und zu verhindern, dass die Fingerplatte 105 herausgeschoben
wird. Die Blattfeder 128 wird an ihrem freien Ende durch
ihre Federkraft an einem Vorsprung 126 gehalten. An ihrem
hinteren Ende weist die Fingerplatte zwei hervorstehende Erhebungen 132a und 132b auf,
die mit Aufnahmegrübchen 131a bzw. 131b,
die in der oberen Oberfläche
der Einbuchtung 103 ausgebildet sind, in Eingriff stehen.
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Der
Stellgliedmechanismus wird durch Einsetzen des Sprühkopfs 108 in
die Sprühöffnung 129 und
Einschieben seines nach innen passenden Zapfens 116 in
den geformten Kanal 117 am Arm 115 zusammengefügt. Das
freie Ende der Feder 128 wird durch den Schlitz 124 eingesetzt
und zwischen dem Zapfen 126 und der oberen Wand 102 eingeklemmt und
die doppelten Kiele 120a und 120b durch die Schlitze 125a bzw. 125b geschoben.
Die Feder 128 spannt die Fingerplatte 105 zum
hinteren Ende der Einbuchtung 103 vor, mit dem Ergebnis,
dass die Kiele 120a und 120b hinter und außer Kontakt
mit den Seitenarmen 119 am Sprühkanal 114 liegen
und die Erhebungen 132a und 132b in den Aufnahmegrübchen 131a und 131b in
der Einbuchtung 103 sitzen. Elastische Abwärtszapfen 130 an
der vorderen Innenseite der Vorderwand 107 neben der Sprühöffnung 129 sind
gemeinsam mit dem vertikalen Flansch 118, der vom Sprühkanal 114 unter
dem Sprühkopf 108 herabhängt, angeordnet
und bilden einen Sitz für
diesen, um den Sprühkopf 108 hinter der
Sprühöffnung 129 zu
halten.
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Das
Zusammenfügen
wird durch Aufschieben des Sprühkanals 114 auf
den Ventilschaft 113 und Verriegeln der Umfangsleiste 110 in
der entsprechenden Nut 111 der Dose 112 beendet.
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Bei
der Betätigung
wird die Dose 112 im Allgemeinen in einer aufrechten Weise
gehalten, wobei ein Finger auf der Fingerplatte 105 aufliegt.
Der Finger schiebt die Fingerplatte 105 gegen die Feder 128 nach
vorn, was bewirkt, dass sich die Erhebungen 132a und 132b aus
ihren Grübchen 131a und 131b bewegen
und die doppelten Kiele 120a und 120b mit den
Seitenarmen 119 am Sprühkanal 114 in
Kontakt gebracht werden. Die Feder 128 wird gegen den Vorsprung 26 zusammengedrückt, wobei
sie aktiviert wird. Eine fortgesetzte Vorwärtsbewegung der Fingerplatte 105 bewirkt,
dass die doppelten Kiele 120a und 120b über die
Seitenarme 119 gleiten und diese nach unten schieben, wobei
der Sprühkanal 114 herabgedrückt wird,
wodurch der Ventilschaft 113 herabgedrückt wird und das Ventil geöffnet wird.
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Wenn
der Fingerdruck entfernt wird, schließt das Ventilbetätigungssystem
das Ventil und hebt den Sprühkanal 114 an,
wobei er an den Kielen 120a und 120b nach oben
schiebt. Die Feder 128, die gegen den Vorsprung 126 wirkt,
sodass die Fingerplatte 105 in ihre ursprüngliche
vom Ventil gelöste
Position kommt, woraufhin die Erhebungen 132a und 132b mit
den Grübchen 131a und 131b in
Eingriff kommen.
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17 bis 24
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Die 17 und 18 zeigen eine Deckkappe 201 mit
einer oberen Wand 202, die sich von vorn nach hinten neigt
und eine flache, pillenförmige
Einbuchtung 203 festlegt. Am hinteren Ende der Einbuchtung 203,
d.h. in der vom Ventil gelösten
Position, sitzt eine Fingerplatte 205 mit drei Querleisten 206.
Die vordere Wand 207 der Deckkappe 201 legt eine
Sprühöffnung 229 fest,
in die einen Sprühkopf 208 eingesetzt
ist. Das Höhenverhältnis der
vorderen Wand 207 zur hinteren Wand 209 der Deckkappe 201 beträgt ungefähr 1,7:1.
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Die 19 und 20 zeigen die Deckkappe 201 mit
einer Umfangsleiste 210 benachbart zu ihrer unteren Kante,
die in eine entsprechende Nut 211 in der Dose 212 einschnappt.
Ein Ventilschaft 213 eines Kippventils steht mit einem
Sprühkanal 214 mit
einem seitlichen Arm 215, der mit dem Sprühkopf 108 über einen
nach innen gewandten Zapfen 216 verbunden ist, welcher
mit einem geformten Kanal 217 in Reibungseingriff steht,
in Fluidverbindung. Der Arm 215 weist einen Endflansch 218 auf,
der mit Zapfen 230 an der Vorderwand 207 der Deckkappe
gemeinsam angeordnet ist. Der Sprühkanal 214 weist einen
einteilig geformten, aufrecht stehenden Querzapfen 219 auf,
dessen hintere Fläche
mit der Vorderseite der Kiele 220a und 220b in
Kontakt kommt, die jeweils einteilig mit der Fingerplatte 205 in ihrem
zentralen Bereich geformt sind und von dieser herabhängen. Die
Kiele 220a und 220b weisen eine flache Basis,
die zur Fingerplatte 205 im Wesentlichen parallel ist,
und einen Verstärkungsabsatz 234a und 234b vor
dem tieferen Teil des Kielflügels
auf.
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Innerhalb
der Grenzen der Einbuchtung 203, die in den 21 und 22 genauer dargestellt ist, sind drei
parallele, sich der Länge
nach erstreckende Schlitze 224, die auf der Achse des Sprühkopfs 208 und
des Ventilschafts 213 liegen, und Schlitze 225a und 225b,
die von dieser symmetrisch versetzt sind, festgelegt. Ein Federpositionierungsvorsprung 226 liegt
direkt vor dem Schlitz 224 und weist eine nach hinten gewandte
Kerbe auf, um das freie Ende der Feder 228 aufzunehmen.
In Richtung der hinteren Kante der Einbuchtung 203 befinden
sich zwei Grübchen 231a und 232b,
eines auf jeder Seite des Schlitzes 224, zum Aufnehmen
von Erhebungen 232a bzw. 232b.
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Die
in den 23 und 24 gezeigte Fingerplatte 205 umfasst
eine Blattfeder 228 benachbart zu ihrer hinteren Kante
und ein Paar von versetzten doppelten Kielen 220a und 220b,
die jeweils durch Schlitze 224, 225a und 225b innerhalb
der Einbuchtung 203 in der oberen Wand 202 der
Deckkappe 201 passen. Die doppelten Kiele 220a und 220b können nach
unten abfallende Spitzen (nicht dargestellt) aufweisen, um die Flügel unterhalb
der oberen Wand zu verriegeln und zu verhindern, dass die Fingerplatte 205 herausgeschoben
wird. Die Blattfeder 228 wird an ihrem freien Ende durch
ihre Federkraft am Vorsprung 226 gehalten. An ihrem hinteren
Ende weist die Fingerplatte zwei hervorstehende Erhebungen 232a und 232b auf,
die mit Aufnahmegrübchen 231a bzw. 231b,
die in der obe ren Oberfläche
der Einbuchtung 203 ausgebildet sind, in Eingriff stehen.
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Der
Stellgliedmechanismus wird durch Einsetzen des Sprühkopfs 208 in
die Sprühöffnung 229 und
Einschieben seines nach innen passenden Zapfens 216 in
den geformten Kanal 217 am Arm 215 zusammengesetzt.
Das freie Ende der Feder 228 wird durch den Schlitz 224 eingesetzt
und zwischen dem Zapfen 226 und der oberen Wand 202 eingeklemmt und
die doppelten Kiele 220a und 220b durch die Schlitze 225a bzw. 225b geschoben.
Die Feder 228 spannt die Fingerplatte 205 zum
hinteren Ende der Einbuchtung 203 vor, mit dem Ergebnis,
dass die Kiele 220a und 220b hinter und außer Kontakt
mit den Seitenarmen 219 am Sprühkanal 214 liegen
und die Erhebungen 232a und 232b in Aufnahmegrübchen 231a und 231b in
der Einbuchtung 203 sitzen. Der Zapfen 230 an
der Seitenwand 201 ist gemeinsam mit dem Flansch 218 am
Sprühkanal 214 angeordnet.
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Das
Zusammenfügen
wird durch Aufschieben des Sprühkanals 214 auf
den Ventilschaft 213 und Verriegeln der Umfangsleiste 210 in
der entsprechenden Nut 211 der Dose 212 beendet.
-
Bei
der Betätigung
wird die Dose 212 im Allgemeinen in einer aufrechten Weise
gehalten, wobei ein Finger auf der Fingerplatte 205 aufliegt.
Der Finger schiebt die Fingerplatte 205 gegen die Feder 228 vorwärts, was
bewirkt, dass sich die Erhebungen 232a und 232b aus
ihren Grübchen 231a und 231b bewegen
und die doppelten Kiele 220a und 220b mit dem
hochstehenden Zapfen am Sprühkanal 214 in Kontakt
gebracht werden. Die Feder 228 wird gegen den Vorsprung 226 zusammengedrückt, wobei
sie aktiviert wird. Eine fortgesetzte Vorwärtsbewegung der Fingerplatte 205 bewirkt,
dass die doppelten Kiele 220a und 220b den Zapfen 219 schieben
und drehen, wobei das Ventil in Richtung der Sprühöffnung 208 gedreht
wird und das Ventil geöffnet
wird. Beim Lösen
des Fingerdrucks dreht die Ventilfeder das Ventil vom Sprühkopf 208 weg,
wobei das Ventil geschlossen wird und die Feder 228, die
gegen den Vorsprung 226 wirkt, die Fingerplatte 205 in
ihre ursprüngliche, vom
Ventil gelöste
Position [zurückbringt],
woraufhin die Erhebungen 232a und 232b mit den
Grübchen 231a und 231b in
Eingriff kommen.
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Andere
und weitere Merkmale dieser Ausführungsformen
des Erfindungsmechanismus sind aus den Figuren selbst zu sehen.