DE60105263T2 - Betätigungsvorrichtung - Google Patents

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DE60105263T2
DE60105263T2 DE60105263T DE60105263T DE60105263T2 DE 60105263 T2 DE60105263 T2 DE 60105263T2 DE 60105263 T DE60105263 T DE 60105263T DE 60105263 T DE60105263 T DE 60105263T DE 60105263 T2 DE60105263 T2 DE 60105263T2
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Michelle Karen DICKINSON
Adalberto Geier
Laurence Nigel Peterborough JACKSON
Walter Gunter KOLANUS
Paul Richard MCNABB
Stuart Ian MIDGLEY
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stellgliedmechanismus und insbesondere einen Mechanismus zum Betätigen eines Aerosolbehälters, der von einer funktionsunfähigen in eine funktionsfähige Position beweglich ist.
  • Aerosolbehälter stellen ein sehr bequemes Mittel zum Ausgeben eines Bereichs von Substanzen, häufig in Form von Pulvern, Schaum oder eines Sprays von Flüssigkeitströpfchen, dar. Überdies sind sie besonders hygienisch zu betätigen. Bisher wurde erkannt, dass während des Transports, der Ausstellung vor dem Kauf und der Lagerung nach dem Kauf es erwünscht ist, einen Mechanismus zu verwenden, um ein versehentliches Auslassen des Behälterinhalts zu verhindern, und dieser kann zweckmäßigerweise einen Mechanismus umfassen, der zwischen einer ersten und einer zweiten Position beweglich ist. In der ersten Position ist der Mechanismus verriegelt und außerstande, das Stellglied zu betätigen, und in der zweiten Position steht er mit dem Aerosolstellglied in Eingriff und ist in der Lage, dieses zu betätigen.
  • Eine Vielzahl von Vorschlägen wurde seit der Einführung von Aerosolbehältern gemacht, in denen eine Deckkappe oder ein Schieber von einer Löse- in eine Eingriffsposition beweglich ist. In USP 2678147 weist beispielsweise ein Schieber, der über das Stellglied passt, ein Basisprofil auf, das auf einem Absatz aufliegt, der einen Tauchkolben in der funktionsunfähigen Position umgibt, und er wird in eine funktionsfähige Position vorgeschoben, in der die Schieberbasis auf dem Tauchkolben aufliegt und über dem Absatz beabstandet ist, was das Herabdrücken des Schiebers ermöglicht. Der Schieber bleibt jedoch in der funktionsfähigen Position, wenn der Benutzer den Schieber nicht manuell in eine funktionsunfähige Position zurückbringt. Zweitens wird erkannt, dass während des Transports einer solchen Aerosoldose, beispielsweise in einer Handtasche oder Tasche, keine Eindämmung für die versehentliche Bewegung des Schiebers in eine funktionsfähige Position besteht, sodass eine deutliche Gefahr für ein versehentliches Auslassen bleibt.
  • In USP 3734353 ist eine Stellglieddeckkappe beschrieben, bei der in der funktionsunfähigen Position ein Knopf auf einem Vorsprung aufliegt, der in der Wand der Deckkappe ausgebildet ist. Bei der Betätigung wird der Knopf über die Kante des Vorsprungs hinaus nach vorn und über das Aerosolventil geschoben, sodass der Knopf nun herabgedrückt werden kann. Wie in USP 2678147 muss der Knopf manuell von seiner funktionsfähigen in seine funktionsunfähige Position zurückgebracht werden.
  • In USP 3967760 gibt es eine weitere Variante, bei der das verschiebbare Element einen Knopf umfasst, der horizontal an einem Wagen gelenkig gelagert ist, der auf der Deckkappenwand aufliegt. Der Knopf ist von einer funktionsunfähigen Position, in der er teilweise auf einem Vorsprung aufliegt, der von einer Deckkappenwand nach innen vorsteht, in eine funktionsfähige Position, in der der Knopf nach dem Lösen vom Vorsprung um das Gelenk gedreht werden kann, verschiebbar. Das Gelenk kann den Knopf nicht in eine funktionsunfähige Position zurückführen.
  • In USP 4815541 ist ein Feuerlöscher beschrieben, der einen Hebel, der herabgedrückt wird, um das Durchflussventil zu öffnen, und eine entfernbare Manschette, die das Herabdrücken des Hebels bis zu ihrer Entfernung verhindert, aufweist. Sobald die Manschette entfernt wurde, bleibt der Löscher funktionsfähig.
  • In USP 4328911 ist eine kindersichere Anordnung beschrieben, bei der ein Fingerstellglied relativ zum Stellglied in eine ausgewählte relative Position drehbar montiert ist, in der das Herabdrücken des Fingerstellgliedes das Stellglied herabdrückt. Es ist kein Mechanismus zum Zurück bringen des Fingerstellgliedes in eine funktionsunfähige Position vorgesehen.
  • In USP 5263616 ist eine Aerosoldose offenbart, bei der das Stellglied ein Kippventil öffnet und schließt, wobei das Stellglied mit Torsionsgelenken mit der Kappe für das Stellglied verbunden ist. In der Ruhestellung ist jedoch das Stellglied nicht verriegelt und kann daher zu irgendeinem Zeitpunkt mit dem Ventil in Eingriff kommen.
  • In USP 4679712 ist eine Ausgabepumpe mit einem Stellgliedknopf beschrieben, der manuell von einer verriegelten Position in eine Position verschoben werden kann, in der er herabgedrückt werden kann, wodurch ein Auslassventil geöffnet wird. Es ist kein Mechanismus zum Zurückbringen des Stellgliedknopfs in seine verriegelte Position vorgesehen.
  • In USP 4848595 ist ein Produktspender beschrieben, bei dem ein Verriegelungsring von einer Position, in der ein Stellglied verriegelt ist, in eine zweite Position, in der es entriegelt ist, drehbar ist. Es ist jedoch kein Mechanismus beschrieben, der den Verriegelungsring in die verriegelte Position zurückbringt.
  • Ebenso ist in USP 5158206 ein Deckelement beschrieben, das drehbar an einem röhrenförmigen Körper montiert ist, der über dem Ventil einer Aerosoldose montiert ist. Das Deckelement dreht sich von einer funktionsfähigen in eine funktionsunfähige Position, aber es ist kein Mittel vorgesehen, um es in eine funktionsunfähige Position zurückzubringen.
  • In zwei verwandten US-Patenten, US-A-4333589 und US-A-4442955 , ist eine kindersichere Deckkappe für eine Aerosoldose beschrieben, bei der die Deckkappe einen einteilig geformten und verformbaren Steg (der wie eine Feder wirkt) umfasst, welcher gelenkig gelagert ist und als Schutz funktioniert und gedreht werden kann, sodass er über dem Ventilschaft liegt. Der Steg ist mit einer kleinen nach hinten gewandten, gelenkig gelagerten Klappe versehen, die über dem Ventilschaft angeordnet werden kann, um das Ventil durch Herabdrücken und Drehen der Klappe zu öffnen. Das Herabdrücken der Klappe muss gleichzeitig mit dem Vorwärtsschieben des Stegs stattfinden. Es bestehen jedoch mehrere spezifische Mängel bei einer solchen Konstruktion, wie beschrieben. Erstens ist die drehbare Klappe nur schmal mit einem maximalen Durchmesser von etwa 12 mm im Zusammenhang mit typischen kosmetischen Aerosoldosen mit einem Dosendurchmesser von etwa 60 mm oder weniger. Der Klappendurchmesser kann nicht verbreitert werden, ohne von Natur aus die Seitenarme im Schutzabschnitt des Stegs zu schwächen. Folglich eignet sich der beschrieben Mechanismus nicht zur Verwendung durch den wesentlichen Anteil der Zielanwendergruppe für Aerosole, nämlich Erwachsene, die typischerweise breite Finger haben. Die Konstruktion geht auch das Risiko ein, einen Finger zwischen der Klappe und dem Schutz einzuklemmen.
  • Zweitens ist eine Ein-Finger-Betätigung bei einer solchen Konstruktion entweder unpraktisch oder bestenfalls sehr schwierig. Dies liegt daran, dass die gelenkige Rückwärtslagerung der Klappe zur gelenkigen Lagerung der Fingergelenke im Gegensatz steht, was die Fingerspitze zum Ballen der Hand hin krümmt, wenn der Fingerdruck ausgeübt wird. Folglich ist es für einen Finger vergleichsweise schwierig, die Klappe unter die Ebene des Schutzes zu drehen, während gleichzeitig der Steg mit demselben Finger nach vorn geschoben wird. Das Problem wird für Personen mit langen Fingernägeln verschlimmert, da sie eine Fingerspitze daran hindern, die Fläche der Klappe hinabzugleiten, und unter einem signifikanten Risiko leiden, dass sie während der Betätigung abgebrochen werden.
  • Drittens liegt der Steg außerhalb der Deckkappe und ist folglich freigelegt und riskiert, dass er durch einen Schlag während des Transports oder der Ausstellung des Aerosols beschädigt wird.
  • In DE-A-3342884 ist eine Schutzkappe für ein Aerosol mit einem Betätigungselement beschrieben, das ungefähr horizontal und der Länge nach zwischen einer Position, in der es das Dosensprühventil überlappt und dadurch das Ventil öffnen kann, in eine Ruhestellung, in der es das Ventil nicht öffnen kann, bewegt werden kann. Gemäß dem Text und den Figuren wird das Betätigungselement durch eine komplizierte H-förmige Blattfederanordnung in die Ruhestellung zurückgebracht, welche ein Paar von gekrümmten Blattfedern umfasst, die eine einzelne Brücke zwischen zwei parallelen Blattfedern, die an jedem Ende an der Deckkappe befestigt sind, bereitstellt. Die gekrümmten Blattfedern berühren das Betätigungselement und wirken vorwiegend in einer Ebene, die zur Bewegung des Betätigungselements quer liegt, und die parallelen Blattfedern wirken mittels Durchbiegen, wodurch sie ebenso wieder vorwiegend in der Querebene wirken. Die Kraft, die eine solche Federanordnung entwickeln kann, ist durch die begrenzte Bewegung eingeschränkt, die innerhalb einer Deckkappe zur Verfügung steht. Überdies ist es nur eine elastische Verformung, die die Federkraft erzeugt. Wenn eine Blattfeder über einen Kontaktwinkel von 90° hinaus gebogen wird, wie in 12 von '884 dargestellt, ist sie in die Zone der plastischen Verformung übergegangen. Folglich kehrt die Feder vor der Verformung nicht in ihre Ruhestellung zurück, sondern bleibt in dem Ausmaß zurück, in dem sie plastisch verformt wurde. Daher wird das Betätigungselement nicht den gesamten Weg in seine Ruhestellung zurückgebracht. Es besteht folglich eine deutliche Gefahr, dass, nachdem das Aerosol einmal oder zweimal verwendet wurde, das Betätigungselement ausreichend über dem Ventil bleibt, um das Ventil offen zu halten, wenn der Handdruck entfernt wird. Wenn andererseits der Schub von den gekrümmten Federn anfänglich groß ist, besteht ein Risiko, dass die Federanordnung von der Deckkappe abgesetzt wird.
  • Das Betätigungselement wird innerhalb der Deckkappe mittels zwei symmetrischen Paaren von horizontalen Querzapfen angeordnet, die von dem Element in zwei horizontale Kanäle vorstehen, die in die parallelen Längsseitenwände einer Mulde in der Oberseite der Deckkappe, die über dem Ventil liegt, geschnitten sind. Es bestehen jedoch praktische Schwierigkeiten beim Aufgreifen des dargestellten Systems bei der Massen fertigung. Die Toleranzen für die Längen der Zapfen sind klein, ebenso wie die Toleranz für die Breite des Betätigungselements relativ zur Breite der Mulde. Wenn die Zapfen zu lang sind, erfordert es eine beträchtliche Kraft, um sie in die Kanäle einzusetzen, mit dem weiteren Risiko, dass einer oder mehrere während des Einsetzens ausschnappen könnten, wohingegen, wenn sie zu kurz sind oder der Spalt zwischen dem Betätigungselement und der Seitenwand der Mulde zu groß ist, eine deutliche Gefahr besteht, dass sie während der Bewegung des Betätigungselements aus den Kanälen herausgeschoben oder -gedreht werden könnten, wodurch verhindert wird, dass das Element in der gewünschten Richtung gleitet.
  • Die Blattfeder ist nicht am Betätigungselement befestigt, sondern berührt einen Querzapfen, der von der Basis des Elements herabhängt. Der Zapfen des Betätigungselements soll vertikal an der Blattfeder vorbeigleiten, wenn das Ventil durch Herabdrücken des Elements geschlossen wird, aber zu diesem Zeitpunkt wird die Feder vollständig zusammengedrückt, wobei der Reibungseingriff zwischen dem Zapfen und der Feder maximiert wird, wodurch das Risiko, dass das Betätigungselement verdreht wird und ein oder mehrere Positionierungszapfen aus den Kanälen in der Muldenseitenwand gelöst werden, erhöht wird.
  • Eine Vielzahl von Patenten oder Anmeldungen haben Deckkappen für Aerosolbehälter beschrieben, bei denen alle Elemente der Deckkappe und des Betätigungsmechanismus einteilig miteinander geformt sind. In WO 86/01787 sind beispielsweise mehrere alternative Weisen zum Anordnen der Deckkappe und des Betätigungsmittels beschrieben, um einem Benutzer zu ermöglichen, das Stellglied in eine Position zu bringen, in der ein Auslassventil geöffnet werden kann, und anschließend die Anordnung in eine Position zurückzubringen, in der das Auslassventil nicht geöffnet werden kann. Alle darin beschriebenen Wege haben das Konzept der einteiligen Formung der Deckkappe und des Betätigungsmechanismus gemeinsam. Ebenso ist in WO 98/11001 eine Sprühkappe für einen Aerosolbehäl ter beschrieben, bei der ein Betätigungsknopf und ein Betätigungshebel 3 einteilig mit einem Gehäuse 1 geformt sind.
  • Obwohl das Konzept des einteiligen Formens des Gehäuseelements in einer Sprühkappe mit dem Betätigungsknopf und dem Betätigungshebel oberflächlich attraktiv sein kann, beispielsweise eine Ein-Stück-Anordnung im Vergleich zum Zusammenfügen einer Anzahl von einzelnen Bestandteilen, erfordert es einen komplexen Formvorgang, der relativ schwierig zu steuern und relativ kostspielig durchzuführen ist. Überdies verwehrt eben die Art einer solchen einteiligen Formung dem Hersteller die Option, verschiedene Materialien für die verschiedenen Elemente in der Deckkappe zu wählen und dadurch jedes Material mit seinem Bereich von physikalischen Eigenschaften auszuwählen und zu verwenden, das für jedes Element individuell am besten geeignet ist.
  • Verschiedene Patente konzentrieren sich auf sogenannte kindersichere Spenderanordnungen für Aerosole. Viele von diesen beinhalten eine Reihe von Vorgängen, bevor das Auslassventil geöffnet werden kann, und einige umfassen die Möglichkeit, wie in WO 86/01787 , dass zumindest ein Teil der Stellgliedanordnung automatisch in eine Position zurückgebracht wird, in der das Ventil geöffnet werden kann. Die Anwesenheit von zusätzlichen Anordnungen, die vorgesehen sind, um Kinder davon abzuhalten, das Aerosol zu verwenden, macht nicht nur das Aerosol schwieriger und daher weniger attraktiv zu verwenden, sondern macht es auch teurer herzustellen. Im Wesentlichen verursacht ein kindersicheres Merkmal die Überarbeitung des Spenders, was seinen Verbraucherreiz beeinträchtigt.
  • US-A-4024995 erfordert beispielsweise, dass ein Benutzer die Deckkappe zwischen dem Daumen und dem Ring-/kleinen Finger ergreift, während er den Zeigefinger vertikal entlang eines Kanals anordnet, der sich der Länge nach auf der Oberseite der Deckkappe erstreckt, und ein Stellglied mit dem Mittelfinger vertikal herabdrückt, wenn sich ein Führungsblock entlang eines Querkanals ausreichend bewegt hat. Obwohl eine solche Anordnung beim Verhindern, dass das Aerosol versehentlich ausgelassen wird, wirksam sein könnte, ist sie unhandlich und lästig.
  • Einige Betätigungsanweisungen erfordern, dass der Stellgliedmechanismus oder die Kappe relativ zueinander gedreht werden, bevor das Auslassventil geöffnet werden kann, wie beispielsweise in US-A-3924782 . Die Integration einer relativen Drehbewegung in Sicherheitsverschlussanordnungen kann beim Verhindern eines versehentlichen Auslasses sehr wirksam sein, aber es erfordert üblicherweise beide Hände zur Betätigung. Eine Ein-Hand-Betätigung ist viel bequemer.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stellgliedmechanismus für eine Aerosoldose bereitzustellen, der durch Fingerdruck von einer funktionsunfähigen Ruhestellung in eine Ventilöffnungsposition bewegt werden kann und in die Ruhestellung zurückkehrt, wenn der Fingerdruck entfernt wird, wobei der Mechanismus einen oder mehrere der Nachteile der vorstehend beschriebenen Stellgliedmechanismen vermeidet oder verbessert.
  • Es ist eine weitere Aufgabe von mindestens einigen vorteilhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, einen Stellgliedmechanismus bereitzustellen, der ein verborgenes einfaches Federsystem verwendet, um das Stellglied in eine verriegelte Ruhestellung zurückzubringen.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe von einigen bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, einen Stellgliedmechanismus bereitzustellen, der in seiner funktionsunfähigen Ruhestellung verriegelt ist, aber manuell lösbar ist.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, in zumindest einigen oder anderen ihrer Ausführungsformen einen Stellgliedmechanismus bereitzustellen, der ein versehentliches Auslassen eines Aerosols verhindert, der in einer Hand gehalten werden kann, aber der einfach und bequem unter Verwendung eines einzigen Fingers in eine funktionsfähige Position bewegt werden kann.
  • Es ist noch eine weitere Aufgabe von mindestens einigen oder noch anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, eine Deckkappe für ein in der Hand gehaltenes Aerosol bereitzustellen, die ästhetisch ansprechend ist.
  • In noch einer weiteren Aufgabe von verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die potenziell mit den ästhetischen Vorteilen der Deckkappe in Zusammenhang stehen, ist nur eine Fingerplatte des Stellgliedmechanismus außerhalb der Deckkappe freigelegt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Stellgliedmechanismus für einen in der Hand gehaltenen Aerosolbehälter bereitgestellt, wobei der Behälter an seiner Oberseite zentral mit einem Ausgabeventil versehen ist,
    wobei der Mechanismus umfasst
    eine becherförmige Deckkappe, die verriegelbar am Behälter anbringbar ist und eine Seitenwand, die eine Sprühöffnung festlegt, durch die ein Spray gerichtet werden kann, und eine obere Wand, die einen sich der Länge nach erstreckenden Schlitz festlegt, der in Richtung der Sprühöffnung in der Seitenwand zeigt, umfasst;
    einen Sprühkanal in Fluidverbindung mit dem Ventil, der dazu ausgelegt ist, Spray durch die Öffnung in der Seitenwand der Deckkappe zu richten;
    einen Schieber, der gesondert von der Deckkappe geformt ist und der durch einen Fingerdruck entlang des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes in Richtung der Sprühöffnung von einer vom Ventil gelösten Position in eine mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position beweglich ist, wobei der Schieber eine Fingerplatte, die über die obere Wand vorsteht, und einen Kiel, der von der Fingerplatte durch den sich der Länge nach erstreckenden Schlitz herabhängt und so profiliert ist, dass er durch eine Bewegung des Schiebers in die mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position den Sprühkanal berührt und herabdrückt und dadurch das Ventil öffnet, gegebenenfalls nach Herabdrücken der Fingerplatte, aufweist;
    und eine Feder, die in der vertikalen Ebene des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes innerhalb der Deckkappe wirkt, welche mit der Deckkappe oder dem Sprühkanal in Eingriff steht und aktiviert wird, wenn der Schieber in die mit dem Ventil in Eingriff stehende Position bewegt wird, und wenn der Fingerkontakt entfernt wird, den Schieber in Richtung der vom Ventil gelösten Position drückt.
  • Der erfindungsgemäße Betätigungsmechanismus kann von allen potenziellen Benutzern von Körpersprays, einschließlich Erwachsenen mit Fingern mit typischer Größe und Teenagern, vorteilhaft verwendet werden. Der Mechanismus der Erfindung ermöglicht, dass der Federrückstellmechanismus innerhalb der Deckkappe eingeschlossen und geschützt wird. Besonders vorteilhaft kann der Betätigungsmechanismus in Verbindung mit derzeit erhältlichen Aerosolbehältern, wie jenen, die aus Aluminium- oder Zinnblech bestehen, entweder ohne Modifikation der Dose oder alternativ durch eine einfache erneute Profilierung der Oberseite des Behälters während Formvorgängen zur Bereitstellung einer seitlichen teilweisen oder vollständigen ringförmigen Nut oder Rippe zum Eingriff mit der Deckkappe verwendet werden.
  • "Vertikal" bezieht sich hierin darauf, wenn sich der Spender in einer aufrechten Position befindet, d.h. eine Achse, die sich von seiner Basis zu seiner Oberseite erstreckt.
  • Ein vorteilhaftes Merkmal des Betätigungsmechanismus der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass er ein physikalisch gesondertes Element von der Deckkappe ist und nicht einteilig mit dieser geformt ist. Dies ermöglicht, dass der Hersteller die geeignetsten Materialien für jedes der Elemente der Deckkappe und des Stellgliedmechanismus auswählt und keine Kompromisse bei dem Versuch macht, dasselbe Material für alle Elemente zu verwenden. Ein zugehöriges günstiges Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Fingerplatte ein physikalisch gesondertes Element vom Sprühkanal ist und nicht einteilig mit diesem geformt ist.
  • Noch ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Fingerplatte der einzige Teil des Stellgliedmechanismus ist, der außerhalb der Deckkappe liegt. Dies ermöglicht, dass das Aerosol ein sauberes und ästhetisch attraktives Aussehen aufweist, während die gewünschte Funktion der Verhinderung eines versehentlichen Auslasses beibehalten wird. Eine solche Anordnung verdeckt nicht nur, sondern schützt auch den Mechanismus zum Zurückbringen des Stellgliedes in eine funktionsunfähige Position.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Die Deckkappe im Betätigungsmechanismus ist verriegelbar am Behälter anbringbar. Üblicherweise umfasst die Deckkappe selbst ein Mittel für ihr verriegelbares Anbringen an der Dose, das häufig in Verbindung mit einem zusammenwirkenden Mittel an der Dose wirkt. Ein solches Mittel kann einander zugewandte seitliche Rippen oder eine zusammenwirkende seitliche Rippe und Nut an der Deckkappe und an der Dose umfassen. Der Ort des Befestigungsmittels liegt im Ermessen des Herstellers und die Wahl wird häufig angesichts dessen getroffen, ob eine einteilige oder zweiteilige Dose verwendet wird. Zwei Variationen sind besonders vorteilhaft, nämlich die Befestigung an der Seitenwand der Dose, wo sie die Seitenwand der Deckkappe berührt, oder die Befestigung am Ventilnapf der Dose, wünschenswerterweise an einer inneren Seitenwand, die von der oberen Wand der Deckkappe herabhängt und so bemessen ist, dass sie mit dem Ventilnapf in Eingriff steht, wenn die Deckkappenseitenwand die Dosenseitenwand berührt. Das Befestigungsmittel soll eine physikalische Trennung des Behälters und der Deckkappe verhindern. Eine gewisse seitliche Drehbewegung der Deckkappe in Bezug zur Dose kann manchmal entstehen.
  • Wenn sich die zusammenwirkenden Befestigungsmittel an der Seitenwand der Dose befinden, umfassen sie vorzugsweise eine nach innen gewandte seitliche Rippe an oder nahe der Basis der Deckkappenseitenwand, die durchgehend sein kann oder nicht und die mit einer zusammenwirkenden seitlichen Rippe oder Nut am Behälter in Eingriff steht, um die zwei Teile aneinander zu befestigen. Vorzugsweise sind die zusammenwirkenden seitlichen Mittel nicht durchgehend. Eine zweiteilige Dose sieht zweckmäßigerweise eine ringförmige Rippe vor, wo ihre Seitenwand mit ihrer oberen Wand verbunden ist. Bei einer einteiligen Dose kann eine geeignete nach außen gewandte Rippe durch Formen des Metalls erhalten werden. Die zusammenwirkenden Befestigungsmittel an der Deckkappe für einen solchen ringförmigen Rand und eine Nut am Behälter können eine nach innen gewandte durchgehende oder unterbrochene ringförmige Rippe an der Innenseite der Deckkappe an oder benachbart zu der Basis ihrer Seitenwand umfassen. Die Rippe ist vorzugsweise abgeböscht profiliert, wobei sich die sanfte Böschung in Richtung der Basis erstreckt. Weniger üblich könnte ein umgekehrtes Mittel zur Befestigung verwendet werden, das eine geeignet profilierte Nut in der Seitenwand der Deckkappe und eine nach außen gewandte abgeböscht profilierte Rippe am Behälter aufweist.
  • Wenn das Befestigungsmittel mit dem Ventilnapf in Eingriff steht, kann die Deckkappe eine innere Seitenwand umfassen, die sich von der oberen Wand nach unten erstreckt und mit dem Ventilnapf in einer ähnlichen Weise zu der vorstehend für die Befestigung der Seitenwand des Behälters an der Deckkappe beschriebenen in Eingriff steht. Ein solches Befestigungsmittel kann zusätzlich zu oder anstelle der Befestigung zwischen der oberen Wand und der Seitenwand des Behälters sein. Eine solche innere Seitenwand ist gewöhnlich nicht durchgehend, sondern erstreckt sich nur auf beiden Seiten des Sprühkanals, was einen Spalt, durch den der Sprühkanal verlaufen kann oder Material gesprüht werden kann, und/oder einen Spalt, durch den die Feder verlaufen kann, zulässt.
  • Das Ventil ist zentral an der Oberseite der Dose, d.h. innerhalb des Ventilnapfs angeordnet. Üblicherweise befindet sich das Ventil im Zentrum der Oberseite der Dose.
  • Die Deckkappe weist häufig eine flache Einbuchtung in ihrer oberen Wand mit einer geringfügig größeren Breite und ähnlicher oder geringfügig größerer Tiefe als die Fingerplatte und mit einer geeigneten Länge, um die Fingerplatte aufzunehmen, wenn sie von einer vom Ventil gelösten Position in eine mit dem Ventil in Eingriff stehende Position bewegt wird, auf. Dadurch ist die Fingerplatte mit der oberen Oberfläche der Deckkappe ungefähr bündig und ist folglich besser gegen eine versehentliche Beschädigung während der Lagerung oder des Transports des Aerosols geschützt.
  • Die Einbuchtung kann an allen Seiten an der oberen Wand der Deckkappe angebracht sein. In einigen sehr erwünschten Ausführungsformen ist die Einbuchtung an der oberen Wand entlang ihrer hinteren Kante (d.h. der von der Sprühöffnung entfernten Kante) angebracht und ist von der oberen Wand entlang ihrer vorderen und Seitenkanten durch einen Spalt getrennt. In solchen Ausführungsformen weist der vordere Anteil der Einbuchtung eine vertikale Flexibilität um eine Achse auf, die zu dem sich der Länge nach erstreckenden Schlitz, in dem sich der Schieber bewegt, ungefähr quer liegt. Dies ermöglicht, dass sich der vordere Anteil der Einbuchtung unter einem Fingerdruck nach unten biegt, wenn sich der Mechanismus der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position nähert, und sich nach oben biegt, wenn der Fingerdruck aufgehoben wird, wodurch zur Rückstellung des Mechanismus in eine vom Ventil gelöste Position beigetragen wird. Falls erwünscht, kann sich der sich der Länge nach erstreckende Schlitz zur Vorderkante der Einbuchtung erstrecken, wodurch die Einbuchtung in ein Paar von Flügeln getrennt wird, oder kann hinter der Vorderkante der Einbuchtung enden. Die Breite des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes im vorderen Teil der Einbuchtung ist wünschenswerterweise geringfügig breiter als jene des Sprühkanals, der zweckmäßigerweise unter diesem liegt. Bei einer solchen Anordnung wird die Einbuchtung nicht am Sprühkanal verhakt, wenn die Form nach unten gebogen wird.
  • Die Deckkappe kann außerdem in Zusammenarbeit mit der Fingerplatte ausgebildet werden, um ein Verriegelungsmittel bereitzustellen, das durch Fingerdruck lösbar ist, wenn der Schieber die vom Ventil gelöste Position erreicht hat. Üblicherweise kann das Verriegelungsmittel einen ineinandergreifenden Zapfen und Aufnehmer umfassen, den einen am Schieber und den anderen an der zugewandten Oberfläche der Deckkappe. Vorzugsweise hängt der Zapfen vom Schieber herab, normalerweise von der Unterseite der Fingerplatte, und der Aufnehmer umfasst eine Öffnung oder ein Grübchen in der Deckkappe, die/das gewöhnlich in den Aufnehmer der oberen Wand geschnitten oder eingeprägt ist. Der Zapfen wird gewöhnlich einteilig mit der Fingerplatte geformt. Vorteilhafterweise umfasst das Verriegelungsmittel ein Paar von ineinandergreifenden Erhebungen und Aufnehmern, die vorzugsweise symmetrisch angeordnet und von der Längsachse, die sich durch die Sprühöffnung erstreckt, versetzt sind. Die Erhebungen im Verriegelungsmittel sind häufig in Richtung des hinteren Endes der Fingerplatte angeordnet und die Öffnung oder das Grübchen in der oberen Platte entsprechend im Aufnehmer angeordnet, sodass die zwei Teile am hinteren Ende des Hubs der Fingerplatte miteinander in Eingriff kommen. Bei der Betätigung wird die Erhebung in den Aufnehmer geschoben, wenn die Fingerplatte in ihre vom Ventil gelöste Position zurückkehrt, und wird durch einen Fingerdruck, der die Fingerplatte in Richtung des Sprühauslasses bewegt, aus dem Aufnehmer gedrückt. Alternativ könnte das Verriegelungsmittel eine zusammenwirkende Erhebung und Schwellenstange umfassen, wobei die Stange den Aufnehmer in der vorangehenden Beschreibung ersetzt.
  • Das Verriegelungsmittel stellt sicher, dass der Schieber während des Transports, wie vor der Ausstellung und vor dem Verkauf oder durch Benutzer, wenn er in Taschen, Handtaschen oder dergleichen getragen wird, in seiner vom Ventil gelösten Position bleibt. Dies verhindert das versehentliche Auslassen des Doseninhalts, wodurch nicht nur die Verschwendung minimiert wird, sondern auch eine versehentli che Beschädigung an irgendetwas in der Nähe der Dose verhindert wird.
  • Die Deckkappe kann eine flache obere Wand aufweisen, die im Wesentlichen horizontal ist, d.h. parallel zur Basis des Spenders, aber in einem besonders erwünschten Satz von Ausführungsformen ist die obere Wand in einem Winkel zu ihrer Seitenwand geneigt, wobei sie von vorn nach hinten abfällt, wobei vorn die Öffnung in der Seitenwand bedeutet, durch die der Behälterinhalt gesprüht wird. Der Neigungswinkel zur Horizontalen wird häufig im Bereich von 25 bis 40° und in vielen Fällen im Bereich von 30 bis 35° gewählt. Obwohl die Neigung flach sein kann, ist sie vorzugsweise konvex (geringfügig gewölbt), wobei ihr Krümmungsradius in vielen Fällen 5- bis 10-mal die Breite der Kappe ist. Die Neigung der oberen Wand führt häufig dazu, dass die Höhe der Seitenwand an der Vorderseite der Deckkappe 4:3 bis 5:2-mal die Höhe der Seitenwand an der Rückseite ist. Durch Neigen der Deckkappe von vorn nach hinten führt die natürliche Vorwärtsbewegung des Fingers an der Fingerplatte eine Abwärtskomponente ein. Die obere Wand ist vorzugsweise auch geringfügig quer zur Neigung abgerundet. Die Deckkappe wird typischerweise zweckmäßigerweise aus einem thermoplastischen Material, wie einem Polyethylen oder Polypropylen, geformt.
  • Die Fingerplatte umfasst typischerweise vorteilhafterweise an ihrer oberen Oberfläche mindestens eine Querleiste, die möglicherweise halbmondförmig ist, und/oder eine Fingerformung und/oder weist eine Oberfläche mit starker Reibung auf, die den Finger unterstützen kann, den Schieber vielmehr nach vorn zu schieben als abzurutschen. Eine einzelne Querleiste, die am vorderen Teil des Schiebers angeordnet ist, kann nützlich sein, insbesondere wenn sie in Verbindung mit einer Einbuchtung verwendet wird, die an ihrem vorderen Teil biegsam ist. Eine Oberfläche mit starker Reibung kann durch Oberflächenaufrauen oder durch die Wahl eines Materials, wie eines thermoplastischen Elastomers, erreicht werden. Die obere Oberfläche der Fingerplatte ist vorzugsweise mit der be nachbarten oberen Oberfläche der oberen Wand der Deckkappe im Wesentlichen bündig und irgendeine Querleiste oder eine Fingerformung steht vorzugsweise von der benachbarten oberen Wand hervor.
  • In der vorliegenden Erfindung ist der Betätigungsmechanismus zum Betätigen eines axial geöffneten und geschlossenen Ventils besonders geeignet, wobei der (die) Kiel(e) des Schiebers unter einem Abwärtsfingerdruck an der Fingerplatte das Ventil herabdrückt (herabdrücken). Diese Wirkung wird durch Profilieren der Basis des Kiels von vorn nach hinten abwärts unterstützt. Der Betätigungsmechanismus kann auch in Verbindung mit einem Kippventil verwendet werden, und unter solchen Umständen dient eine seitliche Bewegung des Kiels der Fingerplatte zum Bewegen der Oberseite des Ventils seitlich und dadurch zum Kippen des Ventils. Beide der vorangehenden alternativen Betätigungsmechanismen haben den Vorteil gemeinsam, dass das Ventil nicht geöffnet wird bis am oder nahe dem Ende des Vorwärtshubs der Fingerplatte, wodurch das Risiko eines Ausspritzens oder von anderen Formen von eingeschränktem Auslass des Doseninhalts, während die Fingerplatte nach vorn geschoben wird, und ebenso beim Rückkehrhub minimiert wird.
  • Bei einem weiteren alternativen Mechanismus verursacht eine Vorwärtsbewegung der Fingerplatte allein, dass das Ventil herabgedrückt und geöffnet wird. Bei dieser Alternative ist die Kielbasis von rückseitig [vorn] nach hinten, vorzugsweise spitz, nach unten profiliert, wobei der Unterschied in der Tiefe des Kiels von seiner Vorderseite zu seiner Rückseite ausreicht, um das Ventil zu öffnen. Der Winkel ist häu10 bis 45° zur Fingerplatte. Diese Alternative hat mit der zweiten Alternative den Vorteil gemeinsam, dass kein Abwärtsdruck zusätzlich zur Vorwärtsbewegung erforderlich ist.
  • Der Sprühkanal steht mit dem Ventil in Fluidkontakt. In vielen Ausführungsformen umfasst das Ventil einen Ventilschaft, der über dem Ventil vorsteht, und zur Verwendung mit solchen Ventilen verwendet der Sprühkanal normalerweise einen Napf, der über den Ventilschaft passt. In anderen, weniger üblichen Ausführungsformen weist das Ventil einen vertieften Napf in Richtung des Sprühkanals auf und der letztere sieht entsprechend einen Steckerschaft vor. Eine vertikal auf den Sprühkanal aufgebrachte Kraft drückt das Ventil herab, öffnet das sich axial öffnende Ventil, oder im Fall der Verwendung eines Kippventils winkelt eine seitliche Bewegung des Sprühkanals das Ventil ab und öffnet es dadurch.
  • Wenn sich die Fingerplatte des Schiebers in der vom Ventil gelösten Position befindet, liegt ihre untere Oberfläche auf den Absätzen der Deckkappe auf beiden Seiten des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes auf und der Kiel liegt rückwärts vom Sprühkanal, wobei er weder einen Abwärts- noch Vorwärtsdruck ausübt. Folglich drückt der Abwärtsdruck der Fingerplatte den Sprühkanal nicht herab oder kippt ihn und das Ventil bleibt geschlossen. Wenn die Fingerplatte in Richtung der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position nach vorn bewegt wird, gleitet der von der Fingerplatte herabhängende Kiel in Kontakt mit einer oberen Oberfläche des Sprühkanals über dem Ventil. Wenn das Ventil ein sich axial öffnendes Ventil ist, ist der Kiel wünschenswerterweise derart profiliert, dass eine fortgesetzte seitliche Vorwärtsbewegung der Fingerplatte entweder allein oder in Verbindung mit dem Herabdrücken der Fingerplatte eine Abwärtskraft auf den Sprühkanal ausübt, die zu einer Abwärtskraft am Ventil und zum Öffnen des sich axial öffnenden Ventils führt, wenn die mit dem Ventil in Eingriff stehende Position erreicht ist. Wenn das Ventil ein Kippventil ist, ist die seitliche Bewegung des Kiels selbst entsprechend zum Kippen des Ventils und dadurch Öffnen desselben ausreichend.
  • Der Kiel hängt von der Fingerplatte normalerweise in einer zentralen Zone herab. Zur Verwendung mit einem sich axial öffnenden Ventil weist er wünschenswerterweise eine keilförmige untere Oberfläche im Profil auf, die sich von hinten nach vorn verjüngt, d.h. an der Rückseite tiefer ist. Der Kiel ist wünschenswerterweise unterhalb des zentralen Be reichs der Fingerplatte angeordnet und der Bewegungsweg der Fingerplatte entlang des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes ist so angeordnet, dass die maximale Tiefe des Kielkeils dort liegt, wenn der zentrale Bereich der Fingerplatte direkt über dem Ventil liegt. Wenn das Kippventil verwendet wird, ist es, obwohl es möglich ist, eine Basiskieloberfläche mit Keilprofil in Erwägung zu ziehen, normalerweise die Vorderfläche. des Kiels, die mit dem Sprühkanal oder einem vom Ventil hochstehenden Element in Eingriff kommt, sodass die Vorderseite des Kiels normalerweise tief genug ist, um diesen Zweck zu erfüllen, und in diesem Fall liegt die Kielbasis häufig parallel zum Schieber. Die Eingriffsvorderfläche des Kiels ist vorzugsweise so unterhalb des Schiebers angeordnet, dass sie den Ventilkopf seitlich etwa 2–5 mm am Ende des Vorwärtshubs des Schiebers bewegen kann.
  • Üblicherweise kann ein einzelner Kiel verwendet werden, der idealerweise zentral angeordnet ist. Alternativ können zwei oder mehr Kiele verwendet werden. Wenn ein einzelner oder zentraler Kiel verwendet wird, berührt er vorzugsweise den Sprühkanal über dem Ventil. Wenn zwei Kiele verwendet werden, sind sie gewöhnlich parallel und so angeordnet, dass sie am meisten bevorzugt ein Paar von Querarmen berühren, die seitlich und symmetrisch von den Seiten des Sprühkanals zur Verwendung in Verbindung mit einem sich axial öffnenden Ventil vorstehen. Zur Verwendung mit einem Kippventil können die Doppelkiele ebenso Querarme des Sprühkanals oder die Rückseite des Sprühkanals selbst oder einen Zapfen, der in Richtung der Oberseite der Deckkappe nach oben vorsteht, einen einzelnen Zapfen oder einen Zapfen, der vom Ventil selbst nach oben vorsteht, z.B. einen Zapfen zur Rückseite des Schafts des Sprühkanals, wenn es sich um ein Buchsenventil handelt, berühren.
  • Oberflächen, die während des Vorwärts- und Rückwärtshubs der Fingerplatte in Kontakt kommen, können, falls erwünscht, aus einem Material mit niedriger Reibung, wie PTFE (Polytetrafluorethylen), hergestellt werden oder mit einem Schmiermittel, wie PTFE oder Silikonölspray, behandelt werden. Solche Oberflächen umfassen insbesondere die Basis des Kiels und die kontaktierte Oberfläche am Sprühkanal und auch eine Rampe und einen Mitläufer, die nachstehend genauer beschrieben werden.
  • In einigen Ausführungsformen verwendet der Betätigungsmechanismus wünschenswerterweise eine Vorwärtsbewegung der Fingerplatte, die vom Herabdrücken am Ende ihres Vorwärtshubs begleitet wird, die Deckkappe umfasst ferner eine geneigte Rampe, die vorteilhafterweise zu dem oder jedem sich der Länge nach erstreckenden Schlitz, der sich vor dem Ort des Ventils befindet, parallel ist und unter diesem beabstandet ist. Die Rampe endet vorzugsweise an ihrem Vorderende in einer Mulde, die idealerweise unterhalb der Vorderseite der Fingerplatte liegt, wenn sich der Schieber in der mit dem Ventil in Eingriff zu bringenden Position befindet. Vorzugsweise kommt die Basis der Mulde mit irgendeinem Seitenarm des Sprühkanals nicht in Kontakt.
  • In Ausführungsformen, in denen die Deckkappe eine solche Rampe umfasst, umfasst der Schieber einen Mitläufer, wie eine Platte, die von der Fingerplatte herabhängt und vorteilhafterweise an der Unterseite der Fingerplatte, vor dem Kiel oder den Kielen, geformt oder befestigt ist. Wenn die Fingerplatte nach vorn geschoben wird, läuft die Mitläuferplatte die Rampe hinauf, und wenn sie die Mulde erreicht, werden die Kiele direkt oberhalb des Ventils oder seines Seitenarms angeordnet. Wenn die Vorderplatte in die Mulde fällt, bewegen sich die Kiele folglich nach unten, wobei das Ventil herabgedrückt und geöffnet wird. Eine solche Anordnung ist besonders vorteilhaft, da der Mitläufer auf der Rampe aufliegt und verhindert, dass das Ventil geöffnet wird, wenn der Schieber nur teilweise in Richtung der mit dem Ventil in Eingriff zu bringenden Position bewegt wurde, wobei somit das Risiko beseitigt oder verringert wird, dass die Dose versehentlich entleert wird, wenn sie in Gepäck oder in einer Handtasche getragen wird.
  • Die Rückseite der Mitläuferplatte ist häufig nach hinten geneigt, beispielsweise im Bereich von 25 bis 45° zur Senkrechten von der Fingerplatte, um die Platte zu unterstützen, dass sie aus ihrer Mulde gezogen wird. Die hintere Kante der Mulde ist vorteilhafterweise abgerundet, um der Mitläuferplatte zu ermöglichen, leichter aus der Mulde zu gleiten, wenn der Druck auf der Fingerplatte aufhört.
  • Obwohl es zweckmäßig ist, eine einzelne Rampe und einen einzelnen Mitläufer zu verwenden, ist es alternativ möglich, zwei oder vielleicht drei parallele Rampen und Mitläufer zu verwenden. Wenn sowohl ein Kiel oder Kiele als auch ein Mitläufer oder Mitläufer an der Fingerplatte verwendet werden, wird besonders erwünscht die Anzahl von jedem derart gewählt, dass der Kiel und der Mitläufer entlang paralleler Achsen weisen, beispielsweise durch Verwendung eines einzelnen Mitläufers und doppelter Kiele.
  • In Ausführungsformen der Erfindung, in denen die Fingerplatte keinen Mitläufer umfasst, der in eine Mulde fallen und aus dieser gezogen werden soll, sind der Kiel oder die Kiele vorzugsweise an ihrer Basis derart profiliert, dass eine seitliche Bewegung der Fingerplatte in vertikalen oder horizontalen Kontakt je nachdem mit dem Ventil nicht nur verursacht, dass der Kiel mit dem Ventil oder seinen Seitenarmen in Eingriff kommt, sondern auch das Ventil in dem zum Öffnen desselben erforderlichen Ausmaß herabdrückt oder kippt. Wenn ein sich axial öffnendes Ventil unter solchen Umständen verwendet wird, d.h. ohne eine klare Abwärtsbewegung am Vorderende des Hubs des Schiebers, kann es bevorzugt sein, ein Ventil mit einem kurzen Hub, wie unterhalb 0,4 mm, z.B. 0,2 mm, zu verwenden.
  • Ein wesentlicher Bestandteil des Stellgliedmechanismus der vorliegenden Erfindung umfasst eine Feder, die in der Ebene des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes und in der Praxis am wünschenswertesten in der vertikalen Ebene arbeitet. In vielen erwünschten Ausführungsformen umfasst die Feder eine Blattfeder, die derart gestaltet ist, dass beide Enden der Feder voneinander beabstandet sind, wenn sich der Schieber in der vom Ventil gelösten Position befindet, aber näher zueinander gebracht sind, wodurch die Feder durch eine Bewegung des Schiebers zur mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position hin aktiviert wird.
  • In besonders erwünschten Ausführungsformen ist die Feder einteilig an einem Ende entweder a) mit dem Schieber und insbesondere dessen Fingerplatte, oder b) mit dem Sprühkanal oder der Deckkappe geformt. In solchen Ausführungsformen kann die Feder aus optimalen Materialien geformt sein, die potenziell vergleichsweise teuer sind, ohne zu erfordern, dass dieselben Materialien für den Rest des Stellgliedmechanismus und der Deckkappe verwendet werden. Wenn die Feder einteilig mit der Fingerplatte geformt ist, erstreckt sich die Feder durch den sich der Länge nach erstreckenden Schlitz. An oder benachbart zu ihrem anderen Ende ist die Feder gewöhnlich frei, das heißt, dass sie nicht an irgendeinem anderen Teil der Baugruppe befestigt ist, sondern statt dessen an einer Einschränkung anliegt. Die Einschränkung umfasst eine geeignet gegenüberliegende Oberfläche entweder an der Deckkappe, beispielsweise ein Haken oder Vorsprung, der von der Unterseite der oberen Wand der Deckkappe herabhängt, oder am Sprühkanal selbst, wenn die Feder mit dem Schieber geformt ist, oder am Schieber, wenn die Feder mit dem Sprühkanal oder der Deckkappe geformt ist. Die Einschränkung kann hinter oder vor dem Punkt der Formung oder Befestigung angeordnet sein, vorausgesetzt, dass die Vorwärtsbewegung des Schiebers die Feder aktiviert. Obwohl es zweckmäßig ist, eine einzelne Feder zu verwenden, ist es möglich, zwei oder mehrere Federn zu verwenden, die jeweils in der vertikalen Ebene ihres Längsschlitzes wirken. Zwei Federn können parallel, entweder vor oder vorzugsweise hinter dem Ventil angeordnet sein oder alternativ der Länge nach angeordnet sein.
  • Es ist besonders zweckmäßig, die Feder mit dem Schieber oder dem Sprühkanal zu formen, da es dadurch möglich ist, falls erwünscht, ein Material für die Feder zu verwenden, das von demjenigen, das für die Deckkappe verwendet wird, verschieden ist, und insbesondere eines, das eine hohe Elastizität und/oder einen elastischen Bereich aufweist. Vorteilhafte Materialien, aus denen die Feder und irgendein mit dieser einteilig geformter Teil zu formen ist, umfassen Polyoxymethylen (Acetal) oder Polyamid (Nylon). Es ist auch möglich, einen Sprühkanal oder vorzugsweise einen Schieber zu verwenden, der mit der Feder geformt wird, aber ein anderes Material für die Feder zu verwenden, d.h. ein Coformverfahren zu verwenden. Dies ist vorteilhaft, da es ermöglicht, dass die Feder vorteilhafte elastische Eigenschaften aufweist und der Rest des Schiebers oder Sprühkanals eine wünschenswerte Festigkeit und Elastizität aufweist. Obwohl die Deckkappe und der Schieber gesondert geformt werden, kann es ästhetisch erwünscht sein, sie ähnlich zu pigmentieren, beispielsweise schwarz, sodass sie miteinander harmonieren und für den Verbraucher ein gemeinsames Erscheinungsbild präsentieren.
  • In vielen besonders erwünschten Ausführungsformen arbeitet die Feder zur Rückseite des Sprühkanals. Es ist besonders geeignet, dass die Feder am hinteren Ende der Fingerplatte geformt ist. Das andere Ende einer solchen Feder ist vorteilhafterweise benachbart zu einer Einschränkung angeordnet, die an der Unterseite der oberen Oberfläche der Deckkappe oder der Rückfläche des Sprühkanals angeordnet ist. Es ist besonders günstig, eine Feder zu verwenden, die zur Rückseite des Sprühkanals zusammen mit einem Doppelkiel angeordnet ist, oder gegebenenfalls umgekehrt, sodass der Kiel und die Feder ihre verschiedenen Funktionen ohne Störung erfüllen können.
  • Der oder jeder sich der Länge nach erstreckende Schlitz in der oberen Wand ist so angeordnet und bemessen, dass er eine Längsbewegung des einen oder der mehreren von der Fingerplatte herabhängenden Elemente ermöglicht, und weist am zweckmäßigsten parallele Seiten auf. Solche Elemente umfassen immer die Feder, den Kiel, der vorzugsweise ein Doppelkiel ist, wenn eine einzelne Feder verwendet wird, und wenn geeignet, einen Mitläufer. Die Feder und der Kiel und der Mitläufer können einer linear hinter dem anderen angeordnet sein. Vorzugsweise ist die Feder hinter dem Ventil angeordnet. In anderen und bevorzugten Ausführungsformen können der Kiel und die Feder relativ zueinander seitlich versetzt sein, wobei der eine entlang der Achse, die sich von der Sprühöffnung bis durch das Ventil erstreckt, und der andere auf einer Seite angeordnet ist. Vorzugsweise ist derjenige, der versetzt ist, beispielsweise die Feder, aufgeteilt und symmetrisch angeordnet. In solchen Ausführungsformen kann der sich der Länge nach erstreckende Schlitz breit genug sein, um sowohl die Feder als auch den Kiel aufzunehmen, aber vorteilhafterweise sind parallele Schlitze vorgesehen, einer für jedes herabhängende Element. Die Breite von versetzten Schlitzen zum Aufnehmen von versetzten Kielen ist manchmal schmäler als jene zum Aufnehmen der Feder.
  • Der Schlitz oder die Schlitze zum Aufnehmen des Kiels erstrecken sich typischerweise von hinter dem Ventil bis zu ein wenig vor dem Ventil. Irgendein Schlitz zum Aufnehmen der Feder kann sich entweder vor oder hinter dem Ventil in Abhängigkeit von dem Punkt, an dem die Feder am Schieber befestigt ist, mit diesem geformt ist oder durch diesen zurückgehalten wird, befinden. Wünschenswerterweise sind der Schlitz oder die Schlitze gerade ausreichend bemessen, um zu ermöglichen, dass das herabhängende Element während der Bewegung des Schiebers frei hindurchgeht. Durch Minimieren der Länge und Breite der Schlitze wird die Schwächung der Deckkappe auf einem Minimum gehalten. Die Deckkappeneinbuchtung kann in der Nähe von irgendeinem oder allen der Schlitze durch Verdicken ihrer Wand verstärkt werden.
  • Der Sprühkanal ist auf dem Ventil angebracht. Wünschenswerterweise umfasst er einen seitlichen Arm, der sich in Richtung der Deckkappe in der Nähe der Öffnung erstreckt, und umfasst bevorzugter ferner ein Positionierungsmittel, das mit dem zusammenwirkenden Mittel an der Innenseite der Deckkappe in Eingriff steht, um den Sprühkanal an der Deckkappe zu befestigen. Ein geeignetes Positionierungsmittel umfasst einen Sprühkopf, der durch die Sprühöffnung nach innen vorsteht und einen nach innen gewandten Zapfen aufweist, der mit Reibung in einem nach außen gewandten seitlichen Kanal, der mit dem Sprühkanal einteilig ist, sitzt. Der seitliche Arm des Sprühkanals kann ungefähr horizontal sein, oder kann, falls erwünscht, auch in Richtung der Sprühöffnung nach oben abgewinkelt sein.
  • Nachdem der Betätigungsmechanismus der Erfindung in allgemeiner Hinsicht beschrieben wurde, werden nun dessen spezielle Ausführungsformen mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen gilt:
  • 1 umfasst eine Außenseiten- und Draufsicht auf die Deckkappe von der linken Ecke mit dem Schieber in der vom Ventil gelösten Position;
  • 1A umfasst eine Variation der Deckkappe von 1 mit einem ausgedehnten, sich der Länge nach erstreckenden Schlitz;
  • 2 umfasst eine Vorderansicht der Deckkappe von 1;
  • 3 umfasst einen Längsquerschnitt des Betätigungsmechanismus von 1, der an einer Dose in einem teilweisen Querschnitt montiert ist;
  • 4 umfasst einen Längsquerschnitt des Betätigungsmechanismus in 3 mit dem Schieber in der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position;
  • 5 ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 1 von ihrer Unterseite;
  • 5A ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 1A von ihrer Unterseite, welche die Befestigung der Einbuchtung an ihrem hinteren Ende an der oberen Wand der Deckkappe zeigt;
  • 6 ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 1 von oben;
  • 6A ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 1A von oben, die die Befestigung der Einbuchtung an ihrem hinteren Ende an der oberen Wand der Deckkappe zeigt;
  • 7 ist eine Draufsicht von der Unterseite der in den 3 und 4 verwendeten Fingerplatte;
  • 8 ist ein Längsquerschnitt durch die Fingerplatte von 6;
  • 9 umfasst eine Außenseiten- und Draufsicht auf eine alternative Deckkappe von der linken Ecke mit dem Schieber in der vom Ventil gelösten Position;
  • 10 umfasst eine Vorderansicht der Deckkappe von 9;
  • 11 umfasst einen Längsquerschnitt des Betätigungsmechanismus für 9, der an einer Dose montiert ist;
  • 12 umfasst einen Längsquerschnitt des Betätigungsmechanismus in 11 mit dem Schieber in der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position;
  • 13 ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 9 von ihrer Unterseite;
  • 14 ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 9 von oben;
  • 15 ist eine Draufsicht von der Unterseite der in den 11 und 12 verwendeten Fingerplatte;
  • 16 ist ein Längsquerschnitt durch die Fingerplatte von 15;
  • 17 umfasst eine Außenseiten- und Draufsicht auf eine Deckkappe für eine Dose mit Kippventil von der linken Ecke mit dem Schieber in der vom Ventil gelösten Position;
  • 18 umfasst eine Vorderansicht der Deckkappe von 17;
  • 19 umfasst einen Längsquerschnitt eines alternativen Betätigungsmechanismus für 17, der an einer Dose montiert ist;
  • 20 umfasst einen Längsquerschnitt des Betätigungsmechanismus in 17 mit dem Schieber in der mit dem Ventil in Eingriff stehenden Position;
  • 21 ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 17 von ihrer Unterseite;
  • 22 ist eine Draufsicht auf die Einbuchtung in der Deckkappe von 17 von oben;
  • 23 ist eine Draufsicht von der Unterseite der in den 19 und 20 verwendeten Fingerplatte;
  • 24 ist ein Längsquerschnitt durch die Fingerplatte von 23.
  • 1 bis 8
  • Die 1 und 2 zeigen eine Deckkappe 1 mit einer oberen Wand 2, die sich von vorn nach hinten neigt und eine flache, pillenförmige Einbuchtung 3 festlegt, in der ein sich der Länge nach erstreckender Schlitz 4 geformt ist. Am hinteren Ende der Einbuchtung 3, d.h. in der vom Ventil gelösten Position, sitzt eine Fingerplatte 5 mit drei Querleisten 6. Die Vorderwand 7 der Deckkappe 1 legt eine Sprühöffnung 29u fest, in die ein Sprühkopf 8 eingesetzt ist. Das Höhenverhältnis der Vorderwand 7 zur Rückwand 9 der Deckkappe 1 beträgt ungefähr 1,7:1.
  • Die 3 und 4 zeigen die Deckkappe 1 mit einer Umfangsleiste 10 benachbart zu ihrer unteren Kante, die in eine entsprechende Nut 11 in der Dose 12 einschnappt. Ein Ventilschaft 13 steht mit einem Sprühkanal 14 mit einem seitlichen Arm 15, der mit einem Sprühkopf 8 über einen nach innen gewandten Zapfen 16 verbunden ist, der mit einem geformten Kanal 17 in Reibungseingriff steht, in Fluidverbindung. Der Arm 15 weist einen Endflansch 18 auf, der mit Flanschen 30 an der Vorderwand 7 der Deckkappe gemeinsam angeordnet ist. Der Sprühkanal 14 weist ein einteilig geformtes Paar von Querseitenarmen 19 auf, die jeweils mit einem trapezförmigen Kiel 20 in Kontakt kommen, der einteilig mit der Fingerplatte 5 in ihrem zentralen Bereich geformt ist und von dieser herabhängt.
  • Eine Stützwand 21 erstreckt sich von der oberen Wand 2 an der vorderen Kante und unterhalb der Einbuchtung 3 nach unten und ist in Form einer Mulde 22 geformt, die an ihrer hinteren Seite durch eine Rampe 23 begrenzt ist, die zum Profil der oberen Wand 2 ungefähr parallel ist und an der Vorderkante des Ventilschafts 13 endet. Innerhalb der Grenzen der Einbuchtung 3, die in den 5 und 6 genauer gezeigt ist, sind vier parallele, sich der Länge nach erstreckende Schlitze 4 und 24, die auf der Achse des Sprühkopfs 8 und Ventilschafts 13 liegen, und Schlitze 25a und 25b, die von dieser symmetrisch versetzt sind, festgelegt. Ein Federpositionierungsvorsprung 26, der direkt vor dem Schlitz 24 liegt, ist nach hinten geneigt. In Richtung der hinteren Kante der Einbuchtung 3 befinden sich zwei Grübchen 31a und 32b, eines auf jeder Seite des Schlitzes 24, zum Aufnehmen von Erhebungen 32a bzw. 32b.
  • Die Einbuchtung 3 in der oberen Wand der Deckkappe 2 ist in den 5 und 6 genauer gezeigt.
  • Die in den 7 und 8 gezeigte Fingerplatte 5 weist einteilig mit dieser geformt einen Mitläufer 27 benachbart zu ihrer Vorderkante, eine Blattfeder 28 benachbart zu ihrer hinteren Kante und ein Paar von versetzten doppelten Kielen 20a und 20b, die jeweils durch die Schlitze 4, 24, 25a und 25b innerhalb der Einbuchtung 3 in der oberen Wand 2 der Deckkappe 1 passen, auf. Der Doppelkiel 20a und 20b kann nach unten abfallende Spitzen (nicht dargestellt) aufweisen, um die Flügel unterhalb der oberen Wand zu verriegeln und zu verhindern, dass die Fingerplatte 5 herausgeschoben wird. Die Blattfeder 28 wird an ihrem freien Ende durch ihre Federkraft am Vorsprung 26 gehalten. An ihrem hinteren Ende weist die Fingerplatte zwei vorstehende Erhebungen 32a und 32b auf, die mit Aufnahmegrübchen 31a bzw. 31b, die in der oberen Oberfläche der Einbuchtung 3 ausgebildet sind, in Eingriff stehen.
  • Der Stellgliedmechanismus wird durch Einsetzen des Sprühkopfs 8 in die Sprühöffnung 29 und Einschieben seines nach innen passenden Zapfens 16 in den geformten Kanal 17 am Arm 15 zusammengefügt. Das freie Ende der Feder 28 wird durch den Schlitz 24 eingesetzt und zwischen dem Zapfen 26 und der oberen Wand 2 eingeklemmt und der Mitläufer 27 und die doppelten Kiele 20a und 20b durch die Schlitze 4, 25a bzw. 25b geschoben. Die Feder spannt die Fingerplatte zum hinteren Ende der Einbuchtung 3 vor, mit dem Ergebnis, dass die Kiele 20a und 20b hinter und außer Kontakt mit den Seitenarmen 19 am Sprühkanal 14 liegen und die Erhebungen 32a und 32b in den Aufnahmegrübchen 31a und 31b in der Einbuchtung 3 sitzen. Elastische Abwärtsflansche 30 an der inneren Vorderseite der Vorderwand 7 auf beiden Seiten der Sprühöffnung 29 positionieren sich gemeinsam mit dem und bilden einen Sitz für den vertikalen Flansch 18 am Sprühkanal 14 unterhalb des Sprühkopfs 8, um den Sprühkopf 8 hinter der Sprühöffnung 29 zu halten.
  • Das Zusammenfügen wird durch Aufschieben des Sprühkanals 14 auf den Ventilschaft 13 und Verriegeln der Umfangsleiste 10 in der entsprechenden Nut 11 der Dose 12 beendet.
  • Bei der Betätigung wird die Dose 12 im Allgemeinen in einer aufrechten Weise gehalten, wobei ein Finger auf der Fingerplatte 5 aufliegt. Der Finger schiebt die Fingerplatte 5 gegen die Feder 28 nach vorn, was bewirkt, dass sich die Erhebungen 32a und 32b aus ihren Grübchen 31a und 31b bewegen, der Mitläufer 27 gegen die Wirkung der Feder 28 die Rampe 23 hinaufgleitet und die doppelten Kiele 20a und 20b mit den Seitenarmen 19 am Sprühkanal 14 in Kontakt gebracht werden. Die Feder 28 wird gegen den Vorsprung 26 zusammengedrückt, wobei sie aktiviert wird. Die Vorwärtsbewegung der Fingerplatte 5 wird beendet, wenn der Mitläufer 27 den Punkt oberhalb der Mulde 22 erreicht und die doppelten Kiele 20a und 20b mit den Seitenarmen 19 in Kontakt kommen. Ein Abwärtsdruck auf die Fingerplatte 5 bewirkt, dass der Mitläufer 27 in die Mulde 22 fällt, die doppelten Kiele 20a und 20b den Sprühkanal 14 herabdrücken, wodurch der Ventilschaft 13 herabgedrückt wird und das Ventil geöffnet wird.
  • Wenn der Fingerdruck entfernt wird, schließt das Ventilbetätigungssystem das Ventil und hebt den Sprühkanal 14 nach oben an, welcher auf die Kiele wirkt und dadurch die Fingerplatte 5 anhebt. Die Feder 28, die gegen den Vorsprung 26 wirkt, drückt den Mitläufer 27 aus der Mulde 22 und bringt die Fingerplatte 5 in ihre ursprüngliche, vom Ventil gelöste Position zurück, wodurch die Erhebungen 32a und 32b mit den Grübchen 31a und 31b in Eingriff kommen.
  • 1A, 5A und 6A
  • Diese Figuren zeigen eine Variante in dem in den 1 bis 8 beschriebenen Mechanismus, bei der die Einbuchtung 3 an der oberen Wand 2 an ihrer hinteren Kante 35 angebracht ist und von der oberen Wand entlang ihren vorderen und Seitenkanten durch einen Spalt 34 getrennt ist. Der sich der Länge nach erstreckende Schlitz 4 erstreckt sich zur vorderen Kante der Einbuchtung 3, wobei zwei biegsame Flügel 33 erzeugt werden. Wenn die Fingerplatte 6 mit dem Mitläufer 27 über der Mulde 22 angeordnet ist, biegt ein Abwärtsfingerdruck auf der Fingerplatte 6 die Flügel 33 nach unten zusätzlich zum vorstehend beschriebenen Ventilöffnen. Beim Lösen des Fingerdrucks versuchen die Flügel 33, in ihre Ruhestellung zurückzukehren, und tragen folglich zum Zurückstellen des Mechanismus in eine vom Ventil gelöste Position bei. Die Anwesenheit einer einzelnen Leiste 6, die am vorderen Ende der Fingerplatte 5 angeordnet ist, positioniert den Finger am vorderen Ende der Fingerplatte 5, sodass eine Abwärtsbiegung der Einbuchtung 3 angeregt wird. Der sich nach hinten der Länge nach erstreckende Schlitz 24 erstreckt sich zur hinteren Kante 35 der Einbuchtung 3. Die Schlitze 25a und 25b zum Aufnehmen der Kiele 20 sind schmäler als die Schlitze 4 und 24, die eine ähnliche Breite aufweisen.
  • 9 bis 16
  • Die 9 und 10 zeigen eine Deckkappe 101 mit einer oberen Wand 102, die sich von vorn nach hinten neigt und eine flache, pillenförmige Einbuchtung 103 festlegt. Am hinteren Ende der Einbuchtung 103, d.h. in der vom Ventil gelösten Position, sitzt eine Fingerplatte 105 mit drei Quer leisten 106. Die vordere Wand 107 der Deckkappe 101 legt eine Sprühöffnung 129 fest, in die ein Sprühkopf 108 eingesetzt ist. Das Höhenverhältnis der vorderen Wand 107 zur hinteren Wand 109 der Deckkappe 101 beträgt ungefähr 1,7:1.
  • Die 11 und 12 zeigen die Deckkappe 101 mit einer Umfangsleiste 110 benachbart zu ihrer unteren Kante, die in eine entsprechende Nut 111 in der Dose 112 einschnappt. Ein Ventilschaft 113 steht mit einem Sprühkanal 114 mit einem seitlichen Arm 115, der mit einem Sprühkopf 108 über einen nach innen gewandten Zapfen 116 verbunden ist, welcher mit einem geformten Kanal 117 in Reibungseingriff steht, in Fluidverbindung. Der Arm 115 weist einen Endflansch 118 auf, der mit Zapfen 30 an der Vorderwand 107 der Deckkappe gemeinsam angeordnet ist. Der Sprühkanal 114 weist ein einteilig geformtes Paar von Querseitenarmen 119 auf, die jeweils mit einem trapezförmigen Kiel 20a bzw. 20b in Kontakt kommen, welcher jeweils einteilig mit der Fingerplatte 105 in ihrem zentralen Bereich geformt ist und von dieser herabhängt.
  • Innerhalb der Grenzen der Einbuchtung 103, die in den 13 und 14 genauer dargestellt ist, sind drei parallele, sich der Länge nach erstreckende Schlitze 124, der auf der Achse des Sprühkopfs 108 und des Ventilschafts 113 liegt, und Schlitze 125a und 125b, die von dieser symmetrisch versetzt sind, festgelegt. Ein Federpositionierungsvorsprung 126, der direkt vor dem Schlitz 124 liegt, ist nach hinten geneigt. In Richtung der hinteren Kante der Einbuchtung 103 befinden sich zwei Grübchen 131a und 132b, eines auf jeder Seite des Schlitzes 124, zum Aufnehmen von Erhebungen 132a bzw. 132b.
  • Die in den 15 und 16 gezeigte Fingerplatte 105 weist eine Blattfeder 128 benachbart zu ihrer hinteren Kante und ein Paar von versetzten doppelten Kielen 120a und 120b, die jeweils durch Schlitze 124, 125a und 125b innerhalb der Einbuchtung 103 in der oberen Wand 102 der Deckkappe 101 passen, auf. Die doppelten Kiele 120a und 120b weisen scharf profilierte Basen 133a bzw. 133b auf und können nach unten abfallende Spitzen (nicht dargestellt) aufweisen, um die Flügel unterhalb der oberen Wand zu verriegeln und zu verhindern, dass die Fingerplatte 105 herausgeschoben wird. Die Blattfeder 128 wird an ihrem freien Ende durch ihre Federkraft an einem Vorsprung 126 gehalten. An ihrem hinteren Ende weist die Fingerplatte zwei hervorstehende Erhebungen 132a und 132b auf, die mit Aufnahmegrübchen 131a bzw. 131b, die in der oberen Oberfläche der Einbuchtung 103 ausgebildet sind, in Eingriff stehen.
  • Der Stellgliedmechanismus wird durch Einsetzen des Sprühkopfs 108 in die Sprühöffnung 129 und Einschieben seines nach innen passenden Zapfens 116 in den geformten Kanal 117 am Arm 115 zusammengefügt. Das freie Ende der Feder 128 wird durch den Schlitz 124 eingesetzt und zwischen dem Zapfen 126 und der oberen Wand 102 eingeklemmt und die doppelten Kiele 120a und 120b durch die Schlitze 125a bzw. 125b geschoben. Die Feder 128 spannt die Fingerplatte 105 zum hinteren Ende der Einbuchtung 103 vor, mit dem Ergebnis, dass die Kiele 120a und 120b hinter und außer Kontakt mit den Seitenarmen 119 am Sprühkanal 114 liegen und die Erhebungen 132a und 132b in den Aufnahmegrübchen 131a und 131b in der Einbuchtung 103 sitzen. Elastische Abwärtszapfen 130 an der vorderen Innenseite der Vorderwand 107 neben der Sprühöffnung 129 sind gemeinsam mit dem vertikalen Flansch 118, der vom Sprühkanal 114 unter dem Sprühkopf 108 herabhängt, angeordnet und bilden einen Sitz für diesen, um den Sprühkopf 108 hinter der Sprühöffnung 129 zu halten.
  • Das Zusammenfügen wird durch Aufschieben des Sprühkanals 114 auf den Ventilschaft 113 und Verriegeln der Umfangsleiste 110 in der entsprechenden Nut 111 der Dose 112 beendet.
  • Bei der Betätigung wird die Dose 112 im Allgemeinen in einer aufrechten Weise gehalten, wobei ein Finger auf der Fingerplatte 105 aufliegt. Der Finger schiebt die Fingerplatte 105 gegen die Feder 128 nach vorn, was bewirkt, dass sich die Erhebungen 132a und 132b aus ihren Grübchen 131a und 131b bewegen und die doppelten Kiele 120a und 120b mit den Seitenarmen 119 am Sprühkanal 114 in Kontakt gebracht werden. Die Feder 128 wird gegen den Vorsprung 26 zusammengedrückt, wobei sie aktiviert wird. Eine fortgesetzte Vorwärtsbewegung der Fingerplatte 105 bewirkt, dass die doppelten Kiele 120a und 120b über die Seitenarme 119 gleiten und diese nach unten schieben, wobei der Sprühkanal 114 herabgedrückt wird, wodurch der Ventilschaft 113 herabgedrückt wird und das Ventil geöffnet wird.
  • Wenn der Fingerdruck entfernt wird, schließt das Ventilbetätigungssystem das Ventil und hebt den Sprühkanal 114 an, wobei er an den Kielen 120a und 120b nach oben schiebt. Die Feder 128, die gegen den Vorsprung 126 wirkt, sodass die Fingerplatte 105 in ihre ursprüngliche vom Ventil gelöste Position kommt, woraufhin die Erhebungen 132a und 132b mit den Grübchen 131a und 131b in Eingriff kommen.
  • 17 bis 24
  • Die 17 und 18 zeigen eine Deckkappe 201 mit einer oberen Wand 202, die sich von vorn nach hinten neigt und eine flache, pillenförmige Einbuchtung 203 festlegt. Am hinteren Ende der Einbuchtung 203, d.h. in der vom Ventil gelösten Position, sitzt eine Fingerplatte 205 mit drei Querleisten 206. Die vordere Wand 207 der Deckkappe 201 legt eine Sprühöffnung 229 fest, in die einen Sprühkopf 208 eingesetzt ist. Das Höhenverhältnis der vorderen Wand 207 zur hinteren Wand 209 der Deckkappe 201 beträgt ungefähr 1,7:1.
  • Die 19 und 20 zeigen die Deckkappe 201 mit einer Umfangsleiste 210 benachbart zu ihrer unteren Kante, die in eine entsprechende Nut 211 in der Dose 212 einschnappt. Ein Ventilschaft 213 eines Kippventils steht mit einem Sprühkanal 214 mit einem seitlichen Arm 215, der mit dem Sprühkopf 108 über einen nach innen gewandten Zapfen 216 verbunden ist, welcher mit einem geformten Kanal 217 in Reibungseingriff steht, in Fluidverbindung. Der Arm 215 weist einen Endflansch 218 auf, der mit Zapfen 230 an der Vorderwand 207 der Deckkappe gemeinsam angeordnet ist. Der Sprühkanal 214 weist einen einteilig geformten, aufrecht stehenden Querzapfen 219 auf, dessen hintere Fläche mit der Vorderseite der Kiele 220a und 220b in Kontakt kommt, die jeweils einteilig mit der Fingerplatte 205 in ihrem zentralen Bereich geformt sind und von dieser herabhängen. Die Kiele 220a und 220b weisen eine flache Basis, die zur Fingerplatte 205 im Wesentlichen parallel ist, und einen Verstärkungsabsatz 234a und 234b vor dem tieferen Teil des Kielflügels auf.
  • Innerhalb der Grenzen der Einbuchtung 203, die in den 21 und 22 genauer dargestellt ist, sind drei parallele, sich der Länge nach erstreckende Schlitze 224, die auf der Achse des Sprühkopfs 208 und des Ventilschafts 213 liegen, und Schlitze 225a und 225b, die von dieser symmetrisch versetzt sind, festgelegt. Ein Federpositionierungsvorsprung 226 liegt direkt vor dem Schlitz 224 und weist eine nach hinten gewandte Kerbe auf, um das freie Ende der Feder 228 aufzunehmen. In Richtung der hinteren Kante der Einbuchtung 203 befinden sich zwei Grübchen 231a und 232b, eines auf jeder Seite des Schlitzes 224, zum Aufnehmen von Erhebungen 232a bzw. 232b.
  • Die in den 23 und 24 gezeigte Fingerplatte 205 umfasst eine Blattfeder 228 benachbart zu ihrer hinteren Kante und ein Paar von versetzten doppelten Kielen 220a und 220b, die jeweils durch Schlitze 224, 225a und 225b innerhalb der Einbuchtung 203 in der oberen Wand 202 der Deckkappe 201 passen. Die doppelten Kiele 220a und 220b können nach unten abfallende Spitzen (nicht dargestellt) aufweisen, um die Flügel unterhalb der oberen Wand zu verriegeln und zu verhindern, dass die Fingerplatte 205 herausgeschoben wird. Die Blattfeder 228 wird an ihrem freien Ende durch ihre Federkraft am Vorsprung 226 gehalten. An ihrem hinteren Ende weist die Fingerplatte zwei hervorstehende Erhebungen 232a und 232b auf, die mit Aufnahmegrübchen 231a bzw. 231b, die in der obe ren Oberfläche der Einbuchtung 203 ausgebildet sind, in Eingriff stehen.
  • Der Stellgliedmechanismus wird durch Einsetzen des Sprühkopfs 208 in die Sprühöffnung 229 und Einschieben seines nach innen passenden Zapfens 216 in den geformten Kanal 217 am Arm 215 zusammengesetzt. Das freie Ende der Feder 228 wird durch den Schlitz 224 eingesetzt und zwischen dem Zapfen 226 und der oberen Wand 202 eingeklemmt und die doppelten Kiele 220a und 220b durch die Schlitze 225a bzw. 225b geschoben. Die Feder 228 spannt die Fingerplatte 205 zum hinteren Ende der Einbuchtung 203 vor, mit dem Ergebnis, dass die Kiele 220a und 220b hinter und außer Kontakt mit den Seitenarmen 219 am Sprühkanal 214 liegen und die Erhebungen 232a und 232b in Aufnahmegrübchen 231a und 231b in der Einbuchtung 203 sitzen. Der Zapfen 230 an der Seitenwand 201 ist gemeinsam mit dem Flansch 218 am Sprühkanal 214 angeordnet.
  • Das Zusammenfügen wird durch Aufschieben des Sprühkanals 214 auf den Ventilschaft 213 und Verriegeln der Umfangsleiste 210 in der entsprechenden Nut 211 der Dose 212 beendet.
  • Bei der Betätigung wird die Dose 212 im Allgemeinen in einer aufrechten Weise gehalten, wobei ein Finger auf der Fingerplatte 205 aufliegt. Der Finger schiebt die Fingerplatte 205 gegen die Feder 228 vorwärts, was bewirkt, dass sich die Erhebungen 232a und 232b aus ihren Grübchen 231a und 231b bewegen und die doppelten Kiele 220a und 220b mit dem hochstehenden Zapfen am Sprühkanal 214 in Kontakt gebracht werden. Die Feder 228 wird gegen den Vorsprung 226 zusammengedrückt, wobei sie aktiviert wird. Eine fortgesetzte Vorwärtsbewegung der Fingerplatte 205 bewirkt, dass die doppelten Kiele 220a und 220b den Zapfen 219 schieben und drehen, wobei das Ventil in Richtung der Sprühöffnung 208 gedreht wird und das Ventil geöffnet wird. Beim Lösen des Fingerdrucks dreht die Ventilfeder das Ventil vom Sprühkopf 208 weg, wobei das Ventil geschlossen wird und die Feder 228, die gegen den Vorsprung 226 wirkt, die Fingerplatte 205 in ihre ursprüngliche, vom Ventil gelöste Position [zurückbringt], woraufhin die Erhebungen 232a und 232b mit den Grübchen 231a und 231b in Eingriff kommen.
  • Andere und weitere Merkmale dieser Ausführungsformen des Erfindungsmechanismus sind aus den Figuren selbst zu sehen.

Claims (26)

  1. Stellgliedmechanismus für einen in der Hand gehaltenen Aerosolbehälter 12, wobei der Behälter zentral an seiner Oberseite mit einem Ausgabeventil ausgestattet ist, wobei der Mechanismus umfasst eine becherförmige Deckkappe (1), die verriegelbar am Behälter (12) anbringbar ist und eine Seitenwand (7), die eine Sprühöffnung (29) festlegt, durch die ein Spray geleitet werden kann, und eine obere Wand (2) umfasst, einen Sprühkanal (14) in Fluidverbindung mit dem Ventil, der dazu ausgelegt ist, ein Spray durch die Öffnung (29) in der Seitenwand (7) der Deckkappe (1) zu richten, einen Schieber, der durch einen Fingerdruck von einer vom Ventil gelösten Position in eine mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position beweglich ist, und eine Feder (28), die mit der Deckkappe (1) oder dem Sprühkanal (14) in Eingriff steht und aktiviert wird, wenn der Schieber in die mit dem Ventil in Eingriff stehende Position bewegt wird, und wenn der Fingerkontakt entfernt wird, den Schieber in Richtung der vom Ventil gelösten Position drückt, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Wand (2) der Deckkappe (1) einen sich der Länge nach erstreckenden Schlitz (25a, 25b) festlegt, der in Richtung der Sprühöffnung (29) in der Seitenwand (7) weist, wobei der Schieber, der gesondert von der Deckkappe (1) geformt ist und entlang des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes (25a, 25b) in Richtung der Sprühöffnung (29) beweglich ist, eine Fingerplatte (5), die über die obere Wand (2) vorsteht, und einen Kiel (20a, 20b), der von der Fingerplatte (5) durch den sich der Länge nach erstreckenden Schlitz (25a, 25b) herabhängt und profiliert ist, um den Sprühkanal (14) durch eine Bewegung des Schiebers in die mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position zu berühren und herabzudrücken und dadurch das Ventil zu öffnen, gegebenenfalls nach Herabdrücken der Fingerplatte (5), aufweist; und die Feder (28) in der vertikalen Ebene des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes (25a, 25b) innerhalb der Deckkappe (1) arbeitet.
  2. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) eine Blattfeder ist.
  3. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) an einem Ende an der Fingerplatte (5) befestigt ist oder einteilig mit dieser geformt ist und durch einen sich der Länge nach erstreckenden Schlitz (24) in der oberen Wand (2) herabhängt.
  4. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) einteilig mit der Fingerplatte (5) geformt ist und durch eine Vorwärtsbewegung der Fingerplatte (5) in Bezug zum Sprühkanal (14) zusammengedrückt wird.
  5. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) eine Druckblattfeder ist, die an der Fingerplatte (5) an oder benachbart zu ihrer hinteren Kante befestigt oder mit dieser geformt ist.
  6. Stellgliedmechanismus nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) gegen einen Anschlag (26), der mit der Deckkappe (1) oder dem Sprühkanal (14) einteilig ist, durch eine Vorwärtsbewegung der Fingerplatte (5) in Bezug zum Sprühkanal (14) zusammengedrückt wird.
  7. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (26) eine nach hinten gewandte Oberfläche des Sprühkanals (14) umfasst.
  8. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber aus einem anderen Material als die Deckkappe 1 geformt ist.
  9. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) an ihrem anderen Ende durch eine Einschränkung (26) an der Stelle angeordnet ist, die von der Unterseite der oberen Wand (2) der Deckkappe (1) herabhängt.
  10. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (28) und der Kiel (6) parallele Längsschlitze (24, 25a, 25b) belegen.
  11. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass einer von der Feder (28) und dem Kiel (20a, 20b) einen Längsschlitz (24) entlang der Achse der Sprühöffnung und des Ventils belegt und der andere seitlich versetzt ist (25a, 25b).
  12. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei symmetrisch angeordnete versetzte Federn (28) oder Kiele (20a, 20b) vorhanden sind.
  13. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass doppelte versetzte Kiele (20a, 20b) verwendet werden.
  14. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, wobei die Deckkappe (1) an ihrer oberen Wand (2) eine flache Einbuchtung (3) aufweist, die zum Aufnehmen der Fingerplatte (5), wenn sie von einer vom Ventil gelösten Position in eine mit dem Ventil in Eingriff stehende Position bewegt wird, bemessen ist.
  15. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Einbuchtung (3) an der oberen Wand (2) der Deckkappe (1) entlang ihrer Vorder- und Seitenkanten angebracht ist.
  16. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Einbuchtung (3) an der oberen Wand (2) der Deckkappe (1) entlang ihrer hinteren Kante angebracht ist und von der oberen Wand entlang ihrer Vorder- und Seitenkanten getrennt ist.
  17. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil sich axial öffnet, und wenn der Schieber die mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position erreicht hat, sein Kiel (20a, 20b) über dem Ventil liegt und das Ventil durch Herabdrücken der Fingerplatte (5) herabdrückt.
  18. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckkappe (1) eine geneigte Rampe (23) vor dem Ventilschaft (13) und unterhalb des sich der Länge nach erstreckenden Schlitzes (4) umfasst, wobei die Rampe (23) an ihrem Vorderende in einer Mulde (22) endet und der Schieber einen Mitläufer (27) für die Rampe (23) umfasst, der vor dem Ventilschaft angeordnet ist, wobei, wenn der Mitläufer (27) die Mulde (22) erreicht, der Kiel (20a, 20b) des Schiebers über dem Sprühkanal (14) beabstandet ist oder mit diesem in Kontakt steht, sodass das Herabdrücken der Fingerplatte (5) den Sprühkanal (14) herabdrückt und das Ventil öffnet.
  19. Stellgliedmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil sich axial öffnet und der Schieber mit einem Kiel (20a, 20b) versehen ist, der derart profiliert ist, dass eine Vorwärtsbewegung des Schiebers in die mit dem Ventil in Eingriff zu bringende Position bewirkt, dass der Kiel (20a, 20b) das Ventil herabdrückt und öffnet.
  20. Stellgliedmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil ein Kippventil ist und die Vorwärtsbewegung des Schiebers in die mit dem Ventil in Eingriff stehende Position be wirkt, dass der Kiel (220a, 220) das Ventil kippt und öffnet.
  21. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn er sich in der vom Ventil gelösten Position befindet, der Schieber ein Verriegelungsmittel (31a/32a, 31b/32b) aufweist, das durch Fingerdruck lösbar ist.
  22. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel eine ineinandergreifende Erhebung (32a, 32b) und einen Aufnehmer (31a, 31b), den einen am Schieber und den anderen an der Deckkappe (1), umfasst.
  23. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (32a, 32b) vom Schieber herabhängt und der Aufnehmer eine Öffnung oder ein Grübchen (31a, 31b) in der Deckkappe (1) umfasst.
  24. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel ein Paar von ineinandergreifenden Erhebungen (32a, 32b) und Aufnehmern (31a, 31b) umfasst, die vorzugsweise symmetrisch angeordnet sind und von der Längsachse (24), die sich durch die Sprühöffnung erstreckt, versetzt sind.
  25. Stellgliedmechanismus nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Wand (2) der Deckkappe (1) sich von vorn nach hinten neigt.
  26. Stellgliedmechanismus nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der oberen Wand (2) der Deckkappe (1) zur Horizontalen 30 bis 35° beträgt.
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