DE600583C - Zersetzer, insbesondere elektrolytischer Druckzersetzer, zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff unter hohem Druck - Google Patents

Zersetzer, insbesondere elektrolytischer Druckzersetzer, zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff unter hohem Druck

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DE600583C DEN33497D DEN0033497D DE600583C DE 600583 C DE600583 C DE 600583C DE N33497 D DEN33497 D DE N33497D DE N0033497 D DEN0033497 D DE N0033497D DE 600583 C DE600583 C DE 600583C
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Description

  • Zersetzer, insbesondere elektrolytischer Druckzersetzer, zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff unter hohem Druck Die Erfindung bezieht sich auf einen Zersetzer, insbesondere elektrolytischen Druckzersetzer, zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff unter hohem Druck.
  • Die am häufigsten gebrauchten bipolaren Filterpressensysteme besitzen neben dem Nachteil eines ziemlich großen Nebenschlußstromes noch den weiteren Nachteil einer durch die Spannung festgelegten geringen Gesamtlänge, die besonders für Druckzersetzer nachteilig ist, weil hier große Gefäßlängen viel wirtschaftlicher ausgebaut werden können als kleine. Die bei Filterpressenelektrolyseuren als Diaphragmen verwendeten Asbestgewebe oder fein durchlochten Nickelbleche haben den Nachteil einer geringen mechanischen Festigkeit und müssen deshalb oft ausgewechselt werden. Die Gase steigen im Elektrolytraum nur einseitig auf, so daß sich innerhalb der Zelle ein schädlicher Rücklauf mit Druckschwankungen ausbilden kann, während andererseits die aus der Zelle austretende und durch das ganze System laufende Elektrolytmenge zu klein ist, um die ganze Wärme abzuführen. Es ist nicht möglich, diese umlaufende Elektrolytmenge durch Pumpen oder irgendwelche andere Mittel zu vergrößern, da hierdurch eine noch größere Beanspruchung der Diaphragmen auftreten würde. ` Gegenstand der Erfindung ist nun ein Zersetzer, insbesondere ein Druckzersetzer, bei dem die an sich bekannte Parallelschaltung beliebig vieler Elektroden zu einer Gruppe und die Hintereinanderschaltung beliebig vieler solcher Gruppen angewendet und so durchgeführt werden soll, daß die erwähnten Nachteile vermieden werden.
  • Zu diesem Zweck geht der Erfinder von einer an sich bekannten Anordnung aus, wo zum Aufbau eines Zersetzers in stehender Anordnung von zwei Paaren durch Diaphragmen getrennter durchlässiger Elektroden die einander zugekehrten Elektroden gleichgeschaltet sind und mit einem gemeinsamen Halterahmen einen Elektrolytraum umschließen, während die voneinander abgekehrten Elektroden, ebenfalls gleichgeschaltet, ihre Gase frei in den Zellenraum liefern. Im Gegensatz zu dieser Anordnung hat der Erfinder die Bildung allseitig geschlossener Elektrolyträume zwischen j e zwei gleichpoligen Elektroden und einem Rahmen zum Bauprinzip für beide Polaritäten erhoben und hierdurch erreicht, daß in allen Elektrolyträumen der Elektrolyt von zwei Seiten aus gleichmäßig mit Gas durchmengt und auf den anderen Seiten von Rahmenflächen geführt wird und dazu noch die Diaphragmen so geschützt sind, daß mit Pumpen oder ähnlichen Hilfsmitteln ein starker gleichmäßiger Umlauf erzielt werden kann.
  • Demgemäß ist nach der Erfindung ein elektrolytischer Zersetzer, besonders Druckzersetzer, zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff unter hohem Druck dadurch gekennzeichnet, daß für den Zellenkörper als Bauelemente gelochte Elektrodenbleche, Diaphragmen und Rahmen aus Isoliermaterial dienen, indem je zwei Elektrodenbleche verschiedener Polarität, die voneinander unmittelbar durch ein Diaphragma getrennt sind, und je ein allseitig geschlossener Rahmen aus Isoliermaterial derart abwechseln, daß alle Elektrolvträume durch einen Rahmen und zwei Elektrodenbleche gleicher Polarität umschlossen sind.
  • Zweckmäßig wird hierbei eine Anzahl vor. Gruppen parallel geschalteter Einheiten hintereinandergeschaltet.
  • Hierbei weicht der Aufbau der Elektrolyträume an den Enden jeder Elektrodengruppe von dem der übrigen Elektrolyträume insofern ab, als sie nur eine gasentwickelnde Elektrode aufweisen, die unmittelbar an einem Diaphragma anliegt.
  • Man kann jedoch auch in diesen Endräumen eine günstige Elektrolytgasmischung dadurch erzielen, daß man eine zweite gasentwickelnde Elektrode anordnet, die von der ersten Elektrode einen kleineren Abstand hat, als er zwischen den zwei Elektroden von N ormalelektrolyträumen vorhanden ist. Durch diese Maßnahme wird auf der zweiten Groß-Räche, wenn auch in vermindertem Maße, Gas entwickelt.
  • Diese Maßnahme zur Erzielung eines gleichmäßigen Gaselektrolytgemisches kann nach der Erfindung noch vervollständigt werden durch die weitere Maßnahme der unterschiedlichen Ouerschnittsbemessung der Wasserstoff- und Sauerstoffelektrolyträume. Dies wird am zweckmäßigsten dadurch erreicht, daß man die Dicke der Sauerstoffrahmen geringer, vorzugsweise halb so groß, bemißt als die Dicke der Wasserstoffrahmen, da in jenen nur halb so viel Gas erzeugt wird.
  • Eine weitere Maßnahme befaßt sich mit der Ausbildung der Form der Rahmen, die mit den beiden Elektrodenblechen den Elektrolytraum umschließen. Der Elektolyt soll am tiefsten Punkte der Rahmen zu- und das Elektrolytgasgemisch an seinem. höchsten Punkte abgeführt werden.
  • Zu diesem Zweck ist es notwendig, gut isolierte Zu- Lind Abfuhrkanäle zu schaffen, und dies soll nach der Erfindung so erfolgen, daß sie beim Zusammenbau der Baueinheiten von selbst entstehen, und zwar dadurch, daß die die Elektrolyträume umschließenden Rahmen aus Isoliermasse Ausnehmungen auf-,eisen, die beim Zusamtnenbau des Zellenkörpers fortlaufende Kanäle am oberen Ende zum Abführen des Elektrolytgasgemisches, am unteren Ende zum Zuführen des Elektrolyten und die dazugehörigen Verbindungswege mit den Zellen ergeben.
  • Zweckmäßig erhalten bei solchen Zersetzern mit hintereinandergeschalteten Gruppefi von parallel geschalteten Elektroden die zusammengebauten Rahmen im oberen und unteren Rahmenteil, beiderseits der senkrechten Mittelachse angeordnet, je zwei Elektro-1,-thauptkanäle und j e zwei Elektrolytgruppenkanäle. Dabei ist Vorsorge zu treffen, daß der Elektrolyt möglichst über die ganze Breite des umschlossenen Raumes gleichmäßig verteilt wird. Diesem Bestreben ist bei manchen Zersetzern, z. B. bei Druckzersetzern, durch die Rahmenform selbst, die hier nach Möglichkeit dem Querschnitt des Druckgefäßes (z. B. Kreisquerschnitt) angepaßt werden muß, und durch die Unterbringung .des zweiten gegenpoligen Elektrolytkanals eine gewisse Grenze gesetzt. Man kann sich jedoch hier so helfen, daß man die Eininündungen der Gruppenkanäle in die Elektrolyträume sich allmählich erweitern läßt, um die Verteilung des zufließenden Elektrolyten über den ganzen Raum und die Sammlung des abfließenden Gemisches zu begünstigen.
  • Diese Wirkung kann in vorteilhafter Weise dadurch verstärkt werden, daß man die den Elekurolytraum begrenzende Rahmenwand nach der Einmündung des Zuführungskanals hin allmählich abschrägt, so daß der aus der erweiterten Ausflußöffnung fließende Elektrolyt sich auch seitlich nach oben begeben und den ganzen Raum durchspülen kann. Die gleiche Maßnahme wird auch für die Gaselektrolytabfuhr, jedoch im verstärkten Maße, durchgeführt. Um eine leichte Gasabfuhr zu erzielen, werden demgemäß die oberen Rahmenwände stark abgeschrägt. und zwar stärker als die unteren, ,weil die oben abzuführende Gaselektrolytmenge um die mitgeführte Gasmenge größer ist als die unten zufließende Elektrolytmenge, so daß oben eine größere Strömungsgeschwindigkeit erforderlich ist.
  • Es hat sich noch, besonders hinsichtlich der Gasreinheit, als vorteilhaft erwiesen, die Eintnündungen der Zuführungs- und Abführungskanäle in Elektrolvträumen tunlichst in die senkrechte Mittelachse der Rahmen zu legen. Es ist erklärlich, daß hier an den Zuführungs-und Abführungsstellen die größten Geschwindigkeitszu- und -abnahmen auftreten. Mit dem Auftreten von Geschwindigkeitsänderungen sind Druckänderungen verbunden, die, wenn sie nicht auf beiden Seiten des Diaphragmas in der gleichen Größenordnung vor sich gehen, zu Strömungen des Elektrolyten durch das Diaphragma hindurch, nach den Stellen niederen Druckces Anlag geben.
  • Um die Bildung in sich geschlossener fester Baueinheiten aus zwei gleichnamigen Elektroden und einem Rahmen, die ein wesentliches Merkmal der Erfindung darstellt, zu begünstigen. ist es vorteilhaft, den Elektroden einen kleineren Umfang zu geben als den Rahmen F.elbst, so däß sie in eine im Rahmen etwas fertiefte Nut eingepreßt werden können. Die Stromzuführungslappen der Elektroden treten dann seitlich oder schräg nach oben oder unten durch diese Nuten fortsetzende Ausnehmungen aus den Rahmen heraus. Jeder Rahmen mit den beiderseits eingepreßten Elektroden und den Stromzuführungsrippen bildet eine Baueinheit. Der Zusammenbau erfolgt durch einfaches Aufeinanderlegen solcher Baueinheiten, wobei zwischen zwei solche Einheiten immer ein Diaphragma eingelegt wird. Dieses Diaphragma kann wiederum den gleichen Urnriß haben wie die Rahmen, oder es wird mit einem kleineren Umfang ausgebildet und kann dann ebenfalls in eine rit eines der Rahmen oder beider Rahmen eingepreßt werden. Im ersten Falle muß natürlich das Diaphragma ausgestanzte Ausnehmungen zur Bildung der Gas- und Elektrolitkanäle erhalten. Durch das Einpressen des Diaphragmas in die Rahmen erhält man eine weitere Vereinfachung des Zusammenbaues, da jetzt überhaupt nur mehr Rahmeneinheiten, welche die Elektroden und Diaphragmen schon enthalten, aufeinandergelegt zu werden brauchen.
  • Zum Zusammenhalten des so entstandener Zellenkörpers können verschiedene Mittel angewendet werden. Zunächst können hierzu die stromleitenden Teile, z. B. Kupferschienen, dienen, mittels deren die aus den Rahmen vorstehenden Stromzuführungslappen der Elektroden verbunden sind.
  • Uin den Zusammenbau nach Art der sogenannten Filterpressenanordnung zu bewirken, können aber auch die Baueinheiten durch Spannschienen zusammengehalten werden. Diese werden dann in nach außen offenen Einbuchtungen des Rahmenurririsses mit einem Abstand angeordnet, der nur an einzelnen Stellen von stützenden Isolierkörpern überbrückt wird. Andererseits kann es aber Norteilhaft sein, einen Tragkörper anzuordnen, auf dem sich. der zweckmäßig durch frei laufende Spindeln gepreßte Zellenkörper an einzelnen Stellen durch die Stromzuführungslappen oder die Stromschienen unter Zwischenschaltung isolierender Körper abstützt.
  • Besonders vorteilhaft ist es bei dem so bewirkten Zusammenbau des Zellenkörpers, die Elektroden senkrecht zur Längsachse des Elektrolyseurs so anzuordnen, daß zwei Elektroden gleichen Potentials mit dem zugehörigen Rahmen einen geschlossenen Raum mit unterem Elektrolytzufluß und oberem Elektrolytabfluß bilden.
  • Was die je zwei ungleichpolige Elektroden trennenden Diaphragmen betrifft, so kann man solche in verschiedener Ausführung verwenden, also z. B. Asbestgewebe o. dgl. Am 1 esten bewähren sich Diaphragmen aus Asbestpappe; denn sie weisen außer ihrer Billigkeit noch den Vorteil einer höchst gleichmäßigen Verteilung feiner Poren auf, was für Druckzersetzer besonders wichtig ist. Diese Diaphragmen werden zwischen die Baueleinente eingesetzt oder eingepreßt; zwecks Platzersparnis kann es aber auch zweckmäßig sein, in an sich bekannter Weise die Elektroden mit den Diaphragmen zu belegen.
  • Sehr wichtig ist es, die Diaphragmen gegen Beschädigung durch den erwünschten starken Elektrolytumlauf zu schützen. In dieser Richtung wirkt zunächst die Gleichhaltung der Drücke auf beiden Seiten des Diaphragmas infolge der bereits erwähnten Maßnahmen der gegeneinander abgestimmten Bemessung des durch die Rahmendicke bestimmten Fassungsvermögens der Sauerstoff- und der Wasserstoffelektrolyträume einerseits und der Anordnung der Zu- und Abflüsse in der senkrechten Mittelachse der Rahmen. In gleicher Richtung wirkt die gegenseitige sichere Abstützung der Elektroden und des dazwischen eingespannten Diaphragmas, die noch durch besondere zusätzliche Maßnahmen verstärkt und begünstigt werden kann. In diesem Sinne sollen erfindungsgemäß die freien Flächen gegenüberstehender Elektroden durch gegebenenfalls an einer oder beiden Elektroden angeschweißte Abstandsstücke gegeneinander abgestützt werden, wobei die Abstandsstücke aufeinanderfolgender Einheiten gegeneinander versetzt angeordnet sind.
  • Hierdurch wird beim Zusammenbau den Elektroden eine gewisse Vorspannung erteilt, die sie auf das Diaphragma preßt. Im ganzen sind also zwei verschiedenartige Befestigungsstellen für die Abstandsstücke vorgesehen, die abwechselnd aufeinander folgen. Auf diese Weise wird auch das Anliegen sehr dünner Elektroden am Diaphragma ermöglicht, was einen guten Wirkungsgrad, reine Gase und Schonung der Diaphragmen gegenüber mechanischer Beanspruchung zur Folge hat. Werden die Elektroden so dünn gewählt, daß eine seitliche oder über den Umfang verbreiterte Stromzuführung durch die Elektrode selbst nicht mehr möglich ist, da der Widerstand sieh wegen des geringen Querschnitts zu stark erhöhen würde, so wird zweckmäßig der Strom durch besondere Stromzuführungsmittel, die dann zwischen die Elektroden eingelagert werden, zugeführt. Hierbei bildet man zweckmäßig die Stromzuführungsmittel, z. B. Bleche, als Versteifungsgerippe im Elektrolytraum aus. Die durch die Abstandsstückchen oder Versteifungen hervorgerufene Einspannung darf nicht zu stark sein, d. h. es darf durch sie nur eine geringe Aufwölbung oder Wellung der Elektroden hervorgerufen «erden, da sonst ein Durchdrücken des Diaphragmas oder' die Entstehung von Hohlräumen, aus denen sich die Gasabfuhr schlecht oder nicht bewerkstelligen läßt, die Folge sein würde.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Zersetzers gemäß der Erfindung, bei dem mehrere Elektroden parallel zueinander geschaltet und die so gebildeten Gruppen hintereinandergeschaltet sind, ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Fig. i einen Schnitt durch einen Druckzersetzer gemäß der Erfindung im teilweisen senkrechten Schnitt nach der Längsachse des Druckgefäßes, Fig. 2 einen Schnitt quer zur Zersetzerlängsachse durch einen Sauerstoffrahmen, Fig.3 durch einen Wasserstoffrahmen, Fig. 4. ein Diaphragma, Fig. 5 a eine Sauerstoffelektrode, Fig. 5b eine Wasserstoffelektrode von der Breitseite, Fig. 6a, 6b die gleichen Elektroden von der Schmalseite aus gesehen.
  • Wie aus Fig.i hervorgeht, besteht eine Elektrodengruppe aus vier Wasserstoffrahmen i, die je zwei Wasserstoffelektroden 2 tragen, drei Sauerstoffrahmen 3, die je zwei Sauerstoffelektroden 4 tragen, zwei schmaleren Sauerstoffrahmen 5, die je eine Sauerstoffelektrode .I und j e eine zusätzliche Elektrode 6 tragen, acht Diaphragmen 7 und einer Abschlußplatte B.
  • In F ig. 2 ist ein Sauerstoffrahmen - dargestellt. Ganz oben rechts befindet sich der Hauptwasserstoffelektrolytsammelkanal g und darunter der Gruppenwasserstoffelektrolytsammelkanal io, während sich links in gleicher Lage der Hauptsauerstoffelektrolytsammelkanal i i und der Gruppensauerstoffelektrolytsammelkanal 12 befinden. Unten rechts sieht man den Hauptelektrolytzuführungskanal 13 und den Gruppenelektrolytzuführungskanal1q. für die Wasserstoff erzeugenden Räume und links in gleicher Höhe den Hauptelektrolytzuführungskanal 15 und den Gruppenzuführungskanal 16 für die Sauerstoff erzeugenden Elektrolyträume.
  • Bei den Sauerstoffrahmen haben die Gruppenkanäle 12 bzw. 16 sich stark erweiternde, in die Mitte des Rahmens führende Verbindungsöffnungen 17 bzw. 18.
  • Ebenso haben bei den Wasserstoffrahmen gemäß Fig. 3 die Gruppenkanäle io und 14. entsprechende Verbindungsöffnungen i9 bzw. @@o mit dem Elektrolytraum innerhalb des Rahmens. Die Wasserstoffrahmen sind in der Bauart genau gleich den Sauerstoffrahmen; sie werden nur um ihre senkrechte Mittelachse um i8o° gedreht, wodurch die Verbindungskanäle I2, 17 und 16, 18 auf die Wasserstoffseite fallen. ' Der Rahmen weist ferner beiderseits eine dein Umriß der Elektroden :1 oder 2 (Fig. 5 a, 51i) entsprechende Nut 21 oder 22 auf, die sich seitlich in eine über die ganze Breite des Rahmens verlaufende Nut 23 oder 24 erweitert. Die Nut hat eine Tiefe von der Stärke der Elektrode oder auch etwas weniger, so daß die Elektrode, wenn sie in die Nut eingelegt oder eingepreßt wird, eben mit den anderen Flächen des Rahmens abschneidet. Dabei kommt der Stromzuführungslappen z5 oder 26 der Elektrode in die Nut 23 oder 24 zu liegen.
  • Die Elektrode kann an den drei in Fig. 5 a, 5 b durch Punkte bezeichneten Stellen kleine eingeschweißte oder ausgebrochene Spitzen o. dgl. tragen, die sich beim Einpressen der Elektrode in den Rahmen eindrücken und dadurch Elektrode und Rahmen fest zusammenhalten.
  • Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Rahmen zeigen die Nut 23 bzw. aq. auf der gleichen. Seite wie die entsprechenden Verbindungsöffnungen 17, 18 oder i9, 2o, und so ist die Hälfte aller Sauerstoff- und Wasserstoffrahmen ausgeführt. Die andere Hälfte der Sauerstoff- und Wasserstoffrahmen dagegen trägt die Nut 23 bzw. 2q., ohne daß sich sonst etwas an der Rahmenausführung ändern würde, auf der gegenüberliegenden Seite; denn wie aus Fig. i, 5a, 5b, 6a, 6b ersichtlich, liegen die Stromzuführungslappen 25 bzw. 26 der Sauerstoff- bzw. der Wasserstoffelektroden abwechselnd auf beiden Seiten, also einmal rechts und einmal links vorn Zellenkörper, wobei die zugehörigen Elektrolyt- und Elektrolytgasknäle naturgemäß immer auf der gleichen Seite, also z. B. die Sauerstoffkanäle auf der linken und die Wasserstoffkanäle auf der rechten Seite bleiben müssen.
  • Jeder Wasserstoffrahmen i, Sauerstoffrahmen 3, und auch die verengten Sauerstoffrahmen 5 tragen beiderseits am Rahmen befestigte, z. B. eingepreßte Elektroden 2, 4. bzw. q. und 6. Diese Elektroden sind nun nicht nur durch den Rahmen am Umfang gehalten und abgestützt, sondern werden auch noch auf der freien, arbeitenden Fläche gegeneinander abgestützt. Das wird z. B. dadurch bewirkt, daß auf der Hälfte der Sauerstoffelektroden q. j e zwei gekantete, zur Elektrode senkrecht stehende Blechstreifen 27 (Fig.2) befestigt werden, indem man sie z. B. an den Enden um 9o° dreht und elektrisch mit der Elektrode verschweißt. Diese Abstandstücke haben eine Höhe, die gleich derjenigen der Rahmendickey in den Nuten ist, oder sie sind besonders vorteilhaft etwas höher als y, also wenn z. B. y bei den Sauerstoffelektroden 2 oder 3 mm ist, gibt man den Distanzblechstreifen 27 eine Höhe von etwa 2,1 bis 2,2 oder 3,1 bis 3,2 mm.
  • An der Hälfte der Wasserstoffelektroden 2 sind nun je drei Blechstreifen 29 (Fig. 3) angeheftet, und zwar in der Lage, wie sie Fig. 5b, 6b zeigt. Angenommen der Wasserstoffrahmen habe eine Stärke y, von ¢ oder 6 mm in der Nut, dann werden diese Blech-,treifen mit einer Höhe von 4, z bis 4.,2 bzw. (1,i bis 6,2 mm ausgeführt.
  • Bei Hochdruckzersetzern ist die auf Grund der mit steigendem Druck sich verringernden Gasvolumina an und für sich gegebene Verkleinerung der Rahmendicke y, also der Tiefendimension des Ouerschnittes bekannt und hat auch bereits Anwendung gefunden.
  • Die Rahmendicke y, also die Tiefendimension des Elektrolytraums oder Zellenquerschnitts, kann aber bei Niederdruckzersetzern wie auch bei Hochdruckzersetzern auch dadurch verkleinert, d. h. im Verhältnis zur Höhe der Zellen sehr klein gehalten werden, daß man dem umlaufenden Elektrolyten eine liniere als normale Geschwindigkeit erteilt. Dieses Vorgehen hat den großen Vorteil, daß die Joulesche Wärme einer großen umgewälzten Elektrolytmenge entzogen werden kann, d. h. daß der Elektrolyt bei diesem Verfahren nicht so tief herabgekühlt werden muß wie bei dem gewöhnlichen Verfahren. Der Elektrolvt kommt also mit einer verhältnismäßig höheren Temperatur in die Zellen zurück, wodurch der Wirkungsgrad verbessert wird.
  • Es ist deshalb auch von besonderem Vorteil, diesen beschleunigten Umlauf auf Druckzersetzer anzuwenden. Die Länge aller Abstandstücke 27, 29 wird entsprechend dem jTerlauf der seitlichen oberen und unteren Begrenzungslinien der Elektrode gehalten, und zwar so, daß ein gewisser ausreichender Abstand von dieser Begrenzungslinie eingehalten wird.
  • Diese Abstandstücke drücken beim Zusammenbau auf die Elektrode, das Diapliragina und auf die hinter dem Diaphragxna liegende andere Elektrode mit der Wirkung, (laß die Elektroden und das Diaphragma eine ganz geringe Wellung erhalten, die ein festes Anliegen der Elektroden am Diaphragma zur Folge hat. Dies ist wegen des damit verbundenen mechanischen Schutzes des Diaphragmas noch besonders vorteilhaft für den Wirkungsgrad und die Gasreinheit. Die Stäbchen dürfen nicht bis zur äußeren Begrenzungslinie reichen, weil sonst auch die Wellung bis dorthin verlaufen würde, und hier entweder auf den Rahmen übertragen wurde, was nicht erwünscht ist, oder - wenn der Rahmen sehr widerstandsfähig ist -grobe und scharfe Biegungen und Verzerrungen in den Elektroden hervorrufen würde, die sich gerade hinsichtlich des gewollten gleichmäßigen Anliegens äußerst schädlich auswirken würden. Der Abstand der Streifenendpunkte muß .also so gewählt werden, daß ein allmählich und gleichmäßig verlaufender Übergang auf den Rahmen erhalten wir(l.
  • Man kann auch auf eine andere vorteilhafte Weise die gewünschte Spannung erzielen, indem man bei Elektroden, die einen im großen und ganzen kreisrunden Umriß haben, also z. B. bei den abgebildeten Elektroden, jede vierte Elektrode mit einem Stiftchen in der Mitte ausrüstet, das ebenfalls höher ist als der Abstand y. Versieht man also z. B. eine Wasserstoffelektrode :2 mit einem solchen Stiftchen, dann werden die beiden Wasserstoffelektroden in der Mitte etwas ausgebaucht, so daß sie äußerst stumpfen Kegeln ähneln. Da die darauffolgenden Diaphragmen und Sauerstoffelektroden am Umfang durch die Rahmen festgepreßt sind, erhalten sie ebenfalls eine Ausbauchung und liegen an allen Stellen gut auf den ersterwähnten Elektroden an.
  • Statt eines Stiftchens in der Mitte kann auch vorzugsweise ein Kreis von Stiftchen nahe um die Mitte angebracht werden. Dadurch erreicht man, daß eine ausgesprochene Kegelspitze, an der evtl. das Diaphragma durchgedrückt werden könnte, wegfällt und die Elektrode anstatt einer kegelähnlichen Form eine paraboloide oder ähnliche Form annimmt.
  • Vorzugsweise . bringt man eine solche Spannvorrichtung an einer Wasserstoffelektrode an, ereil sie stärker gehalten werden kann als die aus edleren und daher teureren Metallen bestehende Sauerstoffelektrode. Man erhält dadurch eine schöner verlaufende Auswölbung, und die dünnere Sauerstoffelektrode legt sich dieser besser an als umgekehrt eine dickere Wasserstoffelektrode einer dünnen Sauerstoffelektrode.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß man vorteilhaft die Wasserstoffrahmen z in der Nut am besten doppelt so stark ausführt als die Sauerstoffrahmen 3. Die Sauerstoffendrahmen 5 werden, da sie nur eine unmittelbar am Diaphragma anliegende Elektrode aufweisen, schmaler gemacht als die Sauerstoffrahmen 3, und zwar macht man sie nicht halb so dick, sondern etwas dicker.
  • Durch das Einpressen oder eine anderweitige Befestigung je zweier Elektroden in oder an einem Rahmen erhält man Baueinheiten, die einen besonders leichten und einfachen Aufbau des Zellenkörpers ermöglichen; denn man hat beim Zusammenbau nichts weiter zu tun, als immer zwischen je zwei solcher Rahmen ein Diaphragma zu legen.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bilden nun je vier Baueinheiten für den Wasser- Stoff mit je fünf Baueinheiten für den Sauerstoff, den dazwischenliegenden acht Diaphragmen und einer Schlußplatte 8 eine Gruppe, die vier große (9, 13, 1i, 15) und vier kleine (io, 1a, 12, 16) Kanäle aufweist.
  • Die kleinen Kanäle sind nun in dem jeweils ersten oder letzten oder ersten und letzten Sauerstoff- oder Wasserstoffrahmen durch den Fortfall der Stege 3i-32 oder 33-3.1 (s. Fig. 2, 3) mit den entsprechenden großen Kanälen verbunden, so daß unten der Elektrolyt von den Hauptzuführungskanälen in die druppenzuführungskanäle und von da in die einzelnen Elektrolyträume gelangen kann, während oben der mit Gas gemischte Elektrolyt aus den einzelnen Räumen in die Gruppensammelkanäle und von hier aus eben durch das Weglassen dieser Stege in die Hauptsammelkanäle fließen kann.
  • Die Verbindungsöffnungen können aber auch ganz oder zum Teil in die Schlußplatten 8 (Fig. z) gelegt werden.
  • Die Schlußplatten 8 weisen an sich nur die vier Hauptkanäle 9, 13, 1i, 15 auf. Sie bestehen wie die Rahmen aus einem isolierenden, laugen- und gasfesten Werkstoff. In die Platten sind vorteilhaft eine oder auch mehrere über den ganzen Querschnitt reichende (nicht gezeichnete) Blecheinlagen eingelagert. Diese Blecheinlagen verhindern das Fließen eines N ebenschlußstromes auch dann, wenn sich die Isoliermasse der Schlußplatten aus irgendeinem Grunde mit Elektrolyt vollsaugen sollte. Der Umfang dieser Blecheinlagen ist gleich, etwas kleiner oder auch größer als derjenige der Schlußplatten, und die Kanalaussparungen sind etwas größer als diejenigen der Schlußplatten, so daß die Isoliermasse die Einlagen mindestens auf allen Flächen der Kanäle umkleidet.
  • Die Diaphragmen 7 haben die in Fig. 4 dargestellte äußere Form der Rahmen und tragen Aussparungen für alle Kanäle. Die Flächen um die Kanäle und die Ränder werden einwärts bis zur Grenze der arbeitenden Elektrodenfläche in an sich bekannter Weise mit einem isolierenden und unangreifbaren Dichtungsstoff imprägniert, gestrichen oder gespritzt, um Herausdrücken von P-lektrolyt hintanzuhalten. Die Diaphragmen können aber vorteilhaft auch kleiner gemacht werden als die Rahmen und in diese eingebettet werden, dadurch können die Kanäle im Diaphragma wegfallen. Was den Werkstoff der Diaphragmen betrifft, so kann man solche in verschiedener Ausführung verwenden, also z. B. Asbestgewebe o. dgl. Am besten bewähren sich auch bei dem erfindungsgemäßen Druckzersetzer die bereits früher vorgeschlagenen Diaphragmen aus Asbestpappe; denn sie weisen außer ihrer Billigkeit noch den Vorteil einer höchst gleichmäßigen Verteilung feiner Poren auf, was für Druckzersetzer besonders wichtig ist.
  • Die Rahmen i, 3, 5 und die Schlußplatten 8 können aus irgendeiner geeigneten Isoliermasse geschnitten, gestanzt, gepreßt oder gegossen werden. Besonders vorteilhaft werden sie aus einem geeigneten Gemenge durch Warmpressung hergestellt oder indem man ein geeignetes teigartiges Gemenge in eine Form preßt und dann durch öfteres Nachpressen in Maschinen- oder Stanzpressen die genaue Form, Dichtigkeit und Festigkeit erzielt.
  • Die Wasserstoffelektroden :2 bestehen am besten aus Eisen und sind durchlässig (Gewebe, gelochte Bleche usw.). Besonders vorteilhaft hierfür sind gelochte Bleche. Die Elektroden werden vorteilhaft mit den Stromzuführungslappen 25 bis 35 oder 26 bis 36 in einem Stück gestanzt.
  • Als Sauerstoffelektroden wählt man entweder vernickelte Eisenelektroden in gleicher Ausführung wie die Wasserstoffelektroden, oder man nimmt besser gelochte reine Nickelbleche, durch Walzen oder galvanisch hergestellt.
  • Wie schon weiter oben erwähnt, sind innerhalb einer Gruppe die einzelnen gleichpoligen Elektroden parallel geschaltet, während die einzelnen Gruppen hintereinandergeschaltet werden. Fig. i zeigt diese Schaltung. Die einzelnen Stromzuführungslappen 25 oder 26 werden durch Schrauben 37 oder andere Befestigungsmittel an stromleitende Bänder, z. B. Kupferschienen 38, angeschlossen. Ein Band verbindet zwei Gruppen. Die Bänder liegen abwechselnd auf der linken und auf der rechten Seite.
  • Fig. i zeigt einen in ein Druckgefäß eingebauten Zellenkörper 43. In den äußeren Rundungen der Rahmen liegen die vier Spannspindeln 39, auf die in gewissen Abständen isolierende Tragrollen 40, z. B. aus Porzellan geschoben sind. Die Spindeln. tragen außerdem . Mittel, welche den Abstand zwischen den einzelnen Porzellanrollen halten. Die Spindeln können aus Rundstahl o. dgl. in einem Stück gefertigt sein oder sind vorteilhaft aus mehreren gegeneinander isolierten Rundstahlstücken oder Kettengliedern o. dgl. zusammengesetzt. Die Spindeln kommen mit dem Zellenkörper 43 selbst in keinerlei Berührung, sondern nur mit den äußeren Preßplatten 45, die von der übrigen Konstruktion durch eine Isolierschicht 44 getrennt sind.
  • Die vier Hauptkanäle 9, 13, 11; 15 (Fig.2.3) gehen am Ende in die kreisförmigen Anschlußrohre 41 (Fig. i). Diese vier Rohre werden am Deckel des Druckgefäßes befestigt und abgedichtet, z. B. durch Stopfbüchsen.
  • Der Zwischenraum zwischen dem Druckgefäß 42 und dem Zellenkörper 43 ist mit einem Isoliermittel ausgefüllt.
  • Die Tragkonstruktion besteht beim gezeigten Beispiel aus einem halb offenen Eisenmantel 46, der sich mit ganz geringem Spiel der Wandung des Druckgefäßes anschmiegt. Dieses Mantelstück wird am Anfang und Ende an die äußeren Preßplatten ¢5 angeschraubt, und zwar am Ende in Schlitzen, damit einer etwaigen Längenänderung durch Nachpressen des Zellenkörpers Raum gegeben werden kann.
  • Auf diesen Tragkörper 46 ist der ganze Zellenkörper 43 jeweils an den Stromschienenstücken 38 zweier Gruppen durch die Stützteile 4.7 abgestützt, die an dem Eisenmantel 46 in Schlitzen 48 verschiebbar angeschraubt werden.
  • Diese Stützteile 4.7 greifen in Isolierkörper 49 aus Porzellan, die U-förmigen Querschnitt besitzen und durch die Tragstücke 50 gehalten werden. Die Tragstücke 5o sind wiederum an den Stromschienenstücken 38 festgeschraubt.
  • Durch diese Tragkonstruktion ist der Zellenkörper nach jeder Richtung hin gegen Verschieben gesichert.
  • Der Eisenmantel 46 braucht auch bei beliebig langen Zersetzern nicht besonders stark ausgeführt zu werden, da er - durch seine Form allein schon sehr biegungssteif - auf der ganzen Länge durch das Druckgefäß selbst getragen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Elektrolytischer Zersetzer, besonders Druckzersetzer, zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff unter hohem Druck, dadurch gekennzeichnet, daß für den Zellenkörper als Bauelemente gelochte Elektrodenbleche (2, q.), Diaphragmen (7) und Rahmen (i, 3) aus Isoliermaterial dienen, indem je zwei Elektrodenbleche (2, q.) verschiedener Polarität, die voneinander unmittelbar durch ein Diaphragma (7) getrennt sind, und je ein allseitig geschlosse;ier Rahmen (i, 3) aus Isolierinaterial derart abwechseln, daß jeder Elektrolvtraum durch einen Rahmen und zwei Elektrodenbleche gleicher Polarität umschlossen ist. a. Zersetzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Gruppen parallel geschalteter Einheiten hintereinandergeschaltet ist. 3. Zersetzer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrolyträume an den Enden jeder Elektrodengruppe eine zusätzliche gasentwickelnde Elektrode (6) aufweisen, die nicht unmittelbar an einem Diaphragma anliegt. .a.. Zersetzer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (y) der Sauerstoffrahmen (3) geringer, vorzugsweise halb so groß bemessen ist als die Dicke (y) der Wasserstoffrahmen (i). 5. Zersetzer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elektrolyträume umschließenden Rahmen (i, z) aus Isoliermasse Ausnehmungen aufweisen, die beim Zusammenbau des Zellenkörpers fortlaufende Kanäle am oberen Ende zum Abführen des Elektrolytgasgernisches, am unteren Ende zum Zuführen des Elektrolyten ergeben. 6. Zersetzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengebauten Rahmen (i, 3) im oberen und unteren Rahmenteil, beiderseits der senkrechten Mittelachse angeordnet, je zwei Elektrolythauptkanäle (g, 11, 13, 15) und j e zwei Elektrolytgruppenkanäle (1o, 12, 1q., 16) aufweisen. 7. Zersetzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einmündungen (17, 18, i9, 2o) der Gruppenkanäle in die Elektrolyträume sich allmählich erweitern, um die Verteilung des zufließenden Elektrolyten über den ganzen Raum und die Samirlung des abfließenden Gemisches zu begünstigen. B. Zersetzer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppenkanäle tunlichst in der senkrechten Mittelachse der Rahmen (i, 3) in den Elektrolytraum einmünden. g. Zersetzer nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Elektrolytraum begrenzende Rahmenwand nach den Einmündungen der Zu- und Abführungskanäle hin abgeschrägt ist, und zwar nach den Abführungskanälen in stärkerem Ausmaß. io. Zersetzer nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Elektroden und gegebenenfalls der zugehörigen Diaphragmen in umlaufende Nuten (21, 22) des Rahmens (i, 3) eingelassen sind. ii. Zersetzer nach Anspruch io, gekennzeichnet durch die Nuten (2i, 22) seitlich oder seitlich nach oben oder unten fortsetzende Ausnehmungen (23, 2q.) zu-' Durchtritt der aus dem Rahmen vorstehenden Stromzuführungslappen (25, 26) der Elektroden. 12. Zersetzer nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Rahmen vorstehenden Stromzuführungslappen (25, 26) der Elektroden mittels stromleitender Teile, z. B.-Kupferschienen (38), verbunden sind. 13. Elektrolytischer Zersetzer nach Anspruch I bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheiten durch Spannschienen zusammengehalten werden. 1q.. Zersetzer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die B:i,ueinheiten zusammenhaltenden Spannschienen `39) in nach außen offenen Einbuchtungen des Rahmenumrisses mit einem Abstand angeordnet sind, der nur an einzelnen Stellen von stützenden Isolierkörpern überbrückt wird. 15. Zersetzer nach Anspruch 13 und 1q., dadurch gekennzeichnet, daß ein Tragkörper angeordnet ist, auf dem sich der Zellenkörper an einzelnen Stellen durch die Stromzuführungslappen (25) oder die Stromschienen (38) unter Zwischenschaltung isolierender Körper abstützt. 16. Zersetzer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden senkrecht zur Längsachse des Elektrolyseurs so angeordnet sind, daß zwei Elektroden (2, 5) gleichen Potentials mit dem zugehörigen Rahmen (r, 3) einen geschlossenen Raum mit unterem Elelctrolytzufluß (i8, 2o) und oberem Flektrolytabfluß (i7, i9) bilden. 17. Zersetzer nach Anspruch 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichnamige Elektroden mit einem Rahmen aus Isolierstoff zu einer festen Baueinheit zusammengefaßt sind. 18. Zersetzer nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden mir Diaphragmen belegt sind. ig. Zersetzer nach Anspruch i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Diaphragmen aus Asbestpappe bestehen. 2o. Zersetzer nach Anspruch i bis ig, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Flächen gegenüberstehender Elektroden durch gegebenenfalls an einer oder beiden Elektroden angeschweißte Abstandsstücke (27, 29) gegeneinander abgestützt sind, wobei die Abstandsstücke aufeinanderfolgender Einheiten gegeneinander versetzt angeordnet sind. 21. Zersetzer nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung besonders dünner Elektroden die Stromzuführungsmittel (Bleche o. dgl.) als Versteifungsgerippe im Elektrolytraum ausgebildet sind.
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