DE600067C - Kathodenstrahloszillographenroehre mit geheizter Kathode - Google Patents
Kathodenstrahloszillographenroehre mit geheizter KathodeInfo
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- DE600067C DE600067C DES99483D DES0099483D DE600067C DE 600067 C DE600067 C DE 600067C DE S99483 D DES99483 D DE S99483D DE S0099483 D DES0099483 D DE S0099483D DE 600067 C DE600067 C DE 600067C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J3/00—Details of electron-optical or ion-optical arrangements or of ion traps common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J3/02—Electron guns
- H01J3/025—Electron guns using a discharge in a gas or a vapour as electron source
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0061—Tubes with discharge used as electron source
Landscapes
- Discharge Heating (AREA)
Description
Bei Kathodenstrahloszillographen mit geheizter Kathode bestand bisher die Kathode
aus einem festen Körper, der elektrisch geheizt wird. Man kann jedoch eine beträchtliche
S größere Intensität des Kathodenstrahls erzielen, wenn man erfindungsgemäß an Stelle eines
festen Körpers einen Lichtbogen als Kathode benutzt. Eine außerordentliche Konzentration
des Kathodenfleckes und des davon ausgehenden
ίο Strahles erhält man weiter, wenn man gemäß
der Erfindung den die Kathode bildenden Hilfslichtbogen so anordnet, daß er axial zum
erzeugten Kathodenstrahl verläuft. Es ist ferner möglich, den Kathodenlichtbogen durch
Konzentrationsfelder, z. B. durch eine Magnetspule, zu beeinflussen und dadurch die Konzentration
und Intensität des von der Kathode ausgehenden Kathodenstrahles zu steigern.
Auf der Zeichnung ist eine Elektrodenanordnung für Kathodenstrahloszillographenröhren nach der Erfindung dargestellt. Die Elektroden bestehen aus einem stiftförmigen Körper 1, der z. B. aus Wolfram besteht oder mit einer Wolframspitze versehen ist, und aus einer Voranode 2 in Form eines zylindrischen Körpers. Der Kathodenstift 1 ist axial verschiebbar. Zum Zünden des Hilfslichtbogens wird er an die Voranode 2 heranbewegt und dann wieder von ihr entfernt. An der dem Stift 1 gegenüberliegenden Stelle der Voranode 2 ist eine Blende3, z. B. aus Tantal, eingelassen, die an der dem Stift zugewandten Seite ausgehöhlt ist. Die Höhlung mündet in eine enge Bohrung. Mit 4 ist die Anode der Entladungsstrecke bezeichnet, die in ihrer Achse ebenfalls eine enge Bohrung zum' Durchtritt des Kathodenstrahls hat. Der Kathodenstrahl tritt durch die Anode 4 in den Bereich der Steuerfelder, die auf der Zeichnung nicht mit dargestellt sind. Der Durchgriff der Anode ist so zu bemessen, daß zwar mögliehst viel Elektronen durch die Öffnungen der Voranode hindurchgelangen, andererseits aber ein Überschlagen des Hilfslichtbogens zur Anode vermieden ist. 5 ist ein Elektromagnet, der die gesamte Lichtbogenstrecke umschließt. Die Einzelteile der Anordnung sind an dem Glasfuß 6 der Röhre befestigt.
Auf der Zeichnung ist eine Elektrodenanordnung für Kathodenstrahloszillographenröhren nach der Erfindung dargestellt. Die Elektroden bestehen aus einem stiftförmigen Körper 1, der z. B. aus Wolfram besteht oder mit einer Wolframspitze versehen ist, und aus einer Voranode 2 in Form eines zylindrischen Körpers. Der Kathodenstift 1 ist axial verschiebbar. Zum Zünden des Hilfslichtbogens wird er an die Voranode 2 heranbewegt und dann wieder von ihr entfernt. An der dem Stift 1 gegenüberliegenden Stelle der Voranode 2 ist eine Blende3, z. B. aus Tantal, eingelassen, die an der dem Stift zugewandten Seite ausgehöhlt ist. Die Höhlung mündet in eine enge Bohrung. Mit 4 ist die Anode der Entladungsstrecke bezeichnet, die in ihrer Achse ebenfalls eine enge Bohrung zum' Durchtritt des Kathodenstrahls hat. Der Kathodenstrahl tritt durch die Anode 4 in den Bereich der Steuerfelder, die auf der Zeichnung nicht mit dargestellt sind. Der Durchgriff der Anode ist so zu bemessen, daß zwar mögliehst viel Elektronen durch die Öffnungen der Voranode hindurchgelangen, andererseits aber ein Überschlagen des Hilfslichtbogens zur Anode vermieden ist. 5 ist ein Elektromagnet, der die gesamte Lichtbogenstrecke umschließt. Die Einzelteile der Anordnung sind an dem Glasfuß 6 der Röhre befestigt.
Wesentlich für die dargestellte Ausführung ist es, daß der Kathodenlichtbogen vorzugsweise
in der gleichen Richtung verläuft wie der von ihm ausgehende Kathodenstrahl selbst. Dadurch
wird eine erheblich größere Intensität des Strahles erzeugt, als sie bei Anwendung der
bisher bekannten Kathoden möglich war. Das magnetische Feld wirkt nicht nur auf den
Kathodenstrahl ein, sondern es konzentriert auch den Kathodenlichtbogen.
Das Zünden des Hilfslichtbogens braucht nicht durch Berühren und Auseinanderbewegen
seiner Elektroden zu erfolgen. Man kann vielmehr auch beide Elektroden ortsfest einbauen
und das Zünden durch Hochfrequenz bewirken
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Hans Klemperer in Berlin-Charlottenburg.
Claims (10)
- Patentansprüche:ι. Kathodenstrahloszillographenröhre mit geheizter Kathode, dadurch gekennzeichnet, daß . als Quelle des Kathodenstrahls eine Lichtbogenentladung dient.
- 2. Oszillographenröhre nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an den Lichtbogen angrenzende Elektrode mit einerίο Bohrung zum Durchtritt des Kathodenstrahls.
- 3. Oszillographenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Anode des Lichtbogens dienende Elektrode gegenüber der Kathode des Lichtbogens eine in eine Bohrung zum Durchtritt des Kathodenstrahls mündende Höhlung besitzt.
- 4. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsstrecke des Kathodenhilfslichtbogens axial zur Richtung des Kathodenstrahles verläuft.
- 5. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Elektroden des Kathodenlichtbogens gegenüber der anderen verschiebbar ist, so daß das Zünden des Lichtbogens durch Berühren und Auseinanderbewegen der Elektrode erfolgt.
- 6. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden des Hilfslichtbogens aus einem Kathodenstift und einer Voranode bestehen, die gegenüber dem Stift eine in eine Bohrung zum Durchtritt des Kathodenstrahles mündende Höhlung hat.
- 7. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durchbohrte Voranode ortsfest und der Kathodenstift hegen die Voranode verschiebbar ist.
- 8. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elektroden des Hüfslichtbogens ortsfest sind und das Zünden des Lichtbogens durch Hochfrequenz erfolgt.
- 9. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfslichtbogen durch Feldwirkung konzentriert wird.
- 10. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfslichtbogen auf seiner ganzen Länge > von einer Magnetspule umgeben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99483D DE600067C (de) | 1931-06-28 | 1931-06-28 | Kathodenstrahloszillographenroehre mit geheizter Kathode |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99483D DE600067C (de) | 1931-06-28 | 1931-06-28 | Kathodenstrahloszillographenroehre mit geheizter Kathode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE600067C true DE600067C (de) | 1934-07-13 |
Family
ID=7522292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES99483D Expired DE600067C (de) | 1931-06-28 | 1931-06-28 | Kathodenstrahloszillographenroehre mit geheizter Kathode |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE600067C (de) |
-
1931
- 1931-06-28 DE DES99483D patent/DE600067C/de not_active Expired
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