DE60004014T2 - Träger für medizinische zwecke mit einem grossen verstellungsbereich - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Träger für medizinische Vorrichtungen, welcher zur Installation in einem medizinischen Behandlungsraum vorgesehen und mit einem Sockel versehen ist, um die medizinischen Vorrichtungen zu tragen, wobei der Sockel relativ zu dem Boden des Behandlungsraumes auf mindestens einer Schiene verschiebbar ist, wobei die Schiene einen ersten Raum bildet, welcher von dem medizinischen Behandlungsraum durch erste Abdeckmittel getrennt ist.
  • Ein Träger dieser Art ist aus der veröffentlichten Deutschen Patentanmeldung Nr. 3 615 633 A1 bekannt. Der dort offenbarte Träger stellt eine Röntgenuntersuchungsvorrichtung dar, welche auf einer Schiene in dem Boden des medizinischen Behandlungsraumes mit Hilfe von Rollen, die unterhalb eines Sockels des Trägers vorgesehen sind, verschiebbar ist. Die Schiene ist in einem Raum in dem Boden untergebracht, wobei der Raum mit Hilfe von Abdeckmitteln in Form eines flexiblen Riemens, welcher auf der offenen Oberseite des Raumes aufliegt, abgedeckt ist. Bei Verschieben des Trägers wird der Riemen durch einen Mechanismus, welcher in dem Sockel und vor den Rollen vorgesehen ist, von dem Boden abgehoben, dann entlang der Oberseite der Rollen geführt und schließlich wieder auf die offene Oberseite des Raumes hinter den Rollen heruntergeführt. Der Raum für die Schiene ist somit von dem medizinischen Behandlungsraum getrennt, so dass Schmutzstoffe vor und hinter dem Sockel nicht ohne Weiteres in den Raum für die Schiene eindringen können und das Vorhandensein der Schiene und des Raumes, in welchem diese untergebracht ist, für das Bedienungspersonal in dem Behandlungsraum nur wenig Beeinträchtigungen mit sich bringt.
  • Dieser bekannte Träger hat jedoch den Nachteil, dass Schmutzstoffe immer noch in den Raum für die Schiene, hauptsächlich über den Zwischenraum zwischen den Rollen, welcher nicht durch den Riemen abgedeckt ist, da dieser in diesem Bereich nach oben geführt wird, eindringen können. Auf Grund der geltenden, strengen Bestimmungen in Bezug auf Sauberkeit eines medizinischen Behandlungsraumes muss dieser Raum daher in regelmäßigen Abständen intensiv gereinigt werden.
  • Es kann ebenfalls Situationen geben, in denen ein Träger für medizinische Vorrichtungen erforderlich ist, welcher einen relativ großen Verschiebungsbereich aufweist. Eine solche Situation tritt zum Beispiel bei einem, für interventionelle KST (Kernspinresonanztomographie) verwendeten Patiententisch ein. Bei einer solchen Intervention wird ein auf dem Tisch liegender Patient behandelt, und es muss bei Durchführung der Behandlung ein KST-Bild erstellt werden. Die KST-Vorrichtung wird dann in einem KST-Nebenraum, welcher von dem relevanten, medizinischen Behandlungsraum durch spezielle Türen getrennt sein kann, installiert. Um den Patienten von dem Patiententisch in dem medizinischen Behandlungsraum zu dem, zu der KST-Vorrichtung gehörenden Tisch zu transportieren, muss der Patiententisch einen verhältnismäßig großen Verschiebungsbereich vorsehen. Während einer solchen Verschiebung muss die Festigkeit und Stabilität des Patiententisches aufrechterhalten werden, wodurch ein relativ fester Sockel mit einer großen Breite in Verschiebungsrichtung erforderlich ist.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Träger der beschriebenen Art vorzusehen, bei dem ein verhältnismäßig großer Verschiebungsbereich realisiert wird, die gewünschte Festigkeit und Stabilität aufrechterhalten werden, der Verschiebemechanismus kein Hindernis auf dem Boden des medizinischen Behandlungsraumes darstellt und eine einfache Reinigung des Trägers erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird dadurch erreicht, dass der Träger gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass der erste Raum mit einem zweiten Raum verbunden ist, welcher mit zweiten Abdeckmitteln bedeckt ist, wobei der erste und zweite Raum durch eine Trennwand voneinander getrennt sind, wobei in der Trennwand die Verbindung durch eine Öffnung vorgesehen ist, durch welche ein Führungselement zur Führung der Verschiebung des Sockels verschiebbar ist.
  • Der in dem Boden des Behandlungszimmers vorgesehene, erste Raum kann zur Aufnahme einer oder mehrerer Schienen, auf denen der Sockel des Trägers verschoben wird, verwendet werden. An diesen ersten Raum grenzt ein zweiter Raum, welcher ebenfalls in dem Boden des Behandlungszimmers vorgesehen ist, und zwar so, dass die zweiten Abdeckmittel mit dem Boden des Behandlungszimmers in einer Ebene liegen. Alle weiteren Komponenten, welche zur Führung der Verschiebung des Trägers, zur Kabelführung, zur Positionsprüfung u. ä. erforderlich sind, sind in diesem zweiten Raum untergebracht. Ein Führungselement zur Führung der Verschiebung des Sockels ragt durch die Trennwand und stellt daher eine mechanische Verbindung zwischen dem verschiebbaren Sockel des Trä gers und dem zweiten Raum her. Infolgedessen kann das Führungselement, welches mit dem Sockel fest verbunden ist, eine verhältnismäßig große Länge aufweisen, so dass die Festigkeit und Stabilität des Sockels und folglich des gesamten Trägers durch relativ geringe Kraft, welche auf den Bereich am Ende des Führungselements angewandt wird, realisiert werden kann.
  • Die durch den Patiententisch und den Verschiebemechanismus gebildete Einheit ist so ausgeführt, dass der erste Raum, welcher eine oder mehrere Schienen aufnimmt, keine weiteren Komponenten des Verschiebemechanismus enthält, so dass dieser Raum im Betriebszustand lediglich das mit dem Sockel verbundene Führungselement aufnimmt, wenn sich der Patiententisch im vollständig oder teilweise verschobenen Zustand befindet. Die Abdeckmittel dieses ersten Raumes müssen daher stets mit einer Öffnung für den Durchtritt der Verbindung zwischen dem Sockel und dem Führungselement versehen sein, so dass durch diese Öffnung der darunter vorgesehene Raum durch das medizinische Behandlungszimmer verunreinigt werden könnte. Da in dem ersten Raum keine weiteren Komponenten des Verschiebemechanismus untergebracht sind, kann dieser jedoch auf einfache Weise gereinigt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bietet den zusätzlichen Vorteil, dass die Zugänglichkeit des Patiententisches trotz der Vorrichtungen, die unter Beibehaltung der Festigkeit und Stabilität einen großen Verschiebungsbereich vorsehen, aufrechterhalten wird. Das heißt, dass die Bewegungsfreiheit des an dem Patiententisch gemäß der Erfindung arbeitenden Bedienungspersonals durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung nicht eingeschränkt wird.
  • Es sei erwähnt, dass im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung der Begriff „medizinische Behandlung" so zu verstehen ist, dass diese ebenfalls eine medizinische Untersuchung einschließt, welche ohne Durchführung einer direkten therapeutischen Aktivität vorgenommen wird.
  • Die Öffnung in der Trennwand ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Abdichtung gegen Verschmutzungsstoffe, welche von einem zum anderen Raum wandern, mit Dichtungsmitteln versehen. Bei bestimmten Betriebszuständen kann es ausreichend sein, eine Trennwand mit einer Öffnung zu haben, welche das Führungselement verhältnismäßig eng umschließt. Bereits diese Ausführung bietet einen adequaten Schutz gegen das Übertragen von Verschmutzungsstoffen von einem zum anderen Raum. Jedoch kann es vorkommen, dass diese Trennwand zwischen den beiden Räumen für den beschriebenen Zweck nicht ausreichend ist. In diesem Falle kann in der Trennwand eine Manschette aus einem elastischen Material, zum Beispiel eine Manschettte, die das Führungselement eng umschließt und das Übertragen von Verunreinigungen verhindert, vorgesehen werden. Ferner wird dadurch ebenfalls eine Verunreinigung des ersten Raumes durch den zweiten Raum (in dem weitere Komponenten des Verschiebemechanismus untergebracht sind) verhindert.
  • Das Führungselement in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist als eine Stange mit kreisförmigem Querschnitt ausgelegt. Durch diese Form des Führungselements kann dieses in handelsüblicher Form gekauft und dann exakt fertig bearbeitet werden, wodurch eine feste Passung mit der Abdichtung möglich ist; die exakt fertig bearbeitete und folglich glatte Oberfläche stellt sicher, dass keine übermäßige Abnutzung auftreten kann.
  • Der erste Raum in einem weiteren Ausführungsbeispiel ist mit zwei parallelen Schienen versehen. Sind diese Schienen parallel zu der longitudinalen Richtung des Führungselements angebracht, wird durch diese Maßnahme die transversale Stabilität (d.h. die Festigkeit gegenüber Bewegungen in einer Richtung quer zu der longitudinalen Richtung des Führungselements) wesentlich verbessert.
  • Die beiden parallelen Schienen in einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung bilden einen Teil der jeweiligen Wände des ersten Raumes. Infolgedessen weist der Innenraum des ersten Raumes noch weniger Hindernisse auf, welche für eine Reinigung hinderlich sein könnten, so dass dieser Raum auf verhältnismäßig einfache Weise realisiert werden kann.
  • Die ersten und die zweiten Abdeckmittel in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung werden jeweils durch eine erste und zweite, abnehmbare Abdeckung gebildet. Die Abdeckungen dieses Ausführungsbeispiels können so hergestellt werden, dass die erste Abdeckung ohne Weiteres per Hand entfernt werden kann; dieses ist im Hinblick auf eine Reinigung in regelmäßigen Abständen von Vorteil. Da der zweite Raum nicht durch den ersten Raum verunreinigt wird, muss dieser lediglich für Wartungs- und Reparaturarbeiten, welche an den, in diesem Raum untergebrachten Komponenten des Verschiebemechanismus durchgeführt werden, geöffnet werden. Diese Abdeckung kann dann so vorgesehen werden, dass diese aus einem Stück besteht und auf den zweiten Raum eng anliegend, zum Beispiel durch einen Gummiring, aufgeschraubt wird, so dass sie lediglich von dem Wartungspersonal, welches mit dieser Aufgabe betraut wird, entfernt werden muss.
  • Die erste, abnehmbare Abdeckung in einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit einer Vertiefung für den Durchgang eines Verbindungsstücks zwischen dem Führungselement und dem Sockel versehen. Die Verbindung zwischen dem Führungselement und dem Sockel wird nicht nur verwendet, um Stabilität, Festigkeit und Genauigkeit der Bewegung des Patiententischs vorzusehen, sondern wird ebenfalls zur Führung der elektrischen Verbindungskabel zwischen dem verschiebbaren Tisch und dem umgebenden Bereich eingesetzt. Diese Kabel können dann in einem Bündel in festen Positionen relativ zueinander angeordnet werden, so dass dieses Bündel in der Richtung quer zu der Richtung der Verschiebung des Tisches eine geringe Breite aufweist. Das Bündel kann dann in dem Verbindungsstück zwischen dem Sockel und dem Führungselement angeordnet werden; in diesem Fall kann dieses Verbindungsstück ebenfalls eine geringe Breite aufweisen, so dass die Vertiefung für den Durchgang des Verbindungsstücks verhältnismäßig schmal sein kann.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 – die Anordnung eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Bereich zur medizinischen Behandlung;
  • 2 – eine perspektivische Ansicht eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung in Form eines Patiententisches;
  • 3 – eine perspektivische Ansicht des Verschiebemechanismus eines Patiententisches gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 4 – die Anordnung des Führungselements und der zugehörigen Abdichtung in dem Verschiebemechanismus eines Patiententisches gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 1 zeigt eine Gesamtansicht der Anordnung eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung in Form eines Patiententisches in einem Bereich zur medizinischen Behandlung. Der Bereich zur medizinischen Behandlung besteht in diesem Falle aus zwei Behandlungsräumen 2 und 4, welche voneinander getrennt werden können. In dem Behandlungsraum 4 ist eine KST-Vorrichtung (KST = Kernspinresonanztomographie) installiert, während in dem Behandlungsraum 2 ein Patiententisch mit der zugehörigen medizinischen Ausstattung installiert ist. Das KST-System besteht aus einer Kombination aus dem eigentlichen KST-Apparat 8 und einem zugehörigen Patiententisch 10, welcher relativ zu dem KST-Apparat 8 eine feste Position einnimmt, so dass ein zu untersuchender Patient unter Überwachung in die Öffnung 12 des KST-Apparats eingeführt werden kann, um die gewünschten KST-Bilder zu erstellen.
  • Ein Patiententisch 14 gemäß der vorliegenden Erfindung und die zugehörige medizinische Ausstattung sind in dem Behandlungsraum 2 installiert. In diesem Falle besteht die zugehörige medizinische Ausstattung aus einem sogenannten C-Arm, welcher von einem System 18 zum Tragen des C-Arms gehalten wird, wobei das System an der Decke (nicht dargestellt) des Behandlungsraumes 2 befestigt ist. An den Enden des C-Armes sind eine Röntgenstrahlenquelle (nicht dargestellt) und ein Röntgendetektor (nicht dargestellt), zum Beispiel ein Bildverstärker, vorgesehen, so dass auf den während der Behandlung stattfindenden Vorgang Röntgenbilder folgen können.
  • Die beiden Behandlungsräume 2 und 4 können durch Türen 6, welche nur symbolisch dargestellt sind, voneinander getrennt werden; somit kann eine Untersuchung oder Behandlung in jedem dieser Räume stattfinden, ohne dass die Aktivitäten in einem Raum diese in dem anderen Raum beeinträchtigen. Bei bestimmten Behandlungen ist es jedoch wünschenswert, die beiden Behandlungsräume zusammen zu verwenden. Dieses ist bei der sogenannten interventionellen KST der Fall, das heißt, bei einer Behandlung, bei welcher bei der Durchführung einer Intervention ein KST-Bild erstellt werden muss, um den Verlauf der Intervention zu überprüfen. In diesem Falle ist die Tür 6 des Systems offen, so dass ein gemeinsamer Raum vorgesehen wird. Der zu untersuchende Patient, welcher auf der Oberseite eines Tisches, die sowohl auf den Patiententisch 14 als auch den Patiententisch 10 passt, liegt, kann dann, im Prinzip zusammen mit der Tischoberseite, von einem Patiententisch zum anderen bewegt werden. Die beiden Patiententische müssen dann relativ zueinander exakt ausgerichtet und fest und stabil genug sein, um diese Ausrichtung, ungeachtet des Gewichts des Patienten, beizubehalten.
  • Durch das Vorhandensein des Systems der Türen 6 und des Raumes, welcher um dieses System herum erforderlich ist, um bei getrennten Behandlungsräumen von allen Seiten einen Zugang zu dem Patiententisch vorzusehen, ist der Abstand zwischen dem Patiententisch 14 und dem, dem KST-Apparat zugeordneten Patiententisch 10 recht groß, das heißt, jedenfalls so groß, dass der übliche Verschiebebereich von etwa einem Meter nicht ausreichend ist, um die Oberseite des Tischs mit dem Patienten von dem Patiententisch 14 auf den Patiententisch 10 oder umgekehrt zu verlegen. Das beschriebene Verlegen des Patienten macht einen Verschiebebereich in der Größenordnung von etwa drei Metern erforderlich. In Anbetracht der Genauigkeit der Ausrichtung der beiden Patiententische relativ zueinander werden hohe Anforderungen an die Festigkeit und Stabilität der Konstruktion des zu verschiebenden Patiententischs 14, besonders an den Verschiebemechanismus, gestellt.
  • 2 ist eine detailliertere Darstellung des Patiententischs 14 gemäß der vorliegenden Erfindung. Dieser Patiententisch weist einen Trägerteil 22 auf, auf welchem eine Tischoberseite mit einem Patienten angeordnet werden kann. Der Trägerteil 22 ist an einem Sockel 20 befestigt und über eine Entfernung von etwa einem Meter in longitudinaler Richtung auf konventionelle Weise relativ zu diesem verschiebbar. Um einen größeren Verschiebebereich für den Patiententisch 14 vorzusehen, ist der Sockel 20 auf einem Schlitten 22 angeordnet, welcher relativ zu dem Boden (nicht dargestellt) des Behandlungsraumes, in welchem der Patiententisch installiert ist, verschiebbar ist. Das Verschieben des Schlittens 22 erfolgt auf Rollen 24, welche an zwei Eckpunkten des Schlittens angebracht sind und von denen in 2 lediglich eine sichtbar ist. Der Schlitten 22 ist ebenfalls mit einem, unter Bezugnahme auf die 3 und 4 zu beschreibenden (und in 2 nicht dargestellten) Führungselement verbunden.
  • Bei Verschieben des Schlittens 22 rollen die Rollen 24 auf Schienen 26a und 26b, deren Oberseite in einer Ebene mit der Bodenoberfläche des Behandlungsraumes, in welchem der Patiententisch installiert ist, liegt. Dieses Verschieben erfolgt mit Hilfe eines Antriebselements 28, welches mit einem Antriebsmotor und einem, an diesen gekoppelten Reduktionsgetriebe versehen sein kann. Die Schienen 26a und 26b bilden einen Teil eines ersten kastenartigen Raumes 30, der in dem Boden des Behandlungsraumes so vorgesehen ist, dass die Oberseite des Raumes 30 in einer Ebene mit der Bodenoberfläche des Behandlungsraumes liegt. Der kastenartige Raum 30 ist von dem medizinischen Behandlungsraum durch erste Abdeckmittel 32 getrennt. Die ersten Abdeckmittel sind als eine per Hand abnehmbare Abdeckung oder ein System aus nicht miteinander verbundenen Abdeckungen ausgebildet. An dem Mittelpunkt der dargestellten Abdeckmittel ist eine Vertiefung 34 für den Durchgang eines Verbindungsstücks (nicht dargestellt) zwischen dem Führungselement und dem Sockel vorgesehen.
  • In Angrenzung an den ersten kastenartigen Raum 30 ist ein zweiter kastenartiger Raum 38 in dem Boden des Behandlungsraumes ausgebildet, wiederum so, dass die Oberseite des Raumes 38 in einer Ebene mit der Bodenoberfläche des Behandlungsraumes liegt. Der kastenartige Raum 38 ist von dem medizinischen Behandlungsraum durch zweite Abdeckmittel 40 getrennt. Die zweiten Abdeckmittel sind als abnehmbare Abdeckung 40 ausgebildet. Diese Abdeckung 40 ist vorzugsweise nicht per Hand abnehmbar, sondern wird zum Beispiel auf den Wänden des kastenartigen Raumes 38 verschraubt; zwischen dieser Abdeckung 40 und dem Raum 38 kann zur zusätzlichen Abdichtung ein Gummirand vorgesehen werden. Im Allgemeinen muss die Abdeckung zum Zwecke regelmäßiger Reinigungsarbeiten in dem Behandlungsraum nicht entfernt, sondern lediglich zur Wartung oder Reparatur der Teile des Verschiebemechanismus, welche in diesem Raum untergebracht sind, abgenommen werden.
  • 3 ist eine detailliertere Darstellung des Verschiebemechanismus des Patiententischs 14 gemäß der Erfindung. In dieser Figur wurden die Abdeckungen der Räume 30 und 38 weggelassen, so dass das Innere dieser Räume sichtbar ist. Neben den bereits unter Bezugnahme auf 2 erwähnten Elementen zeigt 3 ebenfalls die Trennwand 42 zwischen dem ersten Raum 30 und dem zweiten Raum 38 und ebenso das Führungselement 44 zur Führung der Verschiebung des Sockels 20. Diese Figur zeigt deutlich, dass die Schienen 26a und 26b, welche Bestandteile des ersten Raumes 30 sind, die Wände dieses Raumes bilden. Dieses ist insofern von Vorteil, als der Raum 30 auf sogar noch einfachere Weise gereinigt werden kann. Dieser Raum enthält somit lediglich tragende Elemente zum Tragen der Teile der Abdeckung 32.
  • Das Führungselement 44 ist als eine Röhre mit einem kreisförmigen Querschnitt ausgebildet. Ein Ende des Führungselements 44 ist mit dem Schlitten 22 verbunden, um die Verschiebung des Schlittens zu lenken. Das Führungselement 44 ist dann durch eine Öffnung (s. 4) in der Trennwand 42 verschiebbar. An der Verbindung zwischen dem Führungselement 44 und dem Schlitten 22 ist eine schmale Platte vorgesehen, welche senkrecht zu dem Boden des Trägers verläuft; die Verbindung befindet sich unterhalb des Schlittens 22 und ist folglich in 3 nicht sichtbar. Bei Verschieben des Schlittens 22 bewegt sich die schmale Verbindungsplatte durch die Vertiefung 34 (2) hin und her.
  • Die Kabel für die elektrischen Verbindungen zwischen dem verschiebbaren Tisch und dem umgebenden Bereich verlaufen im Inneren der Verbindungsplatte. Diese Kabel sind relativ zueinander so angeordnet, dass das Kabelbündel in der Richtung quer zu der Richtung der Verschiebung des Tischs eine geringe Breite aufweist, so dass es in den plattenförmigen Hohlraum passt. Das Kabelbündel wird weiter durch das Innere des Führungselements 44 geführt und tritt aus diesem Führungselement 44 auf der Rückseite des selben aus; das Kabelbündel tritt dann in eine flexible Kabelführung 46 ein, welche bei Verschiebung entlang dem Führungselement 44 bewegt wird, wobei der gebogene Teil der Führung 46 dann verschoben wird. Auf der Rückseite des Führungselements 44 ist eine Führungseinheit 48 vorgesehen, in welcher entlang einer Führung 50 ein Rad läuft. Die große Länge des das Führungselement 44 bildenden Kraftarms stellt die Stabilität relativ zu dem Boden sowie die Festigkeit des Patiententischs sicher. Die Führungseinheit 48 kann ebenfalls mit Mitteln zur Bestimmung der Position des Patiententischs in Verschieberichtung, möglicherweise in Verbindung mit Positionsmarkierungsmitteln im Bereich der Führungsspur 50, versehen sein.
  • 4 ist eine detaillierte Ansicht der Anordnung des Führungselements 44 und der zugehörigen Abdichtung in dem Verschiebemechanismus des Patiententischs gemäß der Erfindung. Die Abdeckung des Raumes 38 wurde in dieser Figur weggelassen, so dass das Innere dieses Raumes sichtbar ist. Die Figur zeigt eine Trennwand 42, in welcher eine Öffnung 52 für das Führungselement 44 vorgesehen ist. Die Öffnung 52 ist mit einer Abdichtung versehen, welche durch eine Halteplatte 54, in welcher ein flexibler Ring 56 angebracht ist, gebildet wird. Wenn gewünscht, kann der flexible Ring an einem Haltering befestigt werden, welcher selbst über einen weiteren flexiblen Ring mit der Halteplatte 54 verbunden ist. Der Vorteil einer solchen Ausführung besteht darin, dass der flexible Ring selbst bei vorhandenen, geringfügigen Unregelmäßigkeiten, welche auf eine restliche Oberflächenrauheit des Führungselements zurückzuführen sind, eine geeignete Abdichtung vorsieht, während eine Verschiebung der Abdichtung insgesamt trotz Nichtgeradheit des Führungselements 44 durch Deformation des weiteren flexiblen Rings, welcher den Haltering mit der Halteplatte verbindet, ermöglicht wird.

Claims (6)

  1. Träger (14) für medizinische Vorrichtungen, welcher zur Installation in einem medizinischen Behandlungsraum vorgesehen und mit einem Sockel (20) versehen ist, um die medizinischen Vorrichtungen zu tragen, wobei der Sockel relativ zu dem Boden des Behandlungsraumes auf mindestens einer Schiene (26) verschiebbar ist, wobei die Schiene einen ersten Raum (30) bildet, welcher von dem medizinischen Behandlungsraum durch erste Abdeckmittel (32) getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Raum (30) mit einem zweiten Raum (38) verbunden ist, welcher mit zweiten Abdeckmitteln (40) bedeckt ist, wobei der erste und zweite Raum durch eine Trennwand (42) voneinander getrennt sind, wobei in der Trennwand die Verbindung durch eine Öffnung (52) vorgesehen ist, durch welche ein Führungselement (44) zur Führung der Verschiebung des Sockels verschiebbar ist.
  2. Träger für medizinische Vorrichtungen nach Anspruch 1, wobei die Öffnung (52) in der Trennwand (42) mit Dichtungsmitteln (54, 56) zur Abdichtung gegen Verschmutzungsstoffe, welche von einem zum anderen Raum wandern, versehen ist.
  3. Träger für medizinische Vorrichtungen nach Anspruch 1, wobei das Führungselement (44) als eine Stange mit einem kreisförmigen Querschnitt ausgeführt ist. 4. Träger für medizinische Vorrichtungen nach Anspruch 1, wobei der erste Raum (30) mit zwei parallelen Schienen (26a, 26b) versehen ist.
  4. Träger für medizinische Vorrichtungen nach Anspruch 4, wobei die zwei parallelen Schienen (26a, 26b) einen Teil jeweiliger Wände des ersten Raumes bilden.
  5. Träger für medizinische Vorrichtungen nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Abdeckmittel jeweils durch eine erste und zweite abnehmbare Abdeckung (32, 40) gebildet werden.
  6. Träger für medizinische Vorrichtungen nach Anspruch 6, wobei die erste abnehmbare Abdeckung (32) mit einer Vertiefung (34) zum Durchgang eines Verbindungsstücks zwischen dem Führungselement (44) und dem Sockel (20) versehen ist.
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