-
Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Träger
für medizinische
Vorrichtungen, welcher zur Installation in einem medizinischen Behandlungsraum
vorgesehen und mit einem Sockel versehen ist, um die medizinischen
Vorrichtungen zu tragen, wobei der Sockel relativ zu dem Boden des
Behandlungsraumes auf mindestens einer Schiene verschiebbar ist,
wobei die Schiene einen ersten Raum bildet, welcher von dem medizinischen
Behandlungsraum durch erste Abdeckmittel getrennt ist.
-
Ein Träger dieser Art ist aus der
veröffentlichten
Deutschen Patentanmeldung Nr. 3 615 633 A1 bekannt. Der dort offenbarte
Träger
stellt eine Röntgenuntersuchungsvorrichtung
dar, welche auf einer Schiene in dem Boden des medizinischen Behandlungsraumes
mit Hilfe von Rollen, die unterhalb eines Sockels des Trägers vorgesehen
sind, verschiebbar ist. Die Schiene ist in einem Raum in dem Boden
untergebracht, wobei der Raum mit Hilfe von Abdeckmitteln in Form
eines flexiblen Riemens, welcher auf der offenen Oberseite des Raumes
aufliegt, abgedeckt ist. Bei Verschieben des Trägers wird der Riemen durch
einen Mechanismus, welcher in dem Sockel und vor den Rollen vorgesehen
ist, von dem Boden abgehoben, dann entlang der Oberseite der Rollen
geführt
und schließlich
wieder auf die offene Oberseite des Raumes hinter den Rollen heruntergeführt. Der
Raum für
die Schiene ist somit von dem medizinischen Behandlungsraum getrennt,
so dass Schmutzstoffe vor und hinter dem Sockel nicht ohne Weiteres
in den Raum für
die Schiene eindringen können
und das Vorhandensein der Schiene und des Raumes, in welchem diese
untergebracht ist, für
das Bedienungspersonal in dem Behandlungsraum nur wenig Beeinträchtigungen
mit sich bringt.
-
Dieser bekannte Träger hat
jedoch den Nachteil, dass Schmutzstoffe immer noch in den Raum für die Schiene,
hauptsächlich über den
Zwischenraum zwischen den Rollen, welcher nicht durch den Riemen
abgedeckt ist, da dieser in diesem Bereich nach oben geführt wird,
eindringen können.
Auf Grund der geltenden, strengen Bestimmungen in Bezug auf Sauberkeit
eines medizinischen Behandlungsraumes muss dieser Raum daher in
regelmäßigen Abständen intensiv
gereinigt werden.
-
Es kann ebenfalls Situationen geben,
in denen ein Träger
für medizinische
Vorrichtungen erforderlich ist, welcher einen relativ großen Verschiebungsbereich
aufweist. Eine solche Situation tritt zum Beispiel bei einem, für interventionelle
KST (Kernspinresonanztomographie) verwendeten Patiententisch ein.
Bei einer solchen Intervention wird ein auf dem Tisch liegender
Patient behandelt, und es muss bei Durchführung der Behandlung ein KST-Bild erstellt
werden. Die KST-Vorrichtung wird dann in einem KST-Nebenraum, welcher
von dem relevanten, medizinischen Behandlungsraum durch spezielle
Türen getrennt
sein kann, installiert. Um den Patienten von dem Patiententisch
in dem medizinischen Behandlungsraum zu dem, zu der KST-Vorrichtung
gehörenden
Tisch zu transportieren, muss der Patiententisch einen verhältnismäßig großen Verschiebungsbereich
vorsehen. Während
einer solchen Verschiebung muss die Festigkeit und Stabilität des Patiententisches
aufrechterhalten werden, wodurch ein relativ fester Sockel mit einer
großen
Breite in Verschiebungsrichtung erforderlich ist.
-
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Träger
der beschriebenen Art vorzusehen, bei dem ein verhältnismäßig großer Verschiebungsbereich
realisiert wird, die gewünschte
Festigkeit und Stabilität
aufrechterhalten werden, der Verschiebemechanismus kein Hindernis
auf dem Boden des medizinischen Behandlungsraumes darstellt und
eine einfache Reinigung des Trägers
erreicht wird.
-
Diese Aufgabe wird dadurch erreicht,
dass der Träger
gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass der erste Raum mit einem
zweiten Raum verbunden ist, welcher mit zweiten Abdeckmitteln bedeckt
ist, wobei der erste und zweite Raum durch eine Trennwand voneinander
getrennt sind, wobei in der Trennwand die Verbindung durch eine Öffnung vorgesehen
ist, durch welche ein Führungselement
zur Führung
der Verschiebung des Sockels verschiebbar ist.
-
Der in dem Boden des Behandlungszimmers vorgesehene,
erste Raum kann zur Aufnahme einer oder mehrerer Schienen, auf denen
der Sockel des Trägers
verschoben wird, verwendet werden. An diesen ersten Raum grenzt
ein zweiter Raum, welcher ebenfalls in dem Boden des Behandlungszimmers vorgesehen
ist, und zwar so, dass die zweiten Abdeckmittel mit dem Boden des
Behandlungszimmers in einer Ebene liegen. Alle weiteren Komponenten, welche
zur Führung
der Verschiebung des Trägers, zur
Kabelführung,
zur Positionsprüfung
u. ä. erforderlich
sind, sind in diesem zweiten Raum untergebracht. Ein Führungselement
zur Führung
der Verschiebung des Sockels ragt durch die Trennwand und stellt
daher eine mechanische Verbindung zwischen dem verschiebbaren Sockel
des Trä gers
und dem zweiten Raum her. Infolgedessen kann das Führungselement,
welches mit dem Sockel fest verbunden ist, eine verhältnismäßig große Länge aufweisen,
so dass die Festigkeit und Stabilität des Sockels und folglich
des gesamten Trägers
durch relativ geringe Kraft, welche auf den Bereich am Ende des Führungselements
angewandt wird, realisiert werden kann.
-
Die durch den Patiententisch und
den Verschiebemechanismus gebildete Einheit ist so ausgeführt, dass
der erste Raum, welcher eine oder mehrere Schienen aufnimmt, keine
weiteren Komponenten des Verschiebemechanismus enthält, so dass dieser
Raum im Betriebszustand lediglich das mit dem Sockel verbundene
Führungselement
aufnimmt, wenn sich der Patiententisch im vollständig oder teilweise verschobenen
Zustand befindet. Die Abdeckmittel dieses ersten Raumes müssen daher
stets mit einer Öffnung
für den
Durchtritt der Verbindung zwischen dem Sockel und dem Führungselement
versehen sein, so dass durch diese Öffnung der darunter vorgesehene
Raum durch das medizinische Behandlungszimmer verunreinigt werden
könnte.
Da in dem ersten Raum keine weiteren Komponenten des Verschiebemechanismus
untergebracht sind, kann dieser jedoch auf einfache Weise gereinigt
werden.
-
Die vorliegende Erfindung bietet
den zusätzlichen
Vorteil, dass die Zugänglichkeit
des Patiententisches trotz der Vorrichtungen, die unter Beibehaltung
der Festigkeit und Stabilität
einen großen Verschiebungsbereich
vorsehen, aufrechterhalten wird. Das heißt, dass die Bewegungsfreiheit
des an dem Patiententisch gemäß der Erfindung
arbeitenden Bedienungspersonals durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung
nicht eingeschränkt
wird.
-
Es sei erwähnt, dass im Zusammenhang mit der
vorliegenden Erfindung der Begriff „medizinische Behandlung" so zu verstehen
ist, dass diese ebenfalls eine medizinische Untersuchung einschließt, welche
ohne Durchführung
einer direkten therapeutischen Aktivität vorgenommen wird.
-
Die Öffnung in der Trennwand ist
in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung zur Abdichtung gegen Verschmutzungsstoffe, welche von
einem zum anderen Raum wandern, mit Dichtungsmitteln versehen. Bei
bestimmten Betriebszuständen
kann es ausreichend sein, eine Trennwand mit einer Öffnung zu
haben, welche das Führungselement
verhältnismäßig eng
umschließt.
Bereits diese Ausführung
bietet einen adequaten Schutz gegen das Übertragen von Verschmutzungsstoffen
von einem zum anderen Raum. Jedoch kann es vorkommen, dass diese
Trennwand zwischen den beiden Räumen für den beschriebenen
Zweck nicht ausreichend ist. In diesem Falle kann in der Trennwand eine
Manschette aus einem elastischen Material, zum Beispiel eine Manschettte,
die das Führungselement
eng umschließt
und das Übertragen
von Verunreinigungen verhindert, vorgesehen werden. Ferner wird
dadurch ebenfalls eine Verunreinigung des ersten Raumes durch den
zweiten Raum (in dem weitere Komponenten des Verschiebemechanismus
untergebracht sind) verhindert.
-
Das Führungselement in einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist als eine Stange mit kreisförmigem Querschnitt ausgelegt.
Durch diese Form des Führungselements
kann dieses in handelsüblicher
Form gekauft und dann exakt fertig bearbeitet werden, wodurch eine
feste Passung mit der Abdichtung möglich ist; die exakt fertig
bearbeitete und folglich glatte Oberfläche stellt sicher, dass keine übermäßige Abnutzung
auftreten kann.
-
Der erste Raum in einem weiteren
Ausführungsbeispiel
ist mit zwei parallelen Schienen versehen. Sind diese Schienen parallel
zu der longitudinalen Richtung des Führungselements angebracht, wird
durch diese Maßnahme
die transversale Stabilität
(d.h. die Festigkeit gegenüber
Bewegungen in einer Richtung quer zu der longitudinalen Richtung
des Führungselements)
wesentlich verbessert.
-
Die beiden parallelen Schienen in
einem anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung bilden einen Teil der jeweiligen Wände des ersten Raumes. Infolgedessen
weist der Innenraum des ersten Raumes noch weniger Hindernisse auf,
welche für
eine Reinigung hinderlich sein könnten,
so dass dieser Raum auf verhältnismäßig einfache
Weise realisiert werden kann.
-
Die ersten und die zweiten Abdeckmittel
in einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung werden jeweils durch eine erste und zweite, abnehmbare
Abdeckung gebildet. Die Abdeckungen dieses Ausführungsbeispiels können so
hergestellt werden, dass die erste Abdeckung ohne Weiteres per Hand entfernt
werden kann; dieses ist im Hinblick auf eine Reinigung in regelmäßigen Abständen von
Vorteil. Da der zweite Raum nicht durch den ersten Raum verunreinigt
wird, muss dieser lediglich für
Wartungs- und Reparaturarbeiten, welche an den, in diesem Raum untergebrachten
Komponenten des Verschiebemechanismus durchgeführt werden, geöffnet werden.
Diese Abdeckung kann dann so vorgesehen werden, dass diese aus einem
Stück besteht
und auf den zweiten Raum eng anliegend, zum Beispiel durch einen
Gummiring, aufgeschraubt wird, so dass sie lediglich von dem Wartungspersonal,
welches mit dieser Aufgabe betraut wird, entfernt werden muss.
-
Die erste, abnehmbare Abdeckung in
einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist mit einer Vertiefung für den Durchgang eines Verbindungsstücks zwischen
dem Führungselement
und dem Sockel versehen. Die Verbindung zwischen dem Führungselement
und dem Sockel wird nicht nur verwendet, um Stabilität, Festigkeit
und Genauigkeit der Bewegung des Patiententischs vorzusehen, sondern wird
ebenfalls zur Führung
der elektrischen Verbindungskabel zwischen dem verschiebbaren Tisch
und dem umgebenden Bereich eingesetzt. Diese Kabel können dann
in einem Bündel
in festen Positionen relativ zueinander angeordnet werden, so dass
dieses Bündel
in der Richtung quer zu der Richtung der Verschiebung des Tisches
eine geringe Breite aufweist. Das Bündel kann dann in dem Verbindungsstück zwischen
dem Sockel und dem Führungselement
angeordnet werden; in diesem Fall kann dieses Verbindungsstück ebenfalls
eine geringe Breite aufweisen, so dass die Vertiefung für den Durchgang
des Verbindungsstücks
verhältnismäßig schmal
sein kann.
-
Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
-
1 – die Anordnung
eines Trägers
gemäß der vorliegenden
Erfindung in einem Bereich zur medizinischen Behandlung;
-
2 – eine perspektivische
Ansicht eines Trägers
gemäß der vorliegenden
Erfindung in Form eines Patiententisches;
-
3 – eine perspektivische
Ansicht des Verschiebemechanismus eines Patiententisches gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
4 – die Anordnung
des Führungselements
und der zugehörigen
Abdichtung in dem Verschiebemechanismus eines Patiententisches gemäß der vorliegenden
Erfindung.
-
1 zeigt
eine Gesamtansicht der Anordnung eines Trägers gemäß der vorliegenden Erfindung
in Form eines Patiententisches in einem Bereich zur medizinischen
Behandlung. Der Bereich zur medizinischen Behandlung besteht in
diesem Falle aus zwei Behandlungsräumen 2 und 4,
welche voneinander getrennt werden können. In dem Behandlungsraum 4 ist
eine KST-Vorrichtung (KST = Kernspinresonanztomographie) installiert,
während
in dem Behandlungsraum 2 ein Patiententisch mit der zugehörigen medizinischen
Ausstattung installiert ist. Das KST-System besteht aus einer Kombination
aus dem eigentlichen KST-Apparat 8 und einem zugehörigen Patiententisch 10,
welcher relativ zu dem KST-Apparat 8 eine feste Position
einnimmt, so dass ein zu untersuchender Patient unter Überwachung
in die Öffnung 12 des
KST-Apparats eingeführt
werden kann, um die gewünschten
KST-Bilder zu erstellen.
-
Ein Patiententisch 14 gemäß der vorliegenden
Erfindung und die zugehörige
medizinische Ausstattung sind in dem Behandlungsraum 2 installiert. In
diesem Falle besteht die zugehörige
medizinische Ausstattung aus einem sogenannten C-Arm, welcher von
einem System 18 zum Tragen des C-Arms gehalten wird, wobei
das System an der Decke (nicht dargestellt) des Behandlungsraumes 2 befestigt
ist. An den Enden des C-Armes sind eine Röntgenstrahlenquelle (nicht
dargestellt) und ein Röntgendetektor (nicht
dargestellt), zum Beispiel ein Bildverstärker, vorgesehen, so dass auf
den während
der Behandlung stattfindenden Vorgang Röntgenbilder folgen können.
-
Die beiden Behandlungsräume 2 und 4 können durch
Türen 6,
welche nur symbolisch dargestellt sind, voneinander getrennt werden;
somit kann eine Untersuchung oder Behandlung in jedem dieser Räume stattfinden,
ohne dass die Aktivitäten
in einem Raum diese in dem anderen Raum beeinträchtigen. Bei bestimmten Behandlungen
ist es jedoch wünschenswert,
die beiden Behandlungsräume
zusammen zu verwenden. Dieses ist bei der sogenannten interventionellen
KST der Fall, das heißt,
bei einer Behandlung, bei welcher bei der Durchführung einer Intervention ein
KST-Bild erstellt werden muss, um den Verlauf der Intervention zu überprüfen. In
diesem Falle ist die Tür 6 des
Systems offen, so dass ein gemeinsamer Raum vorgesehen wird. Der
zu untersuchende Patient, welcher auf der Oberseite eines Tisches,
die sowohl auf den Patiententisch 14 als auch den Patiententisch 10 passt,
liegt, kann dann, im Prinzip zusammen mit der Tischoberseite, von
einem Patiententisch zum anderen bewegt werden. Die beiden Patiententische
müssen
dann relativ zueinander exakt ausgerichtet und fest und stabil genug
sein, um diese Ausrichtung, ungeachtet des Gewichts des Patienten,
beizubehalten.
-
Durch das Vorhandensein des Systems
der Türen 6 und
des Raumes, welcher um dieses System herum erforderlich ist, um
bei getrennten Behandlungsräumen
von allen Seiten einen Zugang zu dem Patiententisch vorzusehen,
ist der Abstand zwischen dem Patiententisch 14 und dem,
dem KST-Apparat zugeordneten Patiententisch 10 recht groß, das heißt, jedenfalls
so groß,
dass der übliche
Verschiebebereich von etwa einem Meter nicht ausreichend ist, um
die Oberseite des Tischs mit dem Patienten von dem Patiententisch 14 auf
den Patiententisch 10 oder umgekehrt zu verlegen. Das beschriebene
Verlegen des Patienten macht einen Verschiebebereich in der Größenordnung
von etwa drei Metern erforderlich. In Anbetracht der Genauigkeit
der Ausrichtung der beiden Patiententische relativ zueinander werden hohe
Anforderungen an die Festigkeit und Stabilität der Konstruktion des zu verschiebenden
Patiententischs 14, besonders an den Verschiebemechanismus,
gestellt.
-
2 ist
eine detailliertere Darstellung des Patiententischs 14 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Dieser Patiententisch weist einen Trägerteil 22 auf, auf
welchem eine Tischoberseite mit einem Patienten angeordnet werden
kann. Der Trägerteil 22 ist an
einem Sockel 20 befestigt und über eine Entfernung von etwa
einem Meter in longitudinaler Richtung auf konventionelle Weise
relativ zu diesem verschiebbar. Um einen größeren Verschiebebereich für den Patiententisch 14 vorzusehen,
ist der Sockel 20 auf einem Schlitten 22 angeordnet,
welcher relativ zu dem Boden (nicht dargestellt) des Behandlungsraumes,
in welchem der Patiententisch installiert ist, verschiebbar ist.
Das Verschieben des Schlittens 22 erfolgt auf Rollen 24,
welche an zwei Eckpunkten des Schlittens angebracht sind und von
denen in 2 lediglich
eine sichtbar ist. Der Schlitten 22 ist ebenfalls mit einem,
unter Bezugnahme auf die 3 und 4 zu beschreibenden (und in 2 nicht dargestellten) Führungselement
verbunden.
-
Bei Verschieben des Schlittens 22 rollen
die Rollen 24 auf Schienen 26a und 26b,
deren Oberseite in einer Ebene mit der Bodenoberfläche des
Behandlungsraumes, in welchem der Patiententisch installiert ist,
liegt. Dieses Verschieben erfolgt mit Hilfe eines Antriebselements 28,
welches mit einem Antriebsmotor und einem, an diesen gekoppelten
Reduktionsgetriebe versehen sein kann. Die Schienen 26a und 26b bilden
einen Teil eines ersten kastenartigen Raumes 30, der in
dem Boden des Behandlungsraumes so vorgesehen ist, dass die Oberseite des
Raumes 30 in einer Ebene mit der Bodenoberfläche des
Behandlungsraumes liegt. Der kastenartige Raum 30 ist von
dem medizinischen Behandlungsraum durch erste Abdeckmittel 32 getrennt.
Die ersten Abdeckmittel sind als eine per Hand abnehmbare Abdeckung
oder ein System aus nicht miteinander verbundenen Abdeckungen ausgebildet.
An dem Mittelpunkt der dargestellten Abdeckmittel ist eine Vertiefung 34 für den Durchgang
eines Verbindungsstücks
(nicht dargestellt) zwischen dem Führungselement und dem Sockel
vorgesehen.
-
In Angrenzung an den ersten kastenartigen Raum 30 ist
ein zweiter kastenartiger Raum 38 in dem Boden des Behandlungsraumes
ausgebildet, wiederum so, dass die Oberseite des Raumes 38 in einer
Ebene mit der Bodenoberfläche
des Behandlungsraumes liegt. Der kastenartige Raum 38 ist
von dem medizinischen Behandlungsraum durch zweite Abdeckmittel 40 getrennt.
Die zweiten Abdeckmittel sind als abnehmbare Abdeckung 40 ausgebildet. Diese
Abdeckung 40 ist vorzugsweise nicht per Hand abnehmbar,
sondern wird zum Beispiel auf den Wänden des kastenartigen Raumes 38 verschraubt;
zwischen dieser Abdeckung 40 und dem Raum 38 kann zur
zusätzlichen
Abdichtung ein Gummirand vorgesehen werden. Im Allgemeinen muss
die Abdeckung zum Zwecke regelmäßiger Reinigungsarbeiten
in dem Behandlungsraum nicht entfernt, sondern lediglich zur Wartung
oder Reparatur der Teile des Verschiebemechanismus, welche in diesem
Raum untergebracht sind, abgenommen werden.
-
3 ist
eine detailliertere Darstellung des Verschiebemechanismus des Patiententischs 14 gemäß der Erfindung.
In dieser Figur wurden die Abdeckungen der Räume 30 und 38 weggelassen,
so dass das Innere dieser Räume
sichtbar ist. Neben den bereits unter Bezugnahme auf 2 erwähnten Elementen zeigt 3 ebenfalls die Trennwand 42 zwischen
dem ersten Raum 30 und dem zweiten Raum 38 und
ebenso das Führungselement 44 zur Führung der
Verschiebung des Sockels 20. Diese Figur zeigt deutlich,
dass die Schienen 26a und 26b, welche Bestandteile
des ersten Raumes 30 sind, die Wände dieses Raumes bilden. Dieses
ist insofern von Vorteil, als der Raum 30 auf sogar noch
einfachere Weise gereinigt werden kann. Dieser Raum enthält somit
lediglich tragende Elemente zum Tragen der Teile der Abdeckung 32.
-
Das Führungselement 44 ist
als eine Röhre mit
einem kreisförmigen
Querschnitt ausgebildet. Ein Ende des Führungselements 44 ist
mit dem Schlitten 22 verbunden, um die Verschiebung des
Schlittens zu lenken. Das Führungselement 44 ist
dann durch eine Öffnung
(s. 4) in der Trennwand 42 verschiebbar.
An der Verbindung zwischen dem Führungselement 44 und
dem Schlitten 22 ist eine schmale Platte vorgesehen, welche
senkrecht zu dem Boden des Trägers
verläuft;
die Verbindung befindet sich unterhalb des Schlittens 22 und
ist folglich in 3 nicht sichtbar.
Bei Verschieben des Schlittens 22 bewegt sich die schmale
Verbindungsplatte durch die Vertiefung 34 (2) hin und her.
-
Die Kabel für die elektrischen Verbindungen zwischen
dem verschiebbaren Tisch und dem umgebenden Bereich verlaufen im
Inneren der Verbindungsplatte. Diese Kabel sind relativ zueinander
so angeordnet, dass das Kabelbündel
in der Richtung quer zu der Richtung der Verschiebung des Tischs eine
geringe Breite aufweist, so dass es in den plattenförmigen Hohlraum
passt. Das Kabelbündel
wird weiter durch das Innere des Führungselements 44 geführt und
tritt aus diesem Führungselement 44 auf der
Rückseite
des selben aus; das Kabelbündel
tritt dann in eine flexible Kabelführung 46 ein, welche
bei Verschiebung entlang dem Führungselement 44 bewegt
wird, wobei der gebogene Teil der Führung 46 dann verschoben
wird. Auf der Rückseite
des Führungselements 44 ist
eine Führungseinheit 48 vorgesehen,
in welcher entlang einer Führung 50 ein
Rad läuft.
Die große
Länge des
das Führungselement 44 bildenden
Kraftarms stellt die Stabilität
relativ zu dem Boden sowie die Festigkeit des Patiententischs sicher.
Die Führungseinheit 48 kann
ebenfalls mit Mitteln zur Bestimmung der Position des Patiententischs in
Verschieberichtung, möglicherweise
in Verbindung mit Positionsmarkierungsmitteln im Bereich der Führungsspur 50,
versehen sein.
-
4 ist
eine detaillierte Ansicht der Anordnung des Führungselements 44 und
der zugehörigen Abdichtung
in dem Verschiebemechanismus des Patiententischs gemäß der Erfindung.
Die Abdeckung des Raumes 38 wurde in dieser Figur weggelassen, so
dass das Innere dieses Raumes sichtbar ist. Die Figur zeigt eine
Trennwand 42, in welcher eine Öffnung 52 für das Führungselement 44 vorgesehen
ist. Die Öffnung 52 ist
mit einer Abdichtung versehen, welche durch eine Halteplatte 54,
in welcher ein flexibler Ring 56 angebracht ist, gebildet
wird. Wenn gewünscht,
kann der flexible Ring an einem Haltering befestigt werden, welcher
selbst über
einen weiteren flexiblen Ring mit der Halteplatte 54 verbunden
ist. Der Vorteil einer solchen Ausführung besteht darin, dass der
flexible Ring selbst bei vorhandenen, geringfügigen Unregelmäßigkeiten,
welche auf eine restliche Oberflächenrauheit
des Führungselements zurückzuführen sind,
eine geeignete Abdichtung vorsieht, während eine Verschiebung der
Abdichtung insgesamt trotz Nichtgeradheit des Führungselements 44 durch
Deformation des weiteren flexiblen Rings, welcher den Haltering
mit der Halteplatte verbindet, ermöglicht wird.