DE60003113T2 - Leichtgewicht-Schlingengewirk - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein gewirktes bzw. gestricktes Kettfadengewebe mit Schlingen. Diese Schlingen sind dazu vorgesehen, sich in Haken einzuhaken, um eine selbsthaftende Einhakvorrichtung zu bilden (siehe beispielsweise die FR 2317403A). Dieses gewirkte bzw. gestrickte Schlingengewebe umfasst eine Unterlage bzw. eine Basis, die aus Kettfäden oder Maschenreihen, und aus Schuss-Verbindungsfäden besteht, die mit den Kettfäden verbunden sind bzw. werden, sowie ein Schlingennetz bzw. eine Schlingenanordnung, das bzw. die aus in der Unterlage des Gewebes gestrickten bzw. gewirkten Schlingenfäden gebildet ist. Diese Art von selbsthaftendem Schlingengewebe ist im Stand der Technik bekannt, und insbesondere in ihrer Anwendung auf Slipeinlagen, um das Anheften und Loslösen der oberen Ränder der Slipeinlage zu ermöglichen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf eine geschichtete Einheit, die aus einer Unterlage bzw. Basis oder einem Träger und einem gestrickten bzw. gewirkten Gewebe wie dem vorher erwähnten besteht, das auf den Träger kaschiert ist. Dieser Träger kann ein Zwischenträger sein, wobei die geschichtete Einheit anschließend an einem Artikel, beispielsweise einer Slipeinlage, befestigt wird, oder er kann dieser Artikel selbst sein.
  • Ein klassisches Problem, das sich im Fall der Herstellung dieser selbsthaftenden Gewebe stellt, besteht darin, dass man die geringstmögliche Menge an Schussfäden und Kettfäden verwenden will, um die Unterlage bzw. Basis herzustellen, und gleichzeitig über eine ausreichend widerstandsfähige Struktur verfügen will, um ein Festhaften der Schlingen auf dem Träger bzw. der Unterlage zu gestatten, insbesondere in einer Position, die so weit wie möglich selbsttragend (autosupporte) ist, d. h. von dem Gewebe gut abgehoben, um den männlichen Elementen der selbsthaftenden Elemente zu ermöglichen, sich gut in diese Schlingen einzuhaken. Nun ist es um so schwieriger, je weniger Fäden zur Herstellung der Unterlage verwendet werden, was von einem wirtschaftlichen Standpunkt her wünschenswert ist, über Schlingen zu verfügen, die in diese Unterlage gewirkt bzw. gestrickt sind, die so selbsttragend sind, dass sie von der Unterlage abgehoben sind, was wünschenswert ist, um eine gute Qualität des selbsthaftenden Gewebes zu erhalten, d. h. gut abgehobene Schlingen, die sich einfach in männliche Elemente, beispielsweise Haken, einhaken.
  • Die vorliegende Erfindung löst dieses Dilemma, indem sie ein gestricktes bzw. gewirktes Schlingengewebe vorschlägt, das bezüglich des Gewichts weniger Fäden benötigt, insbesondere feinere Fäden, um die Unterlagen des Gewebes herzustellen und gleichzeitig die in der Unterlage gestrickten Schleifen so gut wie möglich von der Unterlage abgehoben zu halten, wie im Fall einer Unterlage, welche dickere Fäden anwendet.
  • Gemäß der Erfindung umfasst das gewirkte bzw. gestrickte Schlingengewebe:
    Eine Unterlage bzw. Basis oder einen Träger, die bzw. der aus Kettfäden oder Maschenreihen, die eine Anordnung von zueinander parallelen Reihen bilden, und aus Schuss-Verbindungsfäden oder Schussfäden, die mit den Kettfäden verbunden sind, um die Unterlage bzw. Basis zu bilden, zusammengesetzt ist, und
    Schlingen, die in der Unterlage bzw. Basis gestrickt/ gewirkt sind, und die jeweils zwei in der Unterlage gestrickte bzw. gewirkte Füße und zwei von den Füßen ausgehende Schenkel sowie einen Verbindungsscheitel der zwei Schenkel umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verbindung zwischen den Schussfäden und den Maschenreihen derart ausgeführt ist, dass jeder Schussfaden zunächst in einer ersten Masche einer ersten Reihe von Maschen gemäß einer Schussfadenverbindung gestrickt/ gewirkt ist, dann in einer zweiten Masche einer zweiten Reihe von Maschen mittels einer Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist, dann wiederum in einer dritten Masche einer dritten Maschenreihe gemäß einer zweiten Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist, dann in einer vierten Masche einer vierten Reihe von Maschen gemäß einer Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist und schließlich in einer fünften Masche, die der ersten Masche eines nachfolgenden Zyklus entspricht, gemäß einer neuen Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist,
    wobei sich die zweite Reihe und die vierte Reihe in der Reihenanordnung zwischen der ersten Reihe und der dritten Reihe befinden und die beiden Füße einer Schlinge in den zweiten bzw. vierten Maschen gestrickt/gewirkt sind.
  • Dank dieser Konfiguration der Schussfäden erhält man so besonders gut von der Unterlage abgehobene Schlingen, und zwar obwohl die Unterlage mit Fäden von viel geringerem Durchmesser hergestellt ist und damit leichter ist wie im Fall von Unterlagen nach dem Stand der Technik. Die beiden Füße jeder Schlinge werden nämlich in den zweiten und vierten betreffenden Maschen gestrickt, wobei diese zweiten und vierten betreffenden Maschen jeweils zwei Zugvorgänge in entgegengesetzter Richtung des darin eingewobenen Schussfadens erfährt, wobei diese beiden Zugvorgänge von der Masche weg gerichtet sind, so dass durch ihre jeweiligen Streckungen, die entgegengerichtet sind, die Tendenz besteht, die Schlinge von der Unterlage gut abgehoben zu halten.
  • Gemäß einer Perfektionierung der Erfindung ist vorgesehen, dass jede Maschenreihe aus einem Zyklus oder Harnischeinzugsverhältnis bzw. Bindungsverhältnis (rapport d'armure) von vier Maschen gebildet ist, die alternierend aus zwei Maschen bestehen, deren Ausrichtung auf die Nadel, die dazu dient, sie zu stricken bzw. zu wirken, in einer gegebenen Richtung (rechts-links oder links-rechts) liegt, und aus zwei Maschen, deren Ausrichtung auf die Nadel, die dazu dient, sie zu wirken bzw. zu stricken, in der anderen Richtung (links-rechts oder rechts-links) liegt, zusammengesetzt sind.
  • Die Tatsache, dass die Maschenreihen aus einem Zyklus von vier Maschen zusammengesetzt sind, von denen zwei Maschen in einer Richtung und zwei Maschen in der anderen Richtung liegen, stellt sicher, dass die zwei benachbarten Schlingen immer die Tendenz aufweisen, sich in zwei einander entgegengesetzten Richtungen zu legen oder zu neigen, je nach der Richtung, in der sich die Maschenreihen erstrecken, so dass das Einhaken bzw. Anhaften dieser Maschen an den männlichen Elementen, beispielsweise an Anhafthaken, genau so gut ist, als ob es durch Haken realisiert würde, die sich auf beiden Seiten des Gewebes befinden, was beispielsweise im Fall von Slipeinlagen gestattet, ein ebenso gutes Anhaften der männlichen Teile des Selbstverschlusses, die sich auf dem oberen Band der Einlage links befinden, als dasjenige der männlichen Teile des Selbstverschlusses, die sich auf dem oberen Band rechts befinden, zu gewährleisten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befinden sich die zweiten und vierten Maschen auf der gleichen Reihe, d. h., dass die zweite Reihe und die vierte Reihe ein und dieselbe Reihe sind und von einander durch eine Masche getrennt sind, die einer ersten oder einer dritten Masche des Schussfadenzyklus entspricht.
  • Auf diese Weise erhält man ein Gewebe, dessen Schlingen sehr symmetrisch sind.
  • Gemäß einer Perfektionierung der Erfindung ist jede Schlinge gebildet aus:
    einem ersten, in der zweiten Masche mit einer Ausrichtung auf die Maschen gewirkten bzw. gestrickten Fuß, einem Maschenabsprengscheitel, an dem die Masche aufgelöst ist, wobei diese Auflösung an einer Nadelposition zwischen zwei aufeinanderfolgenden dritten Maschen auf halber Strecke zwischen zwei Maschenreihen der beiden dritten aufeinanderfolgenden Reihen erfolgt, und einem zweiten Fuß, der in einer vierten Masche mit einer zur vorgenannten Ausrichtung entgegengesetzten Ausrichtung gestrickt bzw. gewirkt. ist, so dass die nächste Masche mit dem auf der anderen Seite der Maschenreihe oder der Maschenreihen, welche die zweiten und vierten Maschen umfassen, an denen die beiden Füße der vorangehenden Schlinge gestrickt bzw. gewirkt sind, aufweisen, befindlichen Scheitel gebildet ist. Damit erhält man eine ausgezeichnete Endstabilität des Gewebes.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine geschichtete Einheit mit einem Träger, auf dem ein Gewebe nach obiger Beschreibung kaschiert ist. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine geschichtete Einheit, dessen Träger eine Damenbinde bzw. Slipeinlage ist.
  • Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die lediglich als Beispiel dient, unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf eine Unterlage des Gewirks bzw. Gewebes, in dem mehrere Maschenreihen und zwei Schussfäden jeweils an einem Zyklus dargestellt sind, wobei die Punkte, die Ausrichtungspositionen der Nadeln darstellen;
  • 2 eine Draufsicht auf die Schlingenanordnung, wobei die Punkte nach wie vor die Positionen der Ausrichtung der Nadeln darstellen,
  • 3 eine Draufsicht auf ein Gewirk bzw. Gewebe, bei dem die Maschenreihen, Schussfäden und Schlingfäden dargestellt sind, wobei beide nach wie vor den Ausrichtungspositionen der Nadeln entsprechen, und
  • 4 eine Maschenreihe gemäß der Erfindung.
  • In 1 sind fünf Maschenreihen in der Figur vertikal dargestellt, die in gleichem Abstand voneinander angeordnet sind. Jede Maschenreihe ist auf folgende Weise zusammengesetzt: aus einer ersten Masche 1, die mit einer Kettfadenausrichtung von links nach rechts realisiert ist, dann einer zweiten Masche 2, die ebenfalls mit einer Kettfädenausrichtung von links nach rechts realisiert ist, anschließend einer dritten Masche 3, die mit einer entgegengesetzten Kettfädenausrichtung von rechts nach links realisiert ist, und einer vierten Masche 4, die mit einer Kettfädenausrichtung ebenfalls von rechts nach links realisiert ist. Auf diese Weise ist ein Zyklus von vier Maschen dargestellt. Der Rest der Maschenreihe bzw. Maschenreihen wird gemäß diesem Zyklus von vier Maschen ausgeführt. Die Masche 5 ist beispielsweise die vierte Masche des vorhergehenden Zyklus. Gemäß einer anderen möglichen Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, anstelle des Zyklus von vier Maschen von zwei mal zwei Zyklen mit acht Maschen von vier mal vier oder Zyklen mit vier mal n, wobei n eine natürliche ganze Zahl ist, auszuführen. Dabei ist wichtig, dass immer eine gerade Zahl von identischen Maschen besteht, die aufeinander folgen. Jeder Schussfaden 6 wird an den Maschenreihen auf die folgende Weise gewirkt bzw. gestrickt. Der Schussfaden 6 wird gemäß einer Masche linksrechts in eine Masche 7 einer ersten Reihe 8 eingeführt, umläuft dann die Linie 15, ohne aufgenommen zu werden, wie ein klassischer Schussfaden, wird dann nochmals in eine Masche 9 der Reihe 8 gemäß einer Nadelausrichtung aufgenommen, die der Nadelausrichtung der Masche 7 entgegengesetzt ist, verschlingt sich dann in einer Masche 10 der Reihe 11 gemäß einer klassischen Schussfadenverbindung mit einer Ausrichtung, die derjenigen der Masche 15 entgegengesetzt ist, wo-raufhin der Schussfaden seinen Zyklus an anderen Maschen in dem Maschenreihennetz bzw. der Maschenreihenanordnung wieder beginnt.
  • 2 stellt das Schlingennetz bzw. die Schlingenanordnung dar. Die Schlingenfäden werden zunächst gemäß einer Ausrichtung links-rechts in die Maschen aufgenommen, und dann in Maschenabsprengreihen abgesprengt (die Nadelreihen, die sich zwischen jeder Maschenreihe befinden), bevor sie wieder in der gleichen Maschenreihe aufgenommen werden, in der sie vorher aufgenommen wurde, aber im Abstand zu der vorhergehenden Masche, d. h., dass eine Masche von zwei durch eine Schlinge aufgenommen ist, wobei die Maschenaufnahme der Schlinge hier in einer Richtung von rechts nach links stattfindet, und dann der Schlingenfaden an einer Absprengreihe symmetrisch entgegengesetzt zur vorhergehenden Absprengreihe im Verhältnis zu der Maschenreihe, in der sich die Füße der Schlinge befinden, abgesprengt wird und dann wieder auf die gleiche Maschenreihe zurückgeführt wird, um wieder in eine Masche in der Richtung von links nach rechts aufgenommen zu werden etc. Auf diese Weise erhält man ein Netz von Schlingen, die alternierend nach links in der Figur und nach rechts in der Figur ausgerichtet sind. Die Füße 12 und 13 der Schlinge 14 entsprechen zwei entgegengesetzten Maschen mit Ausrichtung auf die Stäbe in der Maschenreihe, da jede Maschenreihe alternierend aus zwei Maschen mit einer Ausrichtung in einer Richtung und zwei Maschen mit einer Ausrichtung in der anderen Richtung zusammengesetzt ist.
  • 3 stellt die Unterlage mit dem darauf gewirkten Schlingennetz dar, wobei die Schlinge punktiert mit dicken Linien, die Schussfäden mit fortlaufenden, nicht dicken Linien und die Maschenreihen in kontinuierlichen, dicken Linien dargestellt sind. Wie aus 3 hervorgeht, entspricht bei einer beliebigen gegebenen Maschenreihe eine von zwei Maschen einem Schlingenfuß, wobei die Zwischenmaschen (ebenfalls eine von zwei Maschen) einer Masche entsprechen, die von einem Schussfaden gemäß einer Schussfadenverbindung ohne Maschenaufnahme umgangen wird.
  • Außerdem sind die Richtungen der Maschenaufnahme der zwei Füße einer beliebigen Schlinge derart einander entgegengesetzt, dass alternierend. nach links und nach rechts in der Figur ausgerichtete Schlingen erhalten werden. Dieses Alternieren ist nicht obligatorisch, und es könnten auch Schlingen vorhanden sein, deren Füße alle in der gleichen Richtung in Maschen aufgenommen sind, und damit ein Schlingennetz ergeben, in dem alle Schlingen in der gleichen Richtung ausgerichtet sind (nach links oder nach rechts in der Figur). Dieses Alternieren passt sich gut dem Zyklus zwei Maschen links-rechts, zwei Maschen rechts-links der Maschenreihen an, um ein Gewebe bzw. Gewirk zu ergeben, das gut ausgeglichen ist und daher Zugbeanspruchungen gut widersteht.
  • Die die Unterlage bzw. Basis oder den Träger bildenden Fäden, Kettfäden und Schussfäden, weisen eine Fadendicke auf, die zwischen 1 und 60 decitex liegt, vorzugsweise zwischen 12 und 45, beispielsweise 12 für die Kettfäden und 22 für die Schussfäden.
  • Die Schlingen weisen eine Fadendicke auf, die zwischen 30 und 60, beispielsweise bei 44 decitex liegt.
  • 4 stellt eine Maschenreihe dar, die gemäß einem Zyklus mit vier Maschen gebildet ist, wobei die zwei ersten Maschen in der Richtung links-rechts (siehe Pfeile) und die zwei folgenden Maschen (von unten in der Figur ausgehend) in der Richtung rechts-links (siehe die Pfeile in 4) ausgebildet sind, usw.
  • Das Gewirk bzw. Gewebe gemäß der Erfindung weist ein Quadratmetergewicht unter 40 g/m2, insbesondere zwischen 15 g/m2 und 40 g/m2 auf.

Claims (8)

  1. Gewirktes bzw. gestricktes Schlingengewebe mit: einer Unterlage bzw. Basis, die aus Kettfäden oder Maschenreihen (8,11), die ein Anordnung von zueinander parallelen Reihen bilden, und aus Schuss-Verbindungsfäden oder Schussfäden (6), die mit den Kettfäden verbunden sind, um die Unterlage bzw. Basis zu bilden, zusammengesetzt ist, und Schlingen (14), die in der Unterlage bzw. Basis gestrickt/gewirkt sind, und die jeweils zwei in der Unterlage gestrickte bzw. gewirkte Füße (12, 13) und zwei von den Füßen ausgehende Schenkel sowie einen Verbindungsscheitel der zwei Schenkel umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Schussfäden (6) und den Maschenreihen (8, 11) derart ausgeführt ist, dass jeder Schussfaden (6) zunächst in einer ersten Masche einer ersten Reihe (11) von Maschen gemäß einer Schussfadenverbindung gestrickt/gewirkt ist, dann in einer zweiten Masche (7) einer zweiten Reihe (8) von Maschen mittels einer Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist, dann wiederum in einer dritten Masche (15) einer dritten Maschenreihe gemäß einer zweiten Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist, dann in einer vierten Masche 9 einer vierten Reihe (8) von Maschen gemäß einer Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist und schließlich in einer fünften Masche 10, die der ersten Masche eines nachfolgenden Zyklus entspricht, gemäß einer neuen Maschenverbindung gestrickt/gewirkt ist, wobei sich die zweite Reihe und die vierte Reihe in der Reihenanordnung zwischen der ersten Reihe und der dritten Reihe befinden und die beiden Füße einer Schlinge in den zweiten bzw. vierten Maschen gestrickt/gewirkt sind.
  2. Gewebe bzw. Gewirk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorgesehen ist, dass jede Maschenreihe aus einem Zyklus von vier Maschen (1, 2, 3, 4) gebildet ist, die alternierend aus zwei Maschen (1, 2), deren Ausrichtung auf die Nadel, die dazu dient, sie zu stricken bzw. zu wirken, in einer gegebenen Richtung (rechts-links oder links-rechts) liegt, und aus zwei Maschen (3, 4) deren Ausrichtung auf die Nadel, die dazu dient, sie zu wirken bzw. zu stricken, in der anderen Richtung (links-rechts oder rechts-links) liegt, zusammengesetzt sind.
  3. Gewebe bzw. Gewirk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite (7) und vierte (9) Masche sich in der gleichen Reihe befinden, das heisst, dass die zweite Reihe und die vierte Reihe ein- und dieselbe Reihe (8) sind, und voneinander durch eine Masche getrennt sind, die einer ersten (10) oder dritten (15) Masche des Schussfadenzyklus entspricht.
  4. Gewebe bzw. Gewirk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schlinge (14) gebildet ist aus: einem ersten, in der zweiten Masche mit einer Ausrichtung auf die Maschen gewirkten bzw. gestrickten Fuß (12), einem Maschenabsprengscheitel, an dem die Masche aufgelöst ist, wobei diese Auflösung an einer Nadelposition zwischen zwei aufeinanderfolgenden dritten Maschen auf halber Strecke zwischen zwei Maschenreihen der beiden dritten, aufeinanderfolgenden Reihen erfolgt, und einem zweiten Fuß (13), der in einer vierten Masche mit einer zur vorgenannten Ausrichtung entgegengesetzten Ausrichtung gestrickt bzw, gewirkt ist, so dass die nächste Masche mit dem auf der anderen Seite der Maschenreihe oder der Maschenreihen, welche die zweiten und vierten Maschen umfassen, an denen die beiden Füße der vorangehenden Schlinge gestrickt bzw. gewirkt sind, aufweisen, befindlichen Scheitel gebildet ist.
  5. Gewebe bzw. Gewirk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden und die Kettfäden eine Dicke von 1 bis 60 decitex, vorzugsweise von 12 bis 45 decitex, beispielsweise 22 decitex bzw. 12 decitex aufweisen.
  6. Gewebe bzw. Gewirk nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden eine Dicke von 30 bis 60 decitex, beispielsweise 44 decitex aufweisen.
  7. Geschichtete Einheit mit einem Träger, auf den ein Gewirk bzw. Gewebe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 kaschiert ist.
  8. Geschichtete Einheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine Damenbinde ist.
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