DE598147C - Verfahren zum Hartloeten von Leiterlitzen - Google Patents

Verfahren zum Hartloeten von Leiterlitzen

Info

Publication number
DE598147C
DE598147C DENDAT598147D DE598147DD DE598147C DE 598147 C DE598147 C DE 598147C DE NDAT598147 D DENDAT598147 D DE NDAT598147D DE 598147D D DE598147D D DE 598147DD DE 598147 C DE598147 C DE 598147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering
conductor
wire
flame
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT598147D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE598147C publication Critical patent/DE598147C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/02Soldered or welded connections
    • H01R4/021Soldered or welded connections between two or more cables or wires

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

Ά T Ji N T Λ N S 1· H U CII :
Verfahren zum Hartlöten von Leiterlitzen, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Hartlöten zweckmäßig kegelstumpfförmig ausgebildete Metallringe unmittelbar an der Hartlötstelle auf die Leiteroberfläche derart aufgebracht werden, daß nur die aufgesetzten Ringe und das Lötnietall der Lötflamme unmittelbar ausgesetzt werden, daß dagegen die Leitungsdrähte durch die Ringe von der Lotflamme getrennt werden.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben "worden:
Karl Schlecker in Berlin-Grunewald.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
«miimi:ki- in dkb

Claims (1)

  1. Bekanntlich wird beim Hartlöten von Leiterlitzen zwischen die zu verlötenden Leiterenden ein Lötmetall, zweckmäßig ein Silberplättchen, gelegt, das mittels eines Schweißapparates zum Schmelzen gebracht wird und die zu verbindenden Leiterenden hart miteinander \*erlötet. Beim Hartlöten hat sich nun der Nachteil herausgestellt, daß die oberste Lage der Leitungsdrähte an der Stelle, an der sie der Lötflamme am stärksten ausgesetzt ist, erhebliche Schäden erleidet, weil die der Flamme ausgesetzten Leitungsdrähte zum Teil schmelzen, so daß eine Durchmesserverringerung an der Lötstelle eintritt.
    Zur Abhilfe ist schon vorgeschlagen worden, die Litzendrähte zunächst durch einen Bund aus Draht zu umgeben, dadurch die Litzendrähte zu einem möglichst festen Körper zusammenzufassen und die Litzenenden stumpf aneinanderzuschweißen. Wird ein derart zu einem festen mechanischen Körper· zusammengebundenes Litzenende von der Lötflamme getroffen, dann ist der Wärmeübergang von dem den Drahtbund bildenden schraubenförmig um den Litzenleiter gewundenen Draht auf den Litzenleiter sehr ungünstig, wenn ein starker Draht als Bindedraht verwendet ist, weil die einzelnen zur· Litze gehörenden Drähte von dem den Bund bildenden Draht nur an einzelnen Punkten berührt werden, so daß die metallische Berührungsfläche, die sich aus der Summe dieser einzelnen Berührungspunkte zusammensetzt, sehr gering ist. Ist dagegen ein schwacher Draht als Bindedraht benutzt, so wird dieser eher noch als der Litzenleiter von der Lötflamme geschmolzen, so daß der Litzenleiter der Lötflamme preisgegeben ist.
    Um. diese Nachteile zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung vor dem Hartlöten zweckmäßig kegel stumpf förmig ausgebildete Metallringe unmittelbar an der Hartlötstelle auf die Oberfläche der zu verbindenden Leiterlitzen derart aufgebracht, daß nur die aufgesetzten Ringe und das Lötmetall der Lötflamme unmittelbar ausgesetzt werden, daß dagegen die Leitungsdrähte durch die Ringe λΌΐι der Lötflamme getrennt werden. Die Metallringe werden zweckmäßig kegelstumpfförmig ausgebildet, weil dadurch die durch die Lötflamme erzeugte hohe Temperatur auf das Lot am günstigsten einwirkt und die Lötflamme lediglich auf das Lot konzentriert \vird. Beim Lötvorgang werden zwar die Teile der aufgeschobenen Ringe, die· der Lötflamme direkt ausgesetzt sind, zum Teil schmelzen, jedoch hat das keinen nachteiligen Einfluß auf die Lötstelle, da nach Fertigstellung der Verbindungsstelle die Überreste der Ringe fortgefeilt werden, wodurch eine glatte Oberfläche ohne Querschnittsverminderung der Leiter an der Lötstelle entsteht.
    Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung. Darin sind 1 und 2 die miteinander zu verlötenden Leiterlitzen,
    3 ist das als Lötmetall dienende, zwischen die Leiterenden eingelegte Silberplättchen.'
    4 und 5 sind die kegelstumpfförmig ausgebildeten Ringe, die zur Vermeidung von Verbrennungen der Leiteroberfläche auf dieselbe aufgebracht sind.
DENDAT598147D Verfahren zum Hartloeten von Leiterlitzen Expired DE598147C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE598147T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE598147C true DE598147C (de) 1934-06-06

Family

ID=6574160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT598147D Expired DE598147C (de) Verfahren zum Hartloeten von Leiterlitzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE598147C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096446B (de) * 1959-08-12 1961-01-05 Comp Generale Electricite Verfahren, Werkzeug und Vorrichtung zur Verbindung der Metallmaentel elektrischer Kabel mittels Loetung an einer Metallmuffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096446B (de) * 1959-08-12 1961-01-05 Comp Generale Electricite Verfahren, Werkzeug und Vorrichtung zur Verbindung der Metallmaentel elektrischer Kabel mittels Loetung an einer Metallmuffe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE598147C (de) Verfahren zum Hartloeten von Leiterlitzen
DE352251C (de) Verfahren zur Herstellung von Kleintransformatoren fuer Niederspannung mit von Eisendraehten allseitig umschlossener Wicklung
DE405524C (de) Kabelabspannklemme
DE617657C (de) Verfahren zum Einziehen von elektrischen Kabeln in Rohre, Kanaele oder Furchen mittels eines Zugorgans
DE761478C (de) Verfahren zum Verschweissen von Koerpern verschiedener Waermekapazitaet oder Schmelztemperaturen mit Hilfe eines Schweissgriffels
DE415947C (de) Verbindung von Anschlussstiften mit Leitungslitzen
DE603278C (de) Stuetzringe fuer Trockenstopfisolierungen gegen Waermegefaelle an Rohrleitungen
DE518519C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Bindung zwischen den Schaufeln von Dampf- und Gasturbinen mittels Bindedrahts und Zwischenstuecke
DE571183C (de) Zuendkerze, insbesondere fuer hochkomprimierte Verbrennungsmotoren
AT131019B (de) Kabelschuh.
DE626546C (de) Verfahren zur Herstellung von Leiterverbindungen ohne Querschnittsverdickung in Kabeln
DE498326C (de) Verloeten ineinandergesteckter Hohlkoerper
DE422435C (de) Verbindung fuer Stahlaluminiumseile
DE509534C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohrelementen fuer Oberflaechenkuehler, insbesondere fuer die Rueckkuehlung der Kuehlluft elektrischer Maschinen durch Wasser
DE960569C (de) Vorrichtung zur zahnweisen Erwaermung von Zahnraedern
DE606402C (de) Vorrichtung zum Verbinden von Hohlleitern mittels eines zwischen die Leiterenden eingesetzten Loetmetallringes
AT139559B (de) Tragstütze bzw. Fuß für Photostative.
DE434142C (de) Verfahren zur Verbindung des Bleimantels eines Starkstromkabels mit der Kabelgarnitur zwecks Erdung derselben
DE516482C (de) Verfahren zur Herstellung von Stossverbindungen bei Kabeln
AT50677B (de) Krawattenhalter.
DE748389C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern mittels elektrischer Stumpfschweissung
DE486362C (de) Glimmlichtventilroehre
DE817778C (de) Schweisskolben fuer die elektrische Bogenschweissung kleinbemessener Werkstuecke
AT51429B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Formung des durch Windung über einen Dorn hergestellten Fadenauges von aus nur einem Stahldraht bestehenden Webelitzen.
DE634115C (de) Elektrischer Heizkoerper fuer Koch-, Brat- und Trockenapparate