DE595267C - Kolbendichtungsring mit Schlitz und Brueckenstueck und Ein- und Feststellvorrichtungzur AEnderung des Durchmessers des Ringes - Google Patents

Kolbendichtungsring mit Schlitz und Brueckenstueck und Ein- und Feststellvorrichtungzur AEnderung des Durchmessers des Ringes

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DE595267C
DE595267C DEW85447D DEW0085447D DE595267C DE 595267 C DE595267 C DE 595267C DE W85447 D DEW85447 D DE W85447D DE W0085447 D DEW0085447 D DE W0085447D DE 595267 C DE595267 C DE 595267C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/10Special members for adjusting the rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolbendichtungsring zur Verwendung in Dampfmaschinen oder Verbrennungsmaschinen, Vakuumpumpen, hydraulischen Pumpen und ähnliehen Maschinen, der mit einem Schlitz und einem Brückenstück versehen ist, das sich quer über den Schlitz erstreckt, sowie auch mit einer Einstelleinrichtung zur Änderung des Durchmessers des Ringes und einer Einrichtung zur Feststellung bzw. Verriegelung des Ringes in seinem eingestellten Zustande. Von den bekannten Kolbendichtungsringen dieser Art unterscheidet sich ein Kolbendichtungsring nach der Erfindung dadurch, daß zusätzlich zu der Verriegelungsschraube, die von der einen Seitenfläche des Ringes aus zugänglich ist und das Brückenstück mit Spiel durchsetzt, eine weitere im Brückenstück gelagerte und ebenfalls von der einen Seitenfläche her zugängliche Schraube vorgesehen ist. Diese letztere Schraube bewirkt in an sich bekannter Weise durch Verstellen von mit keilförmigen Flächen versehenen Teilen, die mit entsprechend keilförmig gestalteten Flächen am Brückenstück oder Ring oder innerhalb des Ringschlitzes zusammenarbeiten, die Einstellung des Ringes.
Durch eine derartige Ausbildung des Kolbendichtungsringes wird erreicht, daß irgendwelche Formänderungen des Ringes auch nach längerer Benutzungsdauer ausgeschlossen sind.
Außerdem ermöglicht eine Ausbildung des Kolbendichtungsringes gemäß der Erfindung eine sehr bequeme Einstellung des Ringdurchmessers und Verriegelung des eingestellten Durchmessers von der Seitenfläche des Ringes aus.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen eines Kolbendichtungsringes entsprechend der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Aufsicht auf eine Fläche der ersten Ausführungsform. Fig. 2 ist eine Aufsicht auf die gegenüberliegende Fläche der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform. Fig. 3 ist ein verzerrter Schnitt nach III-III der Fig. i. Fig. 4 ist eine Aufsicht auf eine Fläche einer zweiten Ausführungsform. Fig. 5 ist eine Aufsicht auf die .gegenüberliegende Fläche der Ausführungsform nach Fig. 4. Fig. 6 ist ein verzerrter Schnitt nach VI-VI der Fig. 4. Fig. 7 ist eine Aufsicht auf die eine Fläche einer Ausführungsform. Fig. 8 ist eine. Seitenansicht der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform. Fig. 9 ist ein Schnitt nach XI-XI der Fig. 9. Fig. 10 ist eine Aufsicht auf die Seitenfläche einer fünften Ausführungsform. Fig. 11 ist ein verzerrter Schnitt nach XIII-XIII der Fig. 10. Fig. 12 ist eine Aufsicht auf die eine Fläche ^0
einer sechsten Ausführungsform. Fig. 13 ist ein verzerrter Schnitt nach XV-XV der Fig. 12.
In der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform ist ein aus Gußeisen hergestellter Ring ι mit einem Schlitz 2 versehen und auf seiner inneren Umfangsfläche mit einer Nut 3.
In dem tieferen Teil der iUissparung ist ein Brückenstück 4 untergebracht, das an dem Ring auf der einen Seite des Schlitzes mittels eines Bolzens 5 befestigt ist. An dem gegenüberliegenden Ende des Brückenstückes ist ein Längsschlitz 6 vorgesehen, durch den eine Schraube 7 hindurchgeht, die mit einem vierkantigen Kopf 8 an ihrem einen Ende versehen ist, der mittels eines Schlüssels erfaßt werden kann. Der Kopf ist in einer Aussparung 8 untergebracht, die an der einen Seitenfläche des Ringes vorgesehen ist, und das andere Ende der Schraube steht in Eingriff mit einer Hülse 10, die mit Innengewinde versehen ist und koaxial zu der Aussparung 9 an dem unterhalb des Brücken-Stückes befindlichen Teil des Ringes angeordnet ist. Zwischen dem Kopf dieses schraubenförmigen Teiles und dem Brückenstück kann, wenn notwendig, eine federnde Unterlagsscheibe vorgesehen sein, um eine Gewähr dafür zu schaffen, daß, wenn die Schraube eingeschraubt ist, das Brückenstück in dem Ring festliegt.
In der Nähe des Schlitzes 2 ist eine Aussparung 11 vorgesehen, in der ein keilförmig gestalteter Körper 12 untergebracht ist, der in einer Richtung parallel zur Achse des Ringes mittels einer Schraube 13 bewegt werden kann, die mit dem Körper 12 und mit dem mit Schraubengewinde versehenen Teil 14 des Brückenstückes in Eingriff steht. Der Kopf 15 der Schraube ist von der einen Seitenfläche des. Ringes aus zugänglich und ist mit einem Schlitz 15s versehen, mittels dessen er durch einen Schraubenzieher oder +5 ähnliches Werkzeug zum Zwecke der Drehung der Schraube erfaßt werden kann.
Ferner sind an den gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes Aussparungen 16, 17 vorgesehen, in die eine Zunge 18 eingreift, die aus Bronze oder ähnlichem Metall besteht und sich quer über den Schlitz erstreckt. Diese Zunge dient zur Verhinderung des Leckens von Dampf oder eines anderen Mediums durch den Schlitz, wenn der Ring sich an Ort und Stelle befindet. Die Zunge ist an dem Ring mittels der Schraube 19 befestigt.
Um den Durchmesser des Ringes einzustellen, wird die Schraube 7 zuerst gelockert. Die Schraube 13 wird dann in der obenerwähnten Art und Weise gedreht, um den keilförmigen Teil 12 zu bewegen und hierdurch den Schlitz 2 zu erweitern oder zu verengern, was eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Durchmessers des Ringes bewirkt. Die Schraube 7 wird dann wieder angezogen, um den Ring in seiner eingestellten Lage festzulegen.
Bei der in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist der Ring 20 mit einem Schlitz 21 versehen und mit einer Aussparung 22 an seiner inneren Umfangsfläche, in die einBrückenstück 23 von solcher Länge eingreift, daß es sich von einer Stelle auf der einen Seite des Schlitzes bis zu einer geeigneten Stelle des Ringes auf der anderen Seite des Schlitzes erstreckt. Ein Ende des Brükkenstückes ist mit dem Körper des Ringes durch einen Stift 24 verankert,-während das andere Ende des Brückenstückes mit einem Schlitz 25 versehen ist, der eine Durchtrittsöffnung für eine Schraube 26 bildet, die mit einem Vierkantkopf 27 an dem einen Ende versehen ist, so daß sie durch einen Schlüssel erfaßt werden kann. Der Kopfteil 27 ist in einer Aussparung 28 in dem Ring untergebracht, und das andere Ende der Schraube greift in eine mit Innengewinde versehene Hülse 29 ein, die gegen Drehung· gesichert, aber leicht verschiebbar in dem Loch 30 derart angeordnet ist, daß eine Drehung der Schraube gegenüber der Hülse in der einen Richtung die Hülse in Eingriff mit dem Brückenstück bringt, um die Feststellung des Ringes in der Lage bzw. in dem Zustand zu sichern, in den er eingestellt worden ist.
In der Nähe des Schlitzes 21 ist auch eine Aussparung 31 vorgesehen^ in der der keilförmig gestaltete Teil 32 untergebracht ist, der in einer Richtung parallel zur Achse des Ringes mittels der Schraube 33 verschoben werden kann, die mit dem mit Gewinde versehenen Teil 34 des keilförmigen Teiles in Eingriff steht. Der keilförmige Teil 32 setzt sich aus zwei Einzelteilen zusammen, die miteinander durch die Schraube 35 verbunden sind. Der Zweck dieser Anordnung ist, daß, wenn die beiden Teile durch die Schraube 35 aneinandergedfückt werden, sie die Gewindegänge der Schraube 33 fest angreifen.
Wie in der vorher beschriebenen Ausführungsform ist der Ring mit Aussparungen 36, versehen, in die die Zunge 38 eingreift, die an· dem Ring mittels des Stiftes 39 befestigt ist und ein Lecken des Arbeitsmittels durch den Schlitz in dem Ring verhindert.
Die Einstellung des Ringes wird dadurch bewirkt, daß zuerst die Schraube 26 gelokkert wird und dann der Ring in einer Art und Weise eingestellt und wieder festgestellt wird, die der Art der Einstellung bei der in
den Fig. ι, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform entspricht.
In der in den Fig. 7, 8 und· 9 dargestellten Ausführungsform umfaßt der Ring einen äußeren zylindrischen Teil 55 und einen inneren zylindrischen Teil 56, die mit Schlitzen 57, 58 versehen sind. Die zylindrischen Teile sind derart ineinander angeordnet, daß die Schlitze nicht übereinstimmen und auf gegenüberliegenden Seiten der Ringachse angeordnet sind. Der Innenring ist mit einem auswärts gerichteten Flansch 59 versehen, während der äußere Ring mit einem einwärts gerichteten Flansch 60 versehen ist.
Die äußeren und inneren Durchmesser der Flanschen sind im wesentlichen die gleichen und entsprechen dem äußeren Durchmesser des Körpers des äußeren zylindrischen Teiles und dem inneren Durchmesser des Körpers
ao des inneren zylindrischen Teiles.
Um die beiden zylindrischen Teile in ihrer eingestellten Lage festzulegen, nachdem die zylindrischen Teile zur Einstellung des tatsächlichen Durchmessers des Ringes ausgedehnt oder zusammengezogen worden sind, ist der einwärts gerichtete Flansch 60 mit Schlitzen 61, 62 versehen, und in der anliegenden Stirnfläche des inneren zylindrischen Teiles sind entsprechende Gewindelöcher 63, 64 vorgesehen, die zur Aufnahme von Schrauben 65, 66 dienen, die frei durch die Schlitze hindurchgehen. Der Flansch 60 ist weiterhin mit Aussparungen 67, 68 vergehen, die zur Unterbringung der Köpfe 69, 70 der Schrauben dienen.
Der Flansch 60 ist außerdem in der Nähe des Schlitzes.57 mit einer Aussparung 71 versehen, die sich quer über den Schlitz erstreckt und in der das bis zur äußeren Umfangsfläche des Ringes sich erstreckende Brückenstück 72 mittels der Schraube 73 befestigt ist, die frei durch ein Loch in dem Brückenstück und durch das Material des Flansches 60 hindurchgeht und in ein Gewindeloch 74 eingreift, das in der anstoßenden Oberfläche, des Körpers des inneren zylindrischen Gliedes vorgesehen ist. Das Brückenstück 72 hat wie in den Fällen der ..· .oben beschriebenen Ausführungsformen den Zweck,: ein Lecken des Arbeitsmittels durch den Schlitz in dem Ring zu verhindern.
■ Die Mittel, um den inneren zylindrischen .Teil auszudehnen und um infolgedessen auch
: die. Ausdehnung des äußeren zylindrischen Teiles zu sichern, sind in der dargestellten Ausführungsform vollkommen in dem Körper des Ringes eingeschlossen.
So ist in dem Körperteil des inneren zylin- :.- dris.chen Teiles der Schlitz 58 -derart erwei-,tert, daß er eine Spalte 75 von einer sich von dem einen Ende . des. zylindrischen . Teiles gegen die gegenüberliegende Fläche verringernden Weite bildet, und in diese Spalte greift ein keilförmiger Teil 76 ein, der mit einem Gewindeloch versehen ist, in das die mit einem Schraubengewinde versehene Stange 77 eingreift, von der das eine Ende gegen einen Teil des inneren zylindrischen Körpers, der die Spalte 75 an dem einen Ende abschließt, stößt. Das andere Ende der Stange wirkt mit einem Anschlag 78 in Form einer mit Außengewinde versehenen Stahlhülse zusammen, die entfernbar mit dem Flansch des äußeren zylindrischen Teiles verbunden ist. Der innere Durchmesser dieser Hülse entspricht dem verkleinerten äußeren Durchmesser des Endes - 79 der Gewindestange. Das Ende 79 ist mit einem Schlitz 80 versehen, der für den Angriff eines Schraubenziehers zur Drehung der Stange dient. Bei dieser Ausführungsform werden, um den tatsächlichen Durchmesser des Ringes zu vergrößern, die Schrauben 65, 66 gelockert, und mittels eines Schraubenziehers wird die mit dem' Keil verbundene Stange so gedreht, daß sie den Keil in der Spalte in geeigneter Weise verschiebt, wodurch eine Ausdehnung oder Zusammenziehung des inneren zylindrischen Teiles mit dem Ergebnis einer Ausdehnung oder Zusammenziehung des äußeren zylindrischen Teiles bewirkt wird.
Die Schrauben 65, 66, die durch die Schlitze in dem einwärts gerichteten Flansch des äußeren zylindrischen Teiles hindurchgehen, gestatten, wenn sie gelöst sind, eine Bewegung der beiden zylindrischen Teile, und sobald der Durchmesser des Ringes um das gewünschte Maß vergrößert ist, werden diese Schrauben wieder angezogen und verbinden hierdurch den einwärts gerichteten Flansch des äußeren zylindrischen Teiles mit dem Körper des inneren zylindrischen Teiles.
Ein ähnliches Anziehen der mit dem Brükkenstück 72 verbundenen Schraube wird auch derart wirken, daß der äußere zylindrische Teil gegenüber dem Schlitz in seiner eingestellten Lage festgelegt wird.
In der in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform umfaßt der Ring einen äußeren zylindrischen Teil 81 und einen inneren zylindrischen Teil 82, welche ■ Teile mit einem Schlitz 83 bzw. 84 versehen sind, welche Schlitze, wie in den Fällen der vorher beschriebenen Ausführungsforrn, nicht in Übereinstimmung stehen, sondern auf entgegengesetzten Seiten der Ringachse angeordnet sind. Der innere zylindrische Teil hat bei dieser Ausführungsform die Gestalt eines vollen Ringes, der in den äußeren zylindrischen Teil eingreift, und letzterer ist mit einem «inwärts gerichteten Flansch 85 ver- ~ sehen. Der äußere Durchmesser des inneren
zylindrischen Teiles ist im wesentlichen der gleiche wie der innere Durchmesser des Körpers des äußeren zylindrischen Teiles.
Um die zylindrischen Teile in ihrer eingestellten Lage festzulegen, ist der Flansch 85 mit Schlitzen 86, 87 versehen, durch die die Schäfte der Schrauben 88, 89 frei hindurchgehen, die in die Gewindelöcher 90, 91 eingreifen, die in dem inneren zylindrischen Teil angeordnet sind.
Der innere zylindrische Teil ist in der Nähe des Schlitzes 84 mit einer Aussparung 92 versehen, in die das Brückenstück 93 eingreift, dessen Enden 94, 95 sich bis zu Punkten in der Nähe der Schäfte der Schrauben 88, 89 erstrecken.
Ein mit Gewinde versehenes Loch 96 ist in dem Brückenstück vorgesehen, und mit diesem Loch steht die Schraube 97 in Eingriff. Die Schraube ist mit einem vergrößerten Kopf 99 versehen, der in dem Loch ioo, das in dem Flansch 85 vorgesehen ist, untergebracht ist. Der Kopf 99 ist mit einem Schlitz 101 versehen, um durch einen Schraubenzieher oder ähnliches Werkzeug erfaßt zu werden. Das Schraubenende ist mit einer kegelförmigen Spitze 102 versehen, mit der sie in den Schlitz 84 eingreift.
In der Nähe des Schlitzes 83 ist der Flansch 85 mit einem Loch 103 versehen, durch das der Schaft der Schraube 104 frei hindurchgeht, die in ein Gewindeloch eingreift, das in der Umfangsfläche des inneren zylindrischen Teiles 82 vorgesehen ist. Um den Durchmesser des Ringes einzustellen, werden die Schrauben 88, 89, 104 zuerst gelockert, und die Schraube 97 wird um das gewünschte Maß mittels eines Schraubenziehers oder ähnlichen Werkzeuges gedreht, das in den Schlitz 101 eingesetzt wird, bis durch Ausdehnung oder Zusammenziehung des inneren zylindrischen Teiles infolge der Wirkung des kegelförmigen Teiles 102 gegen die Seitenflächen des Schlitzes 84 und infolge der hierdurch sich ergebenden Ausdehnung oder Zusammenziehung des äußeren zylindrischen Teiles die gewünschte Einstellung erfolgt ist.
Die Schrauben 88, 89, 104 werden dann wieder angezogen, um die beiden zylindrischen Teile in ihrer eingestellten Lage miteinander zu verriegeln.
In der in den Fig. 12 und 13 dargestellten Ausführungsform ist der Ring mit einer Aussparung 105 an seiner inneren Umfangsfläche versehen, in der ein Brückenstück 1050 von solcher Länge liegt, daß es sich von einem Punkt in der Nähe der einen Seite des Schlitzes 106 bis zu einem Punkt in der Nähe der anderen Seite des Schlitzes erstreckt. Ein Ende des Brückenstückes ist mit dem Körper des Ringes durch einen Stift 107 verankert, während das andere Ende des Brückenstückes an seinem äußeren Ende mit einer geneigten Stirnfläche 108 versehen ist. In der Nähe dieser Stirnfläche ist in dem Brückenstück eine geeignete Aussparung 109 vorgesehen, in die eine Schraube 110 eingreift, die in einer Aussparung in in dem Ring untergebracht ist. Das Brückenstück und der Ring sind ferner mit Löchern 107^ 107* versehen, die zur Aufnahme eines Stiftes 107 dienen können, um eine Einrichtung zur Sicherung eines größeren Maßes der Ausdehnung des Ringes vorzusehen, als diese mög-Hch ist, wenn der Stift 107 seine gezeichnete Lage einnimmt.
In dem Körper des Ringes in der Nähe der geneigten Fläche 108 in dem Brückenstück ist eine Aussparung 112 vorgesehen, in der der keilförmige Teil 113 untergebracht ist, der mit der geneigten Fläche 108 des Brückenstückes in Berührung steht und in einer Richtung parallel zur Achse des Ringes mittels der Schraube 114 bewegt werden kann, die mit dem mit Gewinde versehenen Teil 115 des keilförmigen Gliedes in Eingriff steht. Die Schraube 114 wird in einer Aussparung 116 in dem Ring untergebracht und an Ort und Stelle gehalten und ist mit einer go Einrichtung versehen, um dem senkrechten Druck in beiden Richtungen durch die Ankerplatte 117 zu widerstehen, die mit den Umfangsaussparungen 118, 119, die in der Schraube 114 vorgesehen sind, in Eingriff steht.
Die Ankerplatte ist in derselben Aussparung 104 wie das Brückenstück 105 untergebracht und wird durch den Stift I2oa in ihrer festgelegten Lage gehalten, welcher Stift durch die Ankerplatte und die benach- 100. barten Teile des Ringkörpers hindurchgeht. Die Schrauben 110 und 114 sind mit quadratischen Aussparungen 120, 121 versehen, die zum Angriff eines entsprechend geformten Schlüssels dienen, mit dem die Schrauben verdreht werden können. In der Nähe der Schraube 114 ist eine zungenförmige Sperrplatte 122 vorgesehen, die in einer Aussparung I22a in dem Körper des Ringes untergebracht ist. Die zungenförmige Platte ist in dieser Aussparung mittels der Schraube 123 befestigt, und in dem Ende der Schraube 114 sind vier Einschnitte 122* vorgesehen, die zur Aufnahme der Zunge der Platte 122 dienen.
Wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen ist der Ring mit Aussparungen 124, 125 versehen, in die die Zungenstücke 126, 127 eingreifen, die an dem Ring mittels der Stifte 128, 129 befestigt sind. Der Zweck dieser Zungenstücke ist, wie oben erläutert, ein Lecken der Arbeitsflüssigkeit durch den Schlitz in dem Ring zu verhindern.
Der Ring wird dadurch eingestellt, daß zuerst die Schraube no gelockert wird, die Sperrplatte 122 entfernt wird und dann der Ring in einer Art und Weise eingestellt wird, die der Art der Einstellung bei der in' den Fig. 4, S und 6 dargestellten Ausführungsform entspricht.
Der Ring wird dann in der eingestellten Lage dadurch wieder festgelegt, daß die Schraube 110 angezogen wird und daß die Sperrplatte 122 und die Schraube 123 wieder an Ort und Stelle gebracht und befestigt werden.
Wie ersichtlich ist, ist ein Ring in Übereinstimmung mit der Erfindung derart ausgebildet, daß sein wirklicher Durchmesser unmittelbar eingestellt werden kann, um einen bestimmten Zwischenraum zwischen dem Ring und. den Wänden der Ventilkammer oder Kolbenkammer zu sichern, in der er arbeitet, indem die Weite des in dem Ring vorgesehenen Schlitzes oder der in dem Ring vorgesehenen Schlitze vergrößert oder verringert wird.
Ringe entsprechend der Erfindung können aus irgendeinem beliebigen Material, wie z. B. Gußeisen, Stahl, Bronze, Vulkanit, Holz, Leder, komprimiertem Papier o. dgl., hergestellt werden.
Es wird ferner darauf hingewiesen, daß entsprechend der Erfindung ausgebildete Ringe nicht nur in der Arbeitskammer einer Maschine, sondern auch in den Ventilkästen im Falle von Maschinen benutzt werden können, die Kolbenventile besitzen, oder auch für Pumpen und hydraulische Kolben, Luftpumpenventile usw. verwendet werden können. t

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Kolbendichtungsring zur Verwendung in Dampfmaschinen oder Verbrennungsmaschinen, Vakuumpumpen, hydraulischen Pumpen u. dgl. mit einem Schlitz und einem Brückenstück, das sich quer über den Schlitz erstreckt, sowie mit einer Einstelleinrichtung zur Änderung des Durchmessers des Ringes und einer Einrichtung zur Feststellung bzw. Verriegelung des Ringes in seinem eingestellten Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der Verriegelungsschraube (8, 26, 65, 66, 88, 89, 110), die von der einen Seitenfläche des Ringes aus zugänglich ist und das Brückenstück mit Spiel durchsetzt, eine weitere im Brückenstück gelagerte und ebenfalls von der einen Seitenfläche her zugängliche Schraube (15, 33, 79. 97) 11S) vorgesehen ist, die in an sich bekannter Weise durch Verstellen von mit keilförmigen Flächen versehenen ^o Teilen (12, 34, 76, 102, 113), die mit entsprechend keilförmig gestalteten Flächen am Brückenstück oder Ring oder innerhalb des Ringschlitzes zusammenarbeiten, die Einstellung des Ringes bewirkt. ^s
  2. 2. Kolbendichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Brückenstückes mit dem Ring
    (1) auf der einen Seite seines Schlitzes
    (2) durch einen Stift (5) starr verbunden ist, während das andere Ende des Brükkenstückes (4) mit dem Ring auf der anderen Seite des Schlitzes durch die Feststellschraube (8) verbunden ist.
  3. 3. Dichtungsring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung für die Schraube (8) in dem Brückenstück (4) die Gestalt eines an einem Ende offenen Schlitzes (6) hat.
  4. 4. Dichtungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, das Brückenstück selbst die Gestalt eines Ringkörpers (56 bzw. 82) hat, der mit einem Schlitz versehen ist, und der Ringkörper in dem Ring (1) derart angeordnet ist, daß die Schlitze (57, 58) nicht in Übereinstimmung liegen.
  5. 5. Dichtungsring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (56) mit einem auswärts sich erstreckenden Flansch (59) versehen ist, während der äußere Teil (55) mit einem einwärts vorspringenden Flansch (60) versehen ist, und daß der einwärts sich erstreckende Flansch (60) des äußeren Teiles (55) an ss einem Punkt, der entfernt und normalerweise gegenüber der Stelle liegt, an der der Schlitz des inneren Teiles (58) angeordnet ist, mit schlitzartigen Löchern (61, 62) versehen ist, während an der anstoßenden Fläche des inneren Teiles (56) mit Gewinde versehene Löcher (63, 64) vorgesehen sind, die zur Aufnahme der Feststellschrauben (65, 66) dienen, wobei außerdem der Flansch des äußeren Teiles mit Aussparungen (6j, 68) zur Unterbringung der Köpfe (69, 70) der Schrauben (65, 66) versehen ist.
  6. 6. Dichtungsring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der einwärts gerichtete Flansch (60) des äußeren Teiles (55) in der Nähe seines Schlitzes (57) mit einer sich quer über den Schlitz (57) erstreckenden, ein zweites Brückenstück (72) aufnehmenden Aussparung (71) versehen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEW85447D 1930-11-10 1931-03-22 Kolbendichtungsring mit Schlitz und Brueckenstueck und Ein- und Feststellvorrichtungzur AEnderung des Durchmessers des Ringes Expired DE595267C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841907C (de) * 1942-11-25 1952-06-19 Reinhold Mack Druckwasser-Kolbenpresse, insbesondere Waeschepresse
DE1008070B (de) * 1954-09-27 1957-05-09 Eugen Siempelkamp Zylinder- und Kolbenabdichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE841907C (de) * 1942-11-25 1952-06-19 Reinhold Mack Druckwasser-Kolbenpresse, insbesondere Waeschepresse
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