DE594495C - Hochspannungstransformator, dessen Oberspannungswicklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist. - Google Patents

Hochspannungstransformator, dessen Oberspannungswicklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist.

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DE594495C
DE594495C DEK115922D DEK0115922D DE594495C DE 594495 C DE594495 C DE 594495C DE K115922 D DEK115922 D DE K115922D DE K0115922 D DEK0115922 D DE K0115922D DE 594495 C DE594495 C DE 594495C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/02Casings
    • H01F27/025Constructional details relating to cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformer Cooling (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Hochspannungstransformator, dessen Oberspannungswicklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist. Im Hauptpatent ist ein Hochspannungstransformator beschrieben, dessen Oberspannungswicklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist und derart über die ganze axiale Länge des Spulenkastens lagenweise gewickelt ist, daß die Endwindungen jeder Lage sich dicht an die Flansche des Spulenkastens anlegen und daß die Wicklung * derart angeschlossen ist, daß ihr Potential in an sich bekannter Weise nach dem außenliegenden Anfangspotential nach dem von ihr umfaßten Kern hin zunimmt und das Ende der innersten Wicklungslage durch den Plansch des *Spulenkastens hindurchgeführt ist. Die Oberspannungswicklung wind ahn vorteilhaft von einem Schutzmantel umgeben, der auf Anfangspotential des Transformators, also meistsns auf Erdpotential, liegt.
  • Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß bei einem derartigen Hochspannungstransformator nach dem Hauptpatent es möglich ist, diesen Schutzmantel als Kühlmantel auszubilden. Das Kühlmittel braucht .in dem, Falle keine- isolierende Flüssigkeit, etwa Öl, - zu sein, a der Kühlmantel auf Endpotentiä-1 liegt.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt. Nach Abib. i befindet sich in dem Spulenkasten i i die lagenweise gewickelte Oberspannungswicklung 12 und auf dem mittleren Schenkel des Mantelernes 13 die Unterspannungswicklung 14.' An die Plansche 16 des Spulenkastens und die äußere Lage der Oberspannungswicklung i2 legt sich- der Mantel. ig an, der seinerseits wieder von einem weiteren Mantel 86 umschlossen wird. Zwischen den beiden Mänteln ig und 86 strömt das Kühlmittel, das, durch den Rohransatz 87 der rechten Seite zugeführt, durch den die Hohlräume der beiden Mantelhälften 7o und 71 verbindenden Hohlbolzen 75 fließt und von der linken Seite durch den Rohransatz 88 wieder abgeführt wird. Die linke Mantelhälfte ist wegen des Ausführungsisolators 17 in die -Viertel 71 und 72 (Abb. 3) geteilt, die an der Trennstelle 74 gas- bzw. flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind. Zwecks Führung des rechts hochsteigenden Kühlmittels und des links herunterströmenden Kühlmittels können noch an dem der Wicklung nächstliegenden Mantel ig Rippen 99 (Abb. 3) vorgesehen werden.
  • Abb. 2 zeigt die Seitenansicht von Abb. i in der Schnittlinie A-A, woraus ersichtlich ist, daß der Hohlbolzen 75 in den abgeschnittenen Ecken des die beiden Mantelhälften trennenden Mantelkernes 13 angeordnet ist. Der Hohlbolzen 75 dient dabei gleichzeitig zum Zusammenpressen der beiden Mantelhälften sowie der Bleche des dazwischenliegenden Eisenkernes.
  • Abb.3 läßt die Ansicht auf den Transformator nach Abb. i erkennen.
  • Gemäß Abb. q. wird die Verbindung der beiden Mantelhälften 7o bzw. 74 72 mittels einer besonderen Rohrleitung go vorgenommen.
  • Als Kühlmittel kann eine leitende oder isolierende Flüssigkeit sowie ein gasförmiges Kühlmittel, etwa Druckluft, verwendet werden.
  • Abb.5 zeigt wieder den Hochspannungstransformator in der Ausbildung gemäß Abb. i bis 3, nur mit dem Unterschied, daß die an dem Mantel ig vorgesehenen Rippen gi senkrecht zur Achse des Eisenkernes derart angeordnet sind, daß eine mäanderförmige Führung des Kühlmittels stattfindet, wie dies die in Abb.6 dargestellte Ansicht des Schnittes A-A nach Abb. 3 und 5 einer Mantelhälfte 70 zeigt. Die Rohransätze 87, 88 sind in diesem Falle an eine Pumpenanlage angeschlossen, mit der aus dem Behälter 92 die leitende oder isolierende Kühlflüssigkeit über die Pumpe 93 angesaugt und über die beiden Ventile 94, 95 in den Mantel hineingedrückt und nach Durchströmen desselben durch den Rohransatz 88 wieder in den Behälter 92 zurückgedrückt wird. Um eine Regulierung des Kühlmittels über die beiden parallel geschalteten Ventile 9q., 95 in Abhängigkeit von den elektrischen Verhältnissen des am Transformator liegenden Netzes vorzunehmen, wird das eine Ventil 95 in Abhängigkeit von der Spannung und das andere Ventil 9-q. in Abhängigkeit von dem Belastungsstrom gesteuert. Das Prinzip dieser Regelung ist in Abb.7 dargestellt. Ist die Spannung nicht vorhanden, so ist das Ventil 95 vollständig geschlossen. Es öffnet erst dann, wenn der Transformator unter Spannung .gesetzt wird. Das andere Ventil g¢ vergrößert mit zunehmender Belastung seinen Durchschnittsquerschnitt, so daß eine große Kühlmenge durch die Ventilanordnung hindurchtreten kann. In der gleichen Weise-kann auch die Steuerung des Kühlmittels durch eine von der Temperatur der Wicklung abhängige Vorrichtung erfolgen.
  • Die Abb. 8 und 9 zeigen Ausführungsbeispiele, nach denen :der Mantel 86 der oben beschriebenen Abbildungen durch die Wand eines Bauwerkes, etwa einer Mauer 96, gebildet wird.
  • In dem Fall nach Abb.8 wird ein gasförmiges Kühlmittel, etwa Druckluft, in an sich bekannter Weise unter den Hochspannungstransformator geblasen, so daß das Kühlmittel zwischen den Mänteln ig und 96 und den Rippen 89 entlang streicht und dadurch die Wicklungswärme der Oberspannungswicklüng 12 abführt. In analoger Weise können auch mehrere isoliert übereinander angeordnete, der Spannung nach gestaffelte Transformatoren in denselben Schacht eingebaut werden.
  • In Abb.9 ist der Transformator an dem Befestigungsflansch 32 des Mantels ig mit seinen gleichzeitig als Versteifung dienenden Kühlrippen 89 an einer Decke aufgehängt. Das Kühlmittel wird wieder dem gefäßartig ausgebildeten Mantel 96 zugeführt, steigt zwischen den Rippen 89 hoch, wird oberhalb des Befestigungsflansches 32 in einem Kanal 97 gesammelt und von dort durch die Rohrleitung 98 wieder abgeführt.
  • Nach Abb. io werden zwei gemäß der Erfindung ausgebildete, in Kaskade geschaltete Transformatoren übereinander angeordnet und die Hohlräume zwischen den Mänteln i9 und 86 parallel zueinander in den Kühlstrom eingeschaltet. Das Kühlmittel wird in diesem Falle durch eine in dem Behälter 92 befindliche Kühlschlange 99 hindurchgeleitet. In diesem Falle müssen die Kühlmittel und die Rohrstücke ioo aus einem isolierenden Stoff bestehen. Zweckmäßig ist es noch, in die Rohrleitung ein Filter ioi einzuschalten. Die gegebenenfalls als isolierendes Kühlmittel verwendete Druckluft wird durch einen Kompressor io2 erzeugt oder einer in der Schaltanlage vorhandenen Druckluftleitung entnommen.
  • In Abb. i i ist ein Hochspannungstransformator mit zweischenkl.igem Eisenkern 13 dargestellt, auf dessen Schenkeln je eine nach dem Hauptpatent ausgebildete Hälfte der Oberspannungswicklung in getrennten Spulenkästen sitzt. Die Mitte der O,berspannungäwicklung ist dabei mit dem Eisenkern verbunden, so daß der Eisenkern von dem Stützisolator 84 oder dem gestrichelt eingezeichneten Hängeisolator getragen werden muß. In diesem Fälle besteht der Mantel für die beiden Systeme aus zwei Hälften_ 81, 82, die an ihrer in der Achse des Eisenkernes verlaufenden Trennfuge flüssigkeits- und gasdicht miteinander verbunden sind, wie dies aus Abb. i2 erkennbar ist. Das Isolierkühlmittel wird über die aus Isolierwerkstoff bestehenden Rohransätze 87, 88 den Hohlräumen zwischen den Mänteln ig und 86 durch die Isolatoren 84 zugeführt, wobei wieder die aus Abb. 13 ersichtlichen Samniel= kanäle 97, ähnlich wie in Fig. 9, vorgesehen sind, um ein Stagnieren des Kühlmittels an dem oberen mittleren Teil des Hohlraumes zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochspannungstransformator, dessen Oberspannungswncklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist und von einem sich dicht anlegenden Mantel umgeben wird, nach Patent 576 o8i, dadurch gekennzeichnet, daß der sich dicht an die Oberspannungswicklung anlegende Mantel zur Aufnahme eines Kühlmittels doppelwandig ausgebildet ist. z. Hochspannungstransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Wicklung nächstliegende Mantelwandung mit Rippen versehen ist und gegebenenfalls die Rippen, senkrecht zur Achse des Eisenkernes derart angeordnet sind, daß eine mäand erförmige Führung des Kühlmittels stattfindet. 3. Hochspannungstransformator nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß bei isoliert aufgestelltem Transformator die Zu- und Abführungsleitung des Kühlmittels durch den Tragisolator geführt ist.
DEK115922D 1929-07-30 1929-07-30 Hochspannungstransformator, dessen Oberspannungswicklung in einem einteiligen Spulenkasten aus Isolierwerkstoff untergebracht ist. Expired DE594495C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0447389A3 (en) * 1990-03-14 1992-08-05 Elektro Bau Ag Transformer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0447389A3 (en) * 1990-03-14 1992-08-05 Elektro Bau Ag Transformer
TR26537A (tr) * 1990-03-14 1995-03-15 Elektro Bau Ag TRANSFORMATÖR ÖZELLIKLE BIR TEVZI TRANSFORMATÖRü

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