DE593944C - Saeurefeste Rohre mit Bunden oder Flanschen - Google Patents
Saeurefeste Rohre mit Bunden oder FlanschenInfo
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- DE593944C DE593944C DEI43110D DEI0043110D DE593944C DE 593944 C DE593944 C DE 593944C DE I43110 D DEI43110 D DE I43110D DE I0043110 D DEI0043110 D DE I0043110D DE 593944 C DE593944 C DE 593944C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/12—Flanged joints specially adapted for particular pipes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AHI
6. MÄRZ 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE 47 f GRUPPE
I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges. in Frankfurt a. M.*) Säurefeste Rohre mit Bunden oder Flanschen
Patentiert im:Deutschen Reiche vom 26. November 1931 ab
Beim Aufbau säurefester Rohre R (Abb. 1)
mit Bunden oder Flanschen B aus härtbaren Kunstharzen und" Gewebebinden oder Papierstreifen
s' bereitet die Ausbildung der Bordringe für Flanschverbindungen besondere
Schwierigkeiten, weil die zylindrische Schichtung s' der aufgewickelten Bordringe in der
Richtung der mechanischen Beanspruchung infolge Zug oder Druck liegt. Die Trennflächen
der Schichten sind aber gleichzeitig Spaltflächen in dem Sinne, daß in ihnen die
Schubfestigkeit besonders klein ist und daß sich in ihnen leicht Undichtheiten ausbilden.
Es wurde nun gefunden, daß diese Nachteile vermieden werden, wenn die Bunde oder
Flanschen von einer oder mehreren Schichten der Binden, gleichsam auf- einer Kegelmantelfläche
liegend, in schräger Richtung zur Rohrachse durchsetzt, d.h. daß die Bunde aus mehreren zwischen die Schichten des Rohres
eingebetteten konzentrischen Ringen bestehen und daß sich der äußere Teilring gegen die
hierdurch gebildete gegen das Rohrende ansteigende Verstärkung stützt.
Bei Rohren beispielsweise, die durch Wickeln von mit dem härtbaren Kunstharz
getränkten Binden erhalten werden, karai man zur Herstellung der Bunde oder Flanschen
eine oder mehrere Lagen des Rohres innerhalb des Bordringes oder Flansches in schräger
Richtung wickeln derart, daß vorher ein Keil gewickelt wird, dessen Stirnfläche etwa
dem Durchmesser der Dichtungsfläche ent-. spricht.
Abb. 2 zeigt eine beispielsweise Ausführung eines solchen Rohres, s bedeutet einen
Teil des auf bekannte Weise aus Kunstharz und Gewebebinden hergestellten zylindrischen
Rohres R. Als Bestandteil des Bundes B wird dann z. B. aus kunstharzgetränkter Asbestschnur
ein Keil α gewickelt. Nach Fertigstellung dieses Keiles α wird der Schlag s' des
Rohres über den Keil auf den Rohrumfang gewickelt. Hierauf wird die zylindrische oder
auch konische Form durch Aufwickeln des äußeren Keiles b aus Asbestschnur oder Binden
erzeugt. Die konische Form, praktisch vor allem für sogenannte geteilte Überwurfflansche
bestimmt, ist durch die gestrichelte Linie in Abb. 2 dargestellt. Werden die Rohre
so hergestellt, daß eine Lage nicht nur aus getränkten Binden, sondern zur Erzielung
besonderer Dichtheit aus Binden und Papier gewickelt wird, so wird man zweckmäßig
diese Verbundschicht als Schicht s' den Bund schräg durchsetzen lassen. Da die Schichten
des Rohres in fortschreitender Steigung auf eine zylindrische oder — bei der schrägen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hans Stock in Frankfurt a. M.-Höchst.
Durchsetzung des Bundes — kegelförmige Fläche gewickelt werden, bekommt der Bund
nicht "nur eine sehr innige und mechanisch feste Verbindung mit dem Rohr, sondern
wird auch besonders dicht und undurchlässig.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, die sich von der vorigen nur dadurch unterscheidet,
daß der Keil α einen trapezförmigen statt dreieckigen Querschnitt hat. Diese
Formgebung kann bei der Verwendung von Binden statt Schnüren Vorteile bieten, ebenso
wenn die Stirnfläche des Bundes nach der Herstellung abgedreht werden soll, ohne daß
dabei der Durchmesser der Dichtungsfläche über dem Keil α kleiner wird. Die Scheibe D
stellt einen Dichtungsring dar, der in bekannter Weise lose zwischen zwei zusammengeflanschten
Rohren liegt und aus jedem üblichen Material (It-Material) bestehen
kann. Wenn es nicht notwendig ist, die Dicht- und Tragschicht s' über die ganze Länge des
Rohres zu führen, kann man sich nach Abb. 4 auch darauf beschränken, die Dichtschicht /
nur bis zur Länge 1, etwa gleich dem dreibis fünffachen der Bundstärke 1 auf dem
Rohr aufzubauen. >'
Die Schubfestigkeit von Bunden an Rohren, die von Binden in schräger Richtung
durchsetzt sind, ist mehrfach so groß wie die Schubfestigkeit von Bunden, die in zylindrischen
Schlagen aus Binden gewickelt worden sind. Wesentlich ist, daß die zur Rohrachse
schrägen Wickelschichten infolge ihrer sperrkeilartigen Wirkung die Festigkeitseigenschaften
von Zufälligkeiten der Herstellungsmaschinen oder der Handarbeit weitgehender unabhängig machen, als das bei glatten zylindrischen
Schlägen geringer axialer Breite der Fall sein kann.
Weiterhin kann man Festigkeit und Dichtheit der Flansche dadurch erhöhen, daß man
sie, wie aus Abb. 5 und 6 ersichtlich, mit einer Schelle sch umspannt und unter allseitigem
oder teilweisem Druck härtet. Die Anwendung der Schelle setzt voraus, daß beim Aufbau des Bundes und beim Anziehen der
Schelle die Stirnseiten des Bundes zwischen zwei Winkelschellen w und w' so gefaßt sind,
daß das in ungehärtetem Zustand weiche Bindenmaterial nicht in axialer Richtung 5r·
herabrutschen kann. Ein solches Verfahren gestattet, mit einem geringen Aufwand an
Arbeitszugabe auszukommen; ferner kann man bei größeren Rohren statt eines Schlages
s' (Abb. 2 bis 4) mehrere in den - Bund einarbeiten.
Selbstverständlich können die Bunde an säurefesten Rohren allgemein, z. B. auch an
solchen, die nach ähnlichen Verfahren nicht aus Kunstharzen, sondern z. B. aus gummierten
Stoffen hergestellt sind, in dieser Weise ausgebildet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Säurefeste Rohre aus härtbaren Kunstharzen und aus schichtenweise gewickelten Faserstoffbinden mit Bunden oder Flanschen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Bundes oder Flansches Ringe 7< > von keil-, trapezförmigem oder ähnlichem Querschnitt mit schräg zum Rohrende hin ansteigenden Flächen am Rohrende konzentrisch zwischen die Schichten des Rohres eingebettet sind und daß sich der äußere Ring gegen die hierdurch gebildete schräg ansteigende Verstärkung des Rohrendes stützt.Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI43110D DE593944C (de) | 1931-11-26 | 1931-11-26 | Saeurefeste Rohre mit Bunden oder Flanschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI43110D DE593944C (de) | 1931-11-26 | 1931-11-26 | Saeurefeste Rohre mit Bunden oder Flanschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593944C true DE593944C (de) | 1934-03-06 |
Family
ID=7190947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI43110D Expired DE593944C (de) | 1931-11-26 | 1931-11-26 | Saeurefeste Rohre mit Bunden oder Flanschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593944C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188270B (de) * | 1962-11-10 | 1965-03-04 | B C M Plastic Developments Ltd | Verfahren zur Herstellung von Rohren aus armiertem aushaertbarem Kunststoff |
| DE2942913A1 (de) * | 1978-10-31 | 1980-05-14 | Wavin Bv | Rohrteil mit flansch |
-
1931
- 1931-11-26 DE DEI43110D patent/DE593944C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188270B (de) * | 1962-11-10 | 1965-03-04 | B C M Plastic Developments Ltd | Verfahren zur Herstellung von Rohren aus armiertem aushaertbarem Kunststoff |
| DE2942913A1 (de) * | 1978-10-31 | 1980-05-14 | Wavin Bv | Rohrteil mit flansch |
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