DE587789C - Schaltvorrichtung fuer Peilstrahlsender - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer PeilstrahlsenderInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Peilstrahlsender, bei dem eine Leitlinie durch
Pendeln eines Spiegels und die dadurch erzeugte rhythmische Schwingung des gerichteten
Strahlenbündels festgelegt wird, derart, daß die Leitungslinie als geometrischer Ort
der Punkte gegeben wird, wo der Empfang bei den beiden Gr.enzlagen des Spiegels gleich
stark .ist. Nimmt man z. B. an, daß das Strahlungsdiagramm des Senders durch die
Kurve K der Abb. 1 gegeben ist (worin die Abszissen die relative Bewegung auf einer
zur mittleren Strahlungsachse senkrechten Horizontalen und die Ordinaten die entsprechenden
Feldstärken bzw. diesen proportionale Empfangsspannungen darstellen) und daß das zu leitende Schiff sich gerade in der
Leitlinie, und zwar im Punkt P1, befindet (die
Empfangsenergie E gleich plt P1), so würde
es sjch nach einer Drehung des Spiegels um den Winkel α im Punkte p2 befinden, in welchem
die Empfangsienergie E gleich pz, P2
dieselbe ist wie in P1, so daß der Zeiger eines Indikationsinstrumentes jedesmal denselben
Wert anteigen würde. Befindet sich dagegen ein Schiff in der relativen Lage ps (die Empfangsenergie
pz, P3), so .würde es sich nach
einer Drehung des Spiegels um den gleichen Winkel α im Punkte P1 mit der veränderten
Empfangsenergie pi} P4 befinden; entsprechend
den verschiedenen Energiewerten ps, P3 und
pi, P4 in den Punkten p9 und pi würde der
Zeiger des Indikationsinstrumentes erst einen kleinen Ausschlag und nach erfolgter Drehung
einen großen Ausschlag haben. Während der Pendelbewegung des Spiegels würde jedoch
der Zeigerausschlag beim Übergang des Empfängers von der einen relativen Grenzlage in
die andere erst einen ansteigenden und dann einen abfallenden Charakter haben, wie dies
in der Abb. 2 angedeutet ist, worin das Diagramm für den Fall I den zeitlichen Verlauf
des Zeigerausschlages e für die Lage auf der Leitlinie (Schwenken zwischen P1 und p%)
und das Diagramm für den Fall II den zeitliehen Verlauf des Zeigerausschlages darstellt,
wenn die'Schwenkung zwischen den relativen Lagen ps und />4 erfolgt. Die Zeitabschnitte I1
bzw. i2 bzw. i3 bzw. i4 stellen die Dauer der
Signale in den zugehörigen Grenzlagen dar und die Zeit ta ist die Pendelungsdauer zwischen
zwei Grenzlagen. Das Ausschlagen des Zeigers ' während der Spiegelpendelung über
den erforderlichen Endwert hinaus (also über den- Wert e2 im Falle I und über den Wert eA
im Falle II) wird dadurch bedingt, daß der Empfänger während des Überganges über den
auf der Symmetrieachse der Strahlung liegen-
den Punkt O die maximale Energie OP1n
(s. Abb. i) aufnimmt; dies verursacht eine wesentliche Erschwerung der Ablesung.
Wäre der Erreger während der Drehung des Richtsystemes ganz oder im wesentlichen
abgeschaltet, so würde umgekehrt der Zeiger hierbei jedesmal wieder in die Ruhelage zurückkehren
und jedesmal wieder beschleunigt werden müssen, um in die nötige Grenzlage et
1Q bzw. e2 bzw. e3 bzw. e4 zurückzukehren. Diese
- ständigen Beschleunigungen würden die Genauigkeit der Ablesung herabsetzen. Erwünscht
ist, daß der Zeiger im Fall I in gleicher Stellung ruhig verharrt (s. Abb. 3, Fall I) und im Fall II beim Pendeln des
Spiegels um α auf dem schnellsten Wege von der einen in die andere Grenzlage übergeht
(vgl. Abb. 3, FaIlII). Es muß also vermieden werden, daß über die günstigste
ideelle Bewegung des Zeigers sich die in der Abb. 2 durch Strichelung hervorgehobenen
störenden Bewegungskomponenten (Störkurven Z) überlagern. Man erreicht dies dadurch,
daß man diese störenden Bewegungskurven kompensiert, indem man durch besondere Abschaltvorrichtung beim Drehen des
Spiegels soviel Energie wegnimmt, daß gerade der gewünschte Mittelwert erhalten wird.
Die Verteilung der Strahlungsintensität gemaß der Kurve k findet also dabei nur während
des Verharrens des Spiegels in seinen beiden Grenzlagen statt; während der Pendelung
wird die Strahlung herabgesetzt, und zwar ist die Strahlung am schwächsten bei 'der Mittellage des Spiegels zwischen den beiden
Grenzen. Diese letztere Strahlungsverteilung ist in Abb. 1 durch die strichpunktierte
Kurve Ii1 dargestellt. Die größte Ordinate
dieser Kurve 0Pml entspricht den
Ordinaten P1, P1 und p2, P 2.
Die Abb. 4a, 4b und 4c veranschaulichen
den Einfluß dieser Strahlungsschwächung auf den Zeigerausschlag für den Fall, daß sich
der Empfänger in der Leitungszone befindet (FaIlI).
Abb. 4a ist ein Teil der Kurve (Fall I) der Abb. 2 und zeigt den unerwünschten Zeigerausschlag
während der Pendelung (störende Bewegungskomponente Z), wenn von der erfindungsgemäß
zu verwendenden Maßnahme der Feldschwächung kein Gebrauch gemacht wird.
Abb. 4b zeigt den zeitlichen Verlauf der Feldstärke in einem beliebigen, seine Lage
relativ zur Strahlungsachse während der Pendelung nicht ändernden Punkt des Strahlungsfeldes.
Man sieht, daß der Betrag der Feldschwächungen bei der Kurve4b so gewählt
werden muß, daß sich die Störungskurven Z der Abb. 4a kompensieren, so daß sich auch während der Pendelung ein konstanter Verlauf des Ausschlages gemäß der
Abb. 4c ergibt, die dem gewünschten Verlauf der Abb. 3 (Fall I) entspricht.
Die die Strahlungsschwächung bewirkende Abschaltvorrichtung muß zwangsläufig mit
der Pendelung des Spiegels betätigt werden. Man kann das dadurch erreichen, daß man
beim Drehen des Spiegels S (Abb. 5) einen Schaltarm P, der mit dem Spiegel fest verbunden
ist, mit einer Anzahl von Widerständen W1, JV2, Ws usw. in Kontakt bringt,
die im Erregerstromkreis D-E eingeschaltet sind und derart bemessen werden, daß in
jeder Stellung eine mehr oder weniger genaue Kompensation der Störkurve Z eintritt.
Ferner kann man auch durch einen Abblendespiegel so viel Energie abblenden, daß ebenfalls
eine Kompensation eintritt. In Abb. 6 bedeutet >S den Sendespiegel, während S1
einen Abblendespiegel darstellt, der z. B. über einen Hebelmechanismus M zwangsläufig beim
Drehen des Spiegels S mehr oder weniger in den; ausgestrahlten Sektor hineingedreht wird.
Claims (1)
- 85 .Patentanspruch :Schaltvorrichtung für Peilstrahlsender nach Patent 578 850, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Erregerleitung eingeschalteter Widerstandschalter oder ein in den Strahlenkegel eingeschalteter Abblendespiegel zwangsläufig derart verbunden ist, daß bei einer Drehung des Sendespiegels um den Winkel (α) die bei einem Indikationsinstrument während der Drehung bzw. Pendelung des Spiegels auftretende Störkurve (Z) durch Abschalten bzw. Abblenden der Erregerenergie kompensiert wird, so daß z. B. im Falle der Verwendung eines optischen Zeigers dieser auf schnellstem Wege von der einen in die andere Grenzlage übergeht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE587789T | 1930-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587789C true DE587789C (de) | 1933-11-08 |
Family
ID=6319051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930587789D Expired DE587789C (de) | 1930-02-25 | 1930-02-25 | Schaltvorrichtung fuer Peilstrahlsender |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587789C (de) |
| GB (1) | GB370135A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942454C (de) * | 1943-12-22 | 1956-05-03 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum gerichteten Senden oder Empfangen von Wellenenergie |
| US3164724A (en) * | 1946-09-07 | 1965-01-05 | Charles B Aiken | Scanning apparatus for detecting a radiant energy source |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2531454A (en) * | 1942-02-04 | 1950-11-28 | Sperry Corp | Directive antenna structure |
| US2419556A (en) * | 1942-07-22 | 1947-04-29 | Bell Telephone Labor Inc | Scanning antenna |
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1930
- 1930-02-25 DE DE1930587789D patent/DE587789C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-02-24 GB GB582631A patent/GB370135A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942454C (de) * | 1943-12-22 | 1956-05-03 | Atlas Werke Ag | Vorrichtung zum gerichteten Senden oder Empfangen von Wellenenergie |
| US3164724A (en) * | 1946-09-07 | 1965-01-05 | Charles B Aiken | Scanning apparatus for detecting a radiant energy source |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB370135A (en) | 1932-04-07 |
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