DE587257C - Verfahren zum Plattieren von Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren zum Plattieren von Aluminiumlegierungen

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DE587257C
DE587257C DEV25950D DEV0025950D DE587257C DE 587257 C DE587257 C DE 587257C DE V25950 D DEV25950 D DE V25950D DE V0025950 D DEV0025950 D DE V0025950D DE 587257 C DE587257 C DE 587257C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/22Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
    • B23K20/233Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded without ferrous layer
    • B23K20/2336Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded without ferrous layer both layers being aluminium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Es ist bekannt, Aluminiumlegierungen mit Reinalurninium zu plattieren, um dieselben korrosionsfest zu machen. Hierbei handelt es sich fast ausnahmslos um Legierungen), die zur Erlangung hoher- mechanischer Eigenschaften einem Glühverfahren unterworfen werden, beispielsweise Al-Cu-Legierungen, die dabei längere Zeit einer Temperatur von 5400 C ausgesetzt werden müssen.
Diese Glühbehandlung kann der Plattierung; insbesondere bei sehr dünnen Blechen, ihren Wert nehmen, da das .Kupfer bei dieser Temperatur in die Reinaluminiumschicht hineindiffundiert, so daß deren Korrosionsfestigkeit verringert wird. Mit anderen Worten, der Vorteil der Plattierung wird wieder aufgehoben.
Diese Nachteile zu beseitigen, ist die Erfindung bestimmt. Eingehende Arbeitein haben den Beweis erbracht, daß man den Vorteil der Vergütung der Legierung mit dem einer korrosionsbeständigen Plattierung vereinigen kann, und zwar unter Erhaltung der Reinheit des Überzugsmetalles, wenn man zwisehen Grundmetall und Plattierung eine hauchdünne difEusionshindernde Schicht von Blei, Cadmium oder Zinn oder Legierungen der genannten Metalle, z. B. Wood- oder Rosemetall, vorsieht.
Wohl ist es bekannt, diffusionshindernde Zwischenschichten mit dem Grundmetall durch Glühen zu legieren. Es ist ferner bekannt, in Doppelrohre aus Eisen ringförmige Muminiumeinlagen einzusetzen. Wird dann dieses Rohr erhitzt, so diffundiert das Aluminium der mittleren Schicht einerseits, durch das Rohr nach außen, und es bildet sich an der Innenwandung und ,an der Außenwandung eine Aluminiumeisenlegierung, die den Schutz bedeutet.
In dem Moment aber, wo diese Aluminiumlegierungsschicht gebildet wird, entsteht eine rückwärtige Diffusion des Muminiums aus diesen Schichten nach innen; durch die Aluminiumreserve des Mittelringes wird nun ein Gleichgewichtszustand erzeugt, der 'ein allzu großes Abwandern des Aluminiums aus den inneren und äußeren Deckschichten verhindert:
Es wird also der Gleichgewichtszustand der von innen poach außen und von außen nach innen wandernden Aluminiumpartikiel dazu benutzt, um das Abwandern des Aluminiums aus der Deckschicht zu verhindern.
Davon ist aber bei der Erfindung keine Rede, die sich ja materialfremder Sperrschichten bedient, um zu verhindern, daß Komponenten des Grundmetalls in die Deckschicht hinemdiffundieren.
Die Erfindung ist in folgenden Ausführungsbeispielen erläutert.
i. Eine Aluminiumlegierung mit 50/0 Cu soll mit 99,7 0/0igem Reinaluminium plattiert und dann dem bekannten Vergütungsverfahren, bestehend im Glühen, Abschrecken und Anlassen unterworfen werden.· Um den ein-
gangs gekennzeichneten Übelstand zu vermeiden, wird die Legierung vor dem Aufbringen des PlattierungsmetaUes mit einem hauchdünnen Überzug von Cadmium versehen, der diffusionshindernd wirkt.
2. Es soll ein plattiertes Al-Legierungsblech von ι mm Stärke durch Walzen hergestellt werden. Zu diesem Zwecke nimmt man eine Platine von 50 mm Dicke irgendeiner Aluminiumlegierung, versieht sie auf beiden Seiten mit der Cadmiumzwischenschicht, was ja auf bekannte Weise ohne Schwierigkeiten gemacht werden kann, und zwar in einer Dicke von je 0,1 man. Dann
»5 wird auf diese Platine beiderseitig eine Plattier ungs schicht von Reinaluminium in einer Stärke von je 2,5 mm in der Wärme aufgewalzt. Nach vollendetem Auswalzen auf ι mm Stärke des plattierten Bleches be-
so trägt die Dicke des PlattLerungsmateiials je 0,05 mm, die der Zwischenschicht aber nur noch 0,0002 mm. Zur Verhinderung der Diffusion der Plattierungsschicht in das Grundmetall und umgekehrt des Grundmetalles in die Plattierungsschicht genügt praktisch eine Zwischenschicht von dieser außerordentlich geringen Stärke.
Die Auswahl des Stoffes der Zwischenschicht wird natürlich durch die Zusammensetzung der Legierung beeinflußt. Voraus-Setzung ist eben nur, daß das Metall ■ der Zwischenschicht gegenüber dem Plattierungsmetall Diffusionsträgheit besitzt und den beim Glühen nach auswärts drängenden Legierungskomponenten der Grundlegierung den Durchgang zum Plattierungsmetall verwehrt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Plattieren von Aluminiumlegierungen mit Rieinaluminium oder solchen Aluminiumlegierungen, die sich mit nach auswärts diffundierenden Bestandteilen der Grundlegierung verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Grundmetall und Plattierungsmetall eine diffusionshindernde hauchdünne Schicht von Blei, Cadmium, Zinn oder Legierungen derselben vorgesehen wird.
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