DE584352C - Gluehkathode fuer Entladungsroehren - Google Patents

Gluehkathode fuer Entladungsroehren

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DE584352C
DE584352C DED56111D DED0056111D DE584352C DE 584352 C DE584352 C DE 584352C DE D56111 D DED56111 D DE D56111D DE D0056111 D DED0056111 D DE D0056111D DE 584352 C DE584352 C DE 584352C
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DE
Germany
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electron
insulating body
emitting
wire
cathode
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Expired
Application number
DED56111D
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich W Doering
Dr Hans-Joachim Spanner
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Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Glühkathode für Entladungsröhren Die Erfindung bezieht sich auf Glühkathoden für elektrische Entladungsröhren, insbesondere für Gleichrichter-, Verstärker- und Leuchtröhren.
  • Die früher vielfach als Glühkathoden von starker Elektronenemission benutzten, auf einen Isolierkörper aufgewickelten Drähte aus Wolfram mit einverleibtem Thoriumoxydzusatz sind bekanntlich durch Glühkathoden verdrängt worden, bei denen ein Trägerkörper in Form eines Bandes, eines Drahtnetzes oder auch einer freitragenden Drahtwendel aus schwer schmelzbarem Metall, z. B. Platin, Platin-Iridium oder Nickel, mit einem Überzug von Alkali- oder Erdalkalimetalloxyden versehen ist, da diese eine bessere Elektronenemission besitzen.
  • Infolge der verhältnismäßig großen Abmessungen solcher Glühkathoden und der nicht vermeidbaren Ungleichmäßigkeit des Alkali-bzw. Erdalkahmetalloxydüberzuges ergab sich bei diesen Glühkathoden im Betriebe aber oft eine ungleichmäßige Erhitzung und damit eine ungleichmäßige Beanspruchung der Kathodenoberfläche und sogar vielfach ein Abblättern der nicht genügend gehalterten Oxydschicht.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Oxydkathode von großer mechanischer Festigkeit zu schaffen, die bei geringem Raumbedarf eine große Heizleistung aufweist, und bei der unter günstigster Ausnutzung der Heizwärme eine gleichmäßige Erhitzung der gesamten emittierenden Kathodenoberfläche erreicht wird, so daß eine lange Lebensdauer der Oxydkathode gewährleistet ist.
  • Dies gelingt erfindungsgemäß unter Verwendung eines gleichzeitig die emittierende Kathode und den Heizdraht bildenden, in Schraubenlinienform aufgewundenen und mit einer elektronenemittierenden Schicht überzogenen feinen Drahtes, wobei jedoch erfindungsgemäß als Baustoff für den schraubenlinienförmig gewundenen, aber auch auf einen langgestreckten Isolierkörper aufgewickelten Draht solche Metalle, wie etwa Platin, Platin-Iridium, verkupfertes Wolfram oder vernickeltes Molybdän, verwendet sind, die ein weitgehend indifferentes Verhalten sowohl gegenüber dem Isolierkörper als auch gegenüber der elektronenemittierenden Schicht zeigen. Des weiteren werden als Baustoff für die den schraubenlinienförmigen Draht und auch den eingeschobenen Isolierkörper bedeckende, - zweckmäßig durch Spritzen erzeugte elektronenemittierendeSchicht erfindungsgemäß Zinkate, Aluminate oder Zirkoniate der Erdalkalimetalle benutzt.
  • Erst durch die Verwendung des an sich bekannten stützenden Isolierkörpers bei Glühkathoden, die mit einem emittierenden Überzug aus Alkali- oder Erdalkalimetalloxydenversehen sind, gelingt es, äußerst dünne und lange Heizdrähte zu verwenden und damit bei hoher Heizspannung eine hohe Heizleistung auf kleinem Raum unterzubringen, ohne daß die Festigkeit der Glühkathode leidet. Durch die Verwendung der erwähnten Baustoffe für die Heizdrähte wird verhindert, daß sich unter dem Einfluß der elektronenemittierenden Oxyde saure, die Elektronenemission herabsetzende Verbindungen bilden.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform finden die reichlichen Mengen von elektronenemittierenden Oxyden, die zwischen den einzelnen Windungen der dünndrähtigen Heizspirale unmittelbar auf dem Isolierkörper und über der Heizspirale in zusammenhängender Schicht lagern, einen ausgezeichneten Halt. Infolge des guten Wärmeausgleichs der in inniger Verbindung miteinander stehenden Bestandteile der Glühkathode, die nunmehr einen massiven stabförmigen Körper darstellt, wird eine gleichmäßige Erhitzung der gesamten Kathodenoberfläche erzielt. Als Isolierkörper dient zweckmäßig ein Stäbchen oder Faden aus einem indifferenten Isolierstoff, wie gebranntem Zirkonoxyd, Aluminiumoxyd oder Magnesia.
  • Für das Aufbringen der emittierenden Stoffe auf den Heizdraht und den eingeschlossenen Isolierkörper hat sich besonders das Spritzverfahren als geeignet gezeigt, obwohl selbstverständlich auch irgendein anderes für solche Zwecke bekanntes Verfahren Verwendung finden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CI3 Glühkathode für Entladungsröhren, bei der ein gleichzeitig die emittierende Kathode und den Heizdraht bildender feiner Draht in Schraubenlimenform auf einen langgestreckten Isolierkörper aufgewickelt und mit einer elektronenemittierenden Schicht überzogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Baustoff für den schraubenlinienförmig gewundenen Draht solche Metalle, wie etwa Platin, Platin-Iridium, verkupfertes Wolfram oder vernickeltes Molybdän, verwendet sind, die ein weitgehend indifferentes Verhalten sowohl gegenüber dem Isolierkörper als auch gegenüber der elektronenemittierenden Schicht zeigen, und daß als Baustoff für die den schraubenlinienförmigen Draht und auch den eingeschobenen Isolierkörper bedeckende, zweckmäßig durch Spritzen erzeugte elektronenemittierende Schicht Zinkate, Aluminate oder Zirkoniate der Erdalkalimetalle benutzt sind.
DED56111D 1928-07-07 1928-07-07 Gluehkathode fuer Entladungsroehren Expired DE584352C (de)

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DE (1) DE584352C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157411B (de) * 1959-10-22 1963-11-14 Leybolds Nachfolger E Luftbestaendige Gluehkathode fuer Ionisationsmanometerroehren

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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