DE583376C - Druckbehaelter zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlendioxyd - Google Patents

Druckbehaelter zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlendioxyd

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DE583376C
DE583376C DEF71463D DEF0071463D DE583376C DE 583376 C DE583376 C DE 583376C DE F71463 D DEF71463 D DE F71463D DE F0071463 D DEF0071463 D DE F0071463D DE 583376 C DE583376 C DE 583376C
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carbon dioxide
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pressure
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FREUNDLICH MASCHINENFABRIK A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages
    • B01F23/2362Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages for aerating or carbonating within receptacles or tanks, e.g. distribution machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/90Heating or cooling systems
    • B01F2035/98Cooling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

  • Druckbehälter zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Kohlendioxyd Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bereitung von Mineralwasser, Limonaden oder ähnlichen Erfrischungsgetränken mit Hilfe von fiester Kohlensäure, bei welcher die feste Kohlensäure unmittelbar in das Wasser bzw. die wässerigen Lösungen leingebracit wird.
  • Die bekannten derartigen Einrichtungen haben den Nachteil, daß der Innenraum des Behälters zur Herstellung der Mineralwässer beim jedesmaligen Öffnen zwecks Eintragung neuer Mengen fester Kohlensäure mit der atmosphärischen Luft in Verbindung gebracht wird, wodurch Verluste an Druck und an Kohlensäure entstehen. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist daher gemäß vorliegender Erfindung die Vorrichtung zum Einbringen der festen Kohlensäure als Schleuse ausgebildet.
  • Die Abbildung zeigt eine z. B. für Gaststätten geeignete Ausführungsform. Das Zubereitungsgefäß a welches mit einer Umkleidung b aus einem Wärmeschutzmittel versehen sein kann, aber nicht muß, ist mit dem Deckei c verschlossen, welcher zweckmäßig so eingerichtet wird, daß er sich leicht abnehmen läßt; er wird z. B. mit Flügelmuttern e aufgeschraubt. Das fertige Mineralwasser kann unten über den Halhn d entnommen werden, die Temperatur kann am Thermometer f, der Druck am Manometer g festgestellt werden. Das Sicherheitsventil h wird auf den gewünschten Druck eingestellt und entläßt überschüssige Kohlensäure ins Freie. Der mit einem Entlüftungsventilchen k versehene Dekkel wird nur zum Reinigen des Behälters abgenommen. Die Neufüllung mit fester Kohlensäure kann ohne Öffnen des ganzen Behälters und ohne Ablassen des Druckes durch eine Schleuse erfolgen. Diese besteht aus einer Kammer m, die unten durch eine Platte n abgeschlossen ist. Die Abschlußplatte wird durch die Feder 0 und durch den inneren Überdruck gegen den Sitz p gedrückt; als oberer Abschluß der Kammer m dient ein Deckel q; wenn der Deckel q entfernt wird, was nach Lösen der Flügelmuttern r geschehen kann, kann kein Gas vom Behälterinnern in die Schleuse gelangen, man kann also ohne Druckverlust die Schleusenkammer mit neuen Stücken von fester Kohlensäure füllen. Dann wird der kleine Deckel q wieder aufgesetzt.
  • Vermittels der durch die Stopfbüchse s geführten Spindel wird dann die Platten nach unten gedrückt. Im ersten Augenblick ist hierfür eine große Kraft nötig, da der Überdruck des Behälters entgegenwirkt; man kann daher die Spindel t zunächst mit Hilfe eines Übersetzungsgetriebe nach unten drücken, z. B. mit einer Druckschraube u, wie gezeichnet ist, oder mit einem Kniehebel oder einem Exzenter oder einer ähnlichen Vorrichtung.
  • Sobald der Druck im Behälter und in der Scileusenkammer m sich ausgeglichen haben und nur noch die Federkraft zu überwinden ist, kann man die Spindel t bequem mit Hilfe der an ihr angebrachten Handgriffe v weiter nach unten bewegen. Man kann auch zunächst abwarten, bis infolge der Erwärmung von der festen Kohlensäure in der Schleusenkammer genügend verdampft ist und infolgedessen der Druck in ibl den Behälterdruck erreicht oder überschreitet. Die ganze Schleuseneinrichtung kann schräg liegen, oder es kann die Platten einen schrägen Boden bekommen, damit die Stücke nach dem Niederdrücken der Platte auch sicher von ihr ab ins Wasser rutschen.
  • Wenn die feste Kohlensäure das heute handelsübliche spezifische Gewicht von mindestens I,4 hat und wenn man die Stücke nicht allzu klein macht (etwa 50 g wenigstens), dann sinken sie im Wasser unter; es entsteht eine äußerst lebhafte Verdampfung; das Wasser wird in sehr lebhafte Wallung gebracht, und nach einigen Minuten hat es sich nicht nur mit Kohlensäure gesättigt, sondern noch obendrein stark abgekühlt. Man kann leicht leine Abkühlung bis auf 0° und die Bildung von Wassereis erzielen; für den unmittelbaren Genuß begnügt man sich aber mit einer Temperatur von letwa + 6 bis + 80, da kälter, es Wasser nicht bekömmlich ist. Man kann ohne besonderen Wärmeschutz des Gefäßes je nach der Temperatur, die das Wasser vorher hatte, mit 1 kg fester Kohlensäure 10 bis 15 1 Mineralwasser herstellen.
  • Wo man z. B. in Gasthäusern, an Ausflugsorten, in Strandbädern usw. das Mineralwasser für den unmittelbaren Verzehr unter den Augen der Verbraucher herstellen will, kann man ein Gefäß mit großen Schaugläsern verwenden, so daß die lebhafte Gasentwicklung und Wallung zu beobachten ist und dadurch die Käufer angelockt werden; wo man mehr Wert auf sparsamen Verbrauch legt, wird man natürlich das Gefäß gegen Wärmeeinstrahlung in bekannter Weise durch völlige Umkleidung mit Wärmeschutzstoff schütze.
  • Wenngleich schon mit gutem Leitungswasser ein wohlschmeckendes und lerfrischendes Getränk zu erzielen ist, so kann man dem Wasser selbstverständlich in bekannter Weise geringe Mengen von Salzen zusetzen, wie sie den natürlich vorkommenden Mineralwässern entsprechen; man kann auch Fruchtsäfte zusetzen und auf diese Weise Limonaden erzeugen.
  • Auch diese etwaigen Zusätze werden durch die Schleuse eingebracht, Wasser wird durch die Leitung w nachgefüllt; wenn der Druck der Wasserleitung nicht ausreicht, kann eine Druckpumpe vorgesehen werden, oder aber man führt das Wasser lebenfalls über die Schleusenkammer m ein. Es kann ferner noch ein Wasserstandsanzeiger x angebracht sein oder auch Probehähachen in. verschiedenen Höhenlagen.
  • Der Vorteil der beschriebenen Schleusenemrichtung liegt darin, daß der Ausschank des Getränkes keine Unterbrechung zu erleiden braucht, wenn neue Kohlensäure bzw. Wasser oder Zusatzstoffe eingefüllt werden müssen.
  • Wollte man hierfür jedesmal den; Druck ganz ablassen und das Gefäß öffnen, so ginge bis zur abermaligen Dereitschaft eine Zeit von vielleicht 10 Minuten verloren, das wäre in Gaststätten, in denen die Gäste gewohnt sind, sofort das bestellte Getränk zu verhalten, eine große Unzuträglichkeit. Ganz abgesehen davon ginge auch beim Ablassen des Druckes jedesmal leine nicht unbeträchtliche Menge von Kohlensäure verloren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckbehälter zum Sättigen von Flüssigkeiten, wie z. B. Wasser oder Limonaden, mit Kohlendioxyd durch Einbringen von festem Kohlendioxyd unmittelbar in die Flüssigkeit, gekennzeichnet durch eine Schleuse, durch welche das feste Kohlendioxyd und gegebenenfalls Wasser und Zusatzstoffe in das Gefäß eingebracht werden können.
DEF71463D 1931-07-21 1931-07-21 Druckbehaelter zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlendioxyd Expired DE583376C (de)

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