DE58237C - Schnitzelmesser - Google Patents

Schnitzelmesser

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Publication number
DE58237C
DE58237C DENDAT58237D DE58237DA DE58237C DE 58237 C DE58237 C DE 58237C DE NDAT58237 D DENDAT58237 D DE NDAT58237D DE 58237D A DE58237D A DE 58237DA DE 58237 C DE58237 C DE 58237C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
cutting edge
support leg
chopping knife
blade
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58237D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. RASSMUS in Blankenburg a. Harz
Publication of DE58237C publication Critical patent/DE58237C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B5/00Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
    • C13B5/06Slicing sugar beet

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher gebräuchlichen Schnitzelmesser mit glatter oder gezackter Schneide besitzen, wie aus Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ersichtlich ist, einen Auflagerschenkel E F, welcher hinter der eigentlichen Klinge S F des Messers angeordnet ist. Die Rübe wird durch Vermittelurtg der Vorlage V in der Richtung des Pfeiles der Schneide S des Messers zugeführt, woraus. sich ergiebt, dafs, wenn die Schneide des Messers abgenutzt ist, die Gesammtlä'nge des Messers (vom Punkte S bis nach E) kürzer wird, der Auflagerschenkel sich der Vorlage V immer mehr nähert. Die Natur des Messers gestattet nun immer nur eine Abnutzung desselben bis zu einem gewissen Punkte, etwa bis N, Fig. 1. Ist das Messer abgenutzt, so fällt der Punkt S mit N zusammen, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Dadurch nun, dafs der Auflagerschenkel FE stets hinter der Schneide S liegt, wird der Uebelstand hervorgerufen, dafs die von der Schneide S gebildeten Schnitzel besonders bei zunehmender Abnutzung des Messers immer kürzer ausfallen, da dieselben sich bei ihrem Austritt an dem Auflägerschenkel bei F, Fig. 2, stofsen und infolge dessen abbrechen.
Um diesem Uebelstande zu begegnen, wird nach" vorliegender Erfindung der Auflagerschenkel vor der Klinge des Messers angeordnet, derart, dafs die Schneide'des Messers nicht an dem vorderen Ende des Messers, sondern an einer mittleren Stelle desselben zu liegen kommt. Ein derartiges Messer zeigt Fig. 3 in oberer Ansicht, Fig. 4 im Querschnitt nach C-D und Fig. 5 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 4.
Wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, liegt der Auflagerschenkel E E1 vor der Schneide S, und die Klinge S N ist durch eine mehr oder minder grofse Anzahl von Rippen oder Stegen χ mit diesem Schenkel EE1 so verbunden, dafs die von der Schneide S abgetrennten Schnitzel frei in der Richtung des Pfeiles austreten können. Wie ohne Weiteres' verständlich, hat die Abnutzung des Messers nicht den mindesten Einflufs auf diesen freien Austritt, da auch bei ganz abgenutzter Schneide der Auflagerschenkel gar nicht mit den Schnitzeln in Berührung kommt. Man erreicht also mit einem solchen Messer den wesentlichen Vortheil gegenüber den gebräuchlichen Messern, dafs, unbeschadet der Abnutzung, die Schnitzel immer schön ausfallen, ja es werden die Schnitzel bei zunehmender Abnutzung sogar immer schöner und von gröfserer Länge, da die Länge der Klinge und damit der Widerstand, den dieselbe dem Austritt der Schnitzel entgegensetzen kann, immer kleiner wird.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, mufs ' ein solches Messer auf derjenigen Seite des Schnitzelmesserkastens befestigt werden, welche sonst 'die Vorlage aufnimmt, bei der dargestellten Form bildet sogar der Auflagerschenkel E E1 selbst die Vorlage; indessen ist nicht ausgeschlossen, dafs zu diesem Zwecke auch eine besondere Platte benutzt wird, welche auf
den Auflagerschenkel zu liegen kommt. Die infolge der Abnutzung der Schneide erforderliche Hebung der letzteren kann durch Vermittelung von Unterlagen oder Stellschrauben erzielt werden. -.
Das beschriebene Messer kann je nach der Form der Schneide allein oder in Verbindung mit einem glatten Abschneidemesser Anwendung finden, dafs dann wie ein gewöhnliches Messer in bekannter Weise am Schnitzelmesserkasten befestigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schnitzelmesser, dessen Auflagerschenkel vor der Schneide oder Klinge liegt und mit letzterer durch Stege oder Rippen verbunden ist, welche den freien Austritt der Schnitzel ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58237D Schnitzelmesser Expired - Lifetime DE58237C (de)

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