DE576576C - Registrierverfahren - Google Patents
RegistrierverfahrenInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D15/00—Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
- G01D15/16—Recording elements transferring recording material, e.g. ink, to the recording surface
- G01D15/18—Nozzles emitting recording material
-
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Description
- Registrierverfahren Die Erfindung bezieht sich auf ein Registrierverfahren, bei dem ein Schreibteil bei seiner Relativbewegung gegenüber einer Markierungsfläche auf dieser geringe Mengen von Stoffen für die Aufzeichnung hinterläßt, und hat die Aufgabe, unter geringstem Kraftaufwand für die Bewegung des Schreibteils eine gut sichtbare und auf der Markierungsfläche festhaftende Registrierkurve aufzuzeichnen.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Aggregatzustand der auf einer Markierungsfläche in bekannter Weise aufgetragenen Stoffe nachträglich geändert wird. Es ist bereits ein Verfahren bekannt, durch das der Aggregatzustand der von Hand auf einem Blatt aufgetragenen Tintenstiftaufzeichnungen nachträglich geändert wird. Bei diesem Verfahren werden die Aufzeichnungen durch heißen Wasserdampf unauslöschbar und gleichzeitig gut sichtbar gemacht. Gemäß der Erfindung soll ein solches an sich bei von Hand aus vorgenommenen Aufzeichnungen bekanntes Verfahren bei Registrierapparaten Anwendung finden. Dies kann beispielsweise in der Weise geschehen, daß zunächst infolge Reibung zwischen dem aus einem festen Körper bestehenden Schreibteil und der relativ zu diesem bewegten Markierungsfläche kleinste Teilchen entlang der Schreibspur auf der Markierungsfläche haftenbleiben und diese Teilchen mittels eines zusätzlich aufgebrachten Lösungsmittels an -ihrer Auftragsteile verflüssigt werden. Zweckmäßig wird ein Lösungsmittel verwendet, in, dem sich die Teilchen besonders leicht lösen lassen. Das Lösungsmittel wird beispielsyveise mittels eines Zerstäubers auf der Markierungsfläche aufgetragen. Durch die feine Verteilung des Lösungsmittels auf der Markierungsfläche wird ein Abfließen der Teilchen weder im ungelösten noch im gelösten Zustande von ihrer ursprünglichen Lage verhindert. Als Lösungsmittel eignet sich besonders eine leicht verdunstbare Flüssigkeit, beispielsweise Alkohol; es kann aber auch ebensogut Wasser o. dgl. verwendet werden. Für die Aufzeichnung kann man vorteilhafterweise einen Anilinfarbe enthaltenden Stift oder einen Anilinstift verwenden.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
- In Fig. z ist ein Registrierinstrument dargestellt, wie es beispielsweise zur Ausübung des Verfahrens vorausgesetzt ist, während die Fig.2 die Ausübung des Verfahrens veranschaulicht.
- Bei dem in Fig. z dargestellten Registrierinstrument ist der über die Skala .i gleitende Zeiger z durch einen Kupplungsteil 3 mit dem Schreibteil 4 verbunden, der bei 5 einen Anilinstift trägt. Unter dem Anilinstift 5 wird in bekannter -Weise die in diesem Fall als Kurvenblatt 6 ausgebildete Markierungsfläche langsam fortbewegt, indem das Kurvenblatt unter Antrieb der Sammelrolle 7 langsam von der Speiserolle 8 auf die Sammelrolle aufgewickelt wird. Der Anilinstift gleitet bei verhältnismäßig geringem Auflagedruck auf dein Kurvenblatt und hinterläßt dadurch einen sehr schwachen Kurvenstrich, der aus kleinsten Anilinteilchen besteht.
- Nachdem das Kurvenblatt auf der Saimmelrolle 7 unter Aufzeichnung der Kurve aufgewickelt ist, wird die Sammelrolle herausgenommen und auf eine neue, in Fig. 2 dargestellte Sammelrolle t) unter Antrieb der Welle io aufgewickelt. Hierbei wird die Kurve ii von Hand oder maschinell mittels eines ZerstäubErs 12 mit Alkohol benetzt. Dabei werden die einzelnen, durch Reibung auf dein Kurvenblatt hinterlassenen Anilinfarbeteilchen aufgelöst und dringen zum Teil in die Fasern des Papieres ein. Die Kurve -wird also deutlicher unter gleichzeitiger Verhinderung eines nachträglichen Unkenntlichmachens der Schreibspur.
- Die Erfindung gestattet in dieser Ausführungsform den Gebrauch eines bleistiftähnlichen Farbstifts. Sie ist denkbar einfach und vermeidet Nachteile, wie sie bei Registrierverfahren mittels Tinte, elektrischer Funken, berußter Kurvenblätter, chemisch behandelter Markierungsflächen, lichtempfindlicher Papiere oder ähnlicher bekannter Verfahren entstehen. Sie eignet sich ganz besonders für die Aufzeichnung von Kurven, die durch empfindliche Instrumente hervorgerufen werden, beispielsweise elektrische Meßinstrumente.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierverfahren, bei dem ein Schreibteil bei seiner relativen Bewegung gegenüber einer Markierungsfläche auf dieser geringe Mengen von Stoffen für die Aufzeichnung hinterläßt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Aggregatzustand dieser Stoffe nachträglich geändert wird, um eine Verdeutlichung der Aufzeichnung oder eine Verhinderung eines nachträglichen `Unkenntlichmachens der Schreibspur oder beides hervorzurufen.
- 2. Registrierverfahren nach Anspruch i, bei dem der Schreibteil auf der Markierungsfläche infolge Reibung entlang seiner Schreibbahn kleinste Teilchen hinterläßt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teilchen mittels eines zusätzlich aufgebrachten Lösungsmittels an ihrer Auftragstelle verflüssigt werden. 3..
- Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel Alkohol verwendet wird. q..
- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel mittels eines Zerstäubers auf die Markierungsfläche aufgetragen wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schreibteil ein Anilinfarbe enthaltender Stift oder ein Anilinstift verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US576576XA | 1929-11-13 | 1929-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE576576C true DE576576C (de) | 1933-05-11 |
Family
ID=22011950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930576576D Expired DE576576C (de) | 1929-11-13 | 1930-10-26 | Registrierverfahren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE576576A (de) |
| DE (1) | DE576576C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922494C (de) * | 1949-10-05 | 1955-01-17 | Johann Michel | Verfahren und Einrichtung zur Aufzeichnung von Messwerten bei selbstregistrierenden Zeiger-Messinstrumenten |
-
1930
- 1930-10-26 DE DE1930576576D patent/DE576576C/de not_active Expired
-
1959
- 1959-03-11 BE BE576576A patent/BE576576A/fr unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922494C (de) * | 1949-10-05 | 1955-01-17 | Johann Michel | Verfahren und Einrichtung zur Aufzeichnung von Messwerten bei selbstregistrierenden Zeiger-Messinstrumenten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE576576A (fr) | 1959-07-01 |
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