DE57475C - Ventilsteuerung für Kraftmaschinen - Google Patents
Ventilsteuerung für KraftmaschinenInfo
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- DE57475C DE57475C DENDAT57475D DE57475DA DE57475C DE 57475 C DE57475 C DE 57475C DE NDAT57475 D DENDAT57475 D DE NDAT57475D DE 57475D A DE57475D A DE 57475DA DE 57475 C DE57475 C DE 57475C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L35/00—Lift valve-gear or valve arrangements specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03C—POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
- F03C1/08—Distributing valve-gear peculiar thereto
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung hauptsächlich für hydraulische Motoren
, kann jedoch ebenso gut als Dampfmaschinensteuerung Verwendung finden.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Horizontalschnitt· durch einen hydraulischen Motor,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 ein Querschnitt desselben;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die Steuerung und
Fig. 5 ein Horizontalschnitt derselben in vergröfsertem Mafsstabe.
Auf jeder Seite des Cylinders ist ein Ventilgehäuse A vorgesehen, welches durch den
Kanal e mit dem Cylinder in Verbindung steht. Das Druckwasser tritt bei α in das Ventilgehäuse
ein, bei a1 tritt es in den mit dem Ablauf in
Verbindung stehenden Kasten B, Fig. 4.
In dem Ventilgehäuse befindet sich die Ausbuchsung A \ welche durch die Kanäle e1 mit
dem Cylinderkanal e, durch die Oeffnung Bl
mit dem Abgufskasten B in Verbindung ist. Innerhalb der Ausbuchsung liegt der Ventilkolben
K auf dem Ventilsitz k (Fig. 4 und 5), welcher beide genannte Kanäle von einander
trennt. Die Feder F treibt ihn in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung, d. h. von seinem Ventilsitz
ab. Die Ausbuchsung A1 wird durch den Deckel A2 geschlossen, und dieser Deckel ist
centrisch durch den Kanal c durchbrochen, an welchem aufserhalb der Ventilsitz C1 sich
befindet, und welcher Verbindung des Druckwassers mit dem Innern der Ausbuchsung Al
herstellt.
Dem Ventilsitz gegenüber befindet sich die konisch auf ihn geschliffene Spindel S, welche
in der Stopfbüchse A3 passend geführt und durch die Stulpe s' abgedichtet ist. In einer
cylindrischen Erweiterung der Stopfbüchse trägt
die Spindel 5 den mittelst Stulpe s" abgedichteten Kolben S J, hinter welchem die
Feder .F' sich befindet, welche sich andererseits gegen den Stopf büchsenverschlufs Ai legt.
Die Lederstulpe s'" dichtet die Spindel nach aufsen ab. Der Raum, in welchem die Feder F1
sich befindet, steht durch die Bohrung b mit dem Druckwasser in Verbindung, und auf diese
Weise wird die Spindel S nicht allein durch die Feder.F1, sondern auch durch die Differentialwirkung
das Druokwasser auf den Ventilsitz c1
gedrückt.
In dieser Stellung befindet sich zwischen dem Kolben S1 und der Stopfbüchsenwand
noch ein geringer Spielraum r, welcher durch die Bohrung b2, Fig. 4, mit der äufseren Luft
in Verbindung steht und sofort etwaige Undichtigkeiten der Stulpen s' und s" erkennen
läfst, andererseits dem Sickerwasser den Austritt gestattet.
Die Steuerung arbeitet nun wie folgt:
Zunächst befindet sich (bei hydraulischen Motoren) beim Kolbenvorwärtsgange das Kolbenventil
K in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung, und das in dem Kasten B befindliche Wasser
wird also immer durch die Kanäle el und e
den hinter dem Kolben entstehenden Raum ausfüllen. Ungefähr in der Mitte des Kolbenhubes
wird die Ventilspindel S durch das Excenter E um ein Geringes gehoben, infolge
dessen das Druckwasser durch den Kanal c
tritt, das Kolbenventil K gegen den Sitz k preist, Fig. 4, und durch die Kanäle e1 und e in den
Cylinder tritt und Arbeit verrichtet.
Wird das Ventil c1 wieder geschlossen, so
treibt die Feder F das Ventil k wieder auf und verbindet so das Innere des Cylinders wieder
mit dem Wasserkasten B, aus welchem entweder Wasser in den Cylinder oder aus demselben
tritt, je nachdem der Arbeitskolben noch weiter vor oder rückwärts geht.
Wird als Kraftträger Dampf verwendet, so wird die Ventilspindel S am besten kurz vor
dem Hub wechsel des Kolbens geöffnet, nach bestimmtem Vorwärtsgange des Kolbens geschlossen,
und der Dampf wird in dem Cylinder so lange expandiren, bis sein Druck auf das Kolbenventil geringer wird als die Spannung
der Feder F, die in diesem Falle durch geeignete Vorrichtungen regulirbar zu machen
wäre.
Die Spindel S trägt kurz nach ihrem Austritt aus der Stopfbüchse eine Muffe mit einer
Längsnuth n, Fig. 2, in welcher der Bolzen N der Stange M verschiebbar ist. Die Stange N
greift mit ihrem Ende in eine Hülse P mit rechts- und linksgängigem Gewinde ein, in deren
anderes Ende die gerade geführte Stange Q fafst, welche an die Excenterstange E angelenkt
ist. Beim Rotiren der Schwungradwelle W macht das Excenter in Verbindung mit der
Hülse P und Stange M Hin- und Herbewegungen und zieht am Ende seines Hubes mittelst des
Bolzens N und Nuth η die Spindel S nach vorn, wobei der Kraftträger in den Cylinder
einströmt; beim Rückwärtsgang des Excenters schliefst sich das Ventil S infolge des auf ihm
lastenden Druckes selbstthätig. Es ist nun ohne Weiteres klar, dafs die Einströmungsdauer durch Längenveränderung der Stangenverbindung
MQ,. Fig. ι , geändert werden kann, was durch Drehen der Hülse P geschieht.
Vorteilhaft wird diese Hülse mittelst des Armes ρ und der Stange p1 an den Regulator angelenkt,
wodurch die Regulirung auf constante Geschwindigkeit selbstthätig erfolgt. Da der
Eintritt des Wassers für hydraulische Motoren erst in der Mitte des Kolbenhubes beginnt, so
wird vorliegende Steuerung namentlich für diese Art Motoren verwendbar sein, da der ganze
Cylinder stets mit Wasser angefüllt ist und eine Verkürzung der Stangen MQ eine frühere
Einströmung des Druckwassers herbeiführt, was seinerseits eine gröfsere Arbeitsleistung des
Motors hervorruft.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Steuerung für Maschinen mit hin- und hergehenden Kolben, bei welcher ein in einer mit dem Innern des Cylinders durch radiale Kanäle (e 1J in Verbindung stehender Ausbuchsung (A1) laufendes Kolbenventil (K) beim Oeffnen des durch Differentialkolben S1 in Federn (F1) entlasteten, durch Excenter in Verbindung mit veiiängerbarer Stangenverbindung (M Q) und Stift und Schlitz (Nn) gehobenen Einströmungsventiles (S) auf den die Ausströmung absperrenden Ventilsitz (k) geworfen wird und gleichzeitig mittelst genannter Kanäle (el) dem Kraftträger den Eintritt in den Cylinder gestattet, bis das Ventil wieder schliefst, worauf die das Kolbenventil (k) beeinflussende Feder (F) dasselbe öffnet, sobald der Druck im Cylinder geringer wird als die Spannung dieser Feder (F).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57475C true DE57475C (de) |
Family
ID=331842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57475D Expired - Lifetime DE57475C (de) | Ventilsteuerung für Kraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57475C (de) |
-
0
- DE DENDAT57475D patent/DE57475C/de not_active Expired - Lifetime
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