DE57463C - Sicherheits-Absperrventil für die Druckleitung von Schmierpumpen - Google Patents

Sicherheits-Absperrventil für die Druckleitung von Schmierpumpen

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DE57463C
DE57463C DENDAT57463D DE57463DA DE57463C DE 57463 C DE57463 C DE 57463C DE NDAT57463 D DENDAT57463 D DE NDAT57463D DE 57463D A DE57463D A DE 57463DA DE 57463 C DE57463 C DE 57463C
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DE
Germany
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pump
valve
pressure
pressure line
safety shut
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57463D
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English (en)
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W. MlCHALK in Deuben b. Dresden
Publication of DE57463C publication Critical patent/DE57463C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N23/00Special adaptations of check valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. October 1890 ab.
Das an der Schmierpumpe S angebrachte, selbstthätig wirkende Sicherheits-Absperrventil V hat den Zweck, bei der Förderung besonders kleiner Oelmengen die Oelverluste, den Rücktritt von Dampf und Niederschlagwasser nach der Pumpe und sonstige Störungen zu verhindern.
In dem ausgebohrten Ventilgehäuse V wird durch den Oeldruck ein gut abgedichteter hohler Kolben K bewegt, Fig. 1 bis 5, dessen obere Ausflufsöffnung O durch den gut eingepafsten, in einer Nuth geführten Schieber K1 geöffnet und geschlossen werden kann. Beim Aufgang des Kolbens K wird der Schieber K1 durch die Schraubenfeder F angedrückt und so weit mitgenommen, bis er mit der Nase N an ein Hindernifs, an den vorspringenden Ring H stöfst und dadurch festgehalten wird. K bewegt sich inzwischen weiter, bis der aufgesetzte Zapfen \ oben ans Gehäuse stöfst, wodurch die Ausflufsöffnung O frei wird, Fig. 4.
In der Stellung Fig. 3 ist durch den Ueberdruck und durch die aufgesetzte Schraubenfeder F2 der Kolben K mit dem Schieber K1 so weit zurückgedrückt; dafs K1 auf den Gehäuseboden trifft. Die Oeffnung O ist durch K1 geschlossen und liegt in der Dichtung D. Das Dichtungsmittel D wird der Abnutzung entsprechend durch den Dichtungsring R und die darauf wirkende Schraubenfeder F1 stets an K und K1 gedrückt. Steht demnach die geschlossene Ausflufsöffnung O in der Dichtung D, so kann von der Schmierstelle aus· weder OeI, noch Dampf oder Niederschlagwasser nach der Schmierpumpe 51 zurücktreten.
Sobald aber die Schmierpumpe in Thätigkeit tritt, wirkt das in der Pfeilrichtung von der Schmierpumpe fortgedrückte OeI zunächst auf die Druckfläche des Kolbens K, dieser hebt sich und nimmt den mittelst der Feder Fangedrückten Schieber ,KT1 so weit mit, bis er mit seiner Nase N an den vorstehenden Ring H stöfst. Die Schlufskante von K1 ist dabei am Leitungskanal L angelangt, O ist noch geschlossen, und der Kolben K geht allein noch ungehindert weiter, bis er mit seinem Zapfen % oben an das Ventilgehäuse stöfst. Dabei ist die Ausflufsöffnung O frei geworden und steht ■mit dem Leitungskanal L in Verbindung, und das nachgedrückte OeI wird der Schmierstelle zugeführt.
Nach Fig. 6 und 7 bildet K einen Ventilteller, der sich auf den hohlen Kolben K1 setzt und die Oelleitung abschliefst. Die Druckfläche von K1 ist gröfser als die von K, deshalb steigen durch den Oeldruck beide Theile K K1 gleichzeitig, bis K1 durch den Haken H festgehalten wird, K von K1 sich abhebt und weiter bis zur Begrenzung steigt, wobei durch die gebildete ringförmige Oeffnung O eine Verbindung mit dem Leitungskanal L geschaffen und das nachgedrückte OeI der Schmierstelle zugeführt wird.
So lange die Schmierpumpe 5 gut wirkt und den Gegendruck von der Schmierstelle her überwinden kann, bleibt der hohle Verbindungsraum zwischen dem Ventil V und der Pumpe S vollständig mit OeI gefüllt, und K verharrt in dieser gehobenen Stellung so lange, bis die Pumpe durch erhöhte Ansprüche oder irgend eine Störung die nöthige Oelförderung
und dadurch die Ueberwindung des Gegendruckes nicht mehr leisten kann. Dann bekommt der auf K wirkende Gegendruck das Uebergewicht, und durch die Wirkung der Feder F2 setzt sich der Kolben K schnell auf K1 , und die Oeffnung O ist geschlossen, ■ beide Theile K K1 treten mit ihrer Stofsfuge in die Dichtung D zurück, wodurch sowohl jeder Oelrückflufs, als auch nachströmendes Niederschlagwasser oder Dampf von der Pumpe zurückgehalten wird. Der ungenügenden Leistung der Pumpe kann, so lange die Verpackung d noch in Ordnung ist, meist dadurch abgeholfen werden, dafs man den Hub des Arbeitskolbens A durch die Stellschraube m vergröfsert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Schmierpumpe mit eigener vollständiger Steuerung die Einschaltung eines selbstthätigen Sicherheits-Absperrventils in die Druckleitung, bestehend aus hohlem Kolben K und Flachschieber K1 ,.Fig. 3 bis 5, oder aus hohlem Kolben K1 und Ventilteller K, Fig. 6 und 7, welche Theile bei ordnungsmäßiger Arbeit der Pumpe durch deren Druckwirkung nach oben geschoben werden, bis der Theil K1 durch Anstofs an einen Anschlag H an der Weiterbewegung gehindert wird und K durch Weitersteigen die Ausflufsöffhung O mit dem Leitungskanal L verbindet, während bei eintretender Verminderung des Oeldruckes in dem von der Pumpe kommenden Theil der Druckleitung durch den Ueberdruck in der Weiterleitung L und unter Mitwirkung der Druckfeder F2 der Theil K sich
    auf .K1 aufsetzt
    und O verschliefst, worauf K und K1 gemeinschaftlich mit ihrer Stofsfuge zum genauen Abschlufs in die Dichtungsliderung D zurückgehen und jeden Rückflufs aus L verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57463D Sicherheits-Absperrventil für die Druckleitung von Schmierpumpen Expired - Lifetime DE57463C (de)

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