DE570499C - Okular - Google Patents

Okular

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DE570499C
DE570499C DE1930570499D DE570499DD DE570499C DE 570499 C DE570499 C DE 570499C DE 1930570499 D DE1930570499 D DE 1930570499D DE 570499D D DE570499D D DE 570499DD DE 570499 C DE570499 C DE 570499C
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Germany
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lens
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eyepiece
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diaphragm
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DE1930570499D
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B25/00Eyepieces; Magnifying glasses
    • G02B25/001Eyepieces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Okular Vorliegende Erfindung betrifft ein sogenanntes Weitwinkelokular aus zwei in Luft stehenden Gliedern. Es soll darunter ein Okular verstanden sein, welches ein scheinbares Gesichtsfeld von 6o bis 7o' aufweist. Das Okular besteht aus zwei in Luft stehenden Gliedern, von denen das der Gesichtsfeldblende zugekehrte Glied einen zwei- oder dreiteilig verkitteten Bestandteil darstellt. Das dem Auge zugekehrte Glied kann entweder eine einfache Linse oder ebenfalls ein aus zwei verkitteten Linsen bestehender Bestandteil sein. Die der Gesichtsfeldblende zunächstliegende angekittete Linse von negativer Brechkraft ist nach dieser Blende zu meniskenförmig durchgebogen und besteht aus schwerem Flintglas. Nach der Erfindung stehen die Krümmungsradien dieser Zerstreuungslinse in einem derartigen Größenverhältnis zueinander, daß die Differenz aus dem i,5fachen des reziproken Wertes des Radius der angekitteten Fläche und dem reziproken Wert des Radius der nach der Gesichtsfeldblende zu liegenden Fläche größer als der reziproke Wert der Gesamtbrennweite des Okulars und kleiner ist als das i,7fache des reziproken Wertes der Gesamtbrennweite.
  • Es sind bereits Okulare bekannt, bei denen die der Gesichtsfeldblende folgende Zerstreuungslinse meniskenförmig durchgebogen ist, jedoch sind die Krümmungen dieser Linse, insbesondere die Krümmung des Radius der angekitteten Fläche, nicht entsprechend dem Erfindungsgegenstande bemessen, bei dem sich eine einwandfreie Abbildung bei einem vergrößerten scheinbaren Gesichtsfeld erreichen läßt. Abb, i und Beispiel I zeigen ein Okular, bei welchem die Krümmungen der der Blende folgenden angekitteten Zerstreuungslinse auf ein scheinbares Gesichtsfeld von 6o bis 7o' zugeschnitten sind. Das erste Glied ist gebildet aus der erwähnten meniskenförmig durchgebogenen Zerstreuungslinse, bestehend aus schwerem Flintglas, und einer Sammellinse. Das Augenlinsenglied stellt eine einfache Linse dar, zweckmäßig aus einem Glas mit hohem Brechungsexponenten. Die E"#ponentendifferenz an der Kittfläche im ersten Glied muß besonders bei der Bauart nach Abb. x sehr groß gewählt werden. Zweckmäßig ist die Differenz größer zu wählen als o,i5.
  • Untersuchungen haben gezeigt, daß es günstig ist, auch für den Fall der Einfügung weiterer Kittflächen, die im ersten Glied befindliche, nach dem Objektiv zu erhabene Kittfläche an der Beseitigung der Abbildungsfehler in größtem Maße heranzuziehen. Falls eine Verringerung der Verzeichnung erwünscht ist, kann die im ersten Glied befindliche Sammellinse nach Abb. i aus zwei Sammellinsen zusammengekittet werden (Abb. 2), wovon die an Luft grenzende Linse einen höheren Brechungsexponenten aufweist wie die eingeschlossene Linse (Beispiel II). Es kann auch in dasAugenlinsenglied eine Kittfläche eingefügt werden. Nachstehende Tabelle gibt zwei Beispiele von Okularen nach der Erfindung.
  • Mit y sind die Krümmungsradien der Linsenoberflächen bezeichnet, mit d die Linsendicken, mit 1 die Lufträume. Die Brennweite bei beiden Beispielen beträgt Zoo mm.
    Beispiel I
    r1 + 221,5
    LI di 9,5
    y2 + 7973
    L2 d2 63,0
    i'3 - 139,2
    L 12,6
    97.45
    L3 d3 28,3
    r; x
    L1 ia,i Z,72oo v 29,5
    L.., itj 1,5163 v 64,0
    L 3 n..i i,6128 v 56,9
    Beispiel II
    ri + 2230
    L 1 dl 9,6
    y:, + 80,30
    L 2 4- 42.3
    Y3 1:.
    L3 d3 2Z,1
    s',-161,9
    113,1
    5'g + 55,22
    L4 d4 28,7
    L1 n, 1 1,721 v 29,5
    L 2 n,i Z,5263 v 64,0
    I_3 st,i 1,6127 v 58,6
    L.1 ii,i Z,56oo v 56,o

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Okular mit 6o bis 7o' scheinbarem Bildfeld, bestehend aus zwei in Luft stehenden Gliedern, von denen das der Gesichtsfeldblende zugekehrte Glied einen zwei-oder dreiteilig verkitteten Bestandteil darstellt und das dem Auge zugekehrte Glied entweder eine einfache Linse ist oder ebenfalls einen aus zwei verkitteten Linsen bestehenden Bestandteil darstellt und die der Gesichtsfeldblende zunächstliegende angekittete Linse von negativer Brechkraft nach dieser Blende zu meniskenföimig durchgebogen ist und aus schwerem Flintglas besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmungsradien dieser Zerstreuungslinse in einem derartigen Größenverhältnis zueinander stehen, daß die Differenz aus dem i,5fachen des reziproken Wertes des Radius der angekitteten Fläche und dem reziproken Wert des Radius der nach der Gesichtsfeldblende zu liegenden Fläche größer ist als der reziproke Wert der Gesamtbrennweite des Okulars und kleiner ist als das 1,7-fache des reziproken Wertes der Gesamtbrennweite.
  2. 2. Okular nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechungsexponenten-Differenz für nv der der Gesichtsfeldblende am nächsten liegenden Kittfläche größer ist als 0,Z5.
DE1930570499D 1930-01-14 1930-01-14 Okular Expired DE570499C (de)

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DE570499T 1930-01-14

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DE1930570499D Expired DE570499C (de) 1930-01-14 1930-01-14 Okular

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DE (1) DE570499C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2549158A (en) * 1946-04-18 1951-04-17 Bertele Ludwig Wide-angle eyepiece lens system
DE861469C (de) * 1943-05-08 1953-01-05 Optische Werke C A Steinheil S Weitwinkelokular

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861469C (de) * 1943-05-08 1953-01-05 Optische Werke C A Steinheil S Weitwinkelokular
US2549158A (en) * 1946-04-18 1951-04-17 Bertele Ludwig Wide-angle eyepiece lens system

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