DE569313C - Furnierpresse - Google Patents

Furnierpresse

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Publication number
DE569313C
DE569313C DEF67914D DEF0067914D DE569313C DE 569313 C DE569313 C DE 569313C DE F67914 D DEF67914 D DE F67914D DE F0067914 D DEF0067914 D DE F0067914D DE 569313 C DE569313 C DE 569313C
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DE
Germany
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press
spindles
hydraulic
pressure
veneer
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Expired
Application number
DEF67914D
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English (en)
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Adolf Friz GmbH
Original Assignee
Adolf Friz GmbH
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Publication date
Application filed by Adolf Friz GmbH filed Critical Adolf Friz GmbH
Priority to DEF67914D priority Critical patent/DE569313C/de
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Publication of DE569313C publication Critical patent/DE569313C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/32Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure
    • B30B1/323Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure using low pressure long stroke opening and closing means, and high pressure short stroke cylinder means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Furnierpresse Bei den bisher gebräuchlichen hydraulischen Furnierpressen befinden sich die hydraulischen Systerne, d. 11. Zylinder, Kolben. Kolbenstangen, über bzw. unter den beweglichen Preßplatten. Infolgedessen ist die Bauhöhe in vielen Fällen zu groß, derart, daß Pressen in den zur Verfügung stehenden Räurnen nicht ohne weiteres untergebracht werden können, sondern gegebenenfalls sogar die lecke des Raumes oder dessen Fußboden durchbrochen «-erden mußte.
  • Diesem Mangel ist gemäß der Erfindung in wirksamster Weise dadurch abgeholfen worden, daß die hydraulischen Systeme (Zylinder, Kolben und Kolbenstangen) seitlich so neben den Preßplatten angeordnet sind, daß keine zusätzliche Bauhöhe erforderlich ist. Diese neue Bauart bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß man nun die hydraulischen Systeme in den Seitenständern der Presse kraftschlüssig abstützen kann derart, daß die konstruktive Verbindung der beiden Seitenständer vorn Prei 'druck nicht beansprucht wird und entsprechend leicht gebaut werden kann.
  • Eine weitere Eigenart des Erfindungsgegenstandes liegt in der besonderen Kombination einer mechanischen Antriebseinrichtung für das rasche Anstellen bzw. Abheben der Preßplatte mit der hydraulischen Einrichtung, die nicht für den ganzen Hub der Preßplatte einschließlich Anstellweg, sondern mir noch für den eigentlichen Preßliub Bernessen zu «-erden braucht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Es zeigt Fig. i in Vorderansicht eine Furnierpresse rnit kombiniertem elektrischem bezw. hvdraulischenr Antrieb in schematischer Darstellung.
  • Fig. 2 ist die -zugehörige Seitenansicht. Fig.3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie _1-I3 der Fig. i, und zwar durch den Kopfteil der Ständer.
  • Mit i und 2 bzw. 3 und .I sind die beiden Seitenständer bezeichnet. 5 ist die Grundplatte (@-Viderlager), die von den beiden das Fundament bildenden U-Profilen G und 7, die die Trägerpaare r , 3 und 2, 4. verbinden, getragen wird. An ihren oberen Enden sind die Ständerpaare unter sich durch U-Profilpaare 8 und 9 bzw. to und t i verbunden. Unter diesen Profilen laufen als Querhaupt über die ganze Breite die Profile 12 und 13 durch. In jedem Ständerpaar ist eine Gewindespindel il. bzw. 15 untergebracht. Diese Gewindespindeln 'tragen Muttern i f bzw. 17, die in der Preßplatte 18 drehbar, aber durch eine obere Schulterfläche 34 und eine untere Schulterfläche 35 der Preßplatte 18 gegen äxiale Verschiebung gesichert, gelagert sind. Die 11uttern sind außen mit einem Schneckenrad i9 versehen, auf das eine Schnecke -2o einwirkt. Die beiden Schnecken 2o werden mittels einer durchgehenden Schneckenwelle 21 von einem Motor 22 angetrieben. An ihrem unteren Ende sitzen die Spindeln mit Vierkantzapfen 23 frei mit ihren Schulterflächen 36 auf Querträgern 24 auf, die entsprechende Vierkantspurlager aufweisen. Die Spindeln sind auf diese Weise gegen Drehung gesichert, indessen kann die Sicherung auch an eine andere Stelle der Spindeln, z. B. nach oben, verlegt sein. Diese Spurlagerung gestattet nun den Spindeln aus der in Fig. i bzw. 2 dargestellten Stellung eine Axialverschiebung, d. h. eine Bewegung nach oben um einen mäßigen Betrag, nämlich etwas mehr, als der eigentliche Preßhub nach Zurücklegen des Anstellhubs beträgt. Die Spindeln tragen an ihrem oberen Ende Preßkolben 25, deren Zylinder 26 durch ein Leitungssystein wahlweise entweder aus einem Vorratsbehälter 27, der über dem Zylinder 26 angeordnet ist, oder von einer Pumpe 28 mit Druckflüssigkeit gespeist werden können. Die Pumpe 28 saugt durch eine Leitung 29 in Richtung des Pfeiles 39 aus dem Behälter 27 und fördert durch die Druckleitung 30, 37 in Richtung des Pfeiles 38 in den Zylinder 26. In diese letztere Leitung ist zwischen 30 und 37 ein Dreiwegehahn 3 i eingeschaltet derart, daß durch diesen Dreiwegehahn auch eine direkte Verbindung zwischen Behälter 27 und Zylinder 26 durch eine Leitung 4o hergestellt werden kann. Die Pumpe 28 versorgt beide Preßzylinder der Furnierpresse mit Druckflüssigkeit. Da bei dem dargestellten Ausfiihrungsbeispiel die Pumpe auf dem Ständerpaar t , 2 angeordnet ist, ist vom Dreiwegehalin noch eine Speiseleitung 30' nach dem Zylinder auf dem Ständerpaar 3, 4 nötig.
  • Die Pumpe 28 ist auf dem Maschinenständerrahmen i, -2 zweckmäßig auf dem Kopfteil i o, i r bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über dem Behälter 27 angeordnet.
  • Da der Preßdruck von Ständern r, 2, 3, 4. aufgenommen wird, die an der das untere Widerlager (Druckbett) bildenden Grundplatte 5 befestigt sind und die Spindeln 14, 15 gleichfalls in diesen Ständern gelagert sind, nämlich in den Spurlagern (Spurzapfen 23) und in dem Gewinde der Muttern i9, die den Druckbalken 18 tragen, findet der Kräfteschlufi in der Ebene der Seitenständer statt, und es bedarf keiner Übertragung des Preßdruckes durch eine Querverbindung, z. B. ein schweres Fundament, hindurch.
  • Auf dem Querhaupt 12, 13 ist ein Heiß-,vasserbehälter 41 für die Speisung der Heizplatten vorgesehen. Die weiteren Einzelheit(:@ci. wie Fieizhlattenzuführungsleitungen usw., :find der l'bersichtlicbkeit halber nicht dargestellt.
  • Die Wirkungsweise der Presse ist folgende: Der Dreiwegehahn 31 ist so eingestellt, daß er den Zylinder 26 durch die Leitung 3; mit der Leitung :1.o und dadurch - mit dem Behälter 27 verbindet.
  • Nachdem das Preßgut eingebracht ist, d. h. auf die Grundplatte 5 aufgelegt ist, wird der Elektromotor 22 eingeschaltet, die Muttern 16 bzw. 17 beginnen sich auf den durch ihre Vierkantzapfen 23 in den Querträgern 2.I gegen Drehung gesicherten Spindeln zu drehen und bewegen damit die Preßplatte samt Motor 22 und Schneckentrieb 2o, 2,1 nach abwärts. Dabei befinden sich die Spindeln 14, 15 mit ihren Kolben 25 in der tiefsten Stellung, in der sie mit ihren Schulterflächen 36 in den Querträgern 2.4 aufruhen.
  • Diese Abwärtsbewegung setzt sich so lange fort, bis nach Zurücklegen des Anstellweges das Preßgut der Preßplatte einen erheblichen Widerstand entgegenzusetzen beginnt. Sobald dieser Widerstand gleich ist dem Druck, der auf die Preßplatte 18 durch die Spindeln ausgübt wird, beginnen sich die Spindeln bei der Weiterdrehung der Muttern anzuheben, wobei die Preßplatte in der nach Zurücklegung des Anstellweges schon erreichten Vorpreßstellung zunächst verbleibt. Diese Anhebung der Spindeln samt ihren Kolben dauert so lange, bis die höchste Kolbenstellung erreicht ist. Dies ist der Fall, bevor die Spindeln durch Ausheben aus ihren Spurlagern die Führung verlieren.
  • Zweckmäßig wird eine Einrichtung 33 vorgesehen, die bei Erreichen dieser Stellung den Motor 22 stromlos macht.
  • Die Preßplatte 18 sitzt mit dem durch die Vorpressung gegebenen Druck fest auf dem Preßgut auf, die Kolben 25 der Spindeln i.[, 15 sind in ihrer obersten Stellung angelangt, so daß nunmehr mit dem hydraulischen Pressen begonnen werden kann, und zwar so, dal3 die Leitung 4.o abgeschaltet ist und die Druckleitung 3o durch den Dreiwegehahn 31 mit der Speiseleitung 37 zum Zylinder verbunden ist, ferner finit der Leitung 30' zu dem zweiten Zylinder 26. Es wird nun die Pumpe 28 in Gang gesetzt. Sie saugt durch die Leitung 29 aus Behälter 27 und fördert unter Druck in beide Zylinder. Sobald durch Manometerablesung festgestellt wird, daß der gewünschte Preßdruck erreicht ist, wird die Pumpe 28 abgestellt, und der Preßvorgang ist beendet.
  • Die Entlastung geschieht ganz einfach durch Umstellen des Dreiwegehahnes 3i. Sobald wieder die Zylinder 26 mit dem Behälter 27 verbunden sind, fließt Druckflüssigkeit unter Entspannung in den Behälter 27 zurück. In dieser Stellung verbleibt dann der Dreiwegehahn 31 so lange, bis wieder gepreßt wird. Es wird durch die gewählte Anordnung erreicht, daß sämtliche Zylinderräume dauernd gefüllt sind. Ein Hauptvorteil der neuen Bauart ist, daß sie ein sehr rasches Arbeiten ermöglicht. Dabei kann der wirkliche Preßdruck mit Hilfe von Manometern immer genau eingehalten werden.
  • An Stelle der Druckspindeln können auch für den mechanischen Antrieb Zahnstangen Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATFNTANSPRÜcHR: i. Furnierpresse, bei der der Preßbalken von Schraubenspindeln schnell voreingestellt wird und der Preßdruck durch ein Preßfluidum erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßspindeln (1d., i5') an ihrem Ende den Kolben (25) einer hydraulischen Druckeinrichtung tragen und der Preßbalken mittels an ihm angeordneter Muttern durch mechanische Mittel entlang den Preßspindeln unabhängig von der hydraulischen Presse bewegbar ist, wobei die Preßspindeln, nachdem der Preßbalken mit Hilfe des mechanischen Antriebs seinen Anstellhub zurückgelegt hat, für den hydraulischen Preßvargang wieder etwas angehoben werden können.
  2. 2. Furnierpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (14, 15) in Spurlagern (Spurzapfen 23) geführt sind, die den Spindeln in ihrer tiefsten Stellung als Auflager dienen und die in ihrer Länge so bemessen sind, daß die Spindeln hei ihrer ganzen Axialbewegung während des hydraulischen Preßhubes eine Führung erhalten.
DEF67914D 1929-03-01 1929-03-02 Furnierpresse Expired DE569313C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF67914D DE569313C (de) 1929-03-01 1929-03-02 Furnierpresse

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1819704X 1929-03-01
DEF67914D DE569313C (de) 1929-03-01 1929-03-02 Furnierpresse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE569313C true DE569313C (de) 1933-02-01

Family

ID=25977773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF67914D Expired DE569313C (de) 1929-03-01 1929-03-02 Furnierpresse

Country Status (1)

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DE (1) DE569313C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988009256A1 (fr) * 1987-05-27 1988-12-01 Mannesmann Ag Unite de fixation de precision pour machines de moulage par injection

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988009256A1 (fr) * 1987-05-27 1988-12-01 Mannesmann Ag Unite de fixation de precision pour machines de moulage par injection

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