DE568697C - UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke

Info

Publication number
DE568697C
DE568697C DEK124818D DEK0124818D DE568697C DE 568697 C DE568697 C DE 568697C DE K124818 D DEK124818 D DE K124818D DE K0124818 D DEK0124818 D DE K0124818D DE 568697 C DE568697 C DE 568697C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teeth
exercise model
jaws
model according
exercise
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK124818D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK124818D priority Critical patent/DE568697C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE568697C publication Critical patent/DE568697C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B23/00Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
    • G09B23/28Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes for medicine
    • G09B23/283Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes for medicine for dentistry or oral hygiene

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Algebra (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Übungsmodell für zahnärztliche Zwecke Die Erfindung betrifft ein Übungsmodell für zahnärztliche Zwecke mit gelenkig miteinander verbundenen Kiefern und herausnehmbaren Zähnen, welches das Aufsuchen, Töten und Herausnehmen der Zahnnerven und Gefäßbündel sowie alle damit zusammenhängenden Arbeiten unter den natürlichen Bedingungen zu üben gestattet.
  • Bei bekannten Modellen ist zwar bereits im Innern der Zähne ein besonderer Kern vorgesehen, der die Wurzelkanäle mit der Pulpahöhle veranschaulichen soll. Dieser Kern besteht aber aus Gummi und ist deshalb für den beabsichtigten Zweck nicht geeignet.
  • Gemäß der Erfindung sind nun die Wurzelkanäle und die Pulpahöhle der Zähne zur Veranschaulichung der Zahnnerven und Gefäßbündel und zu Übungen an denselben mit einem Faserstoff, z. B. mit Seidenfäden oder Asbest, ausgefüllt. Dadurch wird eine möglichst große Annäherung an die natürlichen Verhältnisse erreicht, weil es mit solchen Stoffen ohne weiteres gelingt, die Zahnnerven und Gefäßbündel in Form und mechanischen Eigenschaften naturähnlich nachzubilden.
  • Die Zähne können aus einem durchsichtigen oder undurchsichtigen Stoff bestehen. Die in bekannter Weise aus einem durchsichtigen Stoff hergestellten Modellzähne sind zweckmäßig mit einem leicht lösbaren, undurchsichtigen Überzug, z. B. mit einer gefärbten Cellonhaut, versehen. Dadurch wird dem Übenden der Einblick in (las Zahninnere während der Arbeit verwehrt, während sich der Überzug zur Nachprüfung der vorgenommenen Maßnahme leicht entfernen läßt.
  • Vor dem Herausziehen wird der Zahnnerv in den meisten Fällen durch örtliche Betäubung unempfindlich gemacht. Um die hierbei erforderlichen Injektionen oder Leitungsanästhesien an dem Modell üben zu können, sind die zur Erleichterung der Auswechselung unbrauchbar i gewordener Zähne oder Kieferteile aus einzeln herausnehmbaren Abschnitten bestehenden Kiefer mit einem das Zahnfleisch darstellenden Überzug aus elastischem Stoff, z. B. Weich-` gummi, umkleidet, wobei zwischen dem Überzug und den Kiefern die entsprechenden Nervenäste eingebettet sein können.
  • Das Herausziehen des Zahnnervs und die ' darauffolgende Vorbereitung des Zahns zur Aufnahme einer Füllung wird in der Praxis durch die beim Offenhalten des @lundes v erniehrte Speichelabsonderung besonders erschwert. Um auch in dieser Beziehung naturähnliche Verhältnisse zu schaffen, ist im Innern des als hohle Kopfform ausgebildeten Modells ein Behälter angeordnet, der durch eine Röhre tropf:- nwe ise Flüssigkeit in die Mundhöhle abgibt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf &r Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht und Abb. z eine Seitenansicht des :Modells, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch den i"nterkiefer, Abb. q. einen Unterkieferausschnitt im Grundriß und Abb. 5 einen durchsichtigen Zahn mit teilweise entferntem Überzug in Seitenansicht.
  • In den Abb. i und 2 bezeichnet d einen künstlichen Unterkiefer, der mit einem Oberkiefer b an der Stelle c gelenkig verbunden und mittels einer Klemmschraube d in jeder Lage feststellbar ist. Die Zähne e greifen nach Abb. 3 mit ihren Wurzeln in alveolenartige Fächer der Kiefer a, b. Sie bestehen aus besonders präpariertem Zelluloid, Kunstharz oder Kunsthorn, während die Kiefer a, b aus Holzstoff, Bakelit oder ähnlichen Stoffen hergestellt sind. Die Härte der Kiefer- und Zahnmasse ist hierbei den natürlichen Verhältnissen entsprechend bemessen. Um eine dem natürlichen Extraktionswiderstand entsprechende Festigkeit des Zahnsitzes zu erreichen, können die Zähne beispielsweise vor dem Erhärten der aufgeweichten Kiefermasse in die Alveolen eingesetzt, finit geeigneten Bindemitteln eingeleimt oder nach Abb. 3 und q. mit besonderen Haltegliedern befestigt sein. Hiernach tragen die Zähne e eine ringförmige Nut f, in welche sich entsprechend gebogene Federn g einer Klammer h einlegen, die zweckmäßig an eine metallene Rückenplatte i der Kiefer a, b angenietet oder angeschraubt ist. .. Im Innern der Zähne e befindet sich nach Abb. 5 eine der Pulpahöhle und den Wurzelkanälen entsprechende Höhlung k, die mit einem faserigen Material, z. B. mit gefärbten Fäden in aus Seide oderAsbest, ausgefüllt ist. DieFädenm veranschaulichen die Nerven und Gefäße und bestehen zum Teil aus langfaserigem und zum Teil aus kurzfaserigem Material. Dadurch wird erreicht, daß die Nerven in Nachahmung der natürlichen Verhältnisse bei einem Teil der Zähne sich im ganzen herausziehen lassen, während sie bei einer anderen Gruppe von Zähnen nur stückweise herausnehmbar sind. DieZähnee bestehen aus einem durchsichtigen Stoff, z. B. aus ungefärbtem Kunstharz, und sindvorteilhaf t mit einem undurchsichtigen Überzug, z. B. mit einer gefärbten Cellonhaut, versehen, der sich zur Nachprüfung der vorgenommenen Maßnahme in der in Abb. 5 veranschaulichten Weise leicht entfernen läßt.
  • Die Kiefer a, b sind an Gelenkstücke o, P angeschraubt oder in anderer Weise auswechselbar angeordnet. Nach dem Herausdrehen der Flügelmutter d kann der Unterkiefer es mitsamt seinem Gelenkstück o abgenommen werden. Zweckmäßig sind die Kiefer a, b nach den Abb. 3 und 4. in Abschnitte mit einem oder mehreren Zähnen unterteilt, die an einer winkelig gebogenen Lagerplatte i mittels Schrauben q einzeln auswechselbar befestigt sind. Nach Abb. i tragen die Kiefer a, b einen zur Darstellung des Zahnfleisches dienenden Überzug y aus Weichgummi oder Kautschuk, der die Vornahme von Injektionen und Leitungsanästhesien gestattet. Darüber ist ein zweiter Überzug s vorgesehen, der in bekannter Weise die Wangenmuskulatur darstellt und mit einem der Mundöffnung entsprechenden Schlitz t ausgestattet ist.
  • Für verschiedene Zwecke ist es von Vorteil, den Überzug s entfernen zu können. Dazu dienen Haken u, in welche der Überzug s mit entsprechenden Ösen leicht abnehmbar eingehängt ist.
  • Nach Abb. 2 ist in der Mundhöhle ein zungenförmiges Gebilde v vorgesehen. Zur Darstellung der Speichelabsonderung dient ein Gefäß w, das durch eine gabelförmige Röhre x tropfenweise Flüssigkeit in die Mundhöhle abgibt. Das Gebiß mit der künstlichen Kiefern a, b und Zähnen e ist schließlich in bekannter Weise durch einen Aufsatz y zu einer vollständigen Nachbildung des menschlichen Kopfes ergänzt und unter Zwischenschaltung eines Kugelgelenkes z mit einer Klemmvorrichtung io verbunden, welche das Modell an der Kopfstütze eines zahnärztlichen Operationsstuhles anzubringen gestattet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Übungsmodell für zahnärztliche Zwecke mit gelenkig miteinander verbundenen Kiefern und herausnehmbaren Zähnen aus durchsichtigem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurzelkanäle und die Pulpahöhle der Zähne (e) zur Veranschaulichung der Zahnnerven und Gefäßbündel und zu Übungen an denselben mit einem Faserstoff, z. B. mit Seidenfäden oder Asbest, ausgefüllt sind.
  2. 2. Übungsmodell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (e) mit einem leicht lösbaren, undurchsichtigen Überzug (n) versehen sind.
  3. 3. Übungsmodell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erleichterung der Auswechselung unbrauchbar gewordener Zähne oder Kieferteile aus einzeln herausnehmbaren Abschnitten bestehenden Kiefer (a, b) mit einem das Zahnfleisch darstellenden Überzug (y) aus elastischem Stoff, z. B. Weichgummi, umkleidet sind. ¢. Übungsmodell nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen im Innen des als hohle Kopfform ausgebildeten -Modells angeordneten Flüssigkeitsbehälter (w), der zur Veranschaulichung der Speichelabsonderung durch eine Röhre (x) tropfenweis> Flüssigkeit in die Mundhöhle abgibt.
DEK124818D 1932-03-27 1932-03-27 UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE568697C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK124818D DE568697C (de) 1932-03-27 1932-03-27 UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK124818D DE568697C (de) 1932-03-27 1932-03-27 UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE568697C true DE568697C (de) 1933-01-23

Family

ID=7245720

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK124818D Expired DE568697C (de) 1932-03-27 1932-03-27 UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE568697C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2797066A1 (de) * 2012-10-11 2014-10-29 Dental Equipment, LLC D/B/A Pelton & Crane Schulungsvorrichtung der intraoralen Anatomie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2797066A1 (de) * 2012-10-11 2014-10-29 Dental Equipment, LLC D/B/A Pelton & Crane Schulungsvorrichtung der intraoralen Anatomie

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2249051A1 (de) Implantierbare stuetze fuer zahnprothesen
DE568697C (de) UEbungsmodell fuer zahnaerztliche Zwecke
DE10023842B4 (de) Dentalmodell
DE4015008A1 (de) Konus-doppelhuelse zur verankerung von zahnersatz
DE3507273A1 (de) Zahnbuerste
EP2544165B1 (de) Lehrmodell zum Erlernen der Kariesbehandlung
DE841188C (de) Zahnprothesen-Befestigung
DE102007020675B4 (de) Vorrichtung zur kauebenenbezogenen Diagnostik
DE3523982A1 (de) Verfahren zum ermitteln von werkstoffen geeigneter farben fuer eine zahnreparaturschicht oder prothesenfacette sowie mustersatz zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE446682C (de) Artikulator
DE594504C (de) Uteruspessar aus Watte o. dgl.
DE4027955C1 (en) Dental instrument for setting crown - incorporates angled plate with thermoplastic mass engaging crown
DE888747C (de) Plastischer Mund
DE1271892B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Fertigung von Zahnprothesen mit zum Lippenbild richtig aufgestellten Zahnreihen
DE690155C (de) n an natuerlichen Pfeilerzaehnen
DE351544C (de) Mundlampe, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke
DE744225C (de) Verfahren zum Herstellen von Einstoffprothesen
DE558586C (de) Gelenkartikulator
DE652271C (de) Lehr- und Pruefungsmodell fuer Injektionsarbeiten bei der Zahnbehandlung
DE804586C (de) Vorrichtung zur Festigung von aus Kunstpressstoffmasse bestehenden Kuenstlichen Zaehnen
DE671579C (de) Kuenstlicher Zahn
DE711934C (de) Gebissschablone zur Feststellung der Falsachentwicklung der Kauflaechenkurve in ihrem Verlauf zu den Kiefergelenken fuer die Angleichung dieser Kauflaechenkurve an die No rmalkurve durch Nacharbeiten unabgenutzter Kauflaechenteile
DE1857519U (de) Zahnbuerste.
DE856940C (de) Vorrichtung an Zahnprothesen und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1192366B (de) Anordnung zur Befestigung von Zahnprothesen im Munde unter Ausnuetzung von Restzaehnen