DE565884C - Verstaerkeranordnung mit in Gegentakt geschalteten, parallel geheizten Roehren - Google Patents
Verstaerkeranordnung mit in Gegentakt geschalteten, parallel geheizten RoehrenInfo
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- DE565884C DE565884C DEA55600D DEA0055600D DE565884C DE 565884 C DE565884 C DE 565884C DE A55600 D DEA55600 D DE A55600D DE A0055600 D DEA0055600 D DE A0055600D DE 565884 C DE565884 C DE 565884C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
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- H04B1/1607—Supply circuits
- H04B1/1623—Supply circuits using tubes
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Description
Bei Röhrenverstärkern, die von einem Gleichstromnetz gespeist werden, erfolgt gewöhnlich
die Entnahme der verschiedenen Spannungen, wie der Heiz-, Anoden- und Gitterspannungen, für die Röhren von einem
parallel zum Gleichstromnetz liegenden Spannungsteilerwiderstand. Hierbei müssen nun
zur Unterdrückung der Kollektorgeräusche Siebketten in die Speiseleitungen eingebaut
werden, wobei zu beachten ist, daß die Gleichstromwiderstände der Drosseln, um hinter den Siebketten immer noch eine genügend
hohe Gleichspannung zu erhalten, nur klein sein dürfen. Dies bedingt aber wiederum
die Verwendung sehr großer Drosselspulen und Kondensatoren, deren Anschaffungskosten
je nach dem verlangten Grad der Abdroßlung unter Umständen größer sein können als die
der eigentlichen Verstärkerapparatur.
so Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung
zur Kompensation der Netzgeräusche eines Röhrenverstärkers, dessen zwei in Gegentakt geschaltete Röhren über
einen Spannungsteilerwiderstand von einem Gleichstromnetz gespeist werden und bei der
erfindungsgemäß die Gitter- oder Anodenspannung der einen Röhre auf Grund der jeweiligen
Betriebsbedingungen gewählt und die Gitter- bzw. Anodenspannung der anderen Röhre so eingestellt wird, daß sich die von
den Netzgeräuschen verursachten Anodenstromschwankungen aufheben. Bei dieser Schaltanordnung wird also auf eine Abdroßlung
der Netzgeräusche durch Anordnung von Siebketten vollständig verzichtet. Da hierdurch
die sonst für die Siebketten verwendeten Drosselspulen und Kondensatoren wegfallen,
stellt sich die Herstellung eines solchen Verstärkers äußerst einfach und billig.
An Hand der Zeichnung soll die Wirkungsweise der Erfindung näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei der die Kompensation der Netzgeräusche
durch Einstellung der Gitterspannung der einen Röhre bewirkt wird und in der die Bezeichnungen
für die verschiedenen Spannungen zur Unterscheidung von den Bezugszeichen der Schaltelemente durch Pfeile und
Zahlen markiert sind.
Die Speisung der beiden in Gegentakt geschalteten Röhren α und b erfolgt von dem
parallel zum Gleichstromnetz liegenden Spannungsteilerwiderstand, der sich aus den Teilwiderständen
c, d, e zusammensetzt. Hierbei ist der Abgriff für die Gittervorspannung der
Rohre α beweglich und der Abgriff für die Gittervorspannung der Röhre b fest an dem
Teilwiderstand e angeordnet. Von dem Eingangstransformator sind nur die mit den entsprechenden
Gittern der Röhren α und b verbundenen Sekundärwicklungen f, f eingezeichnet.
Der Ausgangstransformator besteht aus den Primärwicklungen g, g' und der
Sekundärwicklung h.
In den Gitterspulen f, f werden Spannungen induziert, deren EMKe r gegenphasig
sind. Ferner sind auch die EMKe 2 der Röhren α und b gegenphasig. Die Primärwicklungen
g, g' des Ausgangstransformators sind im gleichen Sinne geschaltet, so daß die
EMKe 3 in der gleichen Richtung wirken. Es werden also hierdurch in der Sekundärwicklung
h EMKe 4 induziert.
Für die durch die am Spannungsteilerwiderstand vorhandene Spannungspulsation
hervorgerufenen Störspannungen liegen die Verhältnisse umgekehrt. Es treten hier
zweierlei Spannungsschwankungen auf, und zwar erstens Pulsation der Gitterspannung 5
und damit des Anodenstromes und zweitens «5 Pulsation der Anodenspannung 6 und damit
ebenfalls des Anodenstromes. Diese Pulsationsspannungen
sind in bezug auf die Röhren gleichphasig; in den'Primärwicklungeng, g'
des Ausgangstransformators rufen sie jedoch ao entgegengesetzte Wirkungen hervor, so daß
sich diese bei gleicher Größe aufheben und hierdurch Störspannungen in die Sekundärwicklung/zdes
Ausgangstransformators nicht übertragen werden. Der Transformator bildet für diese Störströme sozusagen einen Kurzschluß,
und die Röhrenvorgänge folgen der statischen Kennlinie. Es gilt demnach für jede Röhre die Bezeichnung G
Au=4*±-ÄEg.S = AEa\4r-<
wobei
Ea = Anodenstörspannung,
Eg = Gitterstörspannung,
5" ;= Steilheit der Röhre,
K = Konstruktionskonstante =^=ß-=—,
rx = den Gitterwiderstand und
r. =den Anodenwiderstand
bedeuten.
Wie man nun aus dieser Formel erkennt, kommt es zwecks Kompensierung der Störungen
darauf an, den Wert
(i-H
für beide Röhren gleichzumachen. Erfindungsgemäß kann dies durch passenden Abgriff
der Gitterspannungen bzw. Anodenspannungen der Röhren über den Spannungsteiler erreicht werden. Beispielsweise kann
die Vorspannung der einen Röhre bei halber maximaler Steilheit fest eingestellt werden
und die Vorspannung der anderen Röhre dann so verändert werden, daß sich die Netzgeräusche
aufheben.
Claims (2)
1. Verstärkeranordnung mit in Gegentakt geschalteten, parallel geheizten Röhren,
die über einen Spannungsteilerwiderstand von einem Netzgleichstrom oder gleichgerichteten Netzstrom gespeist werden,
dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aufhebung der infolge der praktisch stets vorhandenen Verschiedenheiten der Charakteristiken
der Röhren im Ausgangskreis auftretenden Netzgeräusche die von dem Spannungsteiler abgegriffenen Gitterbzw. Anodenspannungfen entsprechend der
Verschiedenheit der Charakteristiken der Röhren für jede Röhre verschieden eingestellt
sind.
2. Verstärkeranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gitterspannung und Anodenspannung der einen Röhre auf Grund der jeweiligen Betriebsbedingungen
gewählt ist und die Gitterspannung bzw. Anodenspannung der anderen Röhre so eingestellt ist, daß
die Netzgeräusche verschwinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA55600D DE565884C (de) | 1928-10-14 | 1928-10-14 | Verstaerkeranordnung mit in Gegentakt geschalteten, parallel geheizten Roehren |
| GB3103829A GB341472A (de) | 1928-10-14 | 1929-10-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA55600D DE565884C (de) | 1928-10-14 | 1928-10-14 | Verstaerkeranordnung mit in Gegentakt geschalteten, parallel geheizten Roehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565884C true DE565884C (de) | 1932-12-09 |
Family
ID=6940077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA55600D Expired DE565884C (de) | 1928-10-14 | 1928-10-14 | Verstaerkeranordnung mit in Gegentakt geschalteten, parallel geheizten Roehren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565884C (de) |
| GB (1) | GB341472A (de) |
-
1928
- 1928-10-14 DE DEA55600D patent/DE565884C/de not_active Expired
-
1929
- 1929-10-12 GB GB3103829A patent/GB341472A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB341472A (de) | 1931-01-12 |
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