DE565787C - Verfahren zur Verbesserung von Lacken - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung von Lacken

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DE565787C DEA53138D DEA0053138D DE565787C DE 565787 C DE565787 C DE 565787C DE A53138 D DEA53138 D DE A53138D DE A0053138 D DEA0053138 D DE A0053138D DE 565787 C DE565787 C DE 565787C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D167/00—Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers

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Description

  • Verfahren zur Verbesserung von Lacken Fügt man bei der Herstellung von Lacken zu Lösungen eines Kondensationsproduktes aus mehrwertigem Alkohol und mehrbasischer Säure einen Füllstoff oder einen Farbstoff hinzu so tritt oft ein Koagulieren der Füll-oder Farbstoffe ein.
  • Die Ursache dieser Erscheinung liegt in dem Vorhandensein von freier Säure in dem Kunstharz.
  • Erfindungsgemäß wird diese Schwierigkeit überwunden durch Zugabe basischer anorganischer Mittel zu der Auflösung des Kunstharzes und zwar vor Vereinigung mit den Füll- und Farbstoffen-, wodurch die Säure neutralisiert wird.
  • Kunstharze enthalten stets auch bei Anwendung eines Überschusses von Glycerin geringe Mengen von Säure, z. B. wenn es sich um ein Glycerin-Phthalsäure-Kondensationsprodukt handelt, an Phthalsäure. Um diese freien Säuren zu beseitigen und dadurch das Koagulieren der Füll- und Farbstoffe zu verhindern, wird das Harz aufgelöst, und zwar z. B. in Aceton, Alkohol-Benzol, Glykoldiacetat, Äthyllaktat, Dibutylphthalat, i Diäthylphthalat, Benzylacetat sowie Glykolderivate, wie beispielsweise Monoäthyläther. Der Lösung wird alsdann ein alkalisches Mittel zugesetzt, z. B. ungelöschter Kalk, calcinierte Soda Calciumcarbonat oder Bariumhydr oxyd, und zur völligen Durchführung der Neutralisation das Ganze kurze Zeit durchgeschüttelt. Schließlich wird die klare Lösung in bekannter Weise von dem übrigen getrennt.
  • Basische Farb- und Füllstoffe wie Zinkoxyd, Titanoxyd oder basisches Bleicarbonat, können nun ohne Gefahr der Koagulation mit der Harzlösung vereinigt werden. Dasselbe ist auch der Fall mit neutralen Farbstoffen.
  • Die fertige Lösung kann auf Metalle, Porzellan o. dgl. als Email durch Aufspritzen oder Aufstreichen aufgebracht und in bekannter Weise erhärtet werden.

Claims (1)

  1. PATFINTA\TSPRÜCHR: i. Verfahren zur Verhinderung des Koagulierens bei der Zugabe von Füll- oder Farbstoffen zu einer Auflösung von aus mehrwertigen Alkoholen und mehrbasischen Säuren hergestellten, noch freie Säure aufweisenden Kunstharzes, dadurch gekennzeichnet, daß der Harzlösung vor der Zugabe der Füll- oder Farbstoffe basische anorganische Mittel zugesetzt werden und der dabei entstehende Niederschlag abgetrennt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, der Harzlösung ungelöschter Kalk zugesetzt wird. ;. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß der Harzlösung Calciumcarbonat zugesetzt wird. 4. Verfahr en nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Harzlösung Bariumhydroxyd zugesetzt wird. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, der Harzlösung calcinierte Soda zugesetzt wird.
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