DE565151C - Fuell- und Haftkoerper - Google Patents

Fuell- und Haftkoerper

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DE565151C
DE565151C DESCH94651D DESC094651D DE565151C DE 565151 C DE565151 C DE 565151C DE SCH94651 D DESCH94651 D DE SCH94651D DE SC094651 D DESC094651 D DE SC094651D DE 565151 C DE565151 C DE 565151C
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FRIEDRICH SCHIMRIGK DR ING
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FRIEDRICH SCHIMRIGK DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/30Loose or shaped packing elements, e.g. Raschig rings or Berl saddles, for pouring into the apparatus for mass or heat transfer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2219/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
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Description

  • Füll- und Haftkörper Die Erfindung betrifft einen spezifisch oberflächenreichen, schwebefähigen und beweglichen Füll- und Haftkörper, der zu Reinigungs- und Belüftungszwecken u. dgl. in Trinkwasser- und Gasreinigungsanlagen, in Abwasserbecken, in Wäschern u. dgl. Verwendung finden kann.
  • Füllkörper, die zwecks Oberflächenvergrößerung im Behälter eingefüllt werden, sind an sich bekannt. Diese Körper haben aber den Nachteil, daß sie in fester und unbeweglicher Füllung eingebracht werden, so daß sie nach einer gewissen Zeit, die von den jeweiligen Arbeits- und Betriebsbedingungen abhängt, aus dem Behälter entfernt und gereinigt werden müssen. Die Folge hiervon ist, daß zur Vermeidung einer Verschlammung die Anlage entweder zeitweise stillgesetzt werden muß, so daß erhöhte Betriebskosten entstehen und Reserveanlagen vorgesehen werden müssen, die die Gesamtanlagekosten naturgemäß erhöhen.
  • Diese Nachteile sollen erfindungsgemäß dadurch behoben werden, daß bewegliche oberflächen reiche Füllkörper vorgesehen werden, die je nach Bedarf in der Anlage selbst in kurzer Zeit leicht und wirksam gereinigt werden können.
  • Die Füllkörper werden aus Holzspänen, die eine große spezifische Oberfläche, d. h. eine im Verhältnis zum Volumen große Oberfläche besitzen, beispielsweise in der Weise hergestellt, daß, wie die Abb. I und 2 zeigen, Holzspäne zu einem von allen Seiten beaufschlagten kugelförmigen bzw. halbkugelförmigen Körper geformt- und mittels Klammern zusammengehalten werden. Je nach dem erforderlichen spezifischen Gewicht werden die Füllkörper im Bedarfsfalle durch andere Stoffe, beispielsweise Metallteile, beschwert.
  • Diese Beschwerung kann auch einseitig sein, um dem Füllkörper jede gewünschte Schwebelage im Behälter zu geben.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Füllkörper sei als Beispiel ein Gaswascher gewählt. In diesem Falle werden die Füllkörper in den Reinigungsbehälter eingebracht und schaffen dort infolge ihrer großen Oberfläche günstige Verteilungs- und Berührungsverhältnisse für das zu reinigende Gas und die Waschflüssigkeit. Durch Siebe, Netze u. dgl. kann den Schwebekörpern jede gewünschte Lage im Behälter gegeben verden.
  • Zu diesem Zwecke werden die genannten Siebe und Netze horizontal, vertikal oder geneigt angeordnet.
  • Wenn nun infolge der Abscheidung der im Gas enthaltenen Bestandteile die Durchgangswege für das Gas verringert werden, werden Luft- bzw. Wasserstrahlen oder Luft-und Wasserstrahlen, deren Wirkung durch mechanische Mittel ergänzt werden kann, in den Behälterboden, in die Behälterdecke oder an den Seiten des Behälters eingeführt, und zwar derart, daß den Füllkörpern eine Bewegung erteilt wird. Durch eine geeignete Anordnung der Luft- bzw. Wasserdüsen oder sonstiger mechanischer Bewegungsvorrichtungen kann den Füllkörpern jede von Fall zu Fall gewünschte Bewegung erteilt werden.
  • Hierbei werden dann die auf den Füllkörpern abgeschiedenen Stoffe entfernt und die Füllkörper während des Betriebes gereinigt.
  • Das Reinigungsverfahren mit dem erfindungsgemäßen Füllkörper kann auch in der Weise durchgeführt werden, daß die Füllkörper dauernd bewegt werden, so daß die auf ihnen abgeschiedenen Stoffe im Augenblick des Entstehens kontinuieflich entfernt werden.
  • In vorteilhafter Weise läßt sich der erfindungsgemäße Füllkörper auch als Träger von Katalysatoren verwenden, sofern zur Beschleunigung von irgendwelchen Reaktionen Kontaktstoffe verwendet werden sollen. Beispielsweise kann die Belüftung eisenhaltigen oder manganhaltigen Grundwassers mit Hilfe der Füll- und Haftkörper unmittelbar in einem Heber- oder Sammeibrunnen bewirkt werden. Die Körper werden in das Becken, das mit dem zu behandelnden Wasser gefüllt ist, regellos eingebrackt Die Belüftung kann durch mechanisches Einschlagen von Luft oder durch Zuführung von Druckluft erfolgen. Es ist dabei nicht notwendig, daß die, Druckluft auf der Sohle des Behälters zugeführt wird, weil durch die Füll- und Haftkörper, die in dem Wasser und mit Wasserinhalt umgewälzt werden, die Luft mit allen Wasserteilen in Berührung gebracht wird.
  • Abgesehen davon, daß die Füll- und Haftkörper die Luft fein verteilen und in dem Wasser festhalten, besetzen sie sich mit Eisen- oder Manganschlamm und wirken so als Katalysatoren. Das Wasser kann nach diesem Verfahren ebenso wirksam belüftet werden wie durch Verregnung, wobei, wie dort, freie Gase, wie Schwefelwasserstoff und Kohlensäure, aus dem Wasser entfernt werden. Ein besonderer Vorteil ergibt sich daraus, daß das Wasser nicht, wie bei Verregnung notwendig, zweimal gepumpt werden muß. Auch eine Entsäuerung des Wassers oder sonstige chemische Beeinflussung kann zugleich mit der Belüftung bewirkt werden.
  • Beispielsweise kann man feinen Marmorkies oder Marmorpulver in den Behälter rieseln lassen, in welchem die Haftkörper sich befinden. Man kann die Körper in einem relativen Ruhezustand erhalten, um sie mit Eisenschlamm oder chemischen Stoffen, wie Marmorpulver, in stärkerem Maße überziehen zu lassen, als es bei ständig bewegten Körpern möglich wäre. Nur zeitweise würden die Körper ihre volle Beweglichkeit zwecks Waschung freigegeben erhalten. Man kann sie auch dauernd im Wasser in Bewegung lassen und so die Katalysatoren, die Luft oder Chemikalien durch sie im Wasser verteilen.
  • Dieselben Vorteile ergeben sich auch in den Fällen, in denen die Füllkörper Träger von nicht als Katalysatoren wirkenden Stoffen sind, wie beispielsweise bei der Abwasserreinigung nach dem Belebtschlammverfahren.
  • Hier schafft der Füllkörper, der auch als Haftkörper bezeichnet werden kann, eine große Oberfläche, an der sich der Schlamm in feiner Verteilung festsetzen kann, so daß die Belüftung infolge der ebenfalls fein verteilten Luft und der innigen Berührung mit dem Abwasser ein Maximum an Wirksamkeit erreicht. Auch in diesem Falle ist eine Verschlammung selbst bei hoher Belastung der Anlage nicht möglich, da die Beweglichkeit der Haftkörper jederzeit die Möglichkeit gibt, sie in der bereits beschriebenen Art und Weise umzuwälzen, um ihrer Verschlammung vorzubeugen. Die Folge hiervon ist, daß einmal die Anlage verhältnismäßig klein und daher billig gebaut werden kann und fernerhin die Betriebskosten niedrig gehalten werden können, da infolge der guten Luftausnützung der Luftverbrauch an sich gering ist.
  • Es braucht wohl kaum darauf hingewiasen zu werden. daß sich die Durchbildung der Füll- und Haftkörper sowie ihre Verwendung nicht auf die angeführten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können sie mit Vorteil überall dort verwendet werden. wo große Berührungs- und Tragoberflächen in Verbindung mit der Möglichkeit einer Bewegung der Füll- und Haftkörper zu ihrer Reinigung und Verschiebung im Behälter o. dgl. geschaffen werden sollen.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Füll- und Haftkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus Holzspänen besteht, die kugelförmig bzw. halbkugelförmig zusammengelegt und durch Klammern festgehalten sind.
  2. 2. Füll- und Haftkörper nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper je nach dem spezifischen Gewicht der Flüssigkeit und der gewünschten Schwebelage gleichmäßig oder einseitig beschwert ist.
DESCH94651D 1931-07-01 1931-07-01 Fuell- und Haftkoerper Expired DE565151C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938908C (de) * 1953-09-17 1956-02-09 Basf Ag Verfahren zur Wiedergewinnung von Edelmetallen, insbesondere Metallen der Platingruppe, aus den bei katalytischen Umsetzungen an solchen Metallen gebildeten Reaktionsgasen
DE1255088B (de) * 1962-01-30 1967-11-30 Metallgesellschaft Ag Gaswaescher mit fluessigkeitsberieselten Wirbelschichten
DE1274075B (de) * 1958-07-29 1968-08-01 Aluminium Lab Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Stoffaustausch zwischen einer Fluessigkeit und einem Gas
US3438614A (en) * 1967-09-22 1969-04-15 Frank Lipinski Tower packing

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DE938908C (de) * 1953-09-17 1956-02-09 Basf Ag Verfahren zur Wiedergewinnung von Edelmetallen, insbesondere Metallen der Platingruppe, aus den bei katalytischen Umsetzungen an solchen Metallen gebildeten Reaktionsgasen
DE1274075B (de) * 1958-07-29 1968-08-01 Aluminium Lab Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Stoffaustausch zwischen einer Fluessigkeit und einem Gas
DE1255088B (de) * 1962-01-30 1967-11-30 Metallgesellschaft Ag Gaswaescher mit fluessigkeitsberieselten Wirbelschichten
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