DE56474C - Kopfbedeckung mit auswechselbarem Schweifsleder - Google Patents
Kopfbedeckung mit auswechselbarem SchweifslederInfo
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- DE56474C DE56474C DENDAT56474D DE56474DA DE56474C DE 56474 C DE56474 C DE 56474C DE NDAT56474 D DENDAT56474 D DE NDAT56474D DE 56474D A DE56474D A DE 56474DA DE 56474 C DE56474 C DE 56474C
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- Germany
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- strip
- headgear
- fabric
- replaceable tail
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C5/00—Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
- A42C5/02—Sweat-bands
Landscapes
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im vorliegenden Falle zur Verwendung kommende Schweifsaufsauge- und Schutzvorrichtung
besteht aus einem den bisher an Hüten und Mützen gebräuchlichen Ledern in
Form und Gröfse entsprechenden Streifen Zinnfolie und einem Streifen porösen, Feuchtigkeit
leicht aufsaugenden Stoff. Der Metallstreifen kommt an Stelle des Hutleders direct
auf den Körper der Kopfbedeckung und auf diesen wieder der poröse Stoffstreifen zu liegen,
so dafs letzterer beim Tragen der Kopfbedeckung Haar und Kopfhaut berührt.
Die Erfindung bezweckt nun, folgende drei Punkte in sich zu vereinigen:
ι. den vorgenannten porösen Stoffstreifen an der Kopfbedeckung seinem Zwecke entsprechend,
und zwar so zu befestigen, dafs derselbe behufs öfterer Reinigung von Schweifs, Haaröl etc. beliebig von der Kopfbedeckung
abgelöst und ohne Naht wieder angebracht werden kann,
2. dafs die Art der Befestigung ohne das Abnehmen oder Herunterklappen des Stoffstreifens
nicht bemerkbar ist, weil dadurch die Eleganz der Kopfbedeckung beeinträchtigt würde,
3. zu vermeiden, dafs die Befestigung Unebenheiten verursacht, welche beim Tragen
der Kopfbedeckung unangenehm zu empfinden wären.
Man erreicht dies auf folgende Weise:
Nachdem der erwähnte Metallstreifen an der Kopfbedeckung befestigt worden ist, werden auf demselben an seinem unteren Ende kleine Plättchen oder Scheibchen aus dünnem Blech oder anderem geeigneten Material, welche sämmtlich gleich grofs sind, in ihrer eigenen Gröfse genau entsprechenden Zwischenräumen neben einander angebracht, und zwar mit Naht oder Heftung durch die oben und unten befindlichen kleinen Lochungen; die Seiten bleiben frei, so dafs sich ein Band etc. unter den Scheibchen waagrecht hindurchziehen läfst. Ebenso wird die eine Seite des porösen Stoffstreifens, welche auf den Metallstreifen zu sieht, am unteren Ende mit solchen in ihrer Gröfse genau entsprechenden Zwischenräumen neben einander befindlichen Scheibchen versehen. Wird nun der Stoffstreifen auf den Metallstreifen gelegt, so füllt die eine Reihe Scheibchen die Zwischenräume der anderen und umgekehrt aus, infolge dessen sich beide Reihen zu einer in der ganzen Rundung ununterbrochen fortlaufenden Fläche ergänzen. Durch einen passenden Bandstreifen kann die gewünschte Befestigung nun leicht bewirkt werden; derselbe wird abwechselnd unter je einem Scheibchen des Metallstreifens und einem Scheibchen des Stoffstreifens hindurchgezogen, und sobald er auf diese Weise unter sämmtliche Scheibchen gebracht ist, an den sich gegenüberstehenden Enden derart zusammengezogen, bis sein unter den Scheibchen befindlicher Theil in der Länge nicht mehr beträgt als die Länge des Metallstreifens, nun mittelst Schleife geknüpft, und die Befestigung ist beendigt.
Nachdem der erwähnte Metallstreifen an der Kopfbedeckung befestigt worden ist, werden auf demselben an seinem unteren Ende kleine Plättchen oder Scheibchen aus dünnem Blech oder anderem geeigneten Material, welche sämmtlich gleich grofs sind, in ihrer eigenen Gröfse genau entsprechenden Zwischenräumen neben einander angebracht, und zwar mit Naht oder Heftung durch die oben und unten befindlichen kleinen Lochungen; die Seiten bleiben frei, so dafs sich ein Band etc. unter den Scheibchen waagrecht hindurchziehen läfst. Ebenso wird die eine Seite des porösen Stoffstreifens, welche auf den Metallstreifen zu sieht, am unteren Ende mit solchen in ihrer Gröfse genau entsprechenden Zwischenräumen neben einander befindlichen Scheibchen versehen. Wird nun der Stoffstreifen auf den Metallstreifen gelegt, so füllt die eine Reihe Scheibchen die Zwischenräume der anderen und umgekehrt aus, infolge dessen sich beide Reihen zu einer in der ganzen Rundung ununterbrochen fortlaufenden Fläche ergänzen. Durch einen passenden Bandstreifen kann die gewünschte Befestigung nun leicht bewirkt werden; derselbe wird abwechselnd unter je einem Scheibchen des Metallstreifens und einem Scheibchen des Stoffstreifens hindurchgezogen, und sobald er auf diese Weise unter sämmtliche Scheibchen gebracht ist, an den sich gegenüberstehenden Enden derart zusammengezogen, bis sein unter den Scheibchen befindlicher Theil in der Länge nicht mehr beträgt als die Länge des Metallstreifens, nun mittelst Schleife geknüpft, und die Befestigung ist beendigt.
In beiliegender Zeichnung sind in der Ansicht an einem Hutabrifs h — die Hutkrempe
ist bezeichnet hk — die Lage des Metallstreifens
i, sowie die Lage des porösen Stoffstreifens s veranschaulicht. Der Stoffstreifen s
ist zur Hälfte seines abgerissenen Theiles um-
gebogen, wodurch die an ihm befindlichen Scheibchen t2, sowie die auf dem Metallstreifen
i befestigten Scheibchen i1, ferner der
sich unter beiden hinziehende Bandstreifen b sichtbar werden.
Wie aus dem Gesagten schon hervorgeht, wird durch die Anbringung der Scheibchen tl
und f2 der im Anfange unter i., 2. und 3. genannte Zweck erreicht. Der Stoffstreifen s
kann durch Lösung der Schleife und Herausziehen des Bandstreifens b beliebig vom Hut
abgenommen und durch Einziehen des Bandstreifens b an der Kopfbedeckung ohne Naht
wieder befestigt werden — die Befestigung ist nicht mit einer gewöhnlichen Schnürvorrichtung
durch Löcher oder Einschnitte etc. zu verwechseln —, dabei ist die Art der Befestigung
ohne Abnahme oder Herunterschlagen des Stoffstreifens s nicht bemerkbar, und schliefslich
hat die Eigenart der Befestigungsweise, die gedachten Scheibchen, noch den Vortheil,
dafs der Bandstreifen b durch das feste Aufliegen dieser Scheibchen in seiner ganzen Breite
glatt gehalten wird, demzufolge sich nicht verwickeln kann und dadurch keine Knoten, noch
sonstige Unebenheiten abgiebt. Die Scheibchen und der Bandstreifen zusammen selbst
sind in der Stärke zu gering, als dafs sie eine Erhöhung darstellten, die beim Tragen der
Kopfbedeckung zu empfinden wäre.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kopfbedeckung, bei welcher ein leichtes Auswechseln des Schweifsleders dadurch möglich gemacht ist, dafs das letztere mit Hülfe eines Bandes (b) oder dergleichen gehalten wird, welches durch in geeigneten Abständen wechselweise am Schweifsleder und dem Innenrande der Kopfbedeckung angebrachte Halter (t1 t2) gezogen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56474C true DE56474C (de) |
Family
ID=330913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56474D Expired - Lifetime DE56474C (de) | Kopfbedeckung mit auswechselbarem Schweifsleder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56474C (de) |
-
0
- DE DENDAT56474D patent/DE56474C/de not_active Expired - Lifetime
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