DE56455C - Vorrichtung zur Ueberwachung des Athmens bei Inhalations-Apparaten - Google Patents
Vorrichtung zur Ueberwachung des Athmens bei Inhalations-ApparatenInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M16/00—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
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-
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- A61M16/01—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes specially adapted for anaesthetising
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
1 in LONDON.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1890 ab.
Die nachfolgend beschriebene Erfindung bezweckt, den Aerzten bei der Betäubung der
Patienten eine Ueberwachung der Ein- und Ausathmung der Kranken zu gestatten, so dafs
sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Art der Athemzüge bequem einer fortdauernden
Prüfung unterliegt.
Die Vorrichtung ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 6 veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι den Apparat auf einem Mundstück angebracht, welches selbst im Verticalschnitt dargestellt
ist, während der Apparat in der Vorderansicht sich zeigt. Fig. 2 veranschaulicht eine
Oberansicht dieser Anordnung, Fig. 3 den Apparat mit einer abgeänderten Form des
Mundstückes im Verticalschnitt, Fig. 4 eine Oberansicht dieser Anordnung und schliefslich
Fig. 5, sowie Fig. 6 je eine Detailconstruction.
M (Fig. 1 bezw. 3) ist das Mundstück, welches dem Kranken über den Mund gelegt wird;
auf diesem Mundstück befindet sich die den Gegenstand vorliegender Erfindung betreffende
Vorrichtung. Letztere besteht aus einem hohlen Kegel c, welcher nach unten zu in einen
Hohlcylinder C übergeht und sich schliefslich zu einem Hohlcylinder P erweitert, so dafs
ein vorspringender Rand r entsteht. Auf diesem Rande r sitzt ein Ring jR, welcher das konische
Stück C c umgiebt. Nahe an der Oberkante dieses Ringes jR, welcher etwas über die Oberkante
des offenen abgestumpften Hohlkegels c hinwegragt, ist ein Schlitz i angeordnet, welcher
die beiden etwas in den Ringmantel versenkten kleinen Röhrchen ttl trägt (Fig. 5 und 4). In
diesen Röhrchen tt1 sind kleine spitze Spindeln
befestigt, welche einem Halter h als Achse dienen. Dieser Halter h trägt die das eigentliche
Beobachtungsmittel darstellende Flaumfeder jP, welche über der Oeffnung des abgestumpften
Hohlkegels c ruht und bei der gelindesten Luftströmung in Bewegung geräth,
wobei sich der Halter h um die in den Röhrchen t tl befestigten Spindeln dreht. Der Hohlcylinder
P ist nun entweder, wie bei der Anordnung Fig. 3, über den cylindrischen Rand
des Mundstückes M geschoben oder, wie in Fig. ι dargestellt ist, an seinem unteren Theile
von dem oberen Theile des Mundstückes M umgeben. Im ersteren Falle führt die Röhre ρ
durch die Wandungen des Hohlcylinders P und des cylindrischen Randes des Mundstückes M
hindurch; im letzteren Falle mündet die Röhre ρ in eine der am Rahmen^des Mundstückes M befestigten
Seitenrippen α α1, so dafs das eingeführte
Chloroform oder andere narcotische Gas durch die am oberen Ende der betreffenden Seitenrippen
a' vorgesehenen Durchlöcherungen in das Mundstück M gelangen kann. Die Luft
strömt durch die obere Oeffnung des abgestumpften Hohlkegels c aus und ein, wobei je
nach der Stärke, Schnelligkeit und Dauer der Athemzüge die Feder Fgröfsere, schnellere und
länger andauernde Schwingungen macht. Nach diesen Schwingungen kann der Arzt sich ein
Urtheil über die Athmung seines Patienten bilden. Damit die Feder F sich zur bequemen
Beobachtung stets dem beobachtenden Arzte gegenüber befindet, auch wenn der Kranke
seinen Kopf nach anderer Richtung dreht, sind an dem cylindrischen Theile C zwei gegenüberliegende
symmetrische Schlitze angeordnet, von welchen in der Zeichnung (Fig. 3) nur der
eine, s, sichtbar ist. An entsprechender Stelle sind in dem Mantel des Ringes R kleine Stellschrauben
nn1 angebracht, deren Spitzen in
den vorhin erwähnten Schlitzen gleiten, so dafs je nach der Kopfneigung des Kranken der
Ring R und somit auch die Feder F in eine geeignete Stellung gedreht werden können. Der
in Fig. 6 veranschaulichte Hut dient zum Ueberschieben über den Ring i?, wenn der
Apparat aufser Thätigkeit ist; er schützt dann letzteren vor Beschädigung und Verunreinigung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: -Bei Inhalirvorrichtungen für Chloroform und andere Betäubungsgase die Anordnung eines konischen Hohlkegels c, über dessen Oeffnung eine im Mantel eines übergeschobenen Ringes R drehbar gelagerte Flaumfeder F ruht, so dafs je nach der Art der Athmung des Kranken diese Feder F mehr oder weniger schwingt, zum Zweck, Ermöglichung einer genauen Ueberwachung der Athmung der betäubten Kranken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE56455T | 1890-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56455C true DE56455C (de) | 1891-05-09 |
Family
ID=330896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189056455D Expired DE56455C (de) | 1890-08-06 | 1890-08-06 | Vorrichtung zur Ueberwachung des Athmens bei Inhalations-Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56455C (de) |
-
1890
- 1890-08-06 DE DE189056455D patent/DE56455C/de not_active Expired
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