DE559710C - Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstaende aus Kunstharz - Google Patents
Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstaende aus KunstharzInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44F—SPECIAL DESIGNS OR PICTURES
- B44F5/00—Designs characterised by irregular areas, e.g. mottled patterns
Landscapes
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstände aus Kunstharz Man hat bereits versucht, aus Kunstharz, z. B. einem Plienol-Formaldehyd-Kondensationsprodukt, durch Pressung hergestellten Gegenständen das Aussehen von Marmor oder anderen Natursteinen zu geben. Zu diesem Zweck hat man die Preßform mit einer Anzahl verschieden gefärbter Stücke oder Brocken aus Kunstharzmasse beschickt. Der Erfolg war indessen nicht völlig der gewünschte, da die Farben hierbei zum Teil ineinander überfließen. Setzt man der Masse schwerere Farben, z. B. Metallstaub, zu, so verteilen sich diese nicht in der gewünschten Weise, sondern sinken zum Teil zu Boden und lagern sich in der Nähe des Grundes der Preßform erheblich dichter als in den übrigen Teilen des Preßlinges ab.
- Gemäß der Erfindung vermeidet man diesen Übelstand und erreicht eine reine Maserung dadurch, daß die einzelnen gefärbten Massebrocken je mit einem andersfarbigen Klebemittel umhüllt und in bekannter Weise gepreßt werden. Das Klebemittel kann aus Kunstharz bestehen, gleichzeitig als Träger eines farbgebenden Mittels, z. B.- einer Farbe, eines gefärbten Pulvers, eines Metallpulvers, dienen, -wodurch aus solcher Masse gepreßte Gegenstände den bekannten chinesischen farbigen Erzeugnissen gleichen. Die Umhüllung der Stücke mit einem Klebemittel kann z_. B. dadurch erreicht -werden, daß man sie in ein Lösungsmittel taucht. Man kann die Umhüllung auch dadurch vornehmen, daß man die Stücke in den Klebestoff einwälzt. Die Färbung des Klebemittels kann nun nachträglich durch Wälzen der Stücke in dem Farbpulver bzw. Metallpulver geschehen. Dieses Pulver kann aber dem Klebemittel auch schon vorher zugesetzt werden.
- Nach der Einfärbung werden die umhüllten Stücke getrocknet. Die getrocknete Masse ist preßfertig.
- Eine besondere Wirkung erreicht man weiter dadurch, daß man mehrere Farben enthaltende Stücke mit dem Klebemittel umhüllt, wodurch an manchen Stellen diese Farben ineinander übergehen. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, den Massebrocken verschiedene Größen zu .geben, um ein abwechslungsreiches Bild zu erhalten.
- Es ist bereits vorgeschlagen, gemaserte Kautschukgegenstände in der Weise herzustellen, daß gefärbte Stücke aus unvulkanisiertem Kautschuk in eine metallpulverhaltige Gummilösung getaucht wurden, wobei sie einen Metallpulverüberzug erhalten. Die so vorbehandelten Stücke werden alsdann in einer Presse zusammengepreßt oder auf einem Kalander zusammengewalzt und vulkanisiert.
- Bei der Fabrikation gemaserter Gegenstände aus Kautschuk bestehen jedoch nicht die technischen Schwierigkeiten, die auf dem Kunstharzgebiet die Herstellung solcher gemaserter Gegenstände erschweren, deren einzelne Farbflächen weich ineinander übergehen. Die Schwierigkeiten sind insbesondere darauf zurückzuführen;. daß die Kunstharzstücke, die verprelSf werden sollen, unter Druck und Hitze zum Schmelzen gebracht und .gehärtet werden. Die Übertragung des Verfahrens aus der Kautschukindustrie auf die Verarbeitung von Kunstharz war also nicht naheliegend, auch war der dabei erreichte Erfolg bei dem verschiedenartigen Verhalten beider Stoffe nicht mit Sicherheit vorauszusehen.
- Das neue Verfahren kann auf die verschiedenartigsten Kunstharzmassen, wie Phenolformaldehyd-, Harnstofformaldehydharze, Anwendung finden, die in Formen unter Druck und Hitze zum Schmelzen gebracht und dann zum fertigen Preßteil verarbeitet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstände aus Kunstharz, dadurch gekennzeichnet, daß gegebenenfalls mit Füllmitteln versetzte Kunstharzstücke mit einem andersfarbigem Klebemittel umhüllt und in bekannter Weise gepreßt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Klebestoff umhüllten Stücke in farbgebenden Stoffen, z. B. in Farbe oder Metallstaub, gewälzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES95663D DE559710C (de) | 1929-12-18 | 1929-12-18 | Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstaende aus Kunstharz |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES95663D DE559710C (de) | 1929-12-18 | 1929-12-18 | Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstaende aus Kunstharz |
Publications (1)
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|---|---|
| DE559710C true DE559710C (de) | 1932-09-17 |
Family
ID=7519534
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES95663D Expired DE559710C (de) | 1929-12-18 | 1929-12-18 | Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstaende aus Kunstharz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559710C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835946C (de) * | 1950-07-11 | 1952-04-07 | Willy Benninghaus | Verfahren zur Herstellung von Formstuecken aus Kunstharzpressmasse mit oberflaechengleich eingepressten Zeichen, Schriften usw. |
-
1929
- 1929-12-18 DE DES95663D patent/DE559710C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE835946C (de) * | 1950-07-11 | 1952-04-07 | Willy Benninghaus | Verfahren zur Herstellung von Formstuecken aus Kunstharzpressmasse mit oberflaechengleich eingepressten Zeichen, Schriften usw. |
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