DE55823C - Aus Segmenten gebildete Gummi-Radreifen für Fahrräder - Google Patents

Aus Segmenten gebildete Gummi-Radreifen für Fahrräder

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DE55823C
DE55823C DENDAT55823D DE55823DA DE55823C DE 55823 C DE55823 C DE 55823C DE NDAT55823 D DENDAT55823 D DE NDAT55823D DE 55823D A DE55823D A DE 55823DA DE 55823 C DE55823 C DE 55823C
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Germany
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segments
wheel
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rim
wheel tires
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55823D
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G. HURDLE in St. Deny's Southampton, Adelaide Road 4
Publication of DE55823C publication Critical patent/DE55823C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/102Tyres built-up with separate rubber parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die Zusammenstellung eines Radreifens für Fahrräder durch die Aneinanderreihung segmentartiger Theile aus Gummi, bei welchem die einzelnen Theile wellenartig geformt sind. Der Hauptzweck dieser Anordnung ist, einen Radreifen herzustellen, welcher erstens grofse Sicherheit und Befestigung auf dem Radkranz erhält, zweitens dessen Anfertigung grofse Ersparnisse an Material zuläfst, und drittens die Ausbesserungen mit Leichtigkeit und mit wenig Kosten vorzunehmen sind.
Wird mit einem derartig ausgestatteten Fahrrad ein schlüpfriger Boden befahren, so soll dasselbe weder gleiten, noch auch beim Befahren eines steilen Hügels eine tiefe Spur erzeugen und infolge dessen das Befahren müheloser von statten gehen.
. Fig. ι ist ein Schnitt durch die Mittelebene eines vollständigen Radkranzes, dessen Reifen aus Gummi besteht,
Fig. 2 ein zu ersterem senkrechter Querschnitt,
Fig. 3 zeigt die Ansicht zweier Segmente und die angewendete Sicherung der Verbindung unter einander,
Fig. 4 und 5 stellen Ansichten eines Segmentes in abgeänderter Gestalt dar.
An Stelle des bisherigen, aus einem Ganzen bestehenden Gummireifens wird jetzt der Radreifen A aus mehreren Theilen oder Segmenten c, deren Oberfläche b mehr oder weniger wellen- oder hügelförmig angeordnet ist, zusammengesetzt. In den Fig. 1, 3,4 und 5· wird diese Gestalt veranschaulicht. Die einzelnen Segmente c bestehen aus dem gewöhnlichen Material, welches wie bisher bei den Reifen aus einem Ganzen Verwendung findet. Der untere Theil dieser Segmente ist ebenfalls wellig oder mit Einschnitten versehen; es ist jedoch technisch vortheilhafter, dafs diese einen gröfseren Verticalschnitt besitzen als erstere, da die Elasticität der Oberfläche in diesem Falle erhöht wird.
Durch die wellenförmige Gestalt des Gummi-Radreifens erhält das Rad selbst ein erhöhtes Eingriffsvermögen auf dem Boden, so dafs bei schlüpfriger Fahrbahn ein Ausgleiten vermieden und daher ein sicheres Fahren erzielt wird. Die wellige Form giebt dem Fahrrad eine mehr springende, also elastische Bewegung.
Die Sicherung des Reifens A auf dem Rade erfolgt in der Weise, dafs der Radkranz f mit einer entsprechenden Menge Kitt versehen und der Kranz A aufgebracht wird. Der Kitt verbindet zunächst den Radkranz mit dem Reifen, bildet dann aber ferner noch in den Wellungen der Unterfläche Anhäufungen, welche nach ihrem Erstarren ebenfalls zu Wellungen werden und deshalb den Reifen auf dem Radkranz festhalten. Um das ganze Rad bezw. über die einzelnen Segmente wird jetzt der Draht d gelegt und dessen Enden d1 und d2 in einander gehakt (s. Fig. 3). In diesem Falle müssen die Segmente jedoch mit einem senkrechten Einschnitt versehen werden; da hierdurch aber die Sicherheit des Rades vermindert wird, so kann der Draht besser in eine in den Segmenten angeordnete Durchbohrung gesteckt werden, so dafs die einzelnen Theile c auf d aufgereiht sind und dieser zusammenhängende

Claims (1)

  1. Reifen A alsdann um den Radkranz gelegt und auf diesem, wie oben, durch den Kitt b λ gesichert wird.
    Wenn die in dieser Weise hergestellten Radreifen an irgend einer Stelle schadhaft geworden sind, bedarf es nur der Auswechselung des schadhaften Segmentes gegen ein neues. Ferner soll die Wirkung der Bremsvorrichtung bei diesem Rade eine gröfsere sein, wie bei anderen Rädern. Da der auf / aufgetragene Kitt je nach der Gestalt der Segmente ebenfalls Wellungen, und zwar mit c entsprechende bildet, soll auch das Abgleiten des Radreifens vom Kranze verhindert werden.
    Patent-Ανspruch:
    Aus Segmenten gebildete Gummi - Radreifen für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit Vorsprüngen hergestellten Segmente c auf den Radkranz gekittet und von dem mit Haken dl und d"1 versehenen Draht d durchzogen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55823D Aus Segmenten gebildete Gummi-Radreifen für Fahrräder Expired - Lifetime DE55823C (de)

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