DE557142C - Verfahren zum homogenen Auskleiden eiserner oder kupferner Kessel mit Metall - Google Patents

Verfahren zum homogenen Auskleiden eiserner oder kupferner Kessel mit Metall

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DE557142C
DE557142C DENDAT557142D DE557142DD DE557142C DE 557142 C DE557142 C DE 557142C DE NDAT557142 D DENDAT557142 D DE NDAT557142D DE 557142D D DE557142D D DE 557142DD DE 557142 C DE557142 C DE 557142C
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Germany
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DENDAT557142D
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RHEINISCHE MASCHINEN U APPBAU
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/19Soldering, e.g. brazing, or unsoldering taking account of the properties of the materials to be soldered

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

in Mainz
Die Verwendung von Edelmetallen beim
Apparatebau in der Chemie nimmt immer größere Dimensionen an. Ganz besonders werden empfindliche Reaktionen unter Druck in größerem Maßstabe wie früher ausgeführt.
Die hierfür verwendeten Apparate mußten
des Druckes wegen mit starken Wandungen versehen werden, was natürlich große Kosten verursachte, oder man mußte sich mit kleinen Apparaten begnügen, was den Nachteil hatte,. daß die Produktionskosten unverhältnismäßig stark in die Höhe gingen.
Man ging dazu über, die eisernen Apparate mit einem dünnen Ausschlag von Bronze, Silber, Platin oder Gold zu versehen. Der eiserne Apparat soH hierbei den Betriebsdruck aufnehmen, und der Ausschlag soll neutral auf die Reaktion wirken.
Diese Ausführung hat den großen Nach-
ao teil, daß der Metallausschlag bei dem geringsten Unterdruck im Kessel vollständig zusammengezogen wird und durch einen neuen ersetzt werden muß. Dieses Zusammenziehen des Metallausschlages kann zwar, wie bereits vorgeschlagen wurde, dadurch vermieden werden, .daß man vor Inbetriebnahme des Kessels den Raum zwischen Metallausschlag und Behälterwandung evakuierte, doch gestaltet sich dadurch die Inbetriebnahme des Kessels umständlich und zeitraubend.
Es wurde nun gefunden, daß die erwähnten Nachteile vermieden werden können, wenn der .Ausschlag homogen an den eisernen Mantel befestigt wird. Nachstehend sei das Verfahren an Hand der nebenstehenden Zeichnung näher beschrieben.
Der eiserne Apparat α wird in bekannter Weise innen und der Edelmetallausschlag b außen verzinnt. Ferner wird der eiserne Apparat nach der Verzinnung mit einer dünnwandigen Zinnfolie ausgekleidet, die in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist. Der Kessel wird an mehreren Stellen c angebohrt und durch kurze Anschlußätücke mit der Leitung d verbunden, die zu einer Vakuumpumpe führt. Nun wird der außen verzinnte Edelmetallausschlag b in den mit 'der Zinnfolie ausgekleideten eisernen Apparat α hineingeschoben, mit dem Treibhammer gegen die eiserne Wandung angetrieben, so daß der Zwischenraum auf ein Minimum zusammensinkt, und der umgebördelte Rand durch einen Deckel f fest auf den Flansch des Kessels gepreßt.
Dann wird der Zwischenraum längere Zeit durch eine Hochvakuumpumpe, wie bekannt, evakuiert, wobei, um eine gute Ableitung der Luft zu gewährleisten, der Kessel so gelagert wird, daß die Durchbohrungen c nach oben g0 liegen, und der eiserne Apparat gleichmäßig angewärmt, so daß der Edelmetallausschlag beim Schmelzen der Zinnfolie sich reckt und absolut dicht an die Wandung des eisernen Apparates herangedrückt· wird. Hierbei findet eine absolut einwandfreie homogene Verbindung des Metallausschlages mit dem eisernen Kessel statt. An den Durchbohrungen c werden auf den Metallausschlag zweckmäßig Drahtgewebe e aufgelegt, die verhindem, daß die Metallauflage die Bohrungen c verstopft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ϊ, Verfahren zum homogenen Auskleiden eiserner Kessel mit Metall, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (α) vor dem Einführen des Metallausschlages (b) mit einer Zinnfolie ausgeschlagen wird, worauf nach Einführung des Metällaus-Schlages der Raum zwischen Kessel und Ausschlag längere Zeit vor dem Erhitzen und während der Erhitzung durch eine Vakuumpumpe so lange evakuiert wird, bis die Zinnfolie geschmolzen und eine homogene Verbindung des Metallausschlages mit dem Kessel erfolgt ist.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschmelzen des Metallaus- g0 Schlages außer der Evakuierung des Raumes zwischen Kessel und Ausschlag die Plattierung von außen unter Druck gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt. Zeichnungen
DENDAT557142D Verfahren zum homogenen Auskleiden eiserner oder kupferner Kessel mit Metall Expired DE557142C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294796B (de) * 1961-10-05 1969-05-08 Reisholz Stahl & Roehrenwerk Ausgangswerkstueck zum Plattieren eines ferritischen Tragrohres mit einem austenitischen Plattierrohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1294796B (de) * 1961-10-05 1969-05-08 Reisholz Stahl & Roehrenwerk Ausgangswerkstueck zum Plattieren eines ferritischen Tragrohres mit einem austenitischen Plattierrohr

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