DE556840C - Vorrichtung zum Trocknen oder sonstigen Behandeln von Papierbahnen, Geweben o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen oder sonstigen Behandeln von Papierbahnen, Geweben o. dgl.

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DE556840C
DE556840C DEP61920D DEP0061920D DE556840C DE 556840 C DE556840 C DE 556840C DE P61920 D DEP61920 D DE P61920D DE P0061920 D DEP0061920 D DE P0061920D DE 556840 C DE556840 C DE 556840C
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rollers
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drying
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DEP61920D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen oder sonstigen Behandeln von Papierbahnen, Geweben o. dgl. Die Erfindung betrifft Trockenvorrichtungen, bei denen die zu trocknende Bahn in Schleifen durch den Trockenraum geführt wird. Zu diesem Zweck sind bei derartigen Vorrichtungen eine Reihe von Walzen vorgesehen, auf die die zu trocknende Bahn aufgelegt wird. Die Walzen führen eine Längsbewegung durch den Trockenraum aus und werden, z. B. mit Hilfe von Ketten, wieder zur Aufgabeseite der Trockenvorrichtung zurückgeführt.
  • Bei diesen Trockenvorrichtungen besteht der Nachteil, daß infolge des freien Herabhängens der einzelnen Schleifen diese durch die zugeführte Trockenluft in flatternde Bewegung versetzt werden. Man kann daher die Trockenleistung derartiger Trockner durch Erhöhung der zugeführten Trockenluftmenge kaum steigern, da dann durch das Aneinanderschlagen der Schleifen .der Trokkenvorgang ungünstig gestaltet wird.
  • Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, die Bahn beim Durchgang durch die Trockenvorrichtung durch obere und untere Walzen zu führen. Bei einer bekannten Vorrichtung wurde zu diesem Zweck an der Aufgabeseite ein auf und ab bewegbarer Wagen vorgesehen, dem abwechselnd oben und unten eine Walze zugeführt wurde und der beim Herabgehen mit Hilfe der Walze die Schleifenbildung bewirkte. Diese Vorrichtung ist im Bau verhältnismäßig verwickelt und auch besonders deswegen unvorteilhaft, weil die Schleifenbildung durch die zwangsläufige Bewegung des Wagens erfolgt. Wenn daher die Zuführung der Bahn und die Bewegungsgeschwindigkeit des Wagens nicht genau übereinstimmen, können unerwünschte Spannungen in der Stoffbahn entstehen.
  • Gemäß der Erfindung sind. ebenfalls in an sich bekannter Weise Führungswalzen vorgesehen, die hier an endlosen Ketten befestigt sind. Außerdem werden lose Spannungswalzen verwendet, die am Aufgabeende zwischen zwei benachbarten Führungswalzen auf die Bahn aufgelegt werden und somit die Schleifenbildung bewirken und die Schleifen beim Hindurchbewegen durch den Trockenraum fest in ihrer Lage halten. Die Spannungswalzen werden am Abnahmeende; durch das Abziehen der Bahn selbsttätig wieder aus den Schleifen entfernt. Bei dieser Einrichtung wird die Schleifenbildung nur durch das Gewicht der Spannungswalzen bewirkt, so daß eine gleichmäßige Spannung der Stoffbahn erhalten wird und außerdem eine Anpassung des Gewichtes der Walzen an verschiedenartiges Material möglich ist.
  • Durch die Spannungswalzen wird ein Flattern der Schleifen vollständig verhindert, besonders dann, wenn die Spannungswalzen während ihrer Bewegung durch den Trockenraum durch geeignete Haltemittel in ihrer Lage zu den Führungswalzen festgelegt sind. Man kann also die Trockenluftmenge, insbesondere die Geschwindigkeit, beliebig erhöhen und außerdem die einzelnen Führungswalzen näher aneinanderbringen, so daß die Baulänge der Vorrichtung bei gleicher Leistung kürzer wird. Die Führungswalzen können, um auch den Teil der Bahn, der zunächst -auf den Walzen liegt, zu trocknen, z. B. durch Eingriff in eine Zahnstange gedreht werden, wodurch dann gleichzeitig eine Drehung der Spannungswalzen erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine gemäß der Erfindung gestaltete Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt, Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe eine Ansicht der Zuführungseinrichtung für die Spannungswalzen, Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe eine Ansicht der Abhebeeinrichtung der Spannungswalzen, Fig.4 eine Spannungswalze, Fig.5 eine Führungswalze.
  • In einem Gehäuse i sind etwa in den Ecken vier drebare Wellen 2 angeordnet. Auf jeder Welle :2 sind zwei Kettenräder 3 in bestimmtem Abstand voneinander fest aufgesetzt, um die zwei Transportketten 4 her-=geführt sind. Die Transportketten 4 tragen zwischen sich eine Reihe drehbarer Führungswalzen 5.
  • Die zu trocknenden Bahnen x werden zwischen die Walzen 5 aufgegeben und bilden eine Reihe von Schleifen x1, welche zwischen je zwei Walzen 5 liegen.
  • In jede Schleife x1 wird gemäß der Erfindung eine Spannungswalze io mit drei Zapfen i i gelegt.
  • Die zu trocknende Bahn läuft über eine Walze 6, ehe sie durch einen Schlitz 7 in das Gehäuse i an dem Zuführungsende der Vorrichtung eintritt. An seinem entgegengesetzten Ende wird .die Bahn aus dem Gehäuse i durch einen Schlitz 8 mittels einer Walze g abgezogen, unter Zuhilfenahme einer Druckwalze 9d.
  • Am Zuführunsende der Vorrichtung und unmittelbar an' der Innenseite jeder der Transportketten 4 ist zwecks Zuführung der Spannungswalzen eine geneigte Rollbahn 12 vorgesehen, auf welche die Zapfen ii der Walzen io zu liegen kommen.
  • Das Aufgeben der Walzen io auf die zu trocknende Bahn x in bestimmten Zeitabständen wird durch zwei Sternräder 15 bewirkt, die am vorderen Ende und oberhalb der Rollbahn 12 liegen.
  • Die Sternräder 15 bestehen aus einer Nabe 16, einem Zahnkranz 17 und einer Anzahl von strahlenförmig angeordneten gekrümmten Armen i B. Die Zapfen i i der Walzen io «erden von diesen Armen der beiden Sternräder,, erfaßt und liegen dann zwischen den Zahnkränzen 17 der an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Trockners. angebrachten Sternräder.
  • Hierdurch werden die Walzen in der richtigen Ouerlage zu der Vorrichtung gehalten, um dann auf die zu trocknende Bahn zwischen den Transportketten 4, 4 herabgelassen zu werden.
  • Der Zahnkranz 17 jedes Sternrades 15 besitzt hohl ausgeschnittene Teile ig, in welchen sich der andere Teil 2o eines Maltesergetriebes bewegt. Dieser zweite Teil 2o des Maltesergetriebes besitzt einen Flansch 21, in welchem ein seitlich hervorstehender Stift 22 befestigt ist, der nacheinander in eine Anzahl von Schlitzen eingreift, welche der Zahnkranz 17 des Sternrades 15 besitzt. Die Schlitze 23 sind sternförmig angeordnet und liegen in einer Linie mit den strahlenförmig angeordneten gekrümmten Armen 18 des Sternrades.
  • Von dem runden Teil des zweiten Elements des Maltesergetriebes ist ein Stück abgeschnitten, wie dies .bei 24 dargestellt ist, so daß die rund ausgeschnittenen Teile i9 des Zahnkranzes 17 des Sternrades 15 sich drehen können, wenn der Stift 22 in einen der strahlenförmigen Schlitze 23 des Zahnkranzes 17 eingreift.
  • An dem Abgabeende der Vorrichtung sind sich drehende Heberäder 25 an bestimmten Stellen zwischen der Wand des Trockenraumes und jeder der beiden Transportketten 4 angeordnet. Diese Heberäder besitzen Zähne oder hakenförmig geformte Arme, welche hinter den Walzen 5, 5 die Zapfen i i der Walzen io ergreifen und sie über den oberen. Lauf der Transportketten 3 hinausheben, wobei die letzte Schleife x1 von den zusammenarbeitenden Walzen g und ga herausgezogen wird. Die Walzenzapfen i i, i i werden in den bogenförmigen Schweifungen 27 der hakenförmig geformten Arme 26 gehalten und werden dann auf eine Bahn von zwei endlosen Ketten 28 niedergelegt, welche um Kettenräder 29, die mit den Heberädern 25 fest verbunden sind sowie um sich drehende Kettenräder 30 laufen, die neben dem oberen Teil der geneigten Rollbahn 12 am Zubringerende der Vorrichtung liegen. Vermittels dieser Vorrichtung werden die Spannungswalzen für ihre weitere Verwendung zu dem Zubringerende der Trockenvorrichtung zurückgebracht.
  • Um zu verhindern, daß die Walzen io die Kette 28 hinabrollen, nachdem sie aus den bogenartigen Schweifungen 27 des Heberades 25 herausgefallen sind., ist je eine Hemmvorrichtung an jeder Seite .der Trockenvorrichtung vorgesehen, welche darin besteht, daß j e ein um den Zapfen 31 kippbarer Hebel 3o, der vorn einen Anschlag 32 besitzt, bis oberhalb der Kettenbahn gehoben wird und als Anschlag für die Walzen dient und der bis unterhalb der Kettenbahn gesenkt wird, um .die Walze freizugeben, nachdem sie zur Ruhe gekommen ist. Das Heben und Senken der Anschläge 32 wird durch Daumenräder 34 bewirkt, welche an den Heberädern 25 befestigt sind und mit auf den Hebeln 30 befestigten Rollen 35 in Eingriff stehen.
  • Die Transportketten 4 für die Fortbewegung .der zu trocknenden Bahn, die Zuführungswalze 6, die Walzenzuführungsräder 15, die Walzenheberäder 25 und die Walzenzurückführungsvorrichtung 28 werden mit den für sie geeigneten Einzelgeschwindigkeiten von einer gemeinsamen Antriebswelle 4o angetrieben, während die Abziehwalzen 9, 9- in der vorliegenden Ausführungsart von einer besonderen Welle 41 angetrieben werden.
  • Die Welle .4o läuft in geeigneten, nicht dargestellten Lagern und kann mit der für sie geeigneten Geschwindigkeit durch eine geeignete Antriebsvorrichtung, beispielsweise einen Elektromotor, der nicht dargestellt ist, angetrieben werden. Auf der Welle 4o sitzen ein Paar Schnecken 42 und 43. Die Schnecke 42 steht mit einem Schneckenrad 44, das auf eine Welle 45 aufgekeilt ist und auf welcher auch die Kettenräder 46 und 47 sitzen, in Eingriff.
  • Das Kettenrad 46 ist mit einer Kette 48 in Eingriff, welche wieder ein Kettenrad .19 treibt, das auf der Welle-, sitzt. Von dieser Kette werden die Walzen 5, welche die zu trocknende Bahn tragen, mit der geeigneten Geschwindigkeit durch die Trockenvorrichtung geführt.
  • Das Kettenrad 47 steht mit einer Kette So in Eingriff, welche wiederum das Kettenrad 51, das auf der Welle 52 befestigt ist und auf welcher auch die Zubringerwalze 6 sitzt, treibt, so daß das Zubringerrad mit einer bestimmten, von der Fortbewegung der Führungswalzen 5 abhängigen Geschwindigkeit umläuft und die zu trocknende Bahn unter Schleifenbildung über die Führungswalzen 5 gehängt wird.
  • Die Sternräder 15 machen in bestimmten Zeitabständen eine Teildrehung, um eine Spannungswalze auf die zu trocknende Bahn gleiten zu lassen, welche dann beim Durchführen der Bahn zwischen zwei benachbarten Führungswalzen 5 liegt. Diese Führungswalzen 5 laufen unterhalb der geneigten Rollbahn 12 vorbei. Die Bewegung der Sternräder 15 in bestimmten Zeitabständen wird durch das beschriebene Maltesergetriebe bewerkstelligt, dessen einer Teil mit' einem Kettenrad 81 verbunden ist, das durch eine Kette 82 von einem Kettenrad 53, das auf einer Welle 54 sitzt, angetrieben wird. Auf der Welle 54 ist ein Schneckenrad 55 vorgesehen, .das mit der Schnecke 43 auf der Welle 4o in Eingriff steht.
  • Ein weiteres Kettenrad 56, das auf der Welle 54 sitzt, treibt mittels einer Kette 57 ein Kettenrad 58 an, das auf der Welle 59 sitzt, auf welcher auch die Kettenräder 30 der Walzenrückführungsvorrichtung 28 aufgekeilt sind. Die Heberäder 25 werden .durch die Transportketten 28 angetrieben.
  • Auf der Welle 41 sitzt die Schnecke 6o, welche mit einem Schneckenrad 61, das auf einer Welle 62 befestigt ist, auf welcher auch ein Kettenrad 63 sitzt, in Eingriff steht. Das Kettenrad 63 treibt mittels einer Kette 6.4 ein Kettenrad 65, .das auf einer Welle 66 sitzt, auf welcher auch die Abzugswalze 9 aufgekeilt ist.
  • Die Welle 41, welche die Abzugswalze 9 antreibt, wird von einer von der Welle 4o unabhängigen Kraftquelle, vorzugsweise einem besonderen Elektromotor, der nicht dargestellt ist, angetrieben, damit die Geschwindigkeit, mit welcher die Bahn aus .den Schleifen abgezogen wird, in bezug auf die Bewegungsgeschwindigkeit der Transportvorrichtung und der Heberäder 25 in geeigneter Weise geregelt werden kann, so daß die Spannungsrollen io in .der letzten Schleife x1 gehoben und in der richtigen Lage zur Abgabe an die gekrümmten Arme der Heberäder gerade zu der Zeit gehalten werden, wenn $ie sich in geeigneter Stellung zur Aufnahme der Zapfen der Spannungswalzen befinden.
  • Zu diesem Zweck ist ein geeigneter Schalter 75 zur Ein- und Ausschaltung des Stromes für den die Walze 9 treibenden Motor vorgesehen. Bei der beschriebenen Ausführungsform besteht dieser Schalter 75 aus einem festen Kontakt 76 und einem beweglichen Kontakt 77. Der Kontakt 77 ist an einem Hebel 78 angebracht, der sich um den Punkt 79 drehen kann. Das Ende des Hebels 78 ragt in die Bahn der letzten Spannungswalze io hinein, wenn dieselbe emporgehoben wird. Ist die Walze bis zu einer gewissen Höhe gehoben, stößt sie gegen den Hebel 78 und dreht ihn um seinen Drehpunkt nach oben, wobei die Kontakte 76 und 77 getrennt werden und damit der Stromkreis zum Motor unterbrochen und die Walze 9 zum Stillstand gebracht wird.
  • Wenn die Transportvorrichtung für die zu trocknende Bahn vorwärts läuft, wird die Walze io an dem Hebe178 entlang bewegt, und die Arme des Heberades 25 sind dann ungefähr in der Stellung, wie in Fig. i dargestellt, worauf sich die Walze io von dem Hebel 78 wegbewegt, so daß derselbe niedergehen und den Schalter 75 schließen kann. Das Schließen des Schalters 75 bewirkt das Wiederingangkommen des Motors und damit ein Drehen der Walze 9. Hierdurch wird die getrocknete Bahn aus der in Fig. i angegebenen strichpunktierten Lage in die ausgezogene: Lage gebracht und dabei die Walze io an die Arme des Heberades 25 abgegeben.
  • Durch die Weiterbewegung des Heberades 25 werden die Walzen auf die Transportketten 28 abgelegt, welche dieselben zu der geneigten Rollbahn 12 bringen, von wo sie in die Sternräder 15 gelangen, um erneut umzulaufen.
  • Die Bodenseite 27a der bogenartigen Schweifungen 27 der Heberäder 25 nimmt die Walzen auf, welche oberhalb der Führungswalzen 5 liegen, und zwar an der Rückseite der letzten Schleife der Walzenreihe, so daß diese herausgezogen werden kann, ohne die anderen Schleifen irgendwie zu beeinflussen. Da die Führungswalzen 5 sich in der Richtung gegen das Abgabeende fortbewegen und die Heberäder 25 sich in demselben Sinne drehen, so kann nachher die nächste Schleife ausgezogen werden. An einem Ende jeder Führungswalze 5 ist ein Ritzel7o angeordnet, das in der beispielsweisen Ausführungsart beim Vorrücken der einzelnen Führungswalzen in Eingriff mit einer feststehenden Zahnstange 71 gebracht wird, so daß beim Vorrücken der Transportvorrichtung gegen das Abnahmeende der Trockenvorrichtung die Walzen 5 in dem Augenblick, wo sie mit der Zahnstange in Eingriff kommen, sich zu drehen beginnen, was eine von der Fortbewegung unabhängige Bewegung der zu trocknenden Bahn auf den Walzen 5 bewirkt. Diese Bewegung auf den Walzen 5 verursacht eine ähnliche Bewegung der Spannungswalzen io, welche am unteren Ende der Schleifen liegen, wodurch die Bildung von Druckstellen auf dem zu trocknenden Material verhindert wird. , Zur Beheizung des Gehäuses i und zum Umlaufenlassen der Luft in demselben kann irgendeine der bekannten Vorrichtungen verwendet werden.
  • Verschiedene Arten von Trockengut schrumpfen beim Trocknen ungleich ein, so daß einzelne oder alle der Spannungswalzen io aus der parallelen Richtung mit den übrigen Walzen kommen würden. Um dies zu vermeiden und um die Walzen in der richtigen rechtwinkligen Lage zur Mittellinie des Transportgutes und untereinander parallel zu halten, wenn die Schleifen durch die Vorrichtung wandern, ist eine endlose Kette 9o an jeder Seite - der Vorrichtung vorgesehen, ,welche Platten 9i besitzt, die auf der Kette so - angeordnet sind, daß senkrechte Schlitze 92 zwischen den einzelnen Platten gebildet werden, in welche sich die Zapfen i i der Walzen io legen, wobei der obere Teil der Bleche nach beiden Seiten abgeschrägt ist, wie dies bei 93 dargestellt ist, um den Zapfen ii der Walzen io als Führung in die Schlitze 92 zu dienen.
  • Die Ketten 9o laufen um die Kettenräder 94, die auf den Wellen 95 und 95d aufgekeilt sind, wobei die letzteren in dem Trockenraum drehbar angeordnet sind. Auf der Welle 95 sitzt ferner ein Kettenrad 96, welches durch Kettengetriebe 97 mit einem Kettenrad 98 verbunden ist. Das Kettenrad 98 sitzt auf einer der Wellen 2, die auch die Kettenräder tragen, um welche die Transportketten 4 geführt sind, so daß der Fortbewegungsmechanismus für die Schleifen oder Walzen gleichzeitig mit der Transportvorrichtung angetrieben wird, sowie daß .die Schleifen parallel zueinander und im rechten Winkel zu der Längsmittellinie der zu trocknenden Bahn gehalten werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen oder sonstigen Behandeln von Papierbahnen, Geweben o. dgl.; bei denen .die Bahn, durch bewegliche, an endlosen Ketten geführte Träger in Schleifen gelegt, so durch den Trockenraum geführt und an dessen Ende wieder ausgezogen wird, gekennzeichnet durch an endlosen Ketten befestigte, drehbare Führungswalzen (5) und durch lose, die Schleifenbildung bewirkende Spannungswalzen (io), die zwischen zwei benachbarten Führungswalzen am Aufgabeende auf die Bahn aufgelegt und am Abnahmeende in gleicher Weise abgehoben werden.
  2. 2. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Walzen an der Zufuhrstelle durch Schwerkraft und an der Abnahmestelle durch das Abziehen der Bahn erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungswalzen (io) in zwei endlosen Ketten, die um je zwei innerhalb der Laufbahn zier Transportrollen angeordnete Kettenrollen geführt sind, abnehmbar gelagert sind.
  4. 4. Vorrichtung züm Trocknen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seiten der endlosen Ketten (9o, 9o) Bleche (9i) senkrecht so angeordnet sind, daß zwischen zwei benachbarten Kettengliedern ein senkrechter Schlitz (92) zur Aufnahme der Lagerzapfen (ii) der Spannungswalzen (io) gebildet wird und wobei .die Bleche an der oberen Seite nach beiden Seiten so abgeschrägt sind, daß die Walzenzapfen (i i) beim Niedergleiten auf die Kette in die Schlitze (92) hineingleiten.
  5. 5. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Führungswalzen (5) mit der Bewegung der Spannungswalzen (io) in der Weise zwangsläufig verbunden ist, daß die Bewegung der Ketten (9o, 9o) für die Spannungswalzen durch ein Kettengetriebe (96, 97, 98) bewirkt wird, dessen Antrieb durch die Transportkette (q.) erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (io) durch ein absatzweise bewegtes Rad mit Armen (i8), das durch ein an sich bekanntes Maltesergetriebe (i9, 20) angetrieben wird, auf die Bahn aufgegeben werden.
  7. 7. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch ein Heberad (25), durch dessen hakenförmige Arme (26) die Spannwalzen (i o) am Abgabeende der Trockenvorrichtung von der Bahn abgehoben werden, nachdem sie durch Abziehen der Bahn auf eine bestimmte Höhe gehoben wurden. B. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch einen Schalthebel (78), der durch die durch das Abziehen der Bahn angehobenen Spannungswalzen (io) an der Stelle, wo sie durch die Arme (26) des Heberades (25) abgehoben werden, oder kurz davor betätigt wird und den Motor für die Bewegung der Abzugswalze (g) ausschaltet und nach Abheben der Spannungswalzen (io) außer Eingriff mit denselben kommt, so daß er durch Federkraft, Eigengewicht o. dgl. in seine alte Lage zurückkehrt und den Motor für die Bewegung der Abzugswalze (g) wieder einschaltet. g. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungswalzen aus dem Heberad (25) auf eine Transportkette (28) unter Zwischenschaltung eines heb-und senkbaren. Anschlages (32) zwecks Festlegung der Walzen auf der Kette aufgegeben werden und von dieser Transportkette (28) auf eine vor- dem Aufgaberad (i8) liegende Rollbahn (i2) gelangen. io. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugswalze (9) von einer besonderen Kraftquelle angetrieben ist.
DEP61920D 1929-12-17 1929-12-17 Vorrichtung zum Trocknen oder sonstigen Behandeln von Papierbahnen, Geweben o. dgl. Expired DE556840C (de)

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