DE555878C - Vorrichtung zur Vorwaermung und Speicherung des von einem Schweroelvergaser gelieferten Gemisches - Google Patents

Vorrichtung zur Vorwaermung und Speicherung des von einem Schweroelvergaser gelieferten Gemisches

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DE555878C
DE555878C DE1930555878D DE555878DD DE555878C DE 555878 C DE555878 C DE 555878C DE 1930555878 D DE1930555878 D DE 1930555878D DE 555878D D DE555878D D DE 555878DD DE 555878 C DE555878 C DE 555878C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/434Heating or cooling devices
    • F02M2700/4342Heating devices
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Description

  • Vorrichtung zur Vorwärmung und Speicherung des von einem Schwerölvergaser gelieferten Gemisches Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorwärmung und Speicherung des von einem Schwerölvergaser gelieferten Gemisches für Brennkraftmaschinen, bei der das Gemisch eine oder mehrere hinter dem Vorwärmer angeordnete, durch die Auspuffgase beheizte Speicherkammern durchströmt.
  • Man hat schon vorgeschlagen, bei Spezialvergasern, die eine besondere Behandlung der Gemischteile und eine nachträgliche Abkühlung des Gemisches erfordern, eine Gemischleitung von großem Fassungsraum zwischen Motor und Vergaser zu schalten, um dadurch ein Wiederanlassen nach dem Stillstand zu erleichtern. Es ist ferner bekannt, die Wärme der Auspuffgase oder des Kühlwassers in einem isolierten Mantel zu speichern, um das durch diesen Wärmespeicher beim Wiederanlassen hindurchtretende Ansaugegemisch auf eine höhere Temperatur zu bringen und dadurch das Wiederanlassen zu erleichtern. Demgegenüber besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung in der Vereinigung dieser beiden Maßnahmen, wobei zur Speicherung der Wärme nicht ein fremdes Mittel dient, das diese Wärme dann an die angesaugten Gase abgibt, sondern wobei ein zum Wiederanlassen genügendes Quantum von erhitztem und verdampftem Gemisch direkt als Wärmeträger dient und beim Wiederanlassen in den Motoi gelangt. Hierdurch wird es möglich, normale, mit schwer verdampfbarem Brennstoff arbeitende Dieselmotoren eine gewisse Zeit, etwa % oder '/_ Stunde, nach dem Abstellen ohne weitere Hilfsmittel wieder anzulassen. Theoretisch genügt es, wenn der Inhalt dieser, zum Unterschied von dem Bekannten auch gegen Wärmeverlust isolierten Speicherkammern den Inhalt eines einzigen Motorzylinders übersteigt, um ein Wiederanlassen zu gestatten; in der Praxis wird es jedoch stets, außer bei Maschinen mit verhältnismäßig viel Zylindern, erforderlich sein, den Inhalt der Kammern größer zu machen als das Hubvolumen des ganzen Motors.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist lediglich beispielsweise in den beiliegenden Zeichnungen, und zwar in einer für einen Vierzylindermotor bestimmten Ausführungsform, veranschaulicht, wobei eine Misch- und Vorwärmzelle und zwei Speicherkammern je zwei Motorzylinder speisen und wobei die die genannte Zelle mit den beiden Kammern verbindenden Überhitzungsröhrenbündel in einem gemeinsamen, von den Auspuffgasen umspülten Gehäuse angeordnet sind. Natürlich kann diese Anordnung auch Änderungen erfahren, um dem jeweils in Betracht kommenden Motor angepaßt zu werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.
  • Abb. i zeigt den Auspuffkasten von vorn gesehen.
  • Abb. z ist ein Schnitt nach II-II der Abb. i.
  • Abb.3 ist ein Schnitt nach III-III der Abb. i. Abb. 4 zeigt eine Ansicht entsprechend A'bb. i von einer zweiten Ausführungsform, und Abb. 5 ist ein Schnitt nach V-V der Abb. 4. In Abb. i bis 3 ist i ein Blechgehäuse, das außen gegen Wärmeverlust isoliert ist und dessen Rückwand i' am Motor anliegt, der im vorliegenden Falle vier Zylinder hat. Die vier Öffnungen e werden an die Auspufföffnungen des Motors angeschlossen, während die Öffnungen a zu den Ansaugöffnungen des Motors führen; jede Ansaugöffnung speist zwei Zylinder. Die Auspuffgase werden durch die Öffnung e vom Auspuffkasten i fortgeführt. Das Gehäuse besitzt einen Deckel a, der von Bolzen gehalten wird, die durch die Rohre 3 hindurchgehen. Diese Bolzen verbinden den Kasten gleichzeitig mit dem Motorblock. In dem isolierten Auspuffkasten ist ein mittlerer Behälter 4 angeordnet, in den das angesaugte Gemisch vom Vergaser durch den Stutzen na eintritt. Von diesem mittleren Behälter zweigen durch die Auspuffgase geheizte Verteilerrohre 5 und 5' nach beiden Seiten ab; diese führen zu den Vorratsspeichern 6 und 6', deren jeder einen größeren Rauminhalt hat als von ihm durch die bei a bzw. d angeschlossenen Saugstutzen für eine Zylinderfüllung abgesaugt wird. Jeder dieser Behälter 4, 6 und 6' ist allseitig von den Wänden des isolierten Gehäuses i entfernt, so daß er ganz von den heißen Auspuffgasen umspült wird, wodurch die Möglichkeit der Abkühlung seines Inhalts auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird.
  • Aus dem Gesagten ergibt sich bereits die Wirkungsweise der Vorrichtung. Das von einem geeigneten Schwerölvergaser abgegebene Gemisch tritt durch den Stutzen m in den mittleren Behälter 4 ein, wo es sich infolge der Querschnittserweiterung ausdehnt, gleichmäßig verteilt und vorgewäxmt wird. Nachdem es hier einem ersten-Ruhezustand unterworfen ist, teilt es sieh in zwei Ströme und geht durch die geheizten Rohre 5 und 5' hindurch, wo es auf hohe Temperatur gebracht wird. Von dort gelangt es in die Vorratsspeicher 6 und 6', wo es sich abermals verteilt und in erhitztem und verdampftem Zustand einem zweiten Ruhezustand unterworfen wird. Von dort wird es dann durch die Öffnungen a und d in den Motor gesaugt. Wenn der Motor stillsteht, wird eine verhältnismäßig große Menge des verdampften und gleichmäßig verteilten überhitzten Gemisches in diesen Kammern gespeichert; dieses Gemisch bleibt dank der beschriebenen Anordnung und der äußeren Isolierung des Auspuffkastens verhältnismäßig lange Zeit in seinem fein verteilten, verdampften Zustand, so daß der Motor noch eine gewisse Zeit nach dem Abstellen unmittelbar mit Schweröl, ohne Zuhilfenahme von Benzin, mittels Kurbel oder Anlasser wieder angelassen werden kann. Zur Erhöhung der Wirkung können auch noch Prellwände wie bei p in Abb. i vorgesehen werden, welche verhindern, daß die Auspuffgase auf geradem Wege von m nach der Austrittsöffnung e' strömen.
  • In Abb. 4 und 5 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform dargestellt. Die Bauart des Auspuffkastens i ist dabei die gleiche, wie oben beschrieben. Abweichend davon ist hier jedoch der Vergaser gleichfalls in einem Auspuffkasten io angeordnet, der mit demHauptauspuffkasten i durch eine weite Öffnung in Verbindung steht; das Rohr 13 zur Zuführung des Schweröl-Luft-Gemisches zu den Speichern führt dabei durch den Hauptauspuffkasten i hindurch.
  • Das Schweröl wird durch ein Rohr 7' einer Spritzdüse 7 zugeleitet, die deri Brennstoff in ein Rohr 8 einspritzt, durch welches vorgewärmte oder kalte Primärluft im Gegenstrom eintritt. Das so erzeugte Gemisch gelangt in einen flachen Kasten 9, der in dem Hilfsauspuffkasten io unter dem abnehmbaren Deckel i i angeordnet ist und ebenfalls allseitig von den Auspuffgasen umspült werden kann. Von dem flachen Kasten 9 wird das Gemisch durch das Rohr 1z, 13 zu dem mittleren Behälter 4 und dann zu den Vorratsspeichern 6 und 6' abgesaugt, von wo es in den Motor gelangt. Das Rohr 13 führt durch den Hauptauspuffkasten i hindurch und ist ebenfalls allseitig der Wirkung der Auspuffgase ausgesetzt. Das Ende des Rohres i3. steht mit einem Rohr 14 in Verbindung, durch welches kalte oder vorgewärmte Hauptluft zuströmen kann und das mit einer Drosselklappe 15 oder einem sonstigen geeigneten Regulierorgan versehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Vorwärmung und Speicherung des von einem Schwerölvergaser gelieferten Gemisches für Brennkraftmaschinen, bei der das Gemisch eine oder mehrere hinter dem Vorwärmer angeordnete, durch die Auspuffgase beheizte Speicherkammern durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt der Speicherkammern den Hubraum des Motors übersteigt und die Kammern gegen Wärmeverlust isoliert sind, so daß sie das gespeicherte Gemisch, das als Vorrat zum unmittelbaren Wiederanlassen der Maschine mit Schweröl dient, noch eine gewisse Zeit nach dem Abstellen des Motors in erhitztem und verdampftem Zustand erhalten. a. Vorrichtung nach Anspruch i für mehrzylindrige Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem isolierten Auspuffkasten (i) ein mittlerer Behälter (4) angeordnet ist, in den das von dem Vergaser (bei na) eintretende vorgewärmte Gemisch zuerst gelangt, in dem es einem ersten Ruhezustande unterworfen ist und von dem geheizte Rohre (5 und 5') nach mehreren Seiten abgehen, so daß der Behälter (4.) gleichzeitig als Verteiler wirkt, ferner gekennzeichnet durch Vorratsspeicher (6 und 6'), die sich an die Verteilerrohre (5 und 5') anschließen und deren jeder einen größeren Rauminhalt hat, als von dem an ihn (bei d) angeschlossenen Saugstutzen für jede Zylinderfüllung abgesaugt wird. 3. Schwerölvergaser für die Vorrichtungen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergaser gleichfalls in einem Auspuffkasten (io, Abb. 4. und 5) angeordnet ist, der mit dem Hauptauspuffkasten (i) in Verbindung steht, und daß das Rohr (i3) zur Zuführung des Schweröl-Luft-Gemisches zu den Speichern durch den Hauptauspufkasten (i) hindurchfährt.
DE1930555878D 1930-02-14 1930-02-14 Vorrichtung zur Vorwaermung und Speicherung des von einem Schweroelvergaser gelieferten Gemisches Expired DE555878C (de)

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