DE552676C - Fernsehempfangsgeraet fuer Sendungen mit verschiedener Abtastrichtung und Bildgroesse - Google Patents
Fernsehempfangsgeraet fuer Sendungen mit verschiedener Abtastrichtung und BildgroesseInfo
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- DE552676C DE552676C DE1930552676D DE552676DD DE552676C DE 552676 C DE552676 C DE 552676C DE 1930552676 D DE1930552676 D DE 1930552676D DE 552676D D DE552676D D DE 552676DD DE 552676 C DE552676 C DE 552676C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/12—Picture reproducers
- H04N9/31—Projection devices for colour picture display, e.g. using electronic spatial light modulators [ESLM]
- H04N9/3141—Constructional details thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Signal Processing (AREA)
- Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)
Description
Bei Fernsehübertragungen sind bezüglich der Abtastung des Bildes zwei verschiedene
Möglichkeiten gegeben, nämlich einmal eine Abtastung des Bildes in Richtung der Breite,
d. h. die Bildzeilen liegen parallel zur Unter- und Oberkante des Bildes, oder aber in Richtung
der Höhe, d. h. die Bildzeilen liegen parallel zu den Seitenkanten des Bildes.
Bei Fernsehempfang mittels einer Nipkowscheibe liegt im erstgenannten Falle das Bildfenster oben oder unten, im zweiten Falle an der rechten oder linken Seite der Scheibe. Man kann daher mit einer Scheibe in bekannter Weise zwei Bilder gleichen Formats empfangen, wenn man je ein Bildfenster oben und ein Fenster an der Seite der Scheibe anbringt. Man kann den gleichen Effekt aber auch dadurch erzielen, daß man den ganzen Empfänger kippbar ausgestaltet, so daß das Bildfenster in der einen Stellung des Empfanges sich am oberen Ende desselben befindet, in der anderen Stellung an der Seite. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß die mit in den Empfänger ein-
Bei Fernsehempfang mittels einer Nipkowscheibe liegt im erstgenannten Falle das Bildfenster oben oder unten, im zweiten Falle an der rechten oder linken Seite der Scheibe. Man kann daher mit einer Scheibe in bekannter Weise zwei Bilder gleichen Formats empfangen, wenn man je ein Bildfenster oben und ein Fenster an der Seite der Scheibe anbringt. Man kann den gleichen Effekt aber auch dadurch erzielen, daß man den ganzen Empfänger kippbar ausgestaltet, so daß das Bildfenster in der einen Stellung des Empfanges sich am oberen Ende desselben befindet, in der anderen Stellung an der Seite. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß die mit in den Empfänger ein-
*5 geschlossenen Aggregate, insbesondere Verstärker-
und Oszillatorröhren, hierdurch ungünstig beansprucht werden und zu Betriebsstörungen
Anlaß geben können. Bilder mit verschiedenen Formaten kann man damit jedoch nicht empfangen. Man ist in diesem
Falle genötigt, verschiedene Nipkowscheiben zu verwenden, wodurch beim Übergang von
dem Empfang der einen Sendung auf den Empfang der anderen Sendung ein Auswechseln
der Scheibe, somit eine umständliche Maßnahme erforderlich ist.
Auch mit den bereits zur Seitenvertauschung verwendeten Umkehrprismen läßt
sich die Aufgabe nicht lösen.
Dagegen ist dies durch die vorliegende Erfindung möglich, indem eine Drehung des
Bildes um 900, wie sie der Empfang der verschiedenartigen Bilder erforderlich macht,
durch eine besondere Zusatzeinrichtung erreicht wird, die einfach auf das Bildfenster
des Empfängers aufgesetzt wird und in einer optischen Einrichtung besteht die das Bild
um 90° dreht. Die optische Einrichtung kann beispielsweise in einem Spiegel- oder Prismensystem
bestehen. Um außerdem ohne besondere bauliche Veränderungen auch dem verschiedenen Verhältnis von Bildhöhe zu
Bildbreite Rechnung tragen und Bilder verschiedenster Größenverhältnisse empfangen
zu können, werden nach der Erfindung neben dem genannten optischen System Zylinderlinsen
verwendet, die entweder einzeln nur zur Veränderung der Bildbreite oder der Bildhöhe oder bei Anordnung zweier Zylinderlinsen
mit senkrecht gekreuzten Achsen zur Veränderung beider dienen.
Auf diese Weise läßt sich zum Beispiel das englische Bildformat in der Größe
30 X 70 mm mit der deutschen Scheibe mit 30 X 40 mm Bildfenster empfangen. Würde
dabei nur eine Drehung um 900 erfolgen, so würden die 70 je 1 mm2 messenden Bildpunkte
pro Zeile des englischen Bildes auf
4O mm Zeilenlänge zusammengedrängt, so
daß das empfangene Bild verzerrt sein würde. Mit der Zylinderlinse nach der Erfindung
werden daher die 40 mm langen Zeilen auf 70 mm auseinandergezogen, so daß ein unverzerrtes
Bild entsteht.
Die Zylinderlinsen können neben dem Spiegel- oder Prismensystem vorgesehen oder
mit diesem unmittelbar verbunden sein. So kann beispielsweise die eine Fläche der
Zylinderlinsen verspiegelt sein, so daß sie gleichzeitig zur Wendung des Bildes und
zur Veränderung der Bildabmessungen dienen können.
Die Spiegel können auch als Zylimderspiegel
ausgebildet sein, wodurch die gleiche Wirkung erreicht wird.
Die Einrichtung nach der Erfindung kann sowohl als an jedem Fernsehgerät anbringbare
Zusatzeinrichtung als auch durch fest mit dem Empfänger verbundene Einrichtung ausgebildet werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise schaubildlich und schematisch
as veranschaulicht.
In der Zeichnung ist a die Nipkowscheibe, über der das Bildfenster b liegt. Im dargestellten
Falle erfolgt die Bildabtastung in parallel zur oberen und unteren Kante des
Bildes liegenden Bildzeilen. Soll auf den Empfang eines Bildes übergegangen werden,
dessen Abtastrichtung senkrecht zu dem erstgenannten, dessen Bildzeilen also parallel
zu den Seitenkanten des Bildes liegen, so wird ein System von drei Spiegeln c, d und e
auf das Bildfenster aufgesetzt, die das Bild um 900 drehen.
Eine änderung des Verhältnisses zwischen Breite und Höhe des Bildes kann durch Zuschalten
einer Zylin-derlinst in oder hinter
den Strahlengang des optischen Systems erreicht werden, auch kann eine Fläche der
Zylinderlinse verspiegelt werden, so daß sie gleichzeitig die Funktion eines der Spiegel c,
d und e übernimmt.
Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn einer der Spiegel als zylindrischer Konvexoder
Konkavspiegel ausgebildet wird, je nachdem eine Verbreiterung oder Verschmälerung
des Bildes eintreten soll. .·„
Naturgemäß kann eine Änderung der Bilddimensionen "sowohl nach der Breite als auch
nach der Höhe erfolgen. In diesem Falle wären die Zylinderlinsen oder Spiegel o. dgl.
in zweifacher Anordnung in den Strahlengang des Bildes zu schalten, und. zwar mit
senkrecht gekreuzten Krümmungsachsen.
Claims (3)
1. Fernsehempfangsgerät für Sendungen mit verschiedener Abtastrichtung und
Bildgröße, gekennzeichnet durch eine vor das Bildfenster schaltbare optische Einrichtung,
welche das Bild um 90 ° dreht und gleichzeitig das Verhältnis zwischen
Bildhöhe und Bildbreite verändert.
2. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung
von Planspiegeln oder Prismen in Verbindung mit Zylinderlinsen.
3. Fernsehempfangsgerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung
von Zylinderspiegeln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE552676T | 1930-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552676C true DE552676C (de) | 1932-06-16 |
Family
ID=6563479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930552676D Expired DE552676C (de) | 1930-06-08 | 1930-06-08 | Fernsehempfangsgeraet fuer Sendungen mit verschiedener Abtastrichtung und Bildgroesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552676C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6613255B2 (en) | 2001-04-13 | 2003-09-02 | The Boeing Company | Method of making a permeable ceramic tile insulation |
-
1930
- 1930-06-08 DE DE1930552676D patent/DE552676C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6613255B2 (en) | 2001-04-13 | 2003-09-02 | The Boeing Company | Method of making a permeable ceramic tile insulation |
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