DE550374C - Brennkraftturbine mit Hilfsfluessigkeit - Google Patents

Brennkraftturbine mit Hilfsfluessigkeit

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DE550374C
DE550374C DE1930550374D DE550374DD DE550374C DE 550374 C DE550374 C DE 550374C DE 1930550374 D DE1930550374 D DE 1930550374D DE 550374D D DE550374D D DE 550374DD DE 550374 C DE550374 C DE 550374C
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Germany
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chambers
liquid
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Brennkraftturbine mit Hilfsflüssigkeit Die Erfindung betrifft eine Gasturbine mit Hilfsflüssigkeit.
  • Bekannte derartige Brennkraftturbinen weisen Mängel auf. Ein Teil besitzt z. B: teuere und energieverzehrende Nebenmaschinen zum Herstellen der verdichteten Brennstoffluftmischung. Andere mit hin und her pendelnder Hilfsflüssigkeit arbeiten ungünstig,eben weil die Flüssigkeit eine hin und her gehende Bewegung ausführt. Bei Maschinen mit Leitringkörper muß die Flüssigkeit, die aus den arbeitenden Kammern des Schaufelrades durch den Ringkörper zu den leeren Kammern gepreßt wird, diese entgegen der Fliehkraft füllen, wobei ein großer Teil der Arbeitsenergie vernichtet wird. Die Maschinen, bei denen in der umlaufenden Flüssigkeit Gasblasen eingeführt werden, ergeben keine genügende Verdichtung des Brennstoffluftgemisches; außerdem ist es schwierig, die Verbrennungsgase einwandfrei abzuführen.
  • Die vorliegende Erfindung, die die vorstehend aufgeführten Mängel vermeiden soll, bezieht sich auf selbst ansaugende und selbst verdichtende Turbinen. Ihr ist das bekannte Arbeitsverfahren der Brennkraftmaschinen, Ansaugen, Verdichten, Zünden, Arbeitsleistung und Ausstoßen der Brennungsgase, zugrunde gelegt, jedoch übertragen auf einen Umla.ufkörpier, ähnlich dem Schaufelrad einer Xreiselpumpe, welche mit hoher Geschwindigkeit, etwa r5oo bis aooo Umdrehungen je Minute, läuft, um durch die hierbei auftretende hohe Fliehkraft die erforderliche Verdichtung des Brennstoffluftgemisches auf beispielsweise 5 at zu erreichen.
  • Die durch die besondere Ausführung der Einlaufstutzen und des Auslaufringes vom Laufrad absatzweise angesaugte Flüssigkeit wirkt als Kolben beim Verdichten des vorher von den leeren Kammern angesaugten Brennstoffluftgemisches, welches, zur Entzündung gebracht, wiederum die Flüssigkeit im Sinne der Fliehkraft ausstößt und dadurch Arbeit leistet.
  • Erfindungsgemäß ist das in einem feststehenden "Gehäuse umlaufende, Kammern: enthaltende Laufrad mit Nebenkammern versehen, durch welche die zwangsläufige Umführung des verdichteten Gemisches hinter die Hilfsflüssigkeit in die Hauptkammern erfolgt und aus welchen, ebenso wie aus den Hauptkammern, die Hilfsflüssigket! durch den Druck der Verbrennungsgase zwecks Arbeitsleistung herausgeschleudert wird.
  • Die feststehenden beiderseitigen Einlaufstutzen, an denen sich das Laufrad aufgeschliffen und somit metallisch abgedichtet vorbeibewegt, sind in drei gegeneinander abgesperrte Teile getrennt, deren erster Teil die Einläufe der Hauptkammern nebst Nebenkammern mit der Luft in Verbindung bringt. Der zweite Teil der Einlaufstutzen verbindet den Einlauf der Hauptkammern durch Tauchrohre mit einem Flüssigkeitsbehälter, jedoch derart, daß der Einlauf der Nebenkammern verdeckt bleibt. Der dritte Teil der Einlaufstutzen verbindet lediglich Einlauf der Hauptkammern mit Einlauf der Nebenkammern und ist nach außen sowie nach dem Flüssigkeitsbehälter hin abgeschlossen.
  • Das Laufrad -läuft innerhalb eines Ringkörpers, der entsprechend den Einlaufstutzen aus drei verschieden ausgebildeten, Teilen besteht, deren erster Teil. den Austritt der Hauptkammern im Laufrad 'durch Schlitze mit der atmosphärischen Luft in Verbindung bringt. Der zweite Teil besteht lediglich aus ;einer gekrümmten Platte, die die Ausläufe der vorbeistreichenden Kammern abdeckt. Der dritte Teil. des Ringkörpers besitzt Leitschaufeln, die die Ausläufe der Hauptkammern mit dem seitlich an dem Laufrad befestigten Turbinenkranz in Verbindung bringt.
  • An den beiden mit der Luft in: Verbindung stehenden Teilen der Einlaufstutzen sind Vergaser angeordnet.
  • In den beiden Teilen der Einlaufstutzen, die die Einläufe der Hauptkammern mit den Einläufen der Nebenkammern verbinden, sitzen Zündkerzen oder Glührohre.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Turbine nach der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt einen Schnitt nach Linie A-B von Fig.2. Fig.2 leinen Schnitt nach Linie C-D von Fig. i.
  • Ein Laufrad mit Hauptkammern a und mit Nebenkammern b bewegt sich mit den Einläufen seiner Kammern und Nebenkammern mit hoher Drehzahl an zwei feststehenden Einlaufstutzen c vorbei, wobei die Hauptkammern mit Nebenkammern, die an: dem Teil cl mit den Vergasern L vorbeilaufen, mit Brennstoff oder Gas gemischte Luft infolge der Fliehkraft ansaugen. Im zweiten Drittel der Umdrehung laufen die Kammereinläufe am Teil c2 der Einlaufstutzen c vorbei, wobei von den Kammern a Flüssigkeit, z. B. Glycerin, angesaugt wird, während die Einläute der Nebenkammern b verdeckt bleiben. Die Flüssigkeit wird infolge der Fliehkraft in den Kammern a nach außen geschleudert und. drängt das vorher angesaugte Gasluftgemisch in die Nebenkammern b, weil die Ausläufe der Kammern a durch die Platte f22 des Ringkörpers/ abgedeckt sind. Die in den Nebenkammern b zusammengedrängte Brennstoffluftmischung strömt beim Vorbeilaufen am Teil c3 der Einlaufstutzen c zum Teil in den Einlauf der Kammerna über und verteilt sich in den Mündungen beider Kammern gleichmäßig und wird darauf mittels Zündkerzen g entzündet. Ein Entspannen des verdichteten Gemisches tritt beim Einströmen in Raum c3 nicht ein, da cs noch von, der vorhergehenden Verbrennung mit gespannten Gasen gefüllt ist. Die in den Kammern a und in den Nebenkammern b sitzende Flüssigkeit wird infolge des Verbrennungsdruckes des verbrannten Gemisches durch die Leitschaufeln f3 des Ringkörpers f in den Turbinenkranz lt gedrückt und, leistet i. durch Rückdruck auf die gekrümmten Kammern a und b des Laufrades und 2. beim Durchströmen des Turbinenkranzes lt Arbeit. Die Flüssigkeit und ein Teil der entspannten Verbrennungsgase strömen an dem gewölbten Deckel j entlang zum Flüssigkeitsbehältere zurück, wobei die Verbrennungsgase sich im oberen Teil abscheiden und auf den Flüssigkeitsspiegel des Behälters e einen: Druck ausüben. Die Flüssigkeit wird in den Tauchrohren d hochgedrückt und dadurch das Ansaugen der Flüssigkeit durch das Laufrad a unterstützt und beschleunigt. Der größte Teil der Verbrennungsgase entweicht beim Vorbeilaufen am Ringteil f1.
  • Die Maschine muß, wie jede Brennkraftmaschine, durch fremde Kraft angedreht werden.
  • Die Nebenkammern b erhalten entsprechend der beabsichtigten Höhe der Verdichtung nur ,einen Teil des Rauminhalts der Hauptkammern a, so daß bei beendeter Verdichtung die Flüssigkeit die Mündung -der Nebenkammern b zwar abdeckt, ohne jedoch in sie einzutreten. Erst beim Druckausgleich in beiden Kammern, am Teil c3, dringt ein; geringer Teil, der Flüssigkeit von oben her in die Nebenkammern b ein. Durch diese Anordnung wird .erreicht, daß der Hauptteil der Flüssigkeit während des Ansaugens, Verdichtens und während der Arbeitsleistung das Laufrad im Sinne der Fliehkraft durchströmt. Ferner wird durch die Anordnung der Nebenkammern b eine neinfache Führung des verdichteten Brennstoffluftgemisches hinter die die Verdichtung bewirkende Flüssigkeitssäule ermöglicht. Auch wird die Nebenkammer b infolge ihrer der Hauptkammer a entsprechenden Form beim Arbeitstakt genau so zur Arbeitsleistung herangezogen wie die Hauptkammer a selbst, indem die Hilfsflüssigkeit durch den Druck der Verbrennungsgase nach außengeschleudert wird. Die Ausnutzung der Energie der Verbrennungsgase ist daher eine sehr günstige.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bnennkraftturbine mit Hilfsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptkammern (a) eines in einem feststehenden Gehäuse umlaufenden Laufrades mitNebenkammern (b) versehen sind, durch welche die zwangsläufige Umführung des verdichteten Gemisches hinter die Hilfsflüssigkeit in denKammern (a) erfolgt und aus welchen, ebenso wie aus den Kammein (a), die Hilfsflüssigkeit durch den Druck der Verbrennungsgase zwecks Arbeitsleistung herausgeschleudert wird. z. Brennkraftturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Verdichtungsräume dienenden Nebenkammern (b) des Laufrades einen dem beabsichtigten 4 erdichtungsverhältnis entsprechenden Bruchteil, beispielsweise 1/5, des Rauminhalts der Hauptkammern (a) erhalten.
DE1930550374D 1930-06-28 1930-06-28 Brennkraftturbine mit Hilfsfluessigkeit Expired DE550374C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2595505A (en) * 1946-04-20 1952-05-06 Continental Aviat & Engineerin Coaxial combustion products generator, turbine, and compressor
US2941355A (en) * 1955-09-07 1960-06-21 Adolphe C Peterson Gas turbine and gas generator means

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2595505A (en) * 1946-04-20 1952-05-06 Continental Aviat & Engineerin Coaxial combustion products generator, turbine, and compressor
US2941355A (en) * 1955-09-07 1960-06-21 Adolphe C Peterson Gas turbine and gas generator means

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