DE54933C - Feststellvorrichtung für Schiebfenster - Google Patents
Feststellvorrichtung für SchiebfensterInfo
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- DE54933C DE54933C DENDAT54933D DE54933DA DE54933C DE 54933 C DE54933 C DE 54933C DE NDAT54933 D DENDAT54933 D DE NDAT54933D DE 54933D A DE54933D A DE 54933DA DE 54933 C DE54933 C DE 54933C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D13/00—Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
- E05D13/04—Fasteners specially adapted for holding sliding wings open
- E05D13/06—Fasteners specially adapted for holding sliding wings open with notches for vertically sliding wings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Die vorliegende Einrichtung an Schiebefenstern, Coupefenstern u. dergl. gestattet, dieselben
unter Vermeidung des üblichen Zugriemens oder Gurtes und des Anschlages, auf den sich das ganz geschlossene Fenster stützt,
in jeder gewünschten Stellung mittelst eines Handgriffes leicht und sicher festzustellen.
Fig. ι ist ,eine Ansicht des Führungsrahmens
■ und des abgebrochen dargestellten Schiebefensters mit der neuen Feststellvorrichtung;
Fig. 2 eine Oberansicht mit durchschnittenen Führungsbahnen; Fig. 3 bis 5 Einzelheiten,, die
Feststellklinke und ein Stück der zugehörigen Kerbschiene in abgeänderter Ausführung darstellend.
Die Feststellvorrichtung besteht aus zwei winkelförmig gestalteten Klinken α α1, welche
beiderseits, neben dem oberen Querstück am Fensterrahmen bei b und b1 drehbar befestigt
sind. Jedes Klinkenende trägt einen mit Knopf versehenen Stift c bezw. c1, welcher zum Eingriffin
eine zahnstangenartig ausgesparte Schiene J bezw. d1 bestimmt ist, die an die Rahmenführung
A, wie aus Fig. 2 ersichtlich, angesetzt oder angeschraubt ist. Die Klinken α und a1
werden gleichzeitig und in gleichem Sinne durch Drehung der in der Mitte des Fensterquerstückes
angeordneten Olive g bethätigt, indem von gegenüberliegenden Punkten e e1
der Drehplatte derselben die Schubstangen r r1 ausgehen, welche bei ii1 an Arme der Klinken
α al derart angreifen, dafs das Auswärts- oder
Einwärtsschwingen beider Klinken gleichzeitig bewirkt werden kann.
In Fig. ι ist das Schiebefenster in festgestellter
Mittellage dargestellt, d.h. die Stifte cc1 liegen in den bezüglichen Kerben der Schienen
dd1. Dreht man nun die Olive g (aus ihrer
punktirt angedeuteten Lage) in der Pfeilrichtung um 900, so werden die Klinken beiderseits
ausgehoben oder zurückgezogen, so dafs das Fenster in seinen Führungen frei beweglich
wird und nach entsprechender Rückwärtsdrehung an beliebiger anderer Stelle festgestellt
werden kann.
Ein besonderer Vorzug der Einrichtung besteht darin, dafs bei Schlufsstellung, wie dargestellt,
das Gewicht und eine etwaige Erschütterung des Fensters selbstthätig auf weitere
Festklemmung wirken, indem die Stifte in ihren Lücken nach aufwärts und aus einander gedrängt werden, da sie etwas unterhalb der
Drehpunkte angreifen.
Zur Vermeidung störender und Lärm verursachender Erschütterungen könnten zwischen
der Rahmenführung und dem Fenster Schleppfedern angeordnet werden, wie solche zur Hervorrufung
eines sanften Ganges geeignet sind. Dieselben können aber bei Anwendung der in Fig. 3 bis 5 dargestellten Abänderung entbehrt
werden, bei welcher während der Feststellung zugleich eine selbstthätige Festklemmung des
Schiebefensters gegen den Rahmen (nach vorn) bewirkt wird. Zu diesem Zweck ist "der Stifte
an der Klinke α etwas geneigt und greift in
eine entsprechend schräge Kerbe der Schiene derart ein, dafs er sich an derselben entlang
führt. Hierbei kommt eine nach dem vorn gelegenen festen Rahmen gerichtete Kraftcomponente
mit dem Erfolge zur Wirksamkeit, dafs das Schiebefenster fest an jenen Rahmen gedrückt wird. Das Fenster kann durch dasselbe
Mittel bei entsprechend geänderter Lage der Stifte und Kerben auch in entgegengesetzter
Richtung gegen den hinteren Rahmen gedrückt werden, wobei die Festklemmung wie im ersten
Falle unter Einwirkung des Gewichts und der Erschütterungen des Fensters selbstthätig stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Eine Feststellvorrichtung für Schiebefenster, bestehend aus den excentrisch an einen Wirbel angreifenden Hebeln r r1, welche die Bewegung von Klinkenhebeln α α1 veranlassen, die in Auskerbungen von Seitenleisten ddl greifen und durch das Fenstergewicht festgehalten werden.
An der unter ι. genannten Vorrichtung die schräge Ausbildung der Stifte c c1 und Kerben zu dem Zwecke, dafs sich das Fenster gegen den Rahmen festklemmt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54933C true DE54933C (de) |
Family
ID=329498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54933D Expired - Lifetime DE54933C (de) | Feststellvorrichtung für Schiebfenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54933C (de) |
-
0
- DE DENDAT54933D patent/DE54933C/de not_active Expired - Lifetime
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