DE54866C - Wurststopfmaschine - Google Patents

Wurststopfmaschine

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DE54866C
DE54866C DENDAT54866D DE54866DA DE54866C DE 54866 C DE54866 C DE 54866C DE NDAT54866 D DENDAT54866 D DE NDAT54866D DE 54866D A DE54866D A DE 54866DA DE 54866 C DE54866 C DE 54866C
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DE
Germany
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piston
drum
pistons
housing
moment
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54866D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. BÄUER-LEIN-GERMANN in Zürich-Unterstrafs, Beckenhofstrafse 37
Publication of DE54866C publication Critical patent/DE54866C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/08Sausage filling or stuffing machines with pressing-worm or other rotary-mounted pressing-members

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- ■ Λ
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Maschine zum Füllen von schlauchartigen Gefäfsen, wie Därmen u. dergl., beruht auf dem System der sogenannten Kapselwerke oder Kurbelkapselwerke, wie solches für Pumpen und Kraftmaschinen schon angewendet wurde. Der Materialeintritt geschieht durch einen Fülltrichter· oben, der Austritt unten. Die eigenartige Consistenz des' Wurstmaterials (Brät, gehacktes Fleisch u. s. w.) macht es aber noch speciell nöthig, behufs Erzielung einer stets gleich compacten Füllungsmasse eine Verengung des Gehäuseraumes vorzusehen, wie sie auf eine gewisse Strecke dem Volumen der zurücktretenden Schaufel entspricht.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein das System· im Allgemeinen charakterisirender Verticalschnitt durch die Wurstmaschine,
Fig. 2 ein im rechten Winkel zu Fig. 1 geführter Verticalschnitt,
Fig. 3 der Grundrifs der Maschine.
Fig. 4 zeigt die zwei rotirenden Kolben,
Fig. 5 das Stopfrohr,
Fig. 6 den Verticalquerschnitt einer Abänderung der Maschine mit drei rotirenden Kolben, Fig. 7 die Kolben,
Fig. 8 einen schematischen Querschnitt durch eine Maschine mit zwei rotirenden Kolben,
Fig. 9 einen verticalen Längsschnitt nach A-B durch die Führungstrommel einer Maschine mit drei Kolben;
Fig. 10, 11-und 12 sind Querschnitte nach C-D, E-F und G-H;
Fig. 13 ist eine schematische Figur, entsprechend Schnitt G-H, unter Voraussetzung, dafs das Gehäuse um i8o° gedreht ist,
Fig. 14 die Ansicht der aus der Führungstrommel, Fig. 9, herausgenommenen drei Kolben.
Die Hauptbestandtheile der Maschine sind das mit Fülltrichter b und Austrittskanal c versehene Gehäuse a, die Führungstrommel d und die in letzterer eingenutheten rotirenden Kolben e, welche entsprechend der inneren Umfangswandung des Gehäuses α derart aus der Trommel d heraustreten, dafs sie Verbindung bilden zwischen der Aufsenfläche der Trommel d und der Innenfläche des Gehäuses a. Die letztere ist vortheilhaft zwischen dem Trichter b und dem Auslauf c nach dem letzteren hin in ganz bestimmter Art im Radius etwas abnehmend. Die Summe der je in einer Geraden liegenden Radien ist constant und gleich der Kolbenlänge.
Das Gehäuse-Innere, Fig. 1, ist in vier Haupttheile eingetheilt, und zwar in die beiden den Winkeln β entsprechenden kleinen und grofsen Radialtheile und in die beiden den Winkeln a entsprechenden Uebergangscurven. Bei ersteren sind die Kolben auf der einen Seite der Trommel d ganz (eventuell beinahe ganz) zurückgedrängt und auf der anderen Seite (eventuell beinahe ganz) vorgetreten, d. h. in der Scbieb- oder Prefsstellung; diese letztere Stellung liegt zwischen dem Beginn des Fülltrichters und dem Auslauf. Die Uebergangscurve al liegt ■vor dem Trichter b, die Uebergangscurve α2 fafst den Austrittskanal in sich.
Innerhalb der Winkel β erhält die Gehäusewand vortheilhaft je eine Strecke weit eine in bestimmter Art den Uebergangscurven entsprechende, schwach excentrische Stelle. Indem nämlich einer der Kolben e auf dem vor dem Austrittskanal liegenden Curvenwege α2 in die Trommel d zurücktritt, entsteht infolge der dem zurückgetretenen Kolbentheil entsprechenden Volümenvermehrung im Wurstteig (sogenannten Brät), welcher zwischen dem zurück-
getretenen und dem nachfolgenden Kolben liegt, eine weniger dichte Stelle; um diese Raümvergröfserung (bei constanter Teigmasse) während des vor dem Auslauf vorgehenden Kolbenzurücktrittes auszugleichen, mufs diejenige Um fangssteile, an welcher inzwischen der dahinter liegende Kolben gleitet', eine entsprechende Einziehung erhalten. Diese Stelle ist in Fig. ι und 8 die Wandungspartie α4, welche innerhalb eines Winkels liegt, der dem das Curvenstück a'2 umfassenden Winkel α gleich ist. Der Wandeinziehung α4 liegt innerhalb eines gleichen Winkels die Wanderweiterung a3 gegenüber. Neben α4 und α3 (Fig. 7 und 8) finden sich die concentrischen Wandungen α5 und a6 bezw. a1 und as bis zu den Curvenstücken α1 und a1.
Bei einer mit · zwei Kolben e versehenen Maschine, Fig. 1 und 8, laufen dieselben in senkrecht zu einander stehenden Nuthen der Trommel d und haben in der Mitte derart seitliche Ausnehmungen e°, dafs die Kolben beiderseitig den der Excentricität des Gehäuses -entsprechenden Weg ausführen können, wie Fig. i, 2, 4 und 8 zeigen.
Die Kolben erhalten die Führung direct durch die Umfangswandung, wie Fig. 1 und 2 zeigen; es könnte wohl auch eine besondere Curvennuth hierfür vorgesehen werden, doch würde dies die Sache compliciren. Der Gehäusedeckel f dichtet die eine Seitenfläche der Trommel d ab und dient letzterer gleichzeitig als Lager; es könnten auch beiderseitig Curvendeckel angeordnet sein, wobei das Wandungsgehä'use α alsdann nicht zweitheilig zu sein braucht.
Die Achse der Trommel d ist in Fig. 1 bis 3 durch g angedeutet; wenn sie auch in der Zeichnung auf beiden Seiten des Rotationskörpers angebracht ist, so kann doch auch beliebige andere Lagerung stattfinden, wie z. B. einseitig, wie in Fig. 9 gezeigt. Auch die Art des Antriebes ist unwesentlich und hier nur durch eine Kurbel angedeutet. Das Stopfrohr ist in Fig. 1 und 5 ersichtlich.
Werden drei Kolben e verwendet, wie Fig. 6 und 7, sowie 9 bis 14 zeigen, so sind die seitlichen Ausschnitte von zwei Kolben e1 und e3 etwas tiefer, um dem dritten Kolben den nöthigen Platz zu lassen, und dieser dritte Kolben e2 hat Ausschnitte zu beiden Seiten, wie Fig. 7 und 10 bis 14 zeigen.
In ähnlicher Weise ist zu verfahren, wenn mehr als drei Kolben angewendet werden sollen.
Während in Fig. 1, 2 und 6 die Achsenanordnung nur in schematischer Weise angedeutet ist, ist dieselbe bei der Construction für den dreifachen Doppelkolben, Fig. 9 und 10, ausführlich gezeigt. Die Führungstrommel, von der Länge der Kolben, ist mit drei die Kolben aufnehmenden Nuthen versehen, und zwar derart, dafs die Trommel d mit dem Achsenstück oder Lagerzapfen g1 noch in Verbindung ist. Auf der linken Seite sind die Nuthen freiliegend, zur Einbringung der Kolben, und nach geschehener Einbringung kann auch links der Zapfen aufgeschraubt werden. Die Kolben sind alle gleich breit, in Fig. 14' sind sie jedoch lediglich der deutlicheren Darstellung wegen verschieden breit gezeichnet.
Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen, wie die Kolben bei einer Drehung der Trommel d von der Gehäusewand verschoben werden. Die Fig. 13 zeigt die der Fig. 12 entsprechende Stellung der Trommel d, wobei jedoch die Annahme gemacht wurde, dafs sich das excentrische Gehäuse um denselben gedreht hätte, um zu zeigen, wie durch die relative Drehung die Kolbenverschiebung stattfindet.
Bei drei Doppelkolben ist der Curvenübergang a1 dem Fülltrichter gewissermafsen näher gerückt infolge der rein constructiven Gröfsenverhältnisse; da der Curvenübergang α2 nahezu der Kolbenentfernung entspricht, kommt die dem Volumen des vorstehenden Kolbenstückes entsprechende Radiusverkürzung auf der Strecke α4 zwischen a1 und α5 zu liegen, und das entsprechende Stück as bildet seinerseits den Uebergang zwischen den Curvenstücken al und a1. Bei drei Doppelkolben umfafst die Gehäusestrecke Λ4 den Winkel von 6o°, welchem auch die Gehäusestrecke a3 entspricht.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Wurststopfmaschine, welche . zur Erzielung andauernden, gleichförmigen Austrittes einer gleichmäfsig geprefsten Wurstmasse als Kapselwerk mit rotirenden Kolben von solcher Einrichtung ausgeführt ist, dafs jeder Kolben (z.B. e1, Fig. 11) von dem Augenblick an, wo der vorhergehende Kolben (e2) über die Austrittsöffnung (c) in den der Kolbenführungstrommel sich nähernden Theil Λ2, Fig. 8 und 10, des Gehäuses tritt, bis zu dem Augenblick, wo der vorangehende Kolben über die Austrittsöffnung hinweggegangen und ganz in die Trommel zurückgezogen ist, auf einer Strecke (a4) der Gehäusewand entlang gleitet, welche sich stetig um so viel der Trommel nähert, dafs die durch das Zurückweichen des vorangehenden Kolbens hervorgebrachte Volumenvergröfserung des Förderraumes in jedem Moment ausgeglichen wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT54866D Wurststopfmaschine Expired - Lifetime DE54866C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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