DE548601C - Flachdruckfolie fuer Buerozwecke - Google Patents

Flachdruckfolie fuer Buerozwecke

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DE548601C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/04Printing plates or foils; Materials therefor metallic
    • B41N1/08Printing plates or foils; Materials therefor metallic for lithographic printing
    • B41N1/086Printing plates or foils; Materials therefor metallic for lithographic printing laminated on a paper or plastic base

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Flachdruckfolie für Bürozwecke Beim Büromaschinenflachdruck sind dünne, beim Beschriften leicht um die Schreibmaschinenwalze biegsame Flachdruckfolien aus Metall gebräuchlich, die mit handelsüblichen Einwickelpapieren hinterklebt werden, weil das dünne Metall allein ohne Hinterklebung leicht knittern würde.
  • Verbindungen zwischen dünnen Metallblättern und Papieren bzw. Papierersatzstoffen sind bekannt. Verpackungspapiere werden beispielsweise mit metallischen Beklebungen angewendet, wobei die metallischen Cberzüge die Aufgabe haben, jede beim Verpacken der Ware notwendige Verformung ohne Bruchkanten mitzumachen. Man verwendet daher hier nur weiche, bei Verpakkungsbeanspruchungen bildsam verformbare Metalle bzw. Metallegierungen. Im Gegensatz hierzu verwendet man beim Flachdruck spröde, knitterfähige Metalle, die kleine Vertiefungen in der Papierunterlage oder ihren Ersatzstoffen biegend überbrücken, aber nicht bildsam ausfüllen.
  • Als man versuchte, Metallfolien mit einer Dicke unter o,o6 mm mit den bisher gebräuchlichen Papieren zu hinterkleben, wurde die Beobachtung gemacht, daß sich bei solchen Flachdruckfolien Mängel einstellten in der Wiedergabe feinster Einzelheiten der Flachdruckbilder.
  • Beim Erforschen der Ursachen dieser Erscheinung stellte sich folgendes heraus. Solange das Metall hinreichend dick und daher widerstandsfähig gegen große Drücke ist, erfolgt die Beanspruchung der Flachdruckplatte nach der bekannten Festigkeitsformel P - FaZUj. P ist die auf die Fläche F wirkende Kraft und aZa" die zulässige Druckbeanspruchung. Bei hinterklebten Folien wirkt das Hinterklebungspapier als nachgiebiges Polster. Solange das Metallblatt hinreichend stark ist, wird es im Verhältnis zur Hinterklebung verschwindend gering verformt. Man kann das Metallblatt mit einer dicken Platte vergleichen, die auf zahlreichen nachgiebigen Federn aufliegt. Auf Grund dieser Betrachtungsweise hat man bisher auf der Beklebungsseite sehr rauhe Papiere für vorteilhaft gehalten, weil man sie für stärker federnd hielt als glatte Papiere, die bei der Glättung steifer wurden. Wenn aber (las Metallblatt immer dünner und dünner genommen wird, macht sich schließlich der Umstand geltend, daß das Hinterklebungspapier kein gleichartiges Gefüge hat. Das Metall liegt wie auf einem Holzgeflecht auf, auf dessen Rippen es sich stützt. Oder wenn wir beim Vergleich mit den Stützfedern bleiben, tritt schließlich ein ähnlicher Fall ein, wie wenn bei starken Unterstützungsfedern die Platten aus immer dünneren Blechen genommen werden. Die dünnen Bleche biegen sich zwischen den starken Stützfedern "durch. Für die Durchbiegung der Platten, die wir der Einfachheit halber hier beispielsweise kreisförmig- am Rande gestützt annehmen wollen, gilt- das Gesetz:, wobei f der Biegungspfeil, k ein von der Art der Randstützung abhängiger Zahlenwert, P die Kraft, E die Dehnungssteifheit (Elastizitätsmodul), r der Plattenhalbmesser und s die Plattendicke sind. Daraus folgt der Satz: Die Durchbiegung der Platte wächst mit der dritten Potenz der Blechstärkenabnahme. Damit ist klar, daß man beim fortschreitenden Dünnerwerden der Platten an einen Grenzwert kommen kann, unter dem schließlich das Blech zwischen den stützenden Papierfasern ausweicht. Dieser Grenzwert ist beim Aluminium und der Anwendung der bisher gebräuchlichen rauhen Hinterklebungspapiere be'i o,o6 mm nicht nur erreicht, ja häufig schon überschritten.
  • Nachdem die Ursache der fehlerhaften Wiedergabe feinster Zeichnungen, ixisbesondere Rasterzeichnungen, beim Büromaschi= nenflachdruck mit sehr dünnen hinterklebten Blechen vom Erfinder erkannt wurde, lag es nahe, das Rinterklebungspapier zu ändern, um den Grenzwert noch weiter hinauszurücken. Erfindungsgemäß wird an Stelle der bisher gebräuchlichen rauhen, mit Knötchen behafteten Verpackungspapiere knötchenfreies geglättetes Sonderpapier angewendet, das bei noch dünneren Metallfolien durch hochratiniertes Papier ersetzt werden kann.
  • Die Verbindung zwischen Metallfolie und Unterlagsschicht ist eine Klebung und nicht ein galvanisches Auftragen mehrerer Metallschichten, wobei sich das Metall leicht von der Unteriagsschicht löst und die Unterlagsschichten durch galvanische Bäder gefährdet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flachdruckfolie für Bürozwecke, bestehend aus einer Folie der bekannten spröden Flachdruckmetalle und einer mit ihr durch Klebung verbundenen Unterlagsschicht, dadurch gekennzeichnet, daß diese Unterlage aus -geglättetem oder hochratiniertem knötchenfreiem Papier besteht.
DE1930548601D 1930-10-18 1930-10-18 Flachdruckfolie fuer Buerozwecke Expired DE548601C (de)

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