DE545994C - Kupplung zum Verbinden des Druckwerkgetriebes mit dem Falzwerkgetriebe bei einer vonder Rolle arbeitenden Rotationstiefdruckmaschine - Google Patents

Kupplung zum Verbinden des Druckwerkgetriebes mit dem Falzwerkgetriebe bei einer vonder Rolle arbeitenden Rotationstiefdruckmaschine

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DE545994C
DE545994C DESCH94142D DESC094142D DE545994C DE 545994 C DE545994 C DE 545994C DE SCH94142 D DESCH94142 D DE SCH94142D DE SC094142 D DESC094142 D DE SC094142D DE 545994 C DE545994 C DE 545994C
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coupling
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/08Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
    • F16D11/12Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable otherwise than only axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Nach dem Stillsetzen der Rotationstiefdruckmaschine ist es notwendig, die Formzylinder langsam weiterlaufen zu lassen, damit die Tiefdruckfarbe auf diesen Zylindern nicht eintrocknen kann.
Bei den von der Rolle arbeitenden Rotationstiefdruckmaschinen werden zu diesem Zweck zunächst die Druckzylinder mit ihren Zwischenwalzen etwas angehoben, wodurch die über die Zwischenwalzen laufende Papierbahn vom Formzylinder getrennt wird. Gleichzeitig werden alle zur Papierbahnförderung dienenden Walzen stillgesetzt, so daß die Papierbahn stehenbleibt und nur die Formzylinder mit einer geringeren Geschwindigkeit, beispielsweise der Einziehgeschwindigkeit, sich weiterdrehen.
Dieses gesonderte Weiterlaufen wird dadurch erreicht, daß der Antrieb der der Papierbahnförderung dienenden Walzen von dem Antrieb der Formzylinder abgekuppelt wird. Es ist also notwendig, an geeigneter Stelle eine Kupplung anzubringen, durch welche die beiden Teilantriebe derart getrennt und wieder verbunden werden können, daß die Formzylinder zu den Schneidzylindern immer die" gleiche Stellung einnehmen, so daß also der Schnitt nach jeder Betriebspause ohne weiteres wieder mit der Format- grenze zusammenfällt. Bisher wurden zu diesem Zweck elektromagnetische Kupplungen verwendet. Die Erfindung bringt eine mechanische Kupplung für den gleichen Zweck, die gegenüber der elektromagnetischen den Vorteil großer Einfachheit und Billigkeit hat und außerdem keine stromführenden Teile und keine Zuleitungselemente, wie Schleifringe, Bürsten u. dgl., aufweist.
Die Kupplung besteht im wesentlichen aus zwei Kupplungsteilen und einem frei drehbaren, mit dem einen Kupplungsteil lose verbundenen Zwischenglied, das den Zweck hat, ein Kuppeln der beiden Teile in jeder anderen Stellung, als der richtigen Lage von Druck- und Falzzylindern zueinander entspricht, zu verhindern.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen mechanischen Kupplung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι einen Längsschnitt in den rechtwinklig sich schneidenden Ebenen A-B, B-C und
Abb. 2 einen Querschnitt in der Ebene />■£.
Auf der mit dem Formzylinderantrieb zwangsläufig verbundenen Welle 1 ist der Kupplungsteil 2, der im wesentlichen aus der Scheibe 3, der Registerklappe 4 und den Kupplungsklappen 5, 6 besteht, unverdrehbar und unverschiebbar befestigt. Auf die Verlängerungen 7 und 8 der um die Zapfen 9 und 10 schwenkbaren Klappen 4, 5 und 6 wirken Federn 11 und 12, welche die Klappen in die Kupplungsstellung zu bewegen suchen. Die in Achsenrichtung der Welle 1 verlaufende Welle 13, die mit dem Antrieb des Falzwerkes, der Trockentrommeln, Kühl-
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walzen usw. starr gekuppelt ist, trägt an ihrem freien Ende zwei Scheiben 14 und 15, von denen die eine, die eigentliche Kupplungsscheibe 14, starr mit der Welle 13 ver-S bunden, die andere, die Registerscheibe 15, auf ihr drehbar angeordnet ist.
Die Scheiben 3, 14 und 15 weisen in ihren Umfangsflächen Ausschnitte 16, 17, 18, 19, 20, 21,22,23 auf, von denen die Ausschnitte 16 und 17 durch die Registerklappe 4, dagegen die Ausschnitte 18, 19 und 22 und die Ausschnitte 20, 21 und 23 durch die Kupplungsklappen 5 bzw. 6 miteinander verbunden werden können. Die Scheibe 3 mit ihren Ausschnitten 16, 18 und 20 kann auch fehlen. Sie dient lediglich zur Entlastung der Gelenkbolzen 9 und 10.
Die Scheibe 14 trägt in einer der Scheibe 15 zugekehrten ringförmigen Aussparung 24 einen Bolzen 25, die Scheibe 15 einen ebenfalls in diese Aussparung hineinragenden Bolzen 26. Die beiden Bolzen 25, 2.6 sind durch eine kräftige Feder 27 derart miteinander verbunden, daß die in der Kupplungsstellung einander gegenüberliegenden Einschnitte 19 und 22 bzw. 21 und 23 im entkuppelten Zustand zueinander versetzt sind, so daß die unter Federdruck stehenden Kupplungsklappen 5 und 6 nicht einfallen können. Zur Begrenzung des Drehwinkels der Scheibe 15 zur Scheibe 14 sind Anschläge 29, SOjS1^2 angeordnet, von denen die Anschläge 29 und 30 im entkuppelten, die Anschläge 31 und 32 im gekuppelten Zustand aneinanderliegen. Die Anschläge 31, 32 haben . den Zweck, die genau übereinstimmende Stellung der Ausschnitte 19,22 und 21, 23 zu sichern, um das Einfallen der Kupplungsklappen 5, 6 zu erleichtern.
Auf der Welle 1 ist längsverschiebbar, aber gegen Verdrehung gesichert, eine Muffe 28 angeordnet, die zwecks Trennung der beiden Kupplungshälften 14, 2 auf den Kupplungsteil 2, 3 zu bewegt wird, so daß sie die Enden der Arme 7, 8 nach links drückt und somit die Klappen 5, 6 aus den Ausschnitten 19, 22 und 21, 23 heraushebt.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
Sollen die Wellen 1 und 13 miteinander gekuppelt werden, so wird zunächst die Muffe 28 nach rechts bewegt, so daß die Registerklappe 4 und die Kupplungsklappen 5,6 auf den Mantelflächen der drei Scheiben 3, 15,14 aufliegen. Sobald die Registerklappe 4 und mit ihr die zugehörige Aussparung r6 dem Ausschnitt 17 gegenübersteht, fällt die Klappe 4 ' in diesen Ausschnitt ein. Zwar stehen in dieser Stellung auch die Kupplungsklappen 5 und 6 und die Ausschnitte 18 und 20 den Ausschnitten 19 und 21 gegenüber. Da aber die Klappen 5 und 6 auch den Umfang der Kupplungsscheibe 14 bestreichen, können diese Klappen nicht eher einfallen, als bis auch die Einschnitte 22, 23 unter den Kupplungsklappen 5, 6 liegen. Zunächst nimmt also nur die Scheibe 15 unter Überwindung der Spannung der Feder 27 an der Drehung der Welle ι teil, während die Welle 13 mit der Scheibe 14 noch stillsteht. In dem Augenblick, in dem die Enden der Kupplungsklappen 5 und 6 die Ausschnitte 22 und 23 erreicht haben, fallen die Klappen 5,6 ein und stellen dadurch den Kupplungszustand her.
Damit die Registerklappe 4 nicht in einen der für die Kupplungsklappen bestimmten Ausschnitte 19 und 21 einfallen und dadurch Fehlkupplungen hervorrufen kann, ist die Klappe 4 und der zugehörige Ausschnitt 17 breiter gehalten als die Kupplungsklappen 5,6 und die Ausschnitte 19,21. Das Einfallen einer der Kupplungsklappen 5, 6 in den Ausschnitt 17 für die Registerklappe ist nicht möglich, da die Kupplungsklappen 5, 6 außer der Scheibe 15 auch die Scheibe 14 bestreichen, deren Ausschnitte aber zu denen der Scheibe 15 im entkuppelten Zustand infolge der Wirkung der Feder 27 versetzt sind. Wenn also für jede Umdrehung der Antriebswelle ι nur eine einzige Kupplungsmöglichkeit vorgeschrieben ist, so darf der Kupplungsteil 2 nur eine einzige Registerklappe 4 und die Registerscheibe 15 nur einen einzigen Ausschnitt 17 aufweisen. Sollen für jede Umdrehung mehrere Kupplungsstellungen vorgesehen werden, so ist entweder eine entsprechende Anzahl Registerklappen oder eine entsprechende Anzahl Ausschnitte IJ anzuordnen. Selbstverständlicherweise müssen dann auch eine genügende Anzahl Kupplungsglieder in geeigneter Anordnung vorhanden sein, um in den gewünschten Stellungen ein Kuppeln erzielen zu können.
Die Wirkungsweise der Kupplung bleibt die gleiche, wenn die Drehrichtung umgekehrt und der getriebene Teil zum treibenden, der treibende zum getriebenen Teil wird.
Da das Kuppeln immer nur bei einer sehr niedrigen Geschwindigkeit erfolgt, wird der Stoß, der durch das plötzliche Mitnehmen der Kupplungsscheibe 14 durch die Kupplungsklappen 5, 6 nach deren Einfallen in die Ausschnitte 22, 23 hervorgerufen wird, die zulässigen Grenzen nicht überschreiten. Es kann jedoch durch besonders kräftige Aus-· bildung der Feder 27 oder durch die Anordnung mehrerer solcher Federn erreicht werden, daß durch das Spannen dieser Feder infolge der Drehung der Registerscheibe 15 die Kupplungsscheibe 14 so weit mitgenommen wird, als es das unvermeidliche Spiel in
dem durch die Welle 13 betätigten Getriebe der Maschine gestattet. Stimmt man die Federn so ab, daß diese Bewegung erst kurz vor dem Kuppeln einsetzt, so kann der Kupplungsstoß auf ein verschwindend geringes Maß herabgesetzt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist jedoch nicht an die gezeichnete Ausführung gebunden. So können beispielsweise die Scheiben 15 und 14 die Scheibe 3 derart umgreifen, daß die drei Scheiben schalenartig ineinanderliegen, wobei die Scheibe 14 als größte die Scheibe umschließt und diese wiederum die Scheibe 3 in sich aufnimmt, derart, daß die Ränder der drei Schalen in einer senkrecht zur Achsenrichtung verlaufenden Ebene liegen. Zum Kuppeln sind dann keine Scharnierklappen erforderlich, sondern auf der Welle ι verschiebbare Kupplungselemente, deren die Schalenränder verbindende Teile parallel zu diesen angeordnet sind.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    as I. Kupplung zum Verbinden des Druckwerkgetriebes mit dem Falzwerkgetriebe bei einer von der Rolle arbeitenden Rotationstiefdruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß außer den beiden das Kuppein bewirkenden Scheiben (2, 14) eine lose mit der einen Kupplungsscheibe (14) verbundene Verriegelungsscheibe (Registerscheibe 15) und an der anderen Kupplungsscheibe (2) ein die Verriegelungsscheibe (15) steuerndes Organ (4) vorgesehen ist, um nur in bestimmten gegenseitigen Stellungen der Druckwerkzylinder zu den Falzwerkzylindem ein Kuppeln der Scheiben (2, 14) zuzulassen.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsscheibe (15) und die mit ihr lose verbundene Kupplungsscheibe (14) zur Aufnahme der Kupplungsorgane. (5,6) eine übereinstimmend angeordnete Anzahl Ausschnitte (19,21 und 22,23) o. dgl. aufweisen, die im entkuppelten Zustand der Scheiben (14,2) gegeneinander versetzt sind, aber zum Kuppeln der Scheiben (2, 14) durch das Steuerorgan (4) zur Deckung gebracht werden.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Versetzen der Ausschnitte in der einen Kupplungsscheibe (14) und in der Verriegelungsscheibe (15) durch Verdrehen der Verriegelungsscheibe (15) gegenüber der Kupplungsscheibe (14) bewirkt wird.
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsscheibe (15) durch Federkraft (27) nach dem Entkuppeln selbsttätig in die Verriegelungsstellung gedreht wird.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Drehweges der Verriege·; lungsscheibe (15) nach beiden Richtungen Anschläge (29, 30, 31, 32) vorgesehen sind.
  6. 6. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (5, 6) und das mit der Verriegelungsscheibe (15) zusammenarbeitende Steuerorgan (4) durch Federdruck
    o. dgl. in der Kupplungsstellung gehalten werden.
  7. 7. Kupplung nach Anspruch 1, 2, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (4) derart gestaltet, beispielsweise so breit ist, daß es nicht in die Ausschnitte für die Kupplungsorgane (5, 6) einfallen kann.
  8. 8. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Entkuppeln durch Verschieben oder Verdrehen einer Muffe (28) o. dgl. erfolgt, die unmittelbar oder mittelbar auf die Kupplungsorgane (5, 6) einwirkt.
  9. 9. Kupplung nach Anspruch 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entkuppeln gleichzeitig mit dem Außerein- go griffbringen der Kupplungsorgane (5,6) auch das Steuerorgan (4) außer Wirksamkeit gesetzt wird.
  10. 10. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die beweglichen Steuer- und Kupplungsorgane tragende Kupplungsscheibe (2, 3) zur Entlastung der Kupplungsorgane (5, 6) mit Ausschnitten (18, 20) versehen ist, die übereinstimmend mit den Ausschnitten (22, 23) des anderen Kupplungsteiles (14) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH94142D 1931-05-10 1931-05-10 Kupplung zum Verbinden des Druckwerkgetriebes mit dem Falzwerkgetriebe bei einer vonder Rolle arbeitenden Rotationstiefdruckmaschine Expired DE545994C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2578393A (en) * 1947-03-10 1951-12-11 Girdler Corp Apparatus for treating materials
US2706548A (en) * 1946-07-24 1955-04-19 Bendix Aviat Corp Disconnect device

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