DE545918C - Zylinderschnellpresse - Google Patents

Zylinderschnellpresse

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Publication number
DE545918C
DE545918C DE1930545918D DE545918DD DE545918C DE 545918 C DE545918 C DE 545918C DE 1930545918 D DE1930545918 D DE 1930545918D DE 545918D D DE545918D D DE 545918DD DE 545918 C DE545918 C DE 545918C
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DE
Germany
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pressure
gravure
cylinder
press
inking unit
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Expired
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DE1930545918D
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Johannisberg Maschf GmbH
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Johannisberg Maschf GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. MÄRZ 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE
Zylinderschnellpresse Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1930 ab
Es sind bereits Zylinderschnellpressen für Tiefdruck für kleine Druckereien gebaut worden, um diese wettbewerbsfähig gegenüber den größeren Druckereien zu machen, die in der Lage sind, sich kleine Rotationstiefdruckmaschinen für Bogen anzuschaffen. Da diese Maschinen ausschließlich für Tief druck eingerichtet sind und dafür in kleineren und mittleren Druckereien nicht immer genügend Arbeit vorhanden ist, sind sie für diese unwirtschaftlich.
Der Hauptunterschied zwischen einer Hochdruckmaschine und einer Tiefdruckmaschine besteht, abgesehen von der Art der Druckform, im Farbwerk. Bei dem Herstellen von Hochdruck wird eine zähflüssige Farbe verwendet, die im Farbwerk durch Walzen verrieben wird, ehe sie durch die Auftragwalzen auf den Satz aufgetragen wird, während beim Herstellen von Tiefdruck eine dünnflüssige Farbe zur Anwendung gelangt, die leicht in die tiefe Ätzung eindringt.
Um beide Druckarten auf derselben Maschine ausführen zu können, muß diese entsprechend gebaut sein und die vorgenannten Bedingungen im Farbwerk erfüllen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zylinderschnellpresse, mit der sowohl Hochdruck als auch Tiefdruck ausgeführt werden kann, ohne große Änderungen an ihr vornehmen zu müssen. Die Schnellpresse besitzt zwei Farbwerke, ein Hochdruckfarbwerk mit zwei oder drei Auftragwalzen und ein abschiebbares Tiefdruckfarbwerk. Ferner ist das Druckfundament so ausgestaltet, daß es bei Tiefdruck die von der Rakel abgestrichene überflüssige Farbe in Fangbleche, die rings um das Fundament angebracht sind, aufnehmen kann.
Die Zylinderschnellpresse ist in der Hauptsache als Hochdruckmaschine gebaut. Soll Tiefdruck auf ihr hergestellt werden, so brauchen nur die Auftragwalzen des Hochdruckfarbwerkes entfernt und das verschiebbare Tiefdruckfarbwerk eingerückt zu werden. Auf das Druckfundament wird an Stelle des Satzes eine Platte mit dem geätzten Kupferblech aufgespannt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine schematische Darstellung der Schnellpresse und
Abb. 2 eine vergrößerte Darstellung der Farbwerke.
Der Antrieb des Druckfundamentes α und des Druckzylinders b ist derselbe wie bei Hochdruckmasehinen. Wird Hochdruck hergestellt, so erhält der Schriftsatz c seine Farbe von dem Farbwerk d, e, f, g, h, i über die Auftragwalzen k.
Soll Tiefdruck hergestellt werden, so werden die Auftragwalzen k herausgenommen. Das vor dem Hochdruckfarbwerk angebrachte Tiefdruckfarbwerk /, m, n, 0, p wird eingerückt. An die Stelle der hintersten Auftrag-
walze k wird die Rakel q gesetzt. Diese erhält eine axiale Bewegung von dem axial bewegbaren Reibzylinder i des Hochdruckfarbwerkes. Sowohl die Rakel q als auch die Auftragwalze p werden beim Rückgang des Druckfundamentes α von dem auf dem Druckzylinder b sitzenden Exzenter r durch das Gestänge s, t, u gesteuert.
Auf dem Druckfundament α ist an Stelle des Schriftsatzes c eine mit dem geätzten Kupferblech c1 versehene Platte aufgespannt worden. Die geätzte Platte c1 wird von der Auftragwalze p mit der dünnflüssigen Farbe eingefärbt. Die Rakel q streicht die überflüssige Farbe ab, die dann von den an dem Druckfundament« angebrachten Fangbiechen ν aufgenommen wird.
• Der Druckvorgang bei beiden Druckarten ist der gleiche. Der zu bedruckende Bogen wird von den Greifern w des Druckzylinders b erfaßt und in bekannter Weise über die eingefärbte Hoch- oder Tiefdruckform geführt und in bedrucktem Zustand dem Ausleger.«· übergeben, der ihn dem Ablegetisch y zuführt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Zylinderschnellpresse, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckfundament (α) mit Mitteln zum Befestigen einer Tiefdruckplatte und einer Satzform ausgerüstet und das Maschinengestell mit einem Hochdruckfarbwerk mit abnehmbaren Auftragwalzen sowie mit einem verschiebbaren Tiefdruckfarbwerk versehen sind, so daß auf der Schnellpresse entweder Hochdruck oder Tiefdruck hergestellt werden kann.
  2. 2. Zylinderschnellpresse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine statt der einen Auftragwalze (k) des Hochdruckfarbwerkes einsetzbare, von dessen Reibzylinder (i) aus axial bewegte Rakel (q), die zusammen mit der Auftragwalze (P) des Tiefdruckwerkes durch eine Daumenscheibe (r) der Druckzylinderwelle beim Rückgang des Druckfundamentes (α) aus der Arbeitsstellung abgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930545918D 1930-12-25 1930-12-25 Zylinderschnellpresse Expired DE545918C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE545918T 1930-12-25

Publications (1)

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DE545918C true DE545918C (de) 1932-03-07

Family

ID=6560966

Family Applications (1)

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DE1930545918D Expired DE545918C (de) 1930-12-25 1930-12-25 Zylinderschnellpresse

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